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sehr hohe thrombozyten

bcen6ita2x7 hat die Diskussion gestartet


hallo, habe sehr hohe thrombozyten zwischen 8und 9hunderttausend glaube ich habe eine thrombozytose, schmerzen in den fingerkuppen und an den zehen, das ist ein brennen und kribbeln aber heftigst teilweise blau und etwas angeschwollen kann die finger nicht zu einer faust ballen sind wie steifan den fingerkuppen zeigen sich so rote nester die ganz schön weh tun, muss dazu schreiben das ich marcumar patient bin, knochenmark ist mir auch aus dem beckenkamm genommen worden das war aber in ordnung iat aber schon 4 jahre her, hatte im januar eine OP dabei hatte ich starke nachblutungen und die thrombo zahl ging auf über 1 million, mittlerweile sanken die thrombos wieder auf 9 hundertausend die milz war auch leicht vergrössert, was kann ich noch machen damit die thrombos sinken und die schmerzen weg gehen, gruss benita27

Antworten
H4arr y51x3


Hallo!

Eine Erhöhung der Thrombozyten auf 900.000-1.000.000 /µl ist schon recht deutlich, weshalb man unbedingt der Ursache auf den Grund gehen muss....insbesondere dann, wenn bereits eine deutliche Symptomatik vorhanden ist. Meines Erachtens sollte noch mal genauer nachgeforscht werden, ob diese Erhöhung tatsächlich "nur" reaktiv - z.B. verursacht durch chronische Entzündungsreaktionen - oder nicht doch primär in Form eines myeloproliferativen Syndroms (z.B. als Essentielle Thrombozythämie) vorliegt. Letzteres ist nicht immer einfach zu diagnostizieren, weshalb neben einer Zytomorphologie des Knochenmarks unbedingt auch eine Zytogenetik gemacht werden sollte, allein schon zum Nachweis oder Ausschluss einer JAK2-Mutation.

Eine Senkung der Thrombozyten durch Marcumar ist nicht möglich. Marcumar ist ein Cumarin (Vitamin-K-Antagonist), dessen antikoagulative Wirkung auf eine Reduktion der funktionsfähigen Gerinnungsfaktoren beruht. Wollte man die Anzahl der Thrombozyten selbst senken, müsste eine Behandlung mit zytoreduktiven Medikamenten wie etwa einem Anagrelid (z.B. Thromboreductin) oder Hydroxycarbamid (Litalir) erfolgen. Diese Medikamente sind aber nicht ohne Nebenwirkungen, weshalb eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung erforderlich ist.

In Anbetracht Deine bereits deutlich hervortretenden Mikrozirkulationsstörungen wäre es Deinem Arzt dringend anzuraten, Deine aktuelle supportive Therapie einmal kritisch zu überdenken...und natürlich weitere Untersuchungen zur Absicherung einer Diagnose zu veranlassen!

Viele Grüße,

bRenVigta27


meine thrombos sind mittlerweile wieder auf 700000 zurückgegangen bin ich froh, habe mir sehr sorgen gemacht mein onkologe meinte auch das es an der op lag aber das ist ja nun vorbei und ich denke es geht wieder aufwärts, gruss benita27

bienit7a27


habe alle untersuchungen durch, knochenmarkentnommen es war alles in ordnung, mein onkologe sagte es könnte angeboren sein, bin ja immer in behandlung, danke für deine ausführliche beschreibung, gruss benita27

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