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Mrt Kopf

B&lümfchexn82 hat die Diskussion gestartet


Hallo Zusammen,

habe meine Frage bereits in Forum für Neurologie gestellt [[http://www.med1.de/Forum/Neurologie/499320/]]

Was ist eine Abgangsstenose? Warum nennt man dies "Abgangs-" Stenose? Kann dies Ursache für eine Hirnblutung sein?

LG

Antworten
Czha-NTu


Eine Verengung am "Abgang" einer Ader. Das ist der Teil des Aderngeflechts, bei dem eine Ader aus einer grösseren "abgeht".

Gruss

Cha-Tu

BQlümachexn82


Hi Cha-Tu *:)

Danke für deine Antwort @:)

Kann sowas Ursache für eine Blutung sein? Wie kommt es zu so einer "Abgangsstenose"? Und was kann man dagegen tun?

LG

Caha-ITu


Ich bin kein Spezialist für "Kopf" ;-), aber ich denke, es ist ähnlich wie beim Herzen. Da kenne ich mich etwas besser aus.

Ursache so einer Stenose kann entweder eine angeborene Anomalie (selten) sein, oder aber eine Arteriosklerose ("Arterienverkalkung"). Wenn sich ein Stück "Kalk" löst, kann es Adern verletzen und dadurch kann es auch zur Blutung kommen. Aber die Stenose (Verengung) kann sich auch weiter verschliessen, wodurch die Durchblutung des Gehirns beeinträchtigt wird, und wenn die Verengung ganz zu geht, kommt es zum Hirn-Infarkt. Dagegen tun kann man einiges: Gesunde Ernährung, Sport, vor allem nicht rauchen, wenig Alkohol, und je nach Grad der Stenose auch Medikamente. Wenn es sehr heikel wird, kann die Stenose unter Umständen auch operiert werden. Wenn die Stenose gering ist, muss nichts getan werden ausser die Risikofaktoren ausschalten (Übergewicht, Rauchen, Stress etc.)

Wer ist denn davon betroffen? Du selbst oder jemand anderer? Wie alt ist der- oder diejenige? Hat er/sie die o.g. Risikofaktoren? Das sind alles Dinge, die eine grosse Rolle sowohl bei der Entstehung als auch bei der Therapie spielen.

Schönen Gruss

Cha-Tu

B9lümch1en8x2


Guten Morgen Cha-Tu *:)

Danke für deine Antwort, ich bin für jede Erklärung dankbar :)*

Wer ist denn davon betroffen? Du selbst oder jemand anderer? Wie alt ist der- oder diejenige? Hat er/sie die o.g. Risikofaktoren? Das sind alles Dinge, die eine grosse Rolle sowohl bei der Entstehung als auch bei der Therapie spielen.

Es ist eine sehr gute Freundin von mir, sie ist 26 Jahre alt und hatte eine atypische Blutung. Man weiß nicht genau wie es zu dieser Blutung kam. Leider treffen die Risikofaktoren zu. Trotz Übergewicht und Rauchen, ist sie aber ständig in Bewegung und ernährt sich auch zum größten Teil mit Obst und Gemüse - jedoch sehr unregelmäßig durch Schichtdienst und da kommt es oft auch zu Fastfood-auf-die-Schnelle-im-Gang-Essen :-D

LG

s)alwlyhesesen


Hallo,

ich hatte auch vor einem halben Jahr eine Hirnblutung. Allerdings ohne irgendwelche Risikofaktoren. Der Arzt hat dann den Verdacht einer Sinusvenenthrombose geäußert.

sMaJllyhmesxsen


Nimmt sie die Pille ???

Pmaul#inex11


Kann man da bei ihr keinen Stent reinsetzen?

BHlümcihen8x2


Hallo Zusammen *:)

den Verdacht einer Sinusvenenthrombose geäußert

Wie hat sich das den bei dir geäußert? Gehts die wieder gut? Wie alt bist du?

Bei meiner Freundin haben sie die Vermutung das es entweder irgendeine kleine Fehlbildung der Gefäße gewesen ist (kenn das Fachwort nicht) oder aber das es eine Spontane Blutung war. Sie hat nach der Blutung Probleme mit dem Blutdruck bekommen und epileptische Anfälle. Soweit ich weiß, wurde diese "Abgangsstenose" im Kontrollmrt gesehen, wobei wenn ich das richtig verstanden habe, sind sie sich nicht sicher ob es eine ist ??? So ganz kann ich das nicht wieder geben, aber mir tut sie wirklich leid und ich versuche so viel wie möglich sie abzulenken bzw. ihr dabei zu helfen, das ganze "Kauderwelsch" zu verstehen. Als alles anfing, hat man ihr zuerst erzählt sie hätte einen großen Tumor :°( - bis die Chirurgen das dann glücklicherweise ausgeschlossen haben!

Nimmt sie die Pille ???

Nein, schon lange nicht mehr. Eben weil sie übergewicht hat und raucht und außerdem sie eigentlich bald schwanger werden wollte (was sie ja jetzt auch erstmal vergessen kann :°( )

Kann man da bei ihr keinen Stent reinsetzen?

Keine Ahnung! Was genau ist ein Stent? Die sind sich ja nicht einmal sicher ob es besagte Stenose ist...

LG

B2lümc?henL8x2


noch eine Frage...

Sinusvenenthrombose

Ist eine Thrombose nicht eine Ursache für einen Verschluss? Kann jeder Verschluss dann zu einer Blutung übergehen ???

Danke! LG

s0a lly4hessxen


Bei mir wussten sie leider auch nicht, woher es wirklich kam mit der Blutung. Ich hatte davor starke Kopfschmerzen und habe dann so "verdreht" geredet.

Es geht mir gut, jedoch habe ich Konzentrationsschwierigkeiten.

Ich bin 35.

Hat man bei Deiner Freundin schon die ganzen Gentests gemacht, um da die Ursache auszuschließen?

Wurde schon eine Hirnkatheteruntersuchung gemacht?

Das wurde bei mir jetzt nicht gemacht, weil ich noch Marcumar nehme.

Jedoch hat es der Arzt empfohlen, weil man da genau sehen kann, ob Verengung o.ä. da ist. Und viel deutlicher als auf der MRT.

Wo wohnt Ihr?

Hier in Frankfurt gibt es z.B. Spezialisten in der Uniklinik. Die Neurologen sind da fachlich sehr gut und haben auch große Erfahrungen.

Ist immer gut, wenn man noch eine 2. Meinung hat.

Hat Deine Freundin Schäden behalten?

BP9mchGen82


Hat man bei Deiner Freundin schon die ganzen Gentests gemacht, um da die Ursache auszuschließen?

Keine Ahnung, wie sehen den solche Tests aus? Man hat ihr wohl zig mal Blut abgenommen, aber was genau weiß ich nicht.

Wurde schon eine Hirnkatheteruntersuchung gemacht?

Ja haben sie gemacht. Allerdings konnte dort nichts genaures gesehen werden, was wohl an der Blutung selbst lag. Was man dabei jedoch feststellen konnte, ist wohl das es kein Tumor gewesen ist. Aber wie gesagt, da müsste ich selbst nochmal nachfragen. Evtl. soll diese Untersuchungen nochmal wiederholt werden, wenn die Blutung weg ist.

Wo wohnt Ihr?

Raum NRW / Nähe Düsseldorf

Ist immer gut, wenn man noch eine 2. Meinung hat.

Hab ich ihr auch schon vorgeschlagen, gerade weil es hier um den Kopf geht und nicht um einen eingewachsenen Zehnagel. Aber sie will nicht von Krankenhaus/Arzt zu Krankenhaus/Arzt springen. Vielleicht weil sie auch Angst vor den Untersuchungen hat (also das denke ich) - sie selbst sagt, dass sie nicht als Hypochonder dargestellt werden will. Dabei empfinde ich es echt als voll normal, dass man nach so einer Untersuchung doch etws "sensibler" ist oder? :-/

Hat Deine Freundin Schäden behalten?

Sie hat jetzt epileptische Anfälle, die aber gut mit Medikamenten eingestelllt sind. Dann muss sie jetzt noch Blutdruckmedikamente nehmen (wobei hier nicht einmal genau untersucht wurde woher die Blutdruckschwankungen kommen). Dann hat sie auch Konzentrationsschwierigkeiten, Koordinations- undFeinmotorik sind gestört dafür bekommt sie Krankengymnastik. Sie hatte sehr viel Glück. Wobei ich auch nicht verstehen kann, warum sie in dieser Hinsicht keinerlei Hilfe bekommt, wie sie zukünftig umgehen muss (also was für Sport sich machen darf zum Beispiel), wie sie mit Stress umgehen soll etc. Sie musste auch nicht in die Reha anschließend.

P^aulqinea11


Die Neurochirurgien in den Unikliniken Düsseldorf und Bochum seien recht gut, ich bin trotzdem lieber weiter gefahren zum Abklären.

Eine Reha bräuchte sie sicher, ambulante Therapien kann sie danach weiter machen!

Ein Stent ist ne Art Maschendrahtröhrchen, das über Katheter eingebracht wird und das Gefäß offen hält.

BVlümch6en8x2


Hi Pauline11 *:)

Die Neurochirurgien in den Unikliniken Düsseldorf und Bochum seien recht gut, ich bin trotzdem lieber weiter gefahren zum Abklären.

Was hattest du denn? Und wieso bist du lieber weiter gefahren zur Abklärung?

Eine Reha bräuchte sie sicher, ambulante Therapien kann sie danach weiter machen!

Warum hat man ihr das denn nicht angeboten oder muss man sowas selber verlangen? Wenn ja wie funktioniert sowas? Und wer ist dafür verantwortlich? Wie lange hat man Zeit so eine Reha zu beantragen? Der Vorfall ist jetzt ca. 2 Monate her und die Diagnostik ist ja noch nicht abgeschlossen :-/

LG

P[au#li|ne11


War bei mir ein Eingriff im Kopf. Ein Stent war zwar geplant, musste dann aber doch nicht sein.

Ich hatte rundum gefragt, wo die besten Spezialisten für genau "meine" Sache sind, und dié waren etwas südlicher.

Was vermuten sie bei deiner Freundin? Aneurysma? Angiom? Dabei würden übrigens Gewicht und Rauchen fast keine Rolle spielen - sowas ist einfach Pech!

Reha kriegt sie sicher nicht, bevor Abklärung und ggf. Behandlung abgeschlossen sind. Danach sollte sie aber gucken, dass das gleich das Krankenhaus beantragt (evtl. mit dem Sozialdienst dort reden), wird eher und schneller genehmigt als über den Hausarzt.

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