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Gehäufte Ves und keine Ende in Sicht

D;ainyLe


Die Aussage, dass ES, hauptsächlich VES, welche unter Belastung auftreten, nicht normal und "gefährlicher" sind, hat in meiner Gegenwart nicht nur ein Arzt getätigt.

Diese Ausage bezieht sich ganz sicher auf Statistiken, das ist schon klar, sonst würde man diese ja auch nicht treffen können.

Es ist auch nichts Neues, dass VES einen anderen "Status" haben als SVES, auch bei Herzgesunden.

Und wenn man von jetzt auf gleich solch eine Anhäufung von ES hat (vorrangig VES) und sich diese auch unter Belastung verschlimmern, ist es glaube ich völlig NORMAL, dass man sich mehr Gedanken macht, als sonst.

Natürlich will man in dieser Situation nichts übersehen und die vermeindliche "Ursache" (ob Stress, Hormone, Blut, Rücken, Infektion etc.) finden. Es ist auch nichts Neues, dass äußere Einflüsse stark vermehrt ES auslösen können. Und wenn man diese Einflüsse beheben oder "abschalten" kann, warum sollte man da nicht in dieser Situation selbst GENAUER hinschauen und alles dafür tun, dass es einem wieder besser geht.

Dass man nicht gleich an ein paar ES mehr stirbt, wenn das Organ "Herz" gesund ist, ist schon klar. Das war auch nicht mein Anliegen hier.

Ich suchte ausschließlich Leute, die ähnliches "erlebt" haben und ob sie einen Zusammenhang erkennen konnten.

Hier noch eine kleine Statistik

[[http://www.aerztlichepraxis.de/rw_4_Archiv_HoleArtikel_339356_Artikel.htm]]

t~ingupe


Hallo

Mit meinem Beitrag habe ich versucht, etwas die Angst zu nehmen (warum kommt später) und nicht etwa irgendwie zu unterstellen, du seist nicht "normal" ;-) Ansonsten müsste ich mich ja selber auslachen...

Kurz gefasst wollte ich sagen, dass die Aussage "ES unter Belastung sind gefährlicher" zwar stimmt, aber nur in einem bestimmten Zusammenhang, nämlich bevor man das Herz untersucht hat. Nachdem man das Herz untersucht und für gesund befunden hat stimmt die Aussage nicht mehr.

Der Link den Du gepostet hast geistert schon lange durch diverse Foren und löst immer wieder Ängste aus bei Betroffenen. Meines Wissens haben sie "vergessen" zu untersuchen, ob die Leute mit Arrythmien nach Belastung herzkrank sind. Dies sieht man auch an dem Satz im Beitrag "Bleibt die vagale Aktivität aus, etwa weil das Herz bereits geschädigt ist, komme es wahrscheinlich zu den gefährlichen Kammerarrhythmien in der Erholungszeit, so Lauer." Offenbar sind heftige Arrythmien nach Belastung ein Hinweis darauf, dass man sehr genau hinschauen sollte. Wenn man dann aber nichts findet ist das Risiko ebenfalls nicht erhöht (die Studie sagt das zwar nicht, aber sie sagt auch nicht das Gegenteil).

Somit zeigt sich wieder dasselbe Bild: ES an sich sind nicht gefährlich, sie können aber eine unterliegende Krankheit anzeigen. Deshalb sollte man bei neu auftretenden ES, oder wenn sich die ES stark verändern auch zum Arzt.

Noch zu deinem ursprünglichen Anliegen "Ich suchte ausschließlich Leute, die ähnliches "erlebt" haben und ob sie einen Zusammenhang erkennen konnten.":

Die erste VES wurde bei mir vor knapp 30 Jahren auf einem Belastungs-EKG aufgezeichnet. Da mich die Sache nie interessiert hat weiss ich nicht wie "schlimm" es in diesen vielen Jahren war. ES hatte ich sicher in der Zeit, ich kann mich etwa erinnern dass ich beim autogenen Training die "Herzübung" nie gemocht habe, da dabei häufig ES aufgetreten sind.

Vor drei Monaten aber haben mich die ES plötzlich zu ängstigen begonnen. Vielleicht hatte ich plötzlich viel mehr, vielleicht habe ich sie aber auch nur erstmals bewusst wahrgenommen (die Geschichte hat eine Woche nach einem miterlebten Herzinfarkt eines Bekannten begonnen). Jedenfalls bin ich dann zum Arzt: Schilddrüse, EKG, Ultraschall und 7 Tage EKG. Anscheinend sind es tageweise einige tausend, selten auch jeder 2. Schlag, manchmal aber auch Tage in denen ich kaum welche fühle.

Nach Ursachen für die Veränderung habe ich auch gesucht. Stress, Lebensmittel, Kaffee, Alkohol, Wetter, Sport (oder zu wenig Sport), Schlafqualität, ... Wirklich bestätigt hat sich nichts davon.

Die bisher einzige Konstante bei mir ist ein Zusammenhang mit der Angst. Je mehr Angst ich vor den ES habe desto mehr ES habe ich, und desto mehr fühle ich diejenigen die ich habe. Es gab Wochen in denen ich z.B. am Sonntag etwas gelesen habe, und die ES sind praktisch sofort aufgeflammt und erst wieder verschwunden, nachdem ich mich einige Tage später wieder beruhigt habe. Umgekehrt bin ich schon mit heftigen ES am PC gesessen und habe etwas beruhigendes gelesen, und die ES waren auf einen Schlag weg.

Zumindest bei mir lohnt es sich also, die Angst zu bekämpfen, alles andere hat sich bei mir nicht bestätigt.

Gruss, Martin

BzluebKeXlxla


Hi an alle Betroffenen,

ich habe diese VES auch schon lange. Seit dem ich aber den Betablocker nehme Metohexall 100 (morgens und abends je 1/2) ist es weg. Lediglich bevor ich meine Periode bekomme, meinen Eisprung habe - dann bekomme ich sie auch - aber selten.

Wenn ich sowas früher hatte - das es so doll war - hab ich mir vor Angst ein kaltes Pils getrunken! Danach war es wieder weg!

Viel Akohol wirkt sich natürklich auch negativ aus - aber diese 1-2 Flaschen haben mich von meiner furchtbaren Angst und von diesem blöden Stolpern weggebracht. Ich wurde davon ruhiger und gelassener. Natürlich will ich hier keinen zum Alkohol trinken überreden, aber Bier hat mir schon ein Herzchirurg empfohlen zur Beruhigung. Natürlich gut dosiert. Das klappte auch nachts ganz gut. hab mich mit 'ner Pulle dann vors TV gesetzt - was ruhiges geguckt und die Pulle getrunken. Dann war es weg und ich konnte auch besser schlafen. Also, besser als Psychopharmaka! :)^

MUissM@el^li3x1


dany

viele statistiken sind aber veraltet...Und im netz steht eh viel blödsinn... da sollte man nicht kucken..

MXisswMellix31


tinue

ich stimm dir voll und ganz zu.. Genauso wurde es mir auch erklärt.. mehrmals.. von den besten Kardiologen im Herzzentrum...

Es ist egal wenn das herz gesund ist... Ob VES oder SVES.. Ob unter belastung oder nicht.. Hauptsache herz ist gesund.. das muss man halt sorgfältig kucken...

DMangyLxe


@ tinue @melli

Ich hatte nicht wirklich ANGST. Ich war ausschließlich beuunruhigt, weil, wie schon geschrieben, die ES von einer Sekunde auf die andere, noch dazu mitten in der Nacht, anfingen und nicht mehr aufhörten. Ich kannte bis dato nur vereinzelte ES, auch schon mal 3-4 ES nacheinader, aber nicht mehr.

Und dass man dann nicht freudig herumspaziert und sich selbst sagt "hey, ist ja alles ach so harmlos" ist ja auch verständlich.

Man kann sich in dieser Situation nicht selbst sagen, dass diese PLÖTZLICH auftretende Menge an ES völlig harmlos ist und keine Ursache haben, wenn man das vorher SO nicht kannte und die Situation einem völig neu ist. Sind wir doch mal ehrlich ;-)

Natürlich hat es mir dabei geholfen, zu wissen, dass mein Herz als gesund gilt und aus diesem Grund bin ich auch nicht in Angst und Panik verfallen.

Und ICH bin nach wie vor der Meinung, dass eine derartige Situation schon eine Ursache hat, auch wenn man dies ganz sicher nicht nachweisen kann. Einen Zusammenhang kann man aber ganz bestimmt schon feststellen, so wie @Zina oder @tinue. Ich bin mir sehr sicher, dass äußere, negaitive Einflüsse so etwas auslösen können.

Und da ich ANGST in dem Moment ausschließen konnte, suchte ich nach anderen möglichen Ursachen. Auch hatte ich kein negatives Erlebnis, das hätte dies auslösen können.

Auch Ablenkunge etc. hat alles nix geholfen in dieser Phase. Aber das hab ich alles schon geschrieben ;-)

Ich kenne mich und meinen Körper sehr gut und weiß auch sehr gut, wie es sich anfühlt, wenn man Angst hat und dabei der Körper reagiert. Was meine persönliche beschriebene Situation betrifft, so kommt halt das so nicht in Frage, desshalb habe ich mich ja hier geschrieben.

Inzwischen habe ich seit gestern Morgen keine ES mehr. Von jetzt auf gleich waren sie verschwunden. So al hätt man einen Knopf gedrückt. Sie kamen bis dahin noch mal schön heftig (jeder 3.-4. Schlag) und dann hörten sie auf. Auch zu diesem Zeitpunkt habe ich NICHTS anders gemacht als sonst. ...jetzt kann man halt wieder spekulieren ;-)

Für mich persönlich gibt es 2 Möglichkeiten: Entweder war meine Mandelentzündung die Ursache und das AB hat nun endgültig angeschlagen ODER durch die Eisentabletten, welche ich seit einer Woche nehme, ist mein Hb wieder etwas gestiegen und damit mein Blutmangel etwas zurückgegangen.

Ganz abwägig sind sicher beide "Ursachen"nicht!

@ tinue

Es tut mir sehr leid, dass Du einen Herzinfarkt bei deinem Bekannten mit erleben musstest. Das ist tragisch und läßt sich sicher nicht so einfach verarbeiten.

Meine erste Panikattacke mit Herzrasen etc. bekam ich damals, als mir meine Mutter erzählte, dass eine ganz junge Frau, eine Bekannte von ihr, plötzlich umfiel und tot war. Das nahm ich mir wohl unbewusst zu "Herzen" und dann fing das an ... Aber das ist lange her und Panik bekomme ich Gott sei Dank nicht mehr. Bin an dem Punkt, dass es mich einfach nur nervt, weil es tierisch lästig ist, wenn "es" da ist. Ganz "wegdenken" kann ich es glaub nicht, dafür bin ich zu sensibel. Drum werden diese Dinger mich ewig nerven :)z

@ Blueballa

Deine "Lösung" ist aber nicht wirklich eine ;-) Aber so wie ich das rauslese, hast Du diese Phase schon hinter Dir gelassen.

Ich kann z.Bsp. kein Alkohol trinken. Und wenn ich ES hab erst recht nicht.

Besser als Psychopharmaka ??? Vielleicht. Aber es ist beides nicht gut.

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