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Blutspende - bin ohnmächtig geworden ...- brauche Tips

R+obbyRkobson hat die Diskussion gestartet


Guten Abend!

Ich habe gestern zum ersten mal in meinem Leben Blut gespendet, und muss sagen, dass ich es etwas unterschätzt habe.Während der Blutabnahme war noch alles in Ordnung, erst bei ca. 80% wurde mir leicht schwindlig, aber ich dachte das ist normal und hat sich auch schnell wieder etwas gelegt. Aber nachdem mir die Schwester die Nadel rausgenommen hat und mir eine Druckverband verpasst hat, wurde mir immer mehr und mehr schwindlig (ich lag noch auf der Liege, man soll min. 5 min. liegenbleiben, gott sei dank.) Dann habe ich ein starkes kribbeln im ganzen Körper gespürt und es wurde immer stärker, wie gesagt, alles nachdem es schon längst vorbei war. Dann wurde es schließlich so schlimm dass mir meine Augen kurzzeitig zugefallen sind und ich kurz "weggeknickt" bin. Bin dann völlig ruckartig und unkontrolliert aus der Liege aufgestanden und stand völlig verwirrt da. So eine Art "Schock". Ich wusste nicht wo ich bin und konnte auch nicht reden, um hilfe zu holen. Erst nach ca. 15 sek. konnte ich mein Mund öffnen und es kam schnell hilfe und die Schwester hat mich in eine spezielle Lage gebracht, sodass es mir schnell besser ging. Also, es war keine besonders schöne Erfahrung und ich bin am Überlegen, ob ich überhaupt eine weitere Blutspende in Angriff nehmen sollte. Z.B. könnte doch eine Gefahr darstellen, dass mir sowas WÄHREND der Blutabnahme passiert und ich mir ausversehen die Kanüle rausreisse oder ähnliches... ich hoffe Sie haben als Fachpersonen Tips oder ähnliches für mich, wie man solche Vorfälle verhindern kann! Ich wäre ihnen sehr dankbar!

P.S. habe normalerweise keine Angst vor Blut oder so, also ich schließe ein "kopfproblem" aus!

Antworten
Sjat/ine


Hast du vorher (natürlich nicht unmittelbar) gut gegessen und bis zur Spende schon 2 Liter Flüssigkeit getrunken?

Ich gehe regelmässig zum Plasmaspenden und da passiert mir das auch schon mal, wenn ich nicht ausreichend gegessen und getrunken habe. Oder, wenn ich kurz vorher mir den Bauch vollgeschlagen hab.

a(d0rxe


Ich bin keine Fachperson, aber das klingt nach einem Kreislaufkollaps.

QJué s~erá


Eine Ohnmacht entsteht ja daraus, dass das Gehirn kurzzeitig mir Sauerstoff unterversorgt ist.

Wenn du nocheinmal Blut spenden gehen möchtest, empfehle ich dir, vorher viel Wasser zu trinken. Das "verdünnt" das Blut und lässt es gewissenmaßen besser fließen.

a+d0rxe


Hast du von Haus aus einen relativ niedrigen Blutdruck ? Da passiert das schneller, glaub ich.

Sja,tinxe


Und bitte das nächste Mal gleich bescheid sagen, wenn es Dir schwindlig wird. Dann hätte man evtl. gegensteuern können... Beim kleinsten Ding gleich nachfragen. Dafür haben die beim Blutspendedienst ja das Personal. ;-)

Ich mache das mit dem Trinken folgendermaßen: Ich schaue, dass ich bis zum Spendezeitpunkt zu Hause schon viel trinke. Dann hol ich mir das erste Glas Wasser sobald ich beim Spendedienst zur Türe reinkomme. Trinke eigentlich andauernd. Während ich den Zettel ausfülle. Beim Warten auf den Arzt... Zur Liege nehme ich meinen Becher auch mit... Und danach wird zuhause auch nochmal getrunken was reingeht. ;-D

RBobby-Robxson


danke erstmal für die tips. werde sie beim nächsten mal auf alle Fälle befolgen.

ich muss auch zugeben, dass ich ziemlich unvorbereitet und spontan in die ganze sache gegangen bin. habe halt nur das schnelle geld gesehen weil ich halt am monatsende wie so oft pleite wie sonst was war...naja

ja die schwester war grade etwas weiter hinter mir bei einem anderen Spender und hat das nicht sofort mitbekommen... naja war halt pech.

trotzdem vielen dank für die Antworten.

gjerlinade6x5


ich muss sagen bei einer blutspende habe ich auch kreislaufprobleme,

beim aderlass- wie das s schön heißt- beim hausarzt bekomme ich vorher 500ml kochsalzlösung und das problem ist verschwunden

ich denke es liegt wirklich an der flüssigkeitszufuhr

SkatinXe


Warst du beim Vollblutspenden oder Plasmaspenden?

Plasmaspenden z.B. werden allgemein ein wenig besser vertragen und man kann es ca. einmal die Woche machen (38 Mal im Jahr) . Dauert aber ca 45 Min. Lass dich doch von deinem Blutspendedienst mal beraten. Vor allem vom Arzt. :-)

EHhegmaligerO Nutzer |(#6992x8)


Das ging mir früher als Blutspender auch so. Im Prinzip ist es meines Wissens nach nicht allzu tragisch und die Leute dort kennen sich damit auch aus. Entweder du bist unter ungünstigen Umständen spenden gegangen oder du neigst einfach dazu. Bei mir ist es letzteres, ungefähr eine Viertelstunde nach der Spende spielt mein Kreislauf verrückt. Vorbeugende oder zumindest mildernde Maßnahmen sind folgende: Ausreichend Schlaf, ausreichende Zufuhr von Nahrung und Flüssigkeit und gute körperliche Verfassung. Du solltest allerdings nicht knapp davor viel essen. Sage der Person, die dich überwacht, dass du letztes Mal auf die Blutabnahme nicht gut reagiert hast und lerne, ein wenig auf deinen Körper zu achten. Bewusstseinsverlust kündigt sich meist ziemlich unangenehm an. Danach solltest du dir etwas Ruhe gönnen und nicht gleich auf und davon hetzen. Hilfreich ist es auch, wenn dich jemand zur Spende begleitet, weil es dich auch auf den Heimweg erwischen kann und das ist dann wirklich unschön.

könnte doch eine Gefahr darstellen, dass mir sowas WÄHREND der Blutabnahme passiert und ich mir ausversehen die Kanüle rausreisse oder ähnliches

Wie gesagt, man soll dich im Auge behalten. Meiner Erfahrung nach kommt der große Knall auch etwas nach der Spende, nicht etwa während der Abnahme.

S2ati^ne


@ RobbyRobson:

Ich habs auch aus finanziellen Gründen gemacht... ;-) Brauchst dich also nicht zu schämen. Mich wundert nur, dass dich niemand gefragt hat, ob du genug getrunken hat... Also mich fragt das der Arzt bzw das Personal beim Blutdruck- und Temperaturmessen... Gerade, weil es dein erstes Mal war, hätte sich doch jemand deiner besonders annehmen müssen. :-/

Naja. Wünsch dir auf jeden Fall fürs nächste Mal mehr Glück. @:)

Lies doch noch ein wenig im Internet übers Blutspenden usw.

S_ati@ne


Jep, danach ists mir auch schonmal passiert. War aber Hochsommer und ich Volldepp bin mitm Radl heimgefahren. Auf dem letzten Anstieg hats mich derbröselt. Bin abgestiegen und hab mich mitten auf die Straße neben mein Fahrrad gelegt... |-o Zum Glück hat jemand angehalten und mich mit Wasser versorgt. Das hab ich NIE wieder gemacht. Am besten abholen lassen oder halt dort warten ca. ne halbe Stunde.

Nach dem letzten Kollaps hat mich die Ärztin auf dem Heimweg auf dem Handy angerufen und dann sogar nochmal nachts um halb elf und gefragt, wie es mir geht. Mich konnte nämlich niemand abholen und ich bin mit dem Bus gefahren. |-o Also die sind echt alle total lieb in meinem Plasmazentrum.... :)^ x:) Leider darf ich grad 3 Monate net wegen einer OP. Find ich aber gut, weil ich mich dann wieder voll erholen kann.

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