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Ziehen im Brustkorb, als ob sich ein Ballon aufbläst

TQosrcanax35 hat die Diskussion gestartet


Alles fängt wieder von vorne an und diesmal noch viel schlimmer :(

Vor ca. 4 Wochen verspürte ich ein ziehen im links am unteren Rippenbogen, dieses Gefühl hielt tagelang an eigentlich bis heute.

Vor ca. 4 Tagen kam dann wieder dieses Gefühl links in meinem Brustkorb, kann es schwer beschreiben aber es fühlt sich an als würde sich kurz ein Ballon aufblasen, einfach schrecklich.

Dieses Gefühl hab ich seit gestern total oft und ich bin echt kurz vorm ausrasten. Ziehen im linken Arm und mein links der Berreich am Schulterblatt tun weh wenn ich drauf drücke.

Gestern fing ich dann an zu weinen und mein Mann fuhr mich zu unserem Arzt hier im Dorf, er machte ein 5 Minuten EKG und renkte mich ein, sagte dann es würde besser werden. ISS klar hab ich gedacht, nix wurde besser, hab mich die ganze Nacht gequält. Es geht einfach nicht weg.

Am Dienstag hab ich Termin bei meinem Kardiologen hoffe er kann mir helfen, ich nehme jeden morgen eine halbe Bisoprolol also 1,25 mg vielleicht reicht es nicht mehr. Vielleicht sollte ich auch erwähnen das ich mein Gewicht reduziert habe, bei Weight Watchers habe ich in 3 Monaten 10 kg abgenommen, wiege eigentlich jetzt denke normal mit 68 kg. Kann es davon kommen ?

Ich habe einfach nur Angst um mein Leben, habe doch noch 2 Kleine Kinder :(((( Wem geht es denn ähnlich und warum ist es wieder so schlimm ???

Antworten
C6ha-xTu


Hallo, Toscana,

das klingt ein wenig so wie eine Interkostalneuralgie, siehe mal hier:

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Intercostalneuralgie]]

Ich wünsche Dir alles Gute

Cha-Tu

TionscanPa3L5


Danke für deine Antwort !

Es können ja soviele Faktoren eine Rolle spielen.......

Aber zermürbend ist nun mal die Angst die man verspürt, wenn man denkt das der Motor eines jeden Lebens (HERZ) nicht mehr richtig funktioniert !

Werde am Dienstag mit dem Kardio sprechen, vielleicht gibt es ja noch Möglichkeiten.

LG Tanja

bFjoeTrn34


Es wäre auch was anderes denkbar. Ganz banal, aber ärgerlich, Blähungen. Besonders im Darm. Ein Teil des Dickdarms geht genau unter Deinen linken Rippenbogen entlang und kann gegen den Magen und das Zwerchfell drücken. Weil ich "Ballon" gelesen hatte, musste ich daran denken.

T\oscUanaj35


Hallo !

Ich weiß das es vieles sein kann, aber definitiv verspür ich es am Herzen. Vielleicht drückt es auch gegen die Pumpe und beeinträchtigt sie in ihrer Funktion. Ich habe es ja nicht täglich und auf einmal merke ich mir geht es nicht gut in der Form das ich totale Erschöpfung empfinde, meine linke Schulter und mein linker Arm spinnen indem ich ein ziehenden Schmerz empfinde. Dann diese störungen im Bruskorb links, es steigt sofort Angst in meinem Kopf hoch, ich werde blaß und sehe dann erbärmlich aus. KEINE AHNUNG WARUM !!!

Ich war am Dienstag beim Kardiologen, er machte Herzultraschall und Belastungs EKG, alles ok, ich will natürlich auch nichts anderes hören. Er sagte nur das wenn ich wieder solche Attacken hätte, dann solle ich sofort in die Praxis kommen um mir ein Langzeit EKG abzuholen, er will sich dann anschauen in welcher Form sich das bei mir abspielt.

Bis dann

Gruß Tanja *:)

b,joernx34


Erstmal Gute Besserung für Dich, Tanja. Das ist sicher nicht leicht mit solchen Symptomen zu leben, aber gut war das Okay vom Kardiologen.

Dann diese störungen im Bruskorb links, es steigt sofort Angst in meinem Kopf hoch, ich werde blaß und sehe dann erbärmlich aus. KEINE AHNUNG WARUM !!!

Vielleicht kommt die Angst, egal ob bewusst oder unbewusst, gerade deshalb, weil Du was im Brustorb spürst und denkst "oh scheisse, nicht schon wieder, was ist das, doch das Herz, kündigt sich ein Infarkt an?" usw. Solche Gedanken kenne ich auch. Und es ist nicht verwunderlich, dass es einem da übel wird und man sich erbärmlich fühlt.

Gruss

bjoern

S.illyx72


Hallo Toscana35,

ich befinde mich zur Zeit in der gleichen bzw. ähnlichen Situation. Bei mir fing es vor ca. 6 Wochen mit einem leichten ziehen in der Brust in der Herzgegend an. Gleichzeitig wurde ich von starken Angstgefühlen geplagt bis schließlich die Fahrt in Krankhaus zum Notfallcheck folgte. Schmerzen in der Brust, immer wiederkehrend, hoher Puls und Blutdruck. Ich habe ein Blutdruckmessgerät und kann Zuhause messen.

Im Krankenhaus wurde ich durchgecheckt, es wurde Blutabgenommen ( 2 mal mit 6 Stundenabstand), EKG (mehrmalig), Herzultraschall, Belastungs EKG. Insgesamt wurde keine Auffälligkeiten gefunden. Der Puls war halt etwas hoch und der Blutdruck geht dann quasi immer mit nach oben. Am Tag der Entlassung "sonnenschein" sowohl am Himmel als auch in der Seele. Doch so blieb es leider nicht....

In den darauffolgenden Tagen tauchten die Probleme wieder auf. Der Beschwerden waren da, die Gedanken kreisten darum. Ich versuche mich immer zu beruhigen oder mich im Internet selbst zu erkundigen. Ich weiß zwar, daß Dr. Google bekanntlich in Deutschland nicht zugelassen ist, aber dumm mag ich auch nicht sterben.

So ca. 4 Wochen später landete ich wieder mit meinen Beschwerden in der Notfallambulanz. Es wurde nochmal das gleiche Prozedere durchgeführt. Mindestens genauso gründlich + noch zusätzliche Untersuchungen -> es muß ja nicht immer das Herz sein. So wurden Röntgenbilder gemacht von der Wirbelsäule. Zusätzlichen wurde noch eine Magenspiegelung (Speißeröhre, Magen, Zwölfingerdarm) gemacht. Herzultraschall war wie üblich "total unauffällig"

und bei der Magenspielgelung wurde auch rein garnichts gefunden. Auch wenn ich mir nach dem Aufwachen große Sorgen machte was die jetzt wohl gefunden haben.

Diese Wochen war ich schon wieder mit viel schlimmeren Schmerzen, geradezu messerstichartig, in der Notfallambulanz. Ich bin mit den Nerven völlig am Ende. Ich habe das Glück das man mich dort trotzdem noch ernstnimmt. Nach dem Gespräch mit dem Arzt ging es mir zum Glück wieder besser. Auf dem EKG war wie üblich nichts zusehen. Der Arzt sage wörtlich: "Sie haben keinen Herzinfarkt". Es musste wieder Blut abgenommen werden und auf Ergebnisse warten. Diesmal hatten sie mich nicht aufgenommen. Als die Ergebnisse vom Blut da waren hat der Arzt mich nachhausegeschickt.

Um die Aufregung im Zaum zu halten habe ich gering dosierte Betablocker bekommen. Die hatten diese Woche gut geholfen aber gestern und heute durfte ich keine nehmen, weil ich morgen noch zum Stressecho soll. Heute ging es mir nicht so gut, wieder Schmerzen in der Brust, drückens, ausstrahlend in den linken Arm, der Blutdruck war hoch und der Pulz beschleunigt. Ich versuche mich zu beruhigen und schreibe diesen Text hier.

Da ich alleine Lebe muß ich mit solchen Problemen immer alleine fertig werden. Aus dem Internet habe ich erfahren das es so eine Erkrankung gibt "Herzeurose". Die Beschwerden sind genau gleich nur das es dabei keinen organischen Befund gibt. Der Arzt meint auf Anfragen, das man dies nur per Auschlussdiagnose feststellen könnte. Morgen also noch zum Herzultraschall unter Belastung. Mal schauen was dabei herauskommt...

Zum Glück gibt es das Internet, so hat man wenigstens nicht das Gefühl das man mit solchen Problemen nichtg alleine dahsteht. Aber wenn ich in mich reinhöre glaub ich doch irgendwie das das bei mir psychische Ursachen hat. Wenn Morgen nichts gefunden wird, wovon ich ausgehe, dann werde ich mich psychologisch weiterbetreuen lassen. Irgendwas muß ich da tun, sonst drehe ich mich im Kreis.

Hab gerade nochmal Blutdruck gemessen: 150 zu 96. Puls bei 89. Das schlimmste ist immer die Angst. Die macht bei mir die Symptome nur noch schlimmer. Schmerzen in der Brust, stechen, brennen und son olles Druckgefühl.

ToosMcaxna35


Hallo guten Morgen !

Silly, wenn du wieder zu Hause bist, sag mal besheid wie es war :)* :)* :)*

Snilly472


Hallo zusammen,

bin jetzt wieder Zuhause vom Stressecho. Die ganze Prozedur ging relativ schnell. Es dauert nicht so lange wie beim Belastungs EKG. Ich musste auf so nem Liegestuhl Fahrrad fahren ging bis 125 Watt Belastung, dann wurd's mir etwas warm und die Luft war trocken. Naja, also ich konnte das jherz beim strampeln auf dem Monitor schlagen sehen. Das pumpte ganz gleichmäßig auch bei ner Herzfrequenz > 160. Der Arzt meinte er kann da keine Durchblutungsstörungen erkennen. Im Gegenteil bei der Anstrengung spührte ich eher einen entspannenden Effekt und hatte keinerlei Schmerzen. Als ich die Praxis verlies spürte ich es jedoch wieder kurzzeitig. Ich denke das hat immens etwas mit der inneren Anspannung zu tun, was diese Schmerzsymptome erzeugt. Ich bin jetzt auf jeden Fall erst mal wieder beruhigt, aber das Arzt meinte ich sollte meine psychologische Betreung "etwas auffrischen".

Sowohl der Oberarzt im Krankenhaus als auch der Kardiologe heute sagte mir ich wäre jetzt bei 99% der sinnvollen Diagnostik angelangt. Die Beschwerden sind funktioneller Natur. An dieser Stelle würde das hier im Herzforum off-topic werden.

Muß erst mal gucken was es hier noch für Unterforen gibt ....

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