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Humanes Herpes-Virus 6 in Herzmuskel und Blut nachgewiesen

C2hxa-Txu


Liebe Grauamsel,

ich wollte und will hier kein "fishing for compliments" machen, aber ich bin wirklich in den letzten beiden Jahren alt geworden. Darüber habe ich heute morgen noch mit einem Freund geplaudert. Und heute mittag mit meiner Frau. Es IST einfach so. Man merkt es an Kleinigkeiten. Und das ist ja auch ganz normal, meine Bemerkung von gestern sollte gar nicht traurig oder negativ klingen...

Mit der Krankheit eines Angehörigen "richtig" umzugehen, ist eine Kunst. Anfangs sind Partner, Kinder, Eltern, Freunde "überbesorgt" und reagieren ständig über. Aus Angst, Sorge, eigenem Bedrohtheitsgefühl. Mit der Zeit legen sie das ab, und wirken dann manchmal sogar etwas desinteressiert, aber ich denke, das ist (guter!) Selbstschutz. Meine Frau z.B. hat anfangs bei jeder kleinsten Störung panisch reagiert, hatte den Finger am Telefon, um 112 zu wählen (hier in D Notrufnummer!), weil sie dachte, ein weiterer Infarkt droht. Heute reagiert sie sehr gelassen und man könnte (von aussen besehen) fast meinen, sie sei nicht sonderlich an meinem Wohl interessiert. Das stimmt sicherlich nicht! Aber sie muss innerlich "ein wenig dicht" machen, sonst dreht sie durch vor Angst und Sorge. Vielleicht ist es bei Deinen Lieben auch so, dass sie denken "Ach, Gott, Migräne... Sie hat doch schon anderes hinter sich...!"???

Einen lieben Gruss

Cha-Tu

doynas?ty7x7


Also heute ist es bei mir wieder ganz besonders schlimm. Scheinbar ist es wohl das Wetter. Schmerzen, Schwindel etc. aber am Blutdruck kann es nicht liegen. Habe gerade gemessen 130/ 80 und ein Puls von 80. Wie kann denn das allesn nur sein? Ich denke doch man müsste da was an meinen Vitalzeichen sehen können oder etwa nicht?

CYhaJ-Tu


Hallo, dynasty,

ich weiss nicht, ob es Dir hilft, aber mir geht es heute auch "total gammelig", und das liegt eindeutig am Wetter. Hier wechseln heute Sonne, Regen, Wind, Wolken, ein Tiefdruck "quält" mich, und dieses Wetter ist bei mir erfahrungsgemäss die Ursache für dieses elende Gefühl. Was habt Ihr denn für Wetter bei Euch?

Lieben Gruss

Cha-Tu

d!yna6sty+77


Sorry, das ich mich erst jetzt wieder melde, aber hatte nen internet crash. Aber du hattest recht Cha Tu. Bei uns ist ein ähnlich schlechtes Wetter. Ständig wechselnd, Sonne und Regen und dann wieder Sonne. Echt schlimm.

Gxrau<amsexl


Lieber Cha-Tu

ich wollte und will hier kein "fishing for compliments" machen

DAS weiss ich, so gut "kenne" ich Dich. Und DIESE ART von alt werden kenne ich natürlich auch. Ja, das ist so! Deine Bemerkung "klang" ein bisschen depressiv; wobei ich mir das ja bloss so vorstellte, hören tut man eines Menschen Stimme leider (noch) nicht durchs Geschriebene hindurch.

Das, was Du schreibst wegen "Angehörigen und Umgang mit Krankheit" habe ich mir ausgedruckt und klebe den Passus in mein Tagebuch. Du hast meinen Gedanken eine neue Richtung gegeben und dafür danke ich Dir aus ganzem Herzen.

Ich wünsche Dir schöne Ostertage und ein paar knackige Schoggihasen. Jaja, zuviel Süsses ist ja verboten, halt so ein Kleinbisschen nur...

Grauamsel

dlyna;slty77


Hallihallo,

wünsche allen, die diesen Thread verfolgen ein schönes, beschwerdefreies Osterfest. Viel Spaß beim Eiersuchen.

GiraRuamsxel


Dynasty, bist Du noch da - oder schon im Krankenhaus! Ich hoffe das Beste für Dich.

Liebgruss - Grauamsel

C_hax-Tu


Auch von mir einen ganz lieben Gruss, dynasty...

Cha-Tu

dbynastby77


Huhu, keine Sorge würde mich hier definitiv abmelden. Am 14. April startet die zweiwöchige Krankenhausbehandlung erst. Bin also noch ein paar Tage zu Hause. Ist bei Euch alles ok?

d<ynamsity7x7


Huhu, also es wird ja immer seltsamer. Jetzt habe ich vorhin mit dem Professor gesprochen am Telefon bezüglich des Mrt von vor Ostern. Es sei unauffällig. Wieso sieht man in einer Szintigraphie eine Minderperfusion, aber im MRT rein gar nichts.

Morgen soll ich ja nach Marburg fahren zur Valcyte Therapie. Aber wieso sieht man nichts im Katheter und auch nichts im MRt, aber ich habe dennoch diese gravierenden Beschwerden.

Wenn die Viruslast nicht so hoch wäre und die EKGs nicht verändert, würde ich beinahe selbst bald glauben, ich hätte eins am Sträusschen. Ich verstehe einfach nicht, weshalb die keine pathologischen Ergebnisse bekommen bei einigen Untersuchungen und mir gehts dennoch so krotzig.

Cha Tu, du kennst dich ja schon gut aus, was sieht man denn auf so einer MRT Aufnahme und wie sicher sind Herzkatheter Aufnahmen. Ist es möglich, dass man da wiederholt was gravierendes Übersehen kann, denn es ist ja richtig, dass dieser Virus ja diese Symptome auslösen kann, aber dazu müsste er ja schon was geschädigt haben, denke ich mal, wieso aber findet man diesen Schaden nicht, bzw. kann ihn nur auf der Szintigraphie feststellen.

Ich bin da ziemlich ratlos und mir ists heute echt nur noch zum Heulen zu mute.

C.ha-xTu


Grüss Dich, Dynasty,

das MRT kann durchaus unauffälig sein, während die Szintigraphie Minderdurchblutung zeigt. Eine Szinti zeigt besonders gut Mikroangiopathien an, während MRTs oft (nicht immer) für Mikroangiopathien zu "grob" ist. Ich sehe da keinen Widerspruch.

>Morgen soll ich ja nach Marburg fahren zur Valcyte Therapie.

>Aber wieso sieht man nichts im Katheter und auch nichts im MRt,

>aber ich habe dennoch diese gravierenden Beschwerden.

Weil bei einer Mikroangiopathie die winzigsten Äderchen betroffen sind, die in einem Herzkatheter gar nicht als "Verschlüsse" erkannt werden. Wenn eine grosse Ader "dicht" ist, sieht man das sofort im Katheter, aber bei den kleinen weiss man ja nie ob da vorher eine Ader gewesen ist oder ob da von Anfang an keine da war. Ich kann das schwer erklären, man müsste es an einer Abbildung eines Katheterbildes demonstrieren, aber es ist wirklich so, dass gerade bei Mikroangiopathien das Szinti aussagekräftiger ist (ist ja bei mir auch so).

Um es ganz einfach zu sagen: Wenn auf dem Röntgenbild eines Katheters eine kleine Stelle nicht darstellbar ist, kann das bedeuten, dass da nie eine Ader war, oder aber, dass da vorher eine Ader war, die sich verschlossen hat und nicht mehr durchblutet ist. Im zweiten Fall können durchaus Schmerzen auftreten. "Im Bild" sieht beides aber gleich aus. Ist das zu verstehen?

Einen lieben Gruss

Cha-Tu

dQynas]ty77


Zu verstehen ist das schon, aber es beseitigt leider absolut nicht mein grundsätzliches Problem. Denn woher kommt denn so eine Mikroangiopathie, ja klar es kann von dem Virus kommen. Aber hier waren immer wieder User, die meinen das Virus sei nicht gefährlich. Und auch die Ärtzteschaft ist was das angeht ja ziemlich gespalten.

Was wäre denn, wenn die eigentliche Ursache für meinen Beschwerden noch gar nicht gefunden wäre, der Virus zwar da ist, aber harmlos ist, ich morgen die starken Medikamente erhalte, die Nebenwirkungen die bei jedem 2. eintreten können, auftreten und mir es danach noch schlechter geht, weil zu den gewöhnlichen Symptomen auch noch die Nebenwirkungssymptome auftreten.

Ich habe einfach Angst davor, dass es noch schlimmer wird, weiss nicht, ob du mich verstehen kannst, Cha-Tu. Aber ich habe wirklich Angst vor noch schimmeren Zuständen.

Ich weiss auch nicht, ob ich das hier schon mal gefragt habe, aber woher kann denn so eine Mikroangiopathie noch herrühren, wenn das Virus nicht die Ursache wäre?

C.ha-[Txu


Hallo, Dynasty,

Aber hier waren immer wieder User, die meinen das Virus sei nicht gefährlich.

Naja, aber Dir haben doch Kapazitäten (unter anderem aus USA) gesagt, dass das durchaus gefährlich werden kann und solche Zustände auslösen kann. Denen würde ich aber eher glauben als irgendwelchen Usern hier, von denen niemand weiss, welche Kompetenz sie wirklich haben. Selbst ich könnte einiges erzählen, ohne dass das nachprüfbar wäre.... ;-) (Um aber diesbezügliche Sorgen zu entkräften: Grauamselchen kennt meine Identität und sie kann bestätigen, dass das, was ich hier schreibe, nicht erfunden ist... ;-))

Und auch die Ärtzteschaft ist was das angeht ja ziemlich gespalten.

Nun, es gibt kaum eine Krankheit, bei der zwei Ärzte nicht drei Meinungen dazu haben ;-)

Was wäre denn, wenn die eigentliche Ursache für meinen Beschwerden noch gar nicht gefunden wäre, der Virus zwar da ist, aber harmlos ist, ich morgen die starken Medikamente erhalte, die Nebenwirkungen die bei jedem 2. eintreten können, auftreten und mir es danach noch schlechter geht, weil zu den gewöhnlichen Symptomen auch noch die Nebenwirkungssymptome auftreten.

Das kann NIEMAND, wirklich NIEMAND sagen. Wenn ich eine Myokardszintigraphie machen lassen, kann mir NIEMAND garantieren, dass das Ergebnis richtig ist und dass ich keine schwere Reaktion auf die Nuklear-Partikel bekommen werde... Wenn ich einen Herzkatheter machen lasse, kann mir niemand garantieren, dass ich kein unbeherrschbares Kammerflimmern kriege und "auf dem Tisch bleibe". NIEMAND kann uns sagen, was sein wird, wenn... Aber ich frage mich: Was passiert, wenn Du die Medikation ablehnst, aber es DOCH das Virus ist und sich die Schäden ausbreiten und ausbreiten und ausbreiten...?

Du hast Angst, das spüre ich. Aber meiner Meinung nach KANNST Du jetzt nur das Risiko eingehen, dass das alles vielleicht (!) kein optimales Ergebnis bringt. Meiner Meinung nach hast Du keine andere Wahl.

Die Gefahr, dass alles schlimmer wird, ist genauso gross, wenn Du NICHTS unternimmst als wenn Du etwas unternimmst. Meiner subjektiven Meinung nach ist die Gefahr im ersteren Fall (also, wenn Du nichts unternimmst) sogar bedeutend grösser.

Meine Mikroangiopathie rührt von meiner koronaren Herzkrankheit verbunden mit meiner Herzschwäche. Sie kann aber auch in Folge einer Herzschwäche allein (also ohne KHK) oder einer Myokarditis auftreten.

Nochmal: Du hast Angst, das verstehe ich gut. Und wenn es Dir gut tut, dann schreib Dir diese Angst hier von der Seele. Aber BITTE vertraue den Usern hier nicht mehr als den Ärzten...

Liebe Grüsse

Cha-Tu

dDynaksty7x7


Ich vertraue dir, Cha-Tu, sonst würde ich nicht immer deinen Rat einholen. Aber es sind ja nicht nur die User hier, es sind auch viele Ärzte, die sich nicht sicher sind, ob der Virus das macht oder nicht.

Wörtlich zitiert von einem Arzt aus Österreich, der sich auch auf die Erforschung des Virus spezilisiert hat, es kann sein, dass der Virus die Symptome auslöst, es kann aber auch nicht so sein. Es gäbe genug Patienten, die diesen Virus in sich haben und sie sind symptomfrei. Es gäbe aber auch welche, die die selben Symptome haben wie ich oder ähnliche.

Niemand könne genau sagen, ob der Virus dafür verantwortlich ist oder nicht bzw. ob er initial dafür verantwortlich war und die derzeitigen Symptome eher von den Schäden herrühren, die das Virus verursacht hat, die man aber nicht finden kann, abgesehen von der Minderspeicherung im Herzmuskel in der Szintigraphie.

Das scheinen so die Fakten zu sein. Ich weiss jetzt auch nicht, was man da am Besten macht. Viele Alternativen habe ich auch nicht, aber auch mein Professor sagte mir im letzten Gespräch, dass man da absolut abseits der Lehrbücher therapiere. Also man wisse nicht, ob es was hilft oder nicht. Er will es versuchen.

d@ynasxty77


Eine wichtige Frage hätte ich da noch. Würde man eine Myocarditis nicht im MRT sehen können ? Oder ist das nicht immer der Fall?

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