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Nach Rauchstopp Atemnot, Probleme mit Lunge, Engegefühl usw.

E=ndGlichnNich]traucher hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Leute,

schon sehr komisch was der Körper oder vielleicht auch die Psyche alles macht nachdem man mit dem rauchen aufgehört hat. Bin nun Nichtraucher seit dem 18.08.09, also schon über einen Monat. Habe 16 Jahre geraucht, die letzten Jahre um die 1,5 Schachteln / Tag, also ca. 25 - 30 Ziggis.

Erst hatte ich das Problem, dass mein Puls plötzlich so extrem niedrig im Gegensatz zu früher war und eröffnete einen Thread. Nun aber auch schon damals merkte ich, dass meine Lunge "komisch" ist. Erst dachte ich, na ja da passiert jetzt was oder wie auch immer aber mittlerweile stört es mich.

Ich fühle mich total kurzatmig, habe sogar das Gefühl als ob ich Asthma hätte, immer wieder das Gefühl nicht richtig durchatmen zu können, das Gefühl nicht genügend Luft zu bekommen und das Gefühl immer wieder mal versuchen zu müssen ganz tief einzuatmen.....

Super ätzend..... Habe einen Termin bei einem Lungenspezialisten gemacht aber erst am 23.10. vorher war nichts frei....

auf jeden Fall wollte ich hier mal nachfragen wer das kennt ??? was das sein könnte ??? und ob ich bekloppt bin ???

Diese Symptome habe ich wirklich erst seitdem ich aufgehört habe....

Das Rauchen fehlt mir nicht, mir gehts gut ohne und ich bin froh das meiner Gesundheit zu liebe getan zu haben...aber richtig glücklich bin ich nicht, da ich mich nicht gut fühle....

Antworten
pfrax4a


und ob ich bekloppt bin ???

Nein, bekloppt, bist du sicher nicht.

Das ist nicht ungewöhnlich, dass man kurzatmig wird, wenn man mit dem Rauchen aufgehört hat.

Durch das Rauchen wurde unter anderem, die Schleimproduktion eingeschränkt und diese setzt nun wieder ein. Oft wird aber am Anfang zu viel produziert und es kann nicht alles "ablaufen", was auch daran liegt, dass sich deine Flimmerhärchen, logischerweise, noch nicht richtig von dem Rauchen, erholt haben.

Dazu kommt, dass die Lunge nun den ganzen "Dreck" raus bekommen will und die Verbindung "Dreck", viel Schleim und noch nicht 100% funktionierende Flimmerhärchen, sorgt dafür, dass du im Moment schlechter Luft bekommst.

Ich denke denn Termin, am 23.10, wirst du gar nicht brauchen, da deine Probleme, bis dahin verschwunden sind. ;-)

E!ndlic7hNichtIraOuchxer


Also eine Sache muss ich zugeben und zwar psychisch gesehen... ich habe irgendwo im Laufe meiner Recherche gelesen , dass gerade nach dem aufhören sich COPD meldet.

Habe glaube ich total schiss entweder plötzlich Asthmakrank zu sein oder aber COPD zu haben.

Kling bescheuert aber das macht mich fertig. Steigere mich da auch gut rein...

Wenn ich jetzt irgendwo auch nur rauch rieche, bekomme ich schon Atemnot, verlasse gleich den Raum oder bitte drum die Zigarette wegzuhalten, dass mir nichts in die Nase kommt, empfinde es als höchst unangenehm.

Verrückt, dabei war ich der, der nach dem aufwachen erstmal 2 Zigaretten geraucht hat bevor überhaupt der Kaffee gemacht wurde... ganz früher sogar noch im Bett ohne aufzustehen..... Gott, was habe ich mir angetan, kein Wunder das es mir nun so geht....

dzafWine1


Habe nach 40 Jahre aufgehört zu auchen. Ist jetzt 2 Jahre her. Auch ich habe das Gefühl, daß ich schlechter Luft bekomme. Gehe viel mit dem Hund spazieren und wenn ich mich dabei unterhalte, bekomme ich nach einigen Metern kaum noch Luft. Versuche dann durchzuatmen, was aber nicht sofort geht. Habe aus Spaß gesagt, daß es mir mit rauchen besser ging ;-D und ich wieder anfangen würde :|N, was ich aber nielmals würde.

Ich habe das Gefühl, das alles sehr lange dauern, bis der Körper alles abgebaut hat.

EGnXdlic*hN,ichtraxucher


Hallo dafine1:

genau das hatte ich auch vergessen zu schreiben.....

komme tatsächlich beim schnellen oder vielen reden sogar außer atem.... voll heftig. Schön es zu lesen, dass ich nicht alleine bin dem es so geht... aber deine 2 Jahre motivieren mich gerade nicht.... hast du das echt immer noch ??

dFafixne1


Hallo, EndlichNichtraucher,

habe die Lunge auch mal röntgen lassen und es ist alles in Ordnung. Naja nach 40 Jahren Rauchen dauert es bestimmt länger als bei Dir. Und außer Atem liegt vielleicht auch etwas am Alter. :=o. Würde aber trotzdem durchhalten.

Mir hat es von Anfang an nichts ausgemacht, wenn in der Nähe oder im Auto geraucht wurde. Nur die Gewohnheit (morgens beim Kaffee, nach dem Essen usw.) kommt ab und zu noch mal raus. Ich habe auch den ersten Monat eine volle Schachtel mit mir rumgeschleppt. Wenn ich wollte, konnte ich. Nichts war schlimmer, als keine Zigaretten zu Hause zu haben.

s ystcemati8ker


hallo Endlichnichtraucher,

ich denke ähnlich, dass durch das Nikotin wieder ein Kreislauf entsteht: Durch das Rauchen wird die Lungenfunktion geschwächt und braucht den kick der Zigarette um hochfahren zu können, z.B. nach 8 stunden Schlaf.

(Aus eigenr Erfahrung kann ichs aber nicht sagen)

F4üriymmexr


Hallo liebe "endlich Nichtraucher",

hoffe das mir jemand aus diesem Forum helfen kann !

- bin 54 Jahre alt männlich

-1,71 m groß

-70 kg schwer

-Blutdruck: Durchschnittswert: 120 - 140 zu 85 - 95

-Puls: 90

-habe vor 3 Monaten mit dem Rauchen aufgehört

- 30 Jahre geraucht, am Ende bis zu 60 Stück.

Nun die Schilderung meiner Probleme:

- bei der kleinsten Anstrenung bekomme ich starke Atemnot. ( Treppensteigen nur in den ersten Stock )

- wache nachst schweißgebadet auf. ( T-Shirt ist durchnäßt )

- kann nicht durchschlafen. ( wache spätestens nach 4 Stunden Schlaf auf und kann dann fast nicht wieder - einschlafen )

- bin nach 8 Stunden im Büro ohne körperlich Anstrengung total fertig.

- habe immer ein leichtes Schwindelgefühl

- Atemfrequenz ist bei Anstrenungen sofort stark erhöht

- Kann mir jemand aus seinen Erfahrungen berichten ?

- Hatte jemand gleiche oder ähnliche Probleme ?

Würde mich sehr über ein paar Antworten freuen.

Gruß

Fürimmer Nichtraucher

Cnha-Txu


Hallo, Fürimmer,

was sagt der Arzt dazu? Mit solchen Symptomen solltest Du zum Arzt gehen, das können Entzugserscheinungen sein (ich habe auch sehr stark geraucht, manchmal 4-5 Packungen Filterlose am Tag und mein Entzug war auch unangenehm), es können Sachen vom Herzen sein, von der Lunge, es können psychische Entzugserscheinungen sein, aber das alles kann auch u.U. nichts mit dem Rauchen/Nichtrauchen zu tun haben, solche Symptome können sich auch bei vielen anderen gesundheitlichen Störungen zeigen, bis hin zum Diabetes.

Also: Zum Arzt!

Alles Gute

Cha-Tu

FYürimxmer


Hallo Cha-Tu,

vielen Dank für deine Antwort. Leider bin ich im Augenblick im arabischen Ausland für meine Firma unterwegs und es ist nicht ganz einfach einen kompetenten Arzt zu erwischen.

Habe schon ein EKG machen lassen. Lt. Auswertung alles ok.

Abgehorcht mit dem Stetoskop - Doc sagt keine Auffälligkeiten.

Blutuntersuchung auf 2 ich weiß nicht was er da genau machen lassen, Indikationen.

Hoffe, dass ich noch weitere Antworten bekomme.

Zum Arzt geht es dann im Dezember.

Grüße und in der Hoffnung auf noch mehr Antworten

Fürimmer Nichtraucher

dzafi)ne1


Hallo alle zusammen,

war einige Zeit nicht hier, deshalb melde ich mich jetzt erst. Zu allem kann ich nur sagen, daß ich auch zugenommen habe und ich habe das Gefühl, daß die Atemnot oder das nächtliche Schwitzen auch damit zusammen hängen kann. Wie ich gelesen habe, waren bei fast allen die Symptome fasst gleich, also würde ich es doch auf den Entzug schieben.

Mein Mann hat vor 2 Wochen aufgehört zu rauchen, nach 40 Jahren Roth Händle; am Tag zwischen 2 und 3 Schachteln. Mal sehen, was bei ihm kommt. Er hat Diabetes 2 und Herzrhytmusstörungen und nimmt für beides Tabletten.

Hoffe, daß sich noch jemand von Euch hier meldet. Würde gerne wissen, ob sich zwischenzeitlich etwas geändert hat an den Problemen.

Gruß

l@upin]che\n8x0


Hallo zusammen, ich hab im Juli 08 aufgehört und war sehr geschockt, was die Psyche dann alles mit mir gemacht hat. Panikattacken, Nachtschweiß, sehr hoher Puls, extreme Selbstbeobachtung (Puls zählen, Blutdruck messen usw), müde, gereizt, traurig, ängstlich, Durchfall, Übelkeit, Händezittern usw. Ich hätte nie gedacht, dass es davon kommen konnte, bin von Arzt zu Arzt- körperlich war alles ok. Irgendwann hab ich drüber nachgedacht und kam zum Entschluss, dass es vom Entzug ist- und diesen sollte man nicht unterschätzen. Fast 6 Monate hat diese Phase gedauert und ich musste mich auch regelrecht zwingen einen Schnitt zu machen und aufhören mich mit Krankheiten usw zu beschäftigen, denn sonst wäre ich aus dieser Angstspirale nicht mehr rausgekommen.

WPollKit


Hallo EndlichNichtraucher, hast du noch immer wegen den Entzugserscheinungen Probleme mit dem Atmen? Ich habe das gleiche Problem mit Atemnot und dem Drang ständig tief einatmen zu müssen.

Gruß

Wollit

RQic&haredE Frie0del


Die gesunde Atmung kann doch zur "Gegensucht" weren. Ich würde als höflicher Cyberreisender mehr Achtung auf die Atmung an sich vorschlagen.

Ein Schlüsselelement der gesunden Atmung wird heutzutage oft übersehen, nämlich die Technik zum narrensicheren Erlernen der eigentlich so genussvollen und Vitalität spendenden natürlichen Nasenatmung als Selbstläufer.

Als Basisunterricht Schauen Sie sich das Horrorvideo [[http://www.dailymotion.com/video/x9wdso_chris-martin-talks-about-empty-nose_people]] über den positiven und von der Medizin so oft falsch verstandenen Nasenwidertand an und testen Sie schnell die korrekte Nasenatmung. Drücken Sie dafür die Zungenspitze ziemlich fest (nicht sanft wie in anderen Beschreibungen oft angedeutet ist) gegen die vordere Zahnreihe und atmen beherzt Sie ein. Das aktiviert die effektive Nasenatmung, ohne die das Leben m. E. nicht funz.. Ohne sie kann es die Hölle sein (empy nose syndrome wie gehabt oder Asthma), weil die Nasenatmung für die Lungenfunktion so wichtig ist. Besprechen Sie diesen Vorschlag mit einem Arzt, um eine andere Verursachung der Atemnot auszuschließen. MfG RF

S%charmVipexine


Hallo,

Ich hoffe das sich auch nach langer Zeit noch ejmand von euch meldet.

Ich habe vor einigen wochen aufgehört zu rauchen und habe jetzt alle diese symptome. ich bin fix und fertig vor angst und einen termin beim lungenarzt erst in 3 wochen bekommen. ich habe fast kaum noch genug luft um aufzustehen, oft dreht sich alles und ich bin dauernd müde, kann tagelang durchschlafen. die kleinste anstrengung bringt mich komplett aus der puste und ich kriege eine riesenpanik und dadurch immer weniger luft. beim gehen telefonieren oder reden geht gar nicht, einkäufe krieg ich quasi ohne hilfe gar niht mehr die treppe hoch...hiiiiilfe, ich bin sicher das ich was ganz scjhlimmes habe, wie ist es bei euch ausgegangen??

gruss

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