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Linksventrikuläre Hypertrophie am Herz (Lvh), was bedeutet das?

z5au[ber}txrank


Deshalb halte ich mich lieber an die sachen die ich "angreifen" kann z.B. das Übergewicht.

Mit der Reduktion des Übergewichts liegst Du völlig richtig. Die Frage ist allerdings, ob Du da nicht zu schnell rangehst.

Das Fasten mag für eine begrenzte Zeit durchaus sinnvoll sein. Viel wichtiger aber ist, was danach geschieht.

Denn vorher lief ja offensichtlich einiges mit dem Essen schief, sonst wäre es gar nicht zum Übergewicht und der Notwendigkeit der Gewichtsabnahme gekommen. Deshalb sollte am alltäglichen Essen gearbeitet werden. Das geht langsam, ist jedoch letztendlich die einzig sinnvolle Methode, auch langfristig das einmal gewonnene Gewicht zu halten. Übrigens strahlt ein besseres Eßverhalten auf andere Lebensbereiche aus. Es geht also nicht einfach "nur" um das Essen.

Das sagt jemand, der selbst mehr als dreißig Kilo abnehmen mußte und noch zehn vor sich hat.

s'ystezma:tikexr


@ agnes

ich habe folgende wichtige erkenntnisse gewonnen:

Hiob (das könnte ein behandelnder arzt sein) war nicht beliebt, die übliche Reaktion des Patienten ist m. E., abgesehen von eventueller panik, diese:

-was ist das für eine Krankheit? (manchmal "erschlagen" Diagnosen den patienten auch)

-ist die Diagnose gesichert?

-ist die Therapie/ Kur angemessen?

Diese Fragen sind nicht mit der weniger passenden Frage: "Kann ich einfach so weiter machen wie bisher?" zu verwechseln.

ich denke, dass die ersten drei Fragen (neben der vierten Frage) durch den Patienten zumindest menschlich sind, auch wenn der Patient (stark) übergewichtig ist.

weiters:

- es gibt keine direkte verbindung zwischen der LVH und der cushing (gehört jetzt eigentlich ins SD-Forum)

- Bei eher normalem Blut(hoch?)druck bzw. eher unauffälligem übergewicht bleibt die Diagnostik abstrakt, kompliziert.

- In der "welt der adipositären" (die ist auf drei ebenen: Adipositas, cushing, Schlauchmagen) wird die LVH m.E. gar nirgends erwähnt.-aber vielleicht lese ich ja noch irgendwo darüber.

zur LVH: Wer weiss schon so genau was von was kommt? schliesslich ist die genese einer nichtsportlichen LVH bis heute nicht restlos geklärt.

LVH/ ich und sport: ich wiege seit 1990 (und auch schon vorher mal) fast ununterbrochen ein dreistelliges Gewicht.

der von mir betriebene sport mit bis zu 40 kg Übergewicht: Skifahren auf über 3000 m Höhe, Jogging bis zu einem metallischen Geschmack im Mund (ohne Pulsmesser), stabiles fahhradfahren, normales fahrrad mit starker Steigung, Tennis etc.

W e n n ich so sportlich bin, warum bin ich dann so "dick"?

nun, ich habe die 40 kg übergewicht ja inzwischen fast halbiert, ich kenne starke Gewichtsschwankungen. Abnehmen geht bei mir schnell, schnelles oder langsames zunehmen.

Im Sommer wiege ich eher weniger.

Sicher: W e n n ich eine Hypertonie-LVH habe, dann habe ich natürlich auch eine Hypertonie (keine polemik!).

das ist ein guter punkt von dir, es zeigt, dass die ganze ärztl. Diagnostik vom Patienten im Einzelfall eher danach zu beurteilen ist, was der arzt n i c h t sagt, als danach was er sagt.

Die ganze Blutdruckmesserei dient ja dann bestimmt auch nicht dem Nachweis von Normotonie.

s%yste,mat)iker


@ buddleia

- nach den Erfahrungen die ich beim endo machen musste, fällt es einem natürlich schwer da wieder anzuknüpfen.

- Übergewicht scheint die SD grundsätzlich in Mitleidenschaft zu ziehen.

es k a n n aber auch, wie -glaube ich schon im SD Forum gesagt wurde, das Übergewicht bzw. grössere gewichtsschwankungen vopn der SD kommen, und es muss nicht immer gleich cushings sein. richtig?

-psychisch geht es mir viel besser als vor/ unter dem Einfluss der medikamente.

nach den letzten Prüfungen mache ich das psychische und die SD. Habe vielleicht doch eine leichte essstörung.

@ zaubertrank

Du hast recht, was nützt es wenn 30 kg runter und vierzig wieder drauf sind. ich glaube da wäre es gesünder gleich gar nicht abzunehmen.

Man muss schon die (psychischen) Ursachen für ein Übergewicht ein wenig analysieren, damit nicht nach der Diät die gleichen Fehler wieder gemacht werden.

Ich habe zwei Wohnsitze und an einem der beiden ist das Leitungswasser kein Trinkwasser. Nun musste ich vor einigen Jahren erstmalig in meinem Leben alles wasser im Supermarkt kaufen, jedenfalls bot es sich an..

Meine Augen sahen beim Einkauf des Wassers auch eine Menge essbares,was ich eigentlich nicht gebraucht hätte. So bin ich dann auch ziemlich auseinandergegangen.

Aber inzwischen habe ich auch agesehen vom Einkaufen schon seit längerem dazugelernt.

sqysteAmatikxer


@ Zaubertrank

chapeau mit den abgenommenen 30 kg, da sind die letzten 10 wohl auch nicht mehr so schlimm.

Verrätst du auch das rezept ???

CBha-xTu


Hallo, "systematiker",

verzeih, aber Du schreibst derart chaotisch, unsystematisch (!!!), dass ich nicht mehr weiss, worum es Dir eigentlich geht. Mag an mir liegen, aber normalerweise erfasse ich recht schnell, wo jemandem der Schuh drückt. Du schreibst unheimlich viel, wechselst innerhalb eines Nebensatzes dreimal das Thema, und "verdeckst" damit fast alles, worum es Dir zu gehen scheint. Wie soll man Dir da eine sinnvolle Antwort geben?

Vor allem scheinst Du Dich ständig und intensivst zu beoachten, Dich schwer krank zu fühlen, und immer Neues zu entdecken. Du hast Übergewicht, Du hast Stress, Du hast oder hattest Bluthochdruck und dadurch wohl ein leicht vergrössertes Herz. Dagegen kann man etwas tun, Bewegung, Gewichtsreduktion, Stressmanagement, evtl. Medikation. Das alles senkt den Blutdruck und das Herz kann sich wieder erholen. Wo liegt jetzt das tiefere Problem des Ganzen?

Schönen Gruss, alles Gute

Cha-Tu

bbud%dleia


es k a n n aber auch, wie -glaube ich schon im SD Forum gesagt wurde, das Übergewicht bzw. grössere gewichtsschwankungen vopn der SD kommen, und es muss nicht immer gleich cushings sein. richtig?

M. Cushing ist, wie dir in dem anderen Faden auch mehrfach erklärt würde, eine Erkrankung einer völlig anderen Hormonachse (Nebenniere/Hirnanhangsdrüse) und hat daher so mit der Schilddrüse nicht direkt etwas zu tun.

Die entsprechende endokrinologische Diagnostik hattest du abgebrochen (Dexamethasonhemmtest).

Die Behandlung der Schilddrüse war mit L-Thyroxin und Selen in der Annahme einer Autoimmunerkrankung bereits eingeleitet worden, wurde von dir aber nur sehr unregelmäßig fortgeführt und dann auch abgebrochen.

Die Gewichtszunahme ist mögliche Folge einer (latenten) Schilddrüsenunterfunktion.

Auch zur Ernährung hattest du im anderen Faden bereits Tipps bekommen.

Ich wiederhole mich, aber dies:

Frage: hast du dir wegen deiner verschiedenen Ängste professionelle Hilfe gesucht, wie du es im ersten oben verlinkten Faden ja noch plantest?

Ich denke nämlich nach wie vor nicht, dass dein Problem ausschließlich körperlicher Natur ist.

scheint mir eher der Ansatzpunkt zu sein.

zZaMubrertranxk


Verrätst du auch das Rezept?

Die Gewichtsabnahme war bei mir recht "einfach": Eine schwere Erkrankung und über viele Wochen keinerlei Appetit im Krankenhaus. Zur Nachahmung ist das keinesfalls empfehlenswert.

Viel schwieriger als abzunehmen war es, das Gewicht nachher zu halten. Die Methoden, dieses zu erreichen sind durchaus verschieden. Insofern kann bei dem einen richtig sein, was beim anderen nicht hinhaut. Der eine mag z.B. Fleisch, der andere nicht, oder der eine zieht eine oder zwei größere Mahlzeiten vor, der andere fünf oder sechs kleine. Aus all dem kann man eine Ideologie zimmern, und die verschiedenen Ernährungslehren tun allzu oft dieses, indem sie aus bestimmten Erfahrungen eine für jeden gültige Lehre errichten wollen. Wesentlich ist das nicht.

Generell kann man aber u.a. sagen, daß die heute übliche Fertignahrung ein großes Übel ist. Das entspricht genau Deiner eigenen Erfahrung im Supermarkt. In der möglichst weitgehenden Selbstzubereitung ist hingegen ein wesentliches Moment für eine dauerhafte Änderung des Ernährungsstils gegeben. Außerdem sind die Essensmengen, die wir gewohnt sind, meist zu groß.

Mit einem anderen Eßverhalten kannst Du ein Stück vom Stress wegnehmen. Widme Dich zu bestimmten Zeiten des Tages der Zubereitung des Essens und anschließend dem genußvollen Verzehr.

Mir scheint, bei Dir herrscht eine Hauruck-Methode bei der Gewichtszunahme und auch bei der -abnahme vor. Dafür spricht Dein Stolz über eine schnelle Gewichtsabnahme durch Fasten, obwohl Du am eigenen Leib den bekannten Jo-Jo-Effekt erlitten hast und erleidest. Überlege Dir, was hinter einem solchen Vorgehen steckt.

Warum ein solches Hauruck bei Dir besteht, mag nämlich auch andere Bereiche Deines Lebens betreffen; schließlich führt sie zur Frage des Grundes für Deinen Stress. Dazu wären die Ausführungen von Cha-tu zu beherzigen. Mit dem Essen kann man jedoch mit Änderungen an einem konkreten Punkt beginnen.

W e n n ich so sportlich bin, warum bin ich dann so "dick"?

Es ist ein Irrtum zu meinen, Sport führe automatisch zur Gewichtsabnahme. Sport ist eine prima Sache, und Du solltest ihn beibehalten, weil er Dir guttut. Aber für das Gewicht spielt er offenbar eine untergeordnete Rolle bei Dir (und bei vielen anderen, die voller Hoffnungen etwa ins Fitness-Studio spazieren und dann im Laufe von Wochen und Monaten, wenn sie überhaupt durchhalten, feststellen müssen, daß sich am Gewicht wenig tut.)

Nicht zuletzt hängt dies damit zusammen, daß die herrschende Kalorienlehre wichtige Momente ausblendet. Der menschliche Körper ist viel komplizierter als diese annimmt. So spielt eine große Rolle, was und wie man ißt. Da wären wir wiederum beim Anfang.

szysytemaVtikOer


vielen dank für eure antworten.

@ buddleia

bis zu einem gRad ist meine Panik bzw. Abneigung gegen Untersuchungen denke ich schon nachvollziehbar (wenn ich z.B. an den damaligen internisten denke, der meinte dass ich mir in spätestens 10 jahren meinen Gehirntumor werde entfernen lassen müssen usw)

und wie bei den Bomben im zweiten Weltkrieg ist dan vor einer Woche die jetzt erst von mir zur Kenntnis genommene LVH hochgegangen.

@ cha tu

tja vielleicht haperts bei mir ja auch mit dem klaren denken, wenn das so wirr ist, ich finde aber dass aus meinem letzten text schon einiges erkannt wurde z.B. dass mein stolz ein bisschen verletzt sein könnte.

es geht um

-die frage des Einstzens von (bestimmten) Antihypertensiva (lebensqualität), was die thematik etwas komplizierter macht. es gibt Länder, wo diese Blutdrucksenker gar nicht erhältlich sind, dann fällt der pharmakologische aspekt weg

-eine Prognose: es würde es schon wissen wollen wenn ich unter einer progredienten unheilbaren arteriosklerose leiden würde und schliesslich vaskuläre(s) Demenz/ Parkinson kriege

-die frage einer weiterführenden Diagnostik die möglicherweise auch wieder mehr Fragen als Antworten aufwirft 8z.B. Wiederholung der Kardio oder cushings)

@ dexamethasontest

ähnliche Ergebnisse, Cortisol, cortisol/ ActH, dexamethason bei Demenz, Parkinson und MS.

es gibt auch stark übergewichtige Parkonsonkranke

@ zaubertrank

das stimmt, das ist alles bei genauerer betrachtung schon nocht etweas komplizierter.

die wenigsten dünnen scheinen sich konsequent gesund zu ernähren, die wenigsten Übergewichtigen ernähren sich gesund, die wenigsten übergewichtigen (25 kg +) sind praktisch so krank wie ich es sein soll.

s|ystemaPtiker


ich habe aber den Eindruck, dass man mir jetzt hier schon sehr weitergeholfen hat mit einer Einschätzung der LVH situation!

d.h: Es könnte doch eine Verbesserung in der LVH durch abnehmen geben.

bHudduleixa


Nun, dir war aber doch in deinen dann zusammengelegten Fäden schon ein möglicher Weg aufgezeigt worden.

Und sorry, aber hieraus:

ähnliche Ergebnisse, Cortisol, cortisol/ ActH, dexamethason bei Demenz, Parkinson und MS.

es gibt auch stark übergewichtige Parkonsonkranke

werde ich jetzt selbst mit kräftigen Nachdenken nicht mehr schlau.

sIysQtemat1ikexr


entschuldigung die tipfehler, es geht mir heute nicht so besonders, ich esse ja auch nur sehr wenig und jetzt habe ich mir glaube ich noch irgendwie mit einem Salat den Magen verdorben, hatte heute ziemliche bauchschmerzen.

sbyst9ema_tikexr


naja das heisst: die gleichen ergebnisse die ich in einem

-Cortisolspeicheltest

-test zur gleichzeitigen Bestimmung von cortisol und acth

hatte

-und eine eventuelle auf bestimmte art mangelhafte suppression im dexamethasontest

gibt es auch bei der Demenz, der Parkinson und MS.

Die Angst der Parkinsonbetroffenen vgl cushing nimmt bei den Parkinsonbetroffenen nach einer (leichten) Acth suppression ab, die MS kranken bekommen dann noch mehr Angst.

Demnach könnte ich jetzt z.B. auch Parkinson haben. Dort gibt es auch Übergewichtige mit merkwürdigem Blut(hoch?)druck.

Aber solche sachen führen wohl zu weit.

bzuddxleia


und eine eventuelle auf bestimmte art mangelhafte suppression im dexamethasontest gibt es auch bei der Demenz, der Parkinson und MS.

Sagt Dr. Google? Wäre mir so nicht bekannt, einige andere Einflussfaktoren aber schon.

Letzlich führt dich dies aber auch nicht weiter, du hängst dich immer wieder an einem einzelnen Symptom/Untersuchungsbefund auf und "pickst" dir dann die unwahrscheinlichsten Diagnosen aus dem Internet.

Bis jetzt gab es bei dir keinen Anhalt für Parkinson, MS oder Demenz.

Nicht umsonst ist Endokrinologie eine Weiterbildung zusätzlich zu einem bestehendem Facharzt, ganz so einfach ist dies nämlich nicht. ;-)

C,ha=-Txu


-die frage des Einstzens von (bestimmten) Antihypertensiva (lebensqualität), was die thematik etwas komplizierter macht. es gibt Länder, wo diese Blutdrucksenker gar nicht erhältlich sind, dann fällt der pharmakologische aspekt weg

Sei dankbar und glücklich, dass Du in einem Lande lebst, in welchem diese Medikamente problemlos zu bekommen sind.

-eine Prognose: es würde es schon wissen wollen wenn ich unter einer progredienten unheilbaren arteriosklerose leiden würde und schliesslich vaskuläre(s) Demenz/ Parkinson kriege

Sorry, aber geht es auch eine Stufe undramatischer? Wie kommst Du auf die Idee, dass Du irgendein Anzeichen einer progredienten unheilbaren Arteriosklerose hättest? Und wie kommst Du auf die absurde Idee, jeder Ateriosklerotiker würde in Demenz/Parkinson enden? Da spielen noch viele andere Faktoren mit, über die wir gerne in 50 Jahren noch mal reden können, wenn es bei Dir so weit ist. Ich werde dann zwar schon 107 sein, habe aber vor, dieses Alter zu erreichen, TROTZ Arteriosklerose, an der ich seit gut 20 Jahren leide.

Ich habe langsam das Gefühl, Du liest zu viele medizinische Internetseiten, ohne diese fachlich wirklich verarbeiten zu können. Das ist ganz und gar nicht gut.

Gruss

Cha-Tu

C8hha-Txu


"pickst" dir dann die unwahrscheinlichsten Diagnosen aus dem Internet.

Genau! Mich dünkt, unser Systematiker sähe sich gerne als schwerkranken Menschen. Übrigens ist auch das eine Krankheit, allerdings eine psychische.

Gute Nacht

Cha-Tu

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