Blutdruck rechts und links unterschiedlich

Hallo und guten Morgen

Meine Frau hatte in der letzten Zeit öfters Probleme, daß sie urplötzlich Schwindelgefühle bis hin zu kurzer Bewustlosigkeit bzw. Umfallen bekam.

Nachdem sie nun beim Doc war, sich auf Schilddrüse und Blutwerte untersuchen lies, wurde festgestellt, daß der Blutdruck auf der rechten Seite 120 zu 80 und auf der linken Seite 100 zu 60 war.

Der Doc stellte auch fest, daß sie im oberen Rückenbereich eine Gefäßverhärtung hätte und daß dadurch die Gefäße verengt sein würden.

Nun geht sie jeden Tag hin, bekommt Spritzen in die betreffende Stelle und soll dazu noch ihre Ernährung gesünder gestalten. Dann soll es wohl besser werden.

Mir kommt das alles bisschen sonderbar vor, also stell ich mal die Frage in die Runde, ob hier jemand damit Erfahrung hat bzw. ob es Leute gibt, die ebenfalls mit sowas leben/umgehen.

Danke schonmal im Voraus,

Bfarxon

Treten bei deiner Frau diese Schwindelgefühle hauptsächlich auf, wenn sie mit ihrem Arm etwas macht, wie z.B. über Kopf arbeiten? Ich denke nämlich bei dieser Beschreibung an das Subclavian-steal-Syndrom. Hat der Arzt davon etwas gesagt?

Was für Spritzen gibt er denn genau? Eine gesündere Ernährung ist gerade bei Gefäßverengungen sehr empfehlenswert, damit nicht noch mehr Plaque in der Enge hängen bleibt.

Viele Grüße

A?mirxi

Hallo, Baron,

unterschiedliche Blutdrücke rechts und links hat jeder Mensch, und die können auch mal bis zu 20 Punkte betragen. In der Höhe ist das zwar selten (normal sind um die 10), aber möglich. Inwieweit das pathologisch ist, kann nur der Arzt entscheiden.

Schwindel hat aber oft gar keine Kreislauf-Ursache, sondern eine Ursache in der Halswirbelsäule (da ist sie bei dem Orthopäden also zunächst einmal richtig), oft aber auch eine Ursache in den Innenohren (!). Ich würde das auf jeden Fall auch mal einem Ohrenarzt vorstellen. Ich kenne diese Probleme von mir selbst, ich war bei Orthopäden, Neurologen, Kardiologen, aber geholfen hat mir dann ein Ohrenarzt. Bei mir waren kleine "Gehörkristalle" (Otolithen; siehe hier: [[http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichgewichtsorgan)]], die im Ohr fürs Gleichgewicht sorgen, "verrutscht" und wurden mit wenigen Handgriffen vom Ohrenarzt wieder in die richtige Stellung gebracht. Ich habe zwar auch heute oft plötzliche Schwindelanfälle, die bis zum Umfallen gehen können, aber sie sind gegenüber früher sehr sehr selten geworden. Treten sie auf, ist bei mir immer ein Ohrenarztbesuch fällig...

Lieben Gruss und alles Gute für Deine Frau

Cha-Tu

CDha-Txu

Hallo Amiri *:)

Ja, was Du da schilderst, deckt sich mit den Diagnosen des aktuellen Arztes. Was genau in den Spritzen ist, hab ich sie nicht gefragt - soll aber etwas zur Entspannung der Muskelpartie sein.

Ich hab gleich mag gegoogelt, was dieses Syndrom besagt, und ja es belegt eben die Diagnose.

Werd es auf jeden fall beobachten, denn meine Frau ist erst Mitte 38 und lebt auch nicht so ungesund, daß man da was gegen tun müßte - ich bin da schlimmer :=o ;-)

aber es macht einem schon Sorgen, nicht auszudenken, wenn sowas beim Auto fahren passiert...

aber danke schön für die Informationen - kontte mir sowas nicht wirklich vorstellen.

*:)

B:aro.n

Hallo Cha-Tu *:)

das was Du schilderst, kenne ich nur zu gut.

ich selbst leide seit vielen Jahren an einem nicht reparablen Tinitus, der auch mal stressbedingt zu Schwindelgefühlen führt oder auch mal die Pupille "tanzen" lässt.

Das haben wir sehr schnell ausgeschlossen, wie auch einige andere Sachen, die wir erst vermutet hatten.

Dazu gehörte neben dem Gleichgewichts/Hörorgan das Blutbild an sich, die Hormone während des Zyklus, die Wahrscheinlichkeit der frühen Wechseljahre und auch ein EKG haben wir machen lassen.

Auch war der Verdacht auf Fehlfunktion der Schilddrüse - aber nein, alles nicht diue richtige Richtung, bis eben gestern ein anderer Arzt in die Richtungdiagnostizierte, die auch Amiri angesprochen hatte...

Aber auch Dir vielen Dank für die Rückmeldung.

Ich werde berichten, wie sich die Situation entwickelt

viele Grüße Baron

*:)

B#afroxn

Hallo, Baron,

wurde denn schon mal die Halswirbelsäule orthopädisch untersucht? Auch dadurch hatte ich schon mal Schwindel, ich habe dann dagegen Akupunkturnadeln bekommen (Dauernadeln, die eine Woche drin blieben). Auch das hat geholfen (obwohl ich hier nicht gerade als Verfechter der Alternativmedizin bekannt bin ;-))

Lieben Gruss

Cha-Tu

C~ha-5Tu

Hallo Cha-Tu,

du hast recht, dass Schwindel oft andere Ursachen als das Herz-Kreislaufsystem hat. Wo ich dir aber auf jeden Fall widersprechen muss: eine Blutdruckdifferenz von 20 mmHg, oder mehr, wird als pathologisch betrachtet und kommt nicht bei jedem Mensch mal vor. Kleinere Differenzen schon, aber bei solch einer Größenordnung liegt meist eine Gefäßverengung zu Grunde.

A?mirxi

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