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Brustschmerzen, Atemnot, was war da los?

V7iajxero hat die Diskussion gestartet


Hallo,

leider ist meiner Frau wieder etwas schreckliches passiert:

es begann um ca. 16 Uhr mit Unruhe und Brustschmerzen. Diese wurden immer stärker und strahlten auch in den Rücken und Arm aus, dazu kamen gefühlte Herzsschläge mit Stechen und Todesangst. Daraufhin verständigten wir den Krankenwagen. Im Krankenwagen, war das EKG und Sauerstoff OK. Im Krankenhaus, wurden die Schmerzen stärker, EK und Sauerstoff waren jedoch OK, dann kam sie aufs Zimmer, und entwickelte während dem Transport dorthin, Atemnot, und Sehstörungen (verschwommenes Sehen) mit plötzlich eintretenden extremen Kopfschmerzen (Stechen in Schläfe und Hinterkopf), plötzlich sah sie für ca. 30 Sekunden nichts mehr und im Anschluss lauter blaue Punkte. Schmerzmittelgabe half nichts und sie bekam immer weniger Luft, daraufhin bekam sie Sauerstoff, EKG und Sauerstoffmessung waren wieder OK. Die Schmerzen in der Brust blieben jedoch und wurden auch nicht nach der zweiten Schmerzmittelgabe besser, sondern erst nach Studnen flaute der Schmerz ab...Nachts war dann ihr ganzes rechtes Bein taub gewesen...

Im KH behauptete man dann, es war ein Migräneanfall (obwohl sie nie Migräne hatte), der auch die Sehstörungen erklären könnte. Herzinfarkt wurde über Troponin ausgeschlossen... (ein Test beim Eintreffen ins KH, dann ein zweiter nach 3 Stunden, ein dritter Test erfolgte nicht).

Folgendes stand im Bericht: 31-jährige Patientin in gutem Allgemeinzustand (was nicht stimmte!)...Sinusrhytmus, Frquenz 70/min, Indifferenztyp. R/S-Umschlag V2/V3 (=Rechtshypertrophie!?), keine signifikanten Erregungsrückbildungsstörungen... Laborchemisch imponierte eine geringgradige D-Dimer-Erhöhung (vorbekannt), eine Hyperkaliämie wurde substituiert... nach Gabe von Lorazepam und Metamizol war Beschwerdesymptomatik deutlich rückläufig (was nicht stimmt!) ... Frau... wünschte sich nach beschwerdefreier Nacht bereits am Tag nach Aufnahme in beschwerdefreiem Allgemeinzustand die Entlassung (was nicht stimmt, sie hatte am gleichen Tag morgens um 11.30 einen Arzttermin, und verließ deswegen das Krankenhaus um 11 Uhr, währe aber für weitere Untersuchungen zurückgekehrt!)...

Troponin I lag bei Aufnahme bei 0,02, 3h15min später bei 0,00, laut Laborblatt: >0.028 Myokardschädigung möglich...

D-Dimer lag bei 0.230, laut Laborblatt bis 0.110 Höchstwert

Glucose lag bei 123, Calcium bei 2.6, Thrombozyten bei 389, alle leicht erhöht

RDW 11.2, leicht erniedrigt

Leider hatte meine Frau schon vor einer Weile eine ähnliche Symptomatik, im Langzeit EKG wurden auch schon mal die HF bei 174 für ca. 1,5 Studnen festgestellt! Aber laut Kardiologe alles OK, da Sinusrhytmus...

Nachdem ja schon in der Vergangenheit Langzeit-EKG (HF 50-170) und Herzecho OK waren, wurde im KH auch nichts mehr gemacht... auch der erhöhte D-Dimer wurde mit dem Kommentar abgetan, das hatte sie ja schonmal und damals wurde ja dann eine Lungenembolie (CT ohne Kontrastmittel) ausgeschlossen...

Also wir sind echt verunsichert, das Krankenhaus meint es währe psychisch (wir fanden dazu keinen Anhaltspunkt)...

Fragen:

Einen Herzinfarkt kann man doch mit dem Troponin erst 6-8 Stunden nach den Ereignissen ausschließen, warum wure das nicht gemacht?

Was bedeutet "Indifferenztyp. R/S-Umschlag V2/V3 (=Rechtshypertrophie!), keine signifikanten Erregungsrückbildungsstörungen"?

Warum war das Troponin einmal ehöht, dann ging es wieder runter, und wurde aber nicht mehr wiederhohlt...?

Warum wurde der D-Dimer einfach mal verharmlost, obwohl meine Frau Sehstörungen und plötzlich extremes Kopfstechen bekam...?

Warum wurde der Allgemeinzustand 3x als gut beschrieben, obwohl akute Schmerzen hatte, am Entlassungstag war sie extrem müde und erschöpft...? Uns ist schon öfter aufgefallen, dass in den Arztberichten, viele Sachen verfälscht, oder weggelassen werden...

Antworten
CYha-ETKu


Viajero,

Allgemeinzustand bedeutet NICHT, dass Deine Frau in diesem Augenblick topfit und super gut aussah, sondern dass sie eine generell gute Grund-Konstitution hatte, ihre Körperhygiene in Ordung war, dass sie aktiv und mobil war und auf den ersten Blick in der Lage war, sich selbst zu versorgen. Das ist ein feststehend definierter Begriff, um Patienten, die sich z.B. nicht bewegen können, wirr reden, speicheln, die Augen verdrehen und sichtbar nicht in der Lage sind, sich selbst zu versorgen etc. von diesen anderen abzugrenzen.

Sorry, aber Du hinterfragst und kritisierst hier ständig die Arbeit und Aussagen der Ärzte, aber weisst manchmal anscheinend nicht, wovon Du redest. Nicht böse sein, dass ich das sage, aber mit Panikreaktionen und Ärzte-Schelte ist niemandem geholfen, am wenigsten Deiner Frau. Und wenn jemand mit seiner Frau fast wöchentlich panisch in der Notaufnahme landet und die Ärzte objektiv nichts finden, das diese Beschwerden erklärt, dann kann nun einmal schnell der "Verdacht" aufkommen, dass da etwas Psychisches vorliegt. Manche Ärzte werden dann nicht mehr so gründlich, was zwar nicht in Ordnung ist, aber der Patient sollte das wissen. Daher ist es sehr wichtig, so ruhig und sachlich wie möglich aufzutreten. Mir ist aber bewusst, wie schwer das angesichts der Panik fällt, die in so einem Moment in einem ist.

Zu allem anderen wurde in Deinem anderen Posting bereits geantwortet.

Was ich nun tun würde:

1.) Wenn Ihr mit der Behandlung durch das Krankenhaus nicht zufrieden seid, sucht Euch einen guten Kardiologen und macht dort einen Termin aus, Wartezeiten von bis zu 6 Monaten sind dort üblich, es sei denn, es liegen akute Beschwerden vor, dann geht es auch bei den guten Kardiologen (manchmal) schneller. Wichtig wäre dabei, ein ausreichend hoch belastetes Belastungs-EKG zu machen (wann wurde das letzte gemacht?).

2.) Sinnvoll wäre auch, nochmal einen Tropenarzt aufzusuchen oder ein Tropenmedizinisches Institut. Ich bin nach wie vor nicht überzeugt, ob die Symptome Deiner Frau nicht doch von dieser "Vogelsache" kommen.

3.) Ich bin zwar der Meinung, dass, wenn Deine Frau wirklich etwas am Herzen hätte, man das nach dreimaliger Notaufnahme festgestellt hätte. Falls Ihr aber dennoch nicht davon überzeugt seid, bemühe Dich um eine Herzkatheter-Untersuchung, wobei immer wieder darauf hingewiesen werden muss, dass eine Katheterisierung ein RISIKO beinhaltet, dem ICH mich jedenfalls nicht "grundlos" aussetzen würde. Hier im Forum wird das ja gerne als "DIE Untersuchung der Wahl" betrachtet, die man mal so locker vom Hocker mitnimmt. Ich halte das für nicht sinnvoll. Wenn das Risiko des diagnostischen Eingriffs höher liegt als das Ergebnisrisiko, wäre ich jedenfalls vorsichtig.

Obwohl ich dafüer sicher wieder Prügel beziehen werde, schreibe ich es trotzdem:

4.) Ihr solltet mal überlegen, ob es nicht auch psychische (Mit-)Komponenten geben könnte.

Alles Gute

Cha-Tu

V&iaNjerxo


Danke für die ausführliche Antwort Cha-Tu,

ist natürlich schon klar nur haben wir kaum mehr Geduld nachdem was da vorgefallen ist und wir wollen da auch nichts behaupten von dem wir kaum Ahnung haben, aber:

"Guter Allgemeinzustand": beim Brief vom Pulmulogen hieß es z.B. "reduzierter Allgemeinzustand (subfebril, Schwäche, Schwindel), was im Krankenhaus auch so war (+ Brustschmerzen, Atemnot, usw.)...

das Problem an der Sache ist doch, das nur weil in der Vergangenheit nichts genauses diagnostiziert wurde, wird nicht mehr untersucht (obwohl die Syntomatik diesmal heftiger war),

alles wird drauf geschoben, das ja schon umfangreiche Untersuchungen gelaufen sind (Echo, CT), doch kann man doch eine akute Symptomatik nicht mit Vergangenheitswerten ausschließen...

auch das immer wieder Subfebrilität auftrat kann nicht psychisch bedingt sein (37,5 - 38)...

warum die HF, die nachweislich 50-170 betrug (174 für 1,5 Stunden) konnte auch niemand erklären ("schlecht geträumt"),

aber es hatte immer was mit vorangegangener sportlicher Betätigung bzw. Bewegung generell zu tun

(Ruhepuls stieg bei kleinster Bewegung im Liegen von 60 auf 140),

und eben beim morgendlichen Aufstehen, sowie im Schlaf oder nach dem kalten Duschen

--> also doch eigentlich eher was mit dem Kreislauf...

--> aber da es eben niemand zuordnen kann/will wirds halt auf die Psyche geschoben (das ist natürlich immer am einfachsten)... und selbst wenn psychische Komponenten mit einfließen sollten, schließt das dennoch nichts anderweitiges aus und währe kein Grund bei bestehender Symptomatik nicht entsprechend zu handeln...

(generell haben Menschen mit psychischen Problemen doch kein generell niedrigeres Risiko von organischen Herzkrankheiten (auch wenn sie natürlich eher Symptome bilden die harmlos sind), das gleiche bei jüngeren Menschen "ach, 31 da gibts keinen Herzinfarkt")

Infekt aus den Tropen --> da schauen wir natürlich danach

Was ich eigentlich hauptsächlich zum Thema Troponin wissen wollte: Warum wurde kein 3. Mal Troponin nach 6 Stunden getestet?! Das erste mal war es ja bei 0.02. Das ist doch schon fahrlässig!

Und was bedeutet "Indifferenztyp. R/S-Umschlag V2/V3 (=Rechtshypertrophie!), keine signifikanten Erregungsrückbildungsstörungen"? --> harmlos?

Grüße und danke für die Hilfe :)^

C<hua-Tu


Hallo,

doch kann man doch eine akute Symptomatik nicht mit Vergangenheitswerten ausschließen...

Aber wie oft meinst Du, sollte untersucht werden? Ich kenne hier Leute, die am liebsten wöchentlich eine CT haben möchten, damit in dieser Woche auch ja nix passiert ist. Bitte missverstehe das nicht, ich nehme die Probleme Deiner Frau durchaus sehr ernst, aber ich merke auch, dass Ihr nach dem "kardiologischen Haken" sucht, der vielleicht garnicht da ist.

auch das immer wieder Subfebrilität auftrat kann nicht psychisch bedingt sein (37,5 - 38)...

Oho, da irrst Du aber gewaltig! Ich habe in meiner 20jährigen Praxis Dinge gesehen, die selbst ICH nicht als "psychisch" diagnostiziert hätte, jedenfalls nicht auf den ersten Blick. Und die es dennoch waren.

warum die HF, die nachweislich 50-170 betrug (174 für 1,5 Stunden) konnte auch niemand erklären ("schlecht geträumt"),

GERADE hohe Pulswerte sind öfter psychogener Natur als somatischer, Stichwort: Hyperventilation.

Und NEIN, der Hinweis auf die Psyche ist NICHT "immer das einfachste". Glaube mir, dass es schwerer ist, eine Neurose ordentlich zu diagnostizieren und zu behandeln als einen Herzinfarkt.

und selbst wenn psychische Komponenten mit einfließen sollten, schließt das dennoch nichts anderweitiges aus

Natürlich nicht, darum ja auch mein Hinweis auf den Tropenarzt und den ambulanten Kardiologen. Aber auf diese Hinweise gehst Du nicht ein. In der Notaufnahme einer Klinik wird AUSSCHLIESSLICH das Allernotwendigste gemacht (und das ist auch richtig so, denn dafür ist eine Notaufnahme da). Wenn Ihr "mehr" wollt, müsst Ihr ambulante, d.h. praktizierende Ärzte aufsuchen. Und ganz ehrlich: Wenn Deine Frau einen ambulanten Arzttermin wichtiger findet als die weitere Abklärung im Krankenhaus, und dieses dann auf eigenen Wunsch verlässt, sehe ich keine Möglichkeit, das näher zu untersuchen. Ein KH kann doch nicht warten, bis der Patient irgendwann im Laufe des Tages dann wieder so weit ist, sich weiter untersuchen zu lassen... Es war meiner Meinung nach ein FEHLER, diese Chance vertan zu haben.

Was ich eigentlich hauptsächlich zum Thema Troponin wissen wollte: Warum wurde kein 3. Mal Troponin nach 6 Stunden getestet?!

Weil zwei Messungen meistens genügen, es sei denn, es liegen mehr als deutliche Differenzen bei den ersten beiden vor. Selbst als ich im Juli mit Herzinfarktverdacht in der Notaufnahme landete (und ich bin nach zwei (!) durchstandenen Herzinfarkten Hochrisikopatient), wurden auch nur ZWEIMAL Tr-Werte abgenommen. Das scheint heute Standard zu sein und hat mit "fahrlässig" nichts zu tun.,

Und was bedeutet "Indifferenztyp. R/S-Umschlag V2/V3 (=Rechtshypertrophie!), keine signifikanten Erregungsrückbildungsstörungen"? --> harmlos?

"Indifferenztyp" ist die Lage des Herzens, sie wird auch "Normaltyp" genannt, d.h. das Herz liegt also normal im Brustkorb.

Die Rechtsherzhypertrophie würde ich, sofern sie tatsächlich besteht, bei einem Kardiologen verifizieren lassen. Meiner Meinung nach kann sie aber, selbst wenn sie bestehen sollte, nicht die Ursache für die AKUTEN Beschwerden sein, sonst könnte Deine Frau keinen Sport machen.

Erregungsrückbiludngsstörungen entstehen zum Beispiel bei Rechts- oder Linksschenkelblock. Deine Frau hat diese ERBS nicht, also ist in der "Elektrik" des Herzens, soweit das von aussen beurteilbar ist, alles in Ordnung.

Schönen Gruss

Cha-Tu

VViaje2r[o


Danke Cha-Tu für die Antworten :-)

..das Krankenhaus hatte nach Rücksprache keine weitere Diagnostik geplant gehabt, der ambulante Termin (weswegen das KH verlassen wurde) diente zum Thromboseausschluss beim Angiologen, was das Krankenhaus trotz D-Dimer nicht veranlassen wollte...

Thema Psychosomatik: diagnostiziert/analysiert wurde jedenfalls gar nichts, dennoch wurde der gesamte Vorfall darauf geschoben... "Schublade auf und zu" (Welcher Experte hat denn schon gerne keine Erklärung?) ...

...ebenso wie das mit den Kopfstechen, Sichtausfall, Doppelsehen usw. Migräne gewesen sein soll... komisch zum gleichen Zeitpunkt wie Atemnot und Brustschmezen und bei erhöhtem D-Dimer und einer vor 6 Monaten nachgewießenen Beinvenenthrombose, bzw. echoarmen Bereichen im Dopler, die einer Spontanthrombose entsprechen könnten... und NIE zuvor Migräne gehabt... ???

...das wiederkehrende subfebrile Temperaturen (bei 2 Personen!), die über einen längeren Zeitraum MIT Begleitsymptomatik UND zeitlichem Zusammenhang mit einem Tropenaufenthalt bestehen, psychischer Natur sind wag ich, rein statistisch, zu bezweifeln... (dennoch: natürlich ist nichts unmöglich, und lieber was leicht psychosomatisches, wie was organisches, das ist ja klar...)

Aber zurück zum Fall, versuchen wir doch eher zu deuten was da genau los war:

Nach den Schilderungen, war es also nichts gravierendes (seitens des Herzens) und daher sind wir erstmal ein bichen mehr beruhigt und lassen natürlich vom Kardionlogen nochmal drüberschauen, was dieser dazu sagt...

Leider wurde leider dennoch keine Lungenebolie oder Transitorische ischämische Attacke ausgeschlossen... Wir hoffen einfach mal das diesbezüglich nichts war...

Klar zum Tropenarzt gehen wir (beide), keine Frage...

syamplxe


hi, habe gerade deine posts gelesen. hast du mal darüber nachgedacht im netz nach südamerikanischen foren zu suchen und mal in einem südamerikanischen (medizin)forum nachzufragen, falls die sprachbarriere keine zu große ist.

vielleicht sind deine symptome dort geläufig.

möglicherweise gibt es ja sogar med1 user die verbindungen nach dort haben und dir links schicken können.

VEiajeKrxo


In diesem Threat ging es im wesentlichen darum zu erfahren, ob man anhand der beschriebenen Symptomatik und durchgeführten Untersuchungen davon ausgehen kann, dass ein Herzinfarkt richtig ausgeschlossen wurde...

Thema Tropenaufenthalt und nachfolgende Gesundheitsstörungen lassen sich (leider) sicherlich nicht über das Forum oder ander Foren abklären, Herzbeschwerden und Diagnostik m.E. schon eher, daher bin ich auch sehr Dankbar dazu Rückmeldungen zu bekommen.

Cbha-xTu


Kurz und knapp: Hier würde ein Arzt im Krankenhaus auch nicht mehr tun, als bei Deiner Frau getan worden ist. All das wurde bei mir im Juli auch getan (als der Verdacht auf HI bestand), obwohl ich bereits zwei Infarkte hinter mir habe und Hochrisikopatient für einen dritten bin. Ich gebe mich damit zufrieden, und ich bin wahrlich niemand, der sofort alles akzeptiert, was einem der Arzt vorsetzt. Die Behandlung Deiner Frau ist auf einer Notfallstation Standard. Notfallstationen können keine vollständige Diagnostik machen, dafür sind praktizierende Ärzte da oder im Konkreten Verdachtsfall eine stationäre Aufnahme. Wenn Du also mehr möchtest: zum praktizierenden Kardiologen.

Aber mir ist mittlerweile nicht mehr klar, was Du hören/lesen willst...

Gruss

Cha-Tu

FHight_erWoxman


Natürlich kann auch ein Herzinfarkt mal übersehen werden, aber bei den beiden Test wäre das meiner Meinung nach Unmöglich gewesen.

Zum Thema Migräne:

Ja, unter umständen kann diese sonsst welche Beschwerden auslösen, die man vorher hat ohne daran zu glaube und bevor der Schmerz auf einer Kopfhälfte einschießt, sieht man Aura, Doppelbilder, Hört eventuell nicht genug und hat Lähmungserscheinung von einer Körperhälfte.

Sollte der D-Dimmer z.B. tatsächlich erhöht gewesen sein, dann wäre ich bei keinen weiteren Untersuchungen ins nächste Krankenhaus gezischt um weitere Untersuchungen zu machen.

Man kann nicht alles in Frage stellen, was die Ärzte drauf schreiben, denn vieles wird durch die Psyche noch schlimmer in Erscheinung gebracht, sowie Atemnot, als erstes denkt jeder, Herzinfarkt und dabei hat man eventuell die Atemnot, weil die Angst vor einem HI viel schlimmer ist, obwohl gar keiner ist und es nur ein Stechen in der Brust ist.

bei erhöhtem D-Dimer und einer vor 6 Monaten nachgewießenen Beinvenenthrombose

Wenn dies so ist, dann hätte sie bis jetzt ja Macumar nehmen müssen :=o

Da passt dann gerade etwas nicht ganz zusammen und unter Macumar ist ein HI so gut wie kaum möglich, auch eine Thrombose nicht..

Vsiajexro


Der D-Dimer lag bei 0.23 (Höchstgrenze 0.11)

Macumar hat sie nach der Beinvenenthrmbose nicht bekommen, sondern Spritzen, dann noch ein Präparat (ich muss mal nachfragen welches/wie lange) und Kommpressionsstrümpfe...

Nach dem erhöhtem D-Dimer hat sie das erstemal im Krankenhaus nochmal Spritzen bekommen, dann wurde ein Anticongulationstherapie empfoholen, der Hausarzt hat aber gemeint erhöhter D-Dimer sei bei manchen Personen normal und er will sie über Nacht nicht zum Bluter machen...

...deswegen hat sie seither auch nichts genommen, was vielleicht ein Fehler war... denn es wurden ja echoarme Bereiche die einer Spontthrombose ensprechen könnten entdeckt...Bei einer weiteren Nachuntersuchung (das war am Tag nach dem letzten Vorafall) sagte der Angiologe es wäre nun alles OK und er würde nichts mehr, sehen, die Blutverdünner (die sie nie bekommen hatte) müsste sie nicht mehr einnehmen...

Und nochwas zum, eigentlichen Thema, was ich nachgelesen habe: nach Schmerzmittelgabe waren die Brustschmerzen imi Krankenhaus nicht rückläufig... (das Krankenhaus hat aber von deutlicher Besserung nach Scherzmittelgabe berichtet...)

Das schafft natürlich alles riesig Vertrauen :(

C:hUaV-Tu


dann wurde ein Anticongulationstherapie empfoholen, der Hausarzt hat aber gemeint erhöhter D-Dimer sei bei manchen Personen normal und er will sie über Nacht nicht zum Bluter machen...

Vielleicht solltest Ihr erwägen, den Hausarzt zu wechseln. NATÜRLICH wird man bei Marcumar-Therapie in gewisser Weise eine Art "Bluter", aber zum einen wäre das ja nur "auf Zeit", zum zweiten ist eine Antikoagulationstherapie bei so einer Thrombose Standard und zum dritten sollte auch ein Hausarzt die Risiken der Therapie und die Risiken der Nichttherapie gegeneinander abzuschätzen wissen, ansonsten hätte ich kein Vertrauen mehr zu diesem Arzt, zumal das KH ja eine solche Therapie empfohlen hat.

die Blutverdünner (die sie nie bekommen hatte) müsste sie nicht mehr einnehmen...

Was aber nicht die Schuld des Angiologen und auch nicht die Schuld des KH ist, sondern in der Verantwortung des Hausarztes zu liegen scheint, wenn ich das richtig verstehe. Der Angiologe ist vermutlich davon ausgegangen, dass sie diese Medikamente bekommen und genommen hat.

nach Schmerzmittelgabe waren die Brustschmerzen imi Krankenhaus nicht rückläufig... (das Krankenhaus hat aber von deutlicher Besserung nach Scherzmittelgabe berichtet...)

Sorry, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Krankenhaus wirklich STÄNDIG Nichtwahrheiten in den Bericht schreibt. Falls das wirklich stimmen sollte, würde ich empfehlen, dieses KH nicht mehr aufzusuchen, und ich würde das auch der Krankenkasse und evtl. dem Träger des KH melden. Ein KH, das ständig Dinge in Berichte schreibt, die nicht der Wahrheit entsprechen, wäre für mich ein Ort der Gefährdung, da würde ich meine Frau jedenfalls nicht mehr hinbringen. Ein solches KH (wie gesagt, falls das wirklich so war!) könnte im Notfall ja auch nicht helfen.

Gruss

Cha-Tu

V6iajexro


Es bringt zwar im Nachhinein nichts das Krankenhaus schlecht zu reden, und das ist auch nicht der Sinn des hiesigen Dialogs, aber dieses Krankenhaus hat zum Beispiel auch behauptet meine Frau hätte sich mit mir zusammen dort vorgestellt, obwohl sie mit dem Krankenwagen kam, es wurde 36,8°C Temperatur ins Protokoll geschrieben (Temmperatur am nächsten Tag), obwohl bei Einweisung 37,6 vorlagen, eine Diponoe wurde verneint, dennoch wurde meine Frau beatment, wir waren wirklich fassungslos nachdem wird den Bericht gelesen hatten...

... ja das mit dem Hausarzt stimmt auch... aber jetzt ist es eh zu spät dafür, bei sovielen Sachen auf einmal ist es schwer die Ruhe zu bewahren, und an alles zu denken, vor allem wenn man sich auf diesen Gebeiten sowiso nicht auskennt :(

Wir lassen den D-Dimer auf jedenfall nochmal nachprüfen (Thrombos waren auch erhöht), gehen ins Tropeninstitut und vereinbaren nochmal einen Termin beim Kardiologen,...

... ich hoffe dieser kann dann wenigsten noch über das Echo nachweisen was vorgefallen war...

CChax-Tu


Wir lassen den D-Dimer auf jedenfall nochmal nachprüfen (Thrombos waren auch erhöht), gehen ins Tropeninstitut und vereinbaren nochmal einen Termin beim Kardiologen,...

:)^

... ich hoffe dieser kann dann wenigsten noch über das Echo nachweisen was vorgefallen war...

WENN es einen Infarkt gab, dann wird das Echo wahrscheinlich eine Narbe feststellen. Aber ich kann es mir nicht vorstellen...

Schönen Gruss und alles Gute

Cha-Tu

V;iajxero


Klar wir wünschen uns alle das es nicht schlimmes war und wahrscheinlich war es das auch nicht, trotztem ist die Symptomatik abklärungsbedürftig und 3x Troponin sind eben Standard, und D-Dimer erhöht ist eben nicht normal...

Cha-Tu, ich wollte nur noch sagen, das ich hoffe das bei dir wieder alles OK ist, finde es auf jedenfall echt gut das du Leuten hier im Formum Ratschläge gibst, nicht jeder gibt sich solche Mühe...

Wollte noch hinzufügen, dass ich gelesen habe, das es mittlerweile wissenschaftlich bestätigt ist, das schwarze Schokolade nach Herzinfarkten bzw. zur Prävention nachweislich sinnvoll ist. Auch Granatapfelsaft soll gut wirken (z.B. bei Müdigkeit), sowie bestimmte Heilpilze (am günstigsten in Pulverform) und Ginseng(extrakt) was leider sehr teuer ist.

Ich habe auch gelesen, das bestimmte chronische Keime besonders Chlamydien oder auch Borrelien u.a. Herz-/Kreislaufschäden verursachen können...und sogar übelegt wurde bei gefährdeten Menschen präventiv Antibiotikatherapien durchzuführen...

Viele Grüße! :)^

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