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Muskelvenenthrombose?

STeveriRneB. hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich bin neu hier und bräuchte mal eure Hilfe, bzw. Tips.

Ich habe am Montag abend eine komische Ader (so bläulich) an meinem rechten Bein, rechts neben der Kniescheibe entdeckt Richtung Wade. Ich hätte schwören können das die vor einer Woche noch nicht da war.

Nachts hat dann mein Bein gekribbelt, und es war so schwer und hat sich komisch angefühlt. Ich hatte das schon vorher eine zeitlang, aber durch das, das ich diese Ader bemerkt hatte, habe ich es sagen wir mal, realisiert. Ich bin was Schmerzen und Krankheiten betrifft sehr unempfindlich und ignoriere das eher mal.

Ich bin dann am Dienstag morgen zum Arzt gegangen. Dieser hat mich zu einem Arzt für innere Medizin geschickt, für einen Ultraschall der Venen, um eine Thrombose auszuschliessen. Das war aber dann leider nicht so, in der Kniekehle sitze eine Muskelvenenthrombose, 7 mm gross, der mir nun eben Probleme macht.

Der Arzt sagte, so was kommt vor und sei auch nicht so schlimm, das bekommt man wieder weg.

Ich habe nun für 14 Tage "Arixtra" Spritzen verschrieben bekommen, die ich mir täglich spritzen muss und so schicke Kompressionsstrümpfe, die ich nun seit heute trage. Abends creme ich das Bein mit Heparincreme ein.

In 14 Tagen muss ich zum Kontroll Ultraschall gehen. Wenn man dann keine Besserung sieht, will er mich auf Marcumar einstellen (worauf ich nicht gerade scharf bin) bis die THrombose weg ist und zudem soll dann noch mein Blut untersucht werden, ob ich irgendwelche Erbkrankheiten habe bzw. mein Blut wird getestet.

Was ich halt komisch finde, mein rechtes Bein ist manchmal im Sommer schon immer dicker gewesen wie das linke, es ist nur minimal, aber ich hab das im Sommer immer bemerkt wenn ich meine Lederreitstiefel anhabe. Aber ich hab mir da nichts bei gedacht. Ich weiss nun auch gar nicht ob das damit zusammen hängt.

Nun meine Fragen, ist so eine Muskelvenenthrombose wirklich nichts schlimmes? Wie lange dauert denn so was bis es ca. weg ist, das dauert doch bestimmt eine Weile oder?

Und wegen der Strümpfe, ich hab nun beide an, eigentlich müsste ich die ja nur am rechten Bein tragen, aber es fühlte sich so komisch an, deswegen hab ich beide angezogen, macht man das so, oder zieht man da eigentlich nur einen an? Das schadet ja bestimmt nicht oder?

Meine Pille setze ich nach Rücksprache mit dem Frauenarzt auch ab, ich hab vor 3 Monaten zu einem neuen Präparat gewechselt, und hab die so ganz leise im Verdacht (Novial).

Ich rauche nicht mehr und esse eigentlich immer gesund (bin Vegetarier) und bin 27 Jahre alt. Vielleicht hat jemand noch Tips für mich, dafür wäre ich dankbar.

Da das rechte Bein minimal dicker ist, wenn die Thrombose verschwunden ist, wird das wieder normal?

LG

Severine

Antworten
S7everin~eB.


Schade.....weiss denn niemand was dazu?

Morgen habe ich noch mal einen Termin beim Hausarzt. Mein linkes Bein kribbelt heute auch. Das rechte ist dafür in Ordnung. Morgen werde ich dann zu einem Phleobologen überwiesen.

NIilox22


Hallo,

bin auch 27, auch Vegetarier und hatte auch vor ca. 2 Wochen eine Muskelvenenthrombose. Lustig, diese Zufälle und Gleichheiten.

Meine wurde an einem Sonntag festgestellt (1,5 cm groß) und am Mittwoch darauf war sie nicht mehr festzustellen. ??? Wie waren denn die D-Dimere bei dir, wurden die untersucht?

Bei mir wurde auch die Gerinnungsdiagnostik gemacht, bis jetzt ohne Befund, außer ein Faktor, welcher noch aussteht. Habe auch keine Pille genommen, rauche nicht...eigentlich hätte ich gar keine Thrombose bekommen dürfen.

Letzte Woche war ich zur Abklärung / Verlaufskontrolle beim Spezi - auch er sagte, da ist nix und "da war auch nie was". Ich weiss jetzt also nicht, ob ich meine Strümpfe weiter tragen soll, ob ich zukünftig in Risikosituationen anders handeln muss....ich weiss gar nix. :-/

Du bist nicht alleine. ;-)

Aber ja, mach dir erstmal keine Sorgen - eine MVT ist nicht so schlimm wie eine tiefe Beinvenenthrombose (TVT) - die meisten TVTs entwickeln sich zwar aus MVTs, aber bei dir wurde ja rechtzeitig gehandelt.

Halt uns auf dem Laufenden...

Ncilox22


PS: Meine Beine sind beide wieder normal, aber ich glaube sooo viel dicker war mein rechtes Bein auch nicht.

Das mit den Strümpfen auf beiden Seiten tragen habe ich auch gemacht - ich weiss nicht ob das ok ist, aber für mich hat es sich auch komisch angefühlt, nur einen zu tragen.

Komischerweise tut mir das linke Bein in letzter Zeit immer öfter weh. Nicht dass ich in dem auch noch eine Thrombose entwickele. :-/

HTud8dexl


Holas,

ich bin 38, Fleischesser und nehme keine Pille, bin 'nen Mann ;-)

Bei mir wurde um Mitte März eine MVT in der rechten Wade festgestellt. Lt. der Ärztin nichts schlimmes. Ihr sei kein Fall bekannt, wo sich daraus eine Lungenembolie entwickelt hätte. Auch eine Entwicklung zur TVT sei nach Behandlungsbeginn prakitsch auszuschliessen.

Therapie: Hübscher Kompressionsstrumpf, und Heparinspritzen, keine Salbe ("die bringt nix"). Regelmässige Kontrolluntersuchungen, Thrombose bildet sich auch zurück. Mittlerweile keine Medikamente mehr, und die Socken nur noch als "Kniestrumpf".

Ich habe immer nur einen getragen, den dafür zu Beginn nahezu 24 Stunden, obwohl das gar nicht notwendig war. Mittlerweile fühlt es sich aber "ohne" so seltsam an... 8-)

Aktuell noch immer leicht Schmerzen, nächster Kontrolltermin Mitte Juni, Sockentragepflicht mindestens bis dahin. Nur nachts ziehe ich ihn mittlerweile aus.

Grüsse,

N]iclo2x2


Was war denn bei dir die Ursache, Huddel? Wurde bei dir eine Gerinnungsdiagnostik gemacht? Musstest du Marcumar nehmen? Ab wann war bei dir der Thrombus nicht mehr nachweisbar / nicht mehr zu sehen?

HXuddxel


Hi Nilo,

über die Ursache hat sich meine Ärztin nicht so ausgelassen. Ich wurde ca. 6 Wochen zuvor am Knie operiert und bekam anschliessend auch noch eine Thromboseprophylaxe mit Socken & Spritzen. Trotz allem hat sich die Thrombose entwickelt. Da sie so "spät" nach der OP kam, ist sie wohl nicht zwangsläufig eine Folge davon. Könnte aber eine Folge der Immobilität sein, die wiederum eine Folge der OP war.... >:(

Thrombose diesen Art entwickeln sich wohl relativ häufig, sind wohl auch die, die manche Menschen auf Langstreckenflügen bekommen, guck mal nach Touristenklasse-Syndrom oder so bei wikipedia.

Gerinnungsdiagnose wurde insgesamt bei 3 Untersuchungen gemacht, aber die Ergebnisse weiss ich im Einzelnen nicht mehr. Ich glaube die Gerinnung war an sich ok, aber irgend so ein Wert (D-irgendwas) war erhöht / zu niedrig?

Marcumar musste ich nicht nehmen. Hätte ich aber wohl nehmen müssen, wenn sich die Thrombose nicht verbessert hätte. Auch wenn es nicht schön ist: Genommen hätte ich es....

Der Thrombus ist noch sichtbar, aber kleiner (sie musste ihn schon ordentlich suchen).

Lt. meiner Ärztin alles im grünen Bereich. Die wirksamsten Gegenmassnahmen sind wohl a) die Strümpfe und b) Bewegung.... Aber b) auch nur, wenn es wirklich keine TVT ist.

Wie gesagt, mir geht's soweit ganz gut. Der Strumpf nervt halt. Und leicht Schmerzen habe ich noch.

Insgesamt ist so eine Thrombose wohl ganz gut beherrschbar. Was bleibt ist wohl, dass man nachher anfälliger dafür ist.

Grüsse,

Huddel

WNolk5


Hallo Huddel,

der D-Wert ist der Dimer-Wert. Er git Auskunft darüber, ob eine Thrombose im Anmarsch ist. Wert dann 0,45 - 0,6. Habe selbst vor kurzem eine 4 Etagen-Thrombose gehabt und vor 2 Jahren eine kleine in der Wade, die sich dann aufgelöst hat.

Alles Gute

Wolk5

WmoRlk5


NS. Was aber mal zu sagen wäre ist, das viele Leute davon betroffen sind, man aber erst hellhörig wird, wenn es einen selbst trifft.

Wolk5

H<ud0del


Hi Wolk,

den D-Wert habe ich nicht mehr auf der Pfanne.

Auch meine Ärztin sagte, dass diese Art der Thrombose gar nicht so selten ist... Hat sich Deine "kleine" von allein gelöst? Und was ist 'ne 4 Etagen-Thrombose?

Ich habe jetzt am Do. noch 'nen Termin bekommen zur Phlebografie(?), Bild machen vom Gefässsystem. Laut meiner Ärztin soll keine akute Thrombose mehr vorliegen, aber ich habe immer noch diese Schmerzen in der Wade....

Schaun mer mal.

Grüsse,

Sdeve=rinxeB.


Hallo,

erstmal vielen lieben Dank für eure Antworten, bin ja nun etwas beruhigter, scheint ja nun doch nichts allzu schlimmes zu sein.

Heute abend tut mir wieder das Bein etwas weh (bin auch den ganzen Tag eigentlich auf Achse)...spritze nun seit 1 Woche Arixtra....ich denke sowas dauert eine gute Weile bis es weg ist denk ich.

Nächste Woche Dienstag geht es zum Ultraschall und dann wird entschieden, ich hoffe das es besser ist, sonst muss ich Marcumar nehmen.... :-/ das wär nicht so toll.

LG

Severine

SQeverYineB.


Ach ja, und bei dieser Behandlung jetzt, ist es normal das man bei diesen Medikamenten die Adern etwas mehr sieht als sonst an den Beinen und eher zu blauen Flecken neigt wenn man sich wo anstösst?

s^unf2loer8x1


hallo ich bin auch neu hier!!*:)

ich bin 27 und bei mir wurde vor 2 wochen eine trombose in der wade festgestellt.ich werde zurzeit mit marcumar eingestellt.die spritzen mußte ich zum glück nur eine woche bekommen.aber was mich echt nervt ist dieser strumpf den ich jetzt 24 stad tragen muß :-/

naja hilft ja alles nix zu nörgeln,solage es hilft.zum glück sind meine schmerzen jetzt weg und ich kann auch wieder laufen!

wovor ich jetzt ein wenig angst habe,ist ich bekomme auf der arbeit oft tritte und schläge ab(ich weiß das hört sich jetzt echt bescheuert an!!ich arbeite im kindergarten im sozialen brennpunkt die sind da ein wenig krass daruf!!!!!)

das ich innere blutungen bekommen könnte.wie geht ihr denn mit sowas um?macht euch das nicht auch irgendwie unruhig ???

würde mich echt mal interessieren?und achtet ihr auch auf das vitamin k??

mit lg sunfloer81 :-)

HMuddexl


Hi,

das weiss ich auch nicht, ich bekomme generell schnell blaue Flecken.

Als die thrombose bei mir diagnositziert wurde, hatte ich nichts ausser Schmerzen in der Wade. Keine Erwärmung, keine Rötung, keine Schwellung, nichts. Die Ärztin schloss daher auch eine Thrombose fast aus, denn auch die Untersuchungen sprachen dagegen: D-Wert: ok, Gerinungstests: ok, Strömungsmessung(nennt man das so?): ok und auch beim Ultraschall war zunächst nichts zu sehen. Erst als sie schon aufhören wollten, sagte sie: "ups, da isser ja".

Ich habe insgesamt 26 Tage lange Innohep gespritzt. Seit rund 3 Wochen nicht mehr, ist angeblich nicht mehr notwendig, nur noch Socken tragen. Bei meiner letzten Kontrolle vor 2 Wochen habe ich meiner Ärztin gesagt, dass ich immer noch bzw wieder Schmerzen habe. Ihrer Meinung nach liegt die Ursache dafür aber nicht in der Thrombose oder im Gefässystem der Wade. Da meine Schmerzen aber immer schlimmer wurden / werden bin ich noch mal zum Hausarzt, der jetzt eben noch eine Phlebografie verordnet hat. Macht man eigentlich wohl nicht, aber er will da wohl sicher gehen, dass da nichts mehr ist...

Ärgert mich total, denn zu Beginn der Behandlung wurde es rasch besser. Da aber beim ersten Mal der Thrombus so schlecht gefunden werde, bin ich schon etwas nervös, dass es erneut einer sein könnte...

Drückt mir die Daumen.

Werde berichten.

Gruss,

H&uWddSel


Wieder 27?

Scheint, als sei es DAS Alter für Thrombosen ;-)

Meinen Strumpf musste ich keine 24 Stunden tragen, nachts durfte er raus. Angst vor inneren Bluttungen hatte ich auch nicht - eher Angst vor 'ner Lungenembolie...

Und über Vitamin K habe ich bisher in diesem Zusammenhang nichts gehört, werde ich mich aber mit beschäftigen.

Grüsse,

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