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Druckgefühl in der Brust, Atmen fällt schwer

n>eedhe\lp-NRW hat die Diskussion gestartet


Guten Abend,

seit ein paar Tagen habe ich ein gewohntes Druckgefühl in der Brust, das ich kaum näher beschreiben kann. Ich würde es etwa auf Höhe der Lungenflügel einordnen. Außerdem ist mir, als hätte ich im Übergang zwischen Brust und Hals ein Klos im Hals. Beim Schlucken habe ich keine Probleme, nur das atmen, vor allem das bewusste tiefe einatmen fällt mir schwerer als normal. Ich habe auch das Gefühl, dass ich das pochen meines Herzens in der Brust bewusst wahrnehmen.

Am Anfang dachte ich mir nichts dabei und hatte die Hoffnung das alles über Nacht weggehn würde (etwa Anfang der Woche), mittlerweile mache ich mir aber schon einige Sorgen.

Zu meiner Person: Ich bin männlich 19 Jahre alt, und bin gerade im löezten Jahr an der Schule kurz vor meinem Abi. Ich betreibe regelmäßig Sport und habe auch sowas wie Asthma, Allergien, etc. nicht.

Über hilfreiche Ratschläge und Kommentare, die mich beruhigen ;-), würde ich mich sehre freuen.

Mit freundlichen Grüßen, Manuel

Antworten
nPeedhzelpx-NRW


Kleiner Zusatz: Ich habe meinen Körper gerade ein wenig beobachtet und festgestellt, dass ich von Zeit zu Zeit ein kurzes, stechendes Gefühl im Bereich des BRustkorbs / Herzens habe

Auf welche (Art von) Krnakheit deuteten die Symptome hin? Deuten die überhaupt auf irgendeine Erkrankung hin oder ist es etwa, das "schon mal vorkommen kann"?

Ezarrthbsacriammer


Guten Morgen, Manuel! :)

Mir kommt das schon recht bekannt vor. Bei mir sind die Symptome ähnlich und bei mir liegt laut Ärzten keine organische Erkrankung vor. Natürlich solltest du mit verschiedenen Ärzten erstmal abklären, was dir fehlen könnte, sprich beim Orthopäden die Wirbelsäule checken lassen, dich kardiologisch absichern (Belastungs-EKG etc.), aber für mich klingt das zumindest im ersten Moment nach einer psychosomatischen Ursache, wie es bei mir der Fall ist.

Ich weiß, dass sich die Beschwerden sehr bedrohlich anfühlen. Trotzdem kann dir dabei nichts passieren, sollte es eine psychische Erkrankung sein.

Also mein Fazit: untersuchen lassen, um die Ungewissheit loszuwerden. Die ist nämlich der größte Feind des Leidenden.

Wünsche einen schönen, beschwerdefreien Tag und gute Besserung! :)*

rSedheLadlo!ve


Ich habe dasselbe Problem zur Zeit.

Mein Herz pocht so laut, dass ich es ständig höre und ich habe ein engegefühl im Brustkorb.

Ich vermute ebenfalls, dass es etwas psychisches ist - bei mir ist es die Angst vor einer Krankheit.

Es könnte jedoch auch daran liegen, dass ich zur Zeit erkältet bin und Probleme mit den Muskeln im rücken/Nacken habe...

Eiarth%scramxmer


@ redheadlove

Angst vor schlimmen Krankheiten ist eine fast "normale" Begleiterscheinung bei Panikerkrankten. Bei mir ist es die Angst vor einer Herzkrankheit, Gehirntumor, einem schlimmen Augen- oder Lungenleiden. Das wechselt ständig hin und her, je nach Art der Symptome.

Was die Muskeln betrifft:

Mein Orthopäde diagnostizierte bei mir eine leichte Skoliose der Rückenwirbelsäule und eine leichte Zervikozephalgie der Halswirbelsäule. Das bedeutet: beides ist ein wenig gekrümmt. Darüber hinaus habe ich eine falsche Verteilung der Muskelstruktur im Schulter- und Brustbereich, da ich seit dem 7. Lebensjahr einen gelähmten linken Arm habe und meinen Oberkörper nur noch einseitig belasten kann.

Orthopädische Beschwerden begünstigen die Hyperventilationssymptome natürlich noch. Ich lasse mir deswegen regelmäßig Krankengymnastik, Massagen und Heißluft verschreiben, was mir gegen die körperlichen Beschwerden gut hilft. Würde ich dir empfehlen! ;-)

nweeVdhelxp-NRW


Guten Tag,

Zur Aufklärung meines Falls: Ich war in den letzten Tagen beim Arzt. Zunächst bei meinem Hausarzt, der ein paar Untersuchungen gemacht hat und mich abschließend zum Orthopäden geschickt hat mit dem Befund "Die Rippengelenke haben sich von der Wirbelsäule gelöst". Dort wurde etwa 4 bis 5 Gelenke / Wirbel wieder eingerenkt. Seitdem schwächen die Symptome von Tag zu Tag ab und ich bekomme immer ebsser Luft.

Vielen Dank für eure zahlreichen Kommentare; ihr habt mir damit sehr geholfen.

Mit freundlichen Grüßen,

Manuel

ErarthsGcramxmer


Das klingt doch gut, freut mich! :)

Was genau macht denn der Orthopäde beim Einrenken? Ich frage deshalb, weil mir möglicherweise dasselbe bevorsteht.

nnefedZh2elXp-NRW


Hallo,

das Einrenken war nicht weltbewegendes. Erst hat er ein wenig abgetastet und gedrückt, bis ich an einer Stelle gesagt habe "Da tut's weh". Dann hat er ein bisschen an meinem Arm gedrückt und geschoben und schon waren die 3 - 4 Wirbel wieder drin.

Dir gute Besserung und viel Erfolg beim Orthopäden!!

LG

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