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Humanes Herpes-Virus 6 in Herzmuskel und Blut nachgewiesen

dFynastxy77


So, Ihr Lieben, ich bin wieder zurück, aber ganz ehrlich viel schlauer als vorher bin ich nicht wirklich. Das positive mal zuerst. Ich habe die Dosiserhöhung gut vertragen. Die erwartete Wunderheilung bzw. Verbesserung der Beschwerden, wie es die Amis prognostiziert haben ist aber nicht eingetreten. Mein Professor will dennoch bis Mitte Januar warten und schauen, ob es sich mit der Zeit verändert. So lange will er zuwarten.

Leider haben sich die Befunde insgesamt verschlechtert und da habe ich auch ein bis zwei Fragen, was die ein oder andere Sache bedeutet. Vielleicht kann mir das jemand hier schlüssig erklären.

Zum EKG:

Sinusrhythmus 93/min, Q-Zacke in I und II, R/S Umschlag in V2, persistierende S-Zacke bis V5. Keine ST-Hebung oder Senkung. Keine T-Negativität.

Was bedeutet das nun alles wieder? Habe das Ergebnis des EKG erst gestern im Entlassungsbericht gelesen. Konnte deshalb meinen Professor nicht drauf ansprechen.

Zum Belastungs EKG:

Belastung bis 125 Watt. Abbruch wegen Erschöpfung. Aszendierende Endstreckenveränderungen inferolateral, keine AP, leichte Dyspnoe.

Zum Echo:

Aorten und Mithralklappe gering vermehrt echogen. Linker Ventrikel normal groß, linker Vorhof normal groß, Apexnahe gute linksventrikuläre Funktionmit rechnerischer EF von 62%, im parasternalen KA-Schnitt im mittleren bis basalen Abschnitt wird eine rechnerische LF-Funktion von 52% -54% ermittelt, visuell besteht eine geschätzte LV-Funktion um die 55%, angedeutete hypokinetische Areale im basal septal und basolateral. Rechtes Herz unauffällig.

Zu diesem Befund sagte die Stationsärztin zunächst, dass unter Umständen ein weiterer Herzkatheter fällig sei, wegen den Wandbewegungsstörungen. Aber dies sei Chef Entscheidung. Der hat sich die Befunde bei der Visite angesehen und meinte sie erst mal nur zur Kenntnis zu nehmen und abzuwarten, sein Assistent auch ein Professor, meinte ebenfalls, dass es aufgrund der freien Gefässe im letzten Jahr, nicht notwendig sei. Aber dennoch verstehe ich nicht so ganz, woher die Wandbewegungsstörungen kommen. Interessanterweise wurde das Ultraschall gemacht, als ich Beklemmungen in der Brust hatte. Könnte das eine Verkrampfung der Gefässe durch den Virus gewesen sein. Die zufällig aufgezeichnet wurde?

Außerdem hat die Pumpfunktion etwas nachgelassen. Die Untersucherin sagte wörtlich zu mir, dass dies kein Herz eines 33 jährigen sei.

Außerdem wurde ein MRT gemacht. Dies war völlig unauffällig und dann wirds wieder seltsam meinte die Stationsärztin.

Bei mir würde ihrer Meinung nichts zusammenpassen. Ich sei ein sehr schwieriger Fall.

Das Belastungs EKG und die Szintigraphie würden eher zu einer KHK passen, aber wenn man dann einen Katheter macht, ist alles frei.

Und die Ergebnisse der Biopsie und das allgemeine Beschwerdebild würden eher zu einer Myocarditis passen, aber man sieht im MRT keine Entzündung.

Gut, jetzt weiss ich von den Berlinern schon das das alles schon zu einer HHV6 induzierten Myocarditis passt, aber seltsam ist das alles schon.

Als Endlassungsdiagnose haben sie auch wieder reingeschrieben, Myocarditis mit HHV 6 Persistenz im Vollblut und in der Endomyokardbiopsie ( 10/2009).

Während des Aufenthaltes wurde übrigens das Staatsexamen absolviert und mein Professor bat mich, dass einer der Studenten mich als den ausgewählten Patienten nimmt für die Endprüfung, da ich so ein interessanter Fall sei. Ich willigte ein. Und der Student hat bestanden mit ner Note 2. Er hat mehr von der Krankheit gewusst und verstanden, als so mancher fertiger Assistenzarzt. Dies fand ich schön und natürlich auch sehr traurig, da es nicht für die Fähigkeit der anderen Ärzte spricht.

Mein Zimmernachbar hatte auch den Virus in der Biopsie und ihm wurde ein Defi eingebaut, dass war natürlich nicht sehr beruhigend für mich.

Ansonsten vertrage ich scheinbar das kalte Wetter nicht so. Ich habe ständig Beklemmungen. Das war ja ne zeitlang viel besser.

Mal sehen, wie sich das jetzt unter der Medikation entwickelt.

Wie gehts Euch denn so bei dem fiesen Wetter?

GQrmauamxsel


hallo dynasty

hab' gerade den Compi angeworfen und in die Lesezeichen geguckt - und siehe da: Du meldest Dich!

Zum Medizinischen kann ich diesmal ein bisschen was beitragen: 125Watt sind für mich ein Traumziel, was nie zu erreichen ist... Alles ist relativ. Natürlich bin ich viel älter als Du, aber ausser AP habe ich "nichts" und schaffe - obwohl ziemlich sportlich - 110Watt und bin dann nudelfertig für den nächsten Tag. (Ich bin normalgewichtig und fahre jeden Tag Velo, weil wir abgelegen wohnen, bin also "trainiert". Und die 110Watt schaffe ich nicht jedesmal.)

Ansonsten vertrage ich scheinbar das kalte Wetter nicht so. Ich habe ständig Beklemmungen. Das war ja ne zeitlang viel besser.

Ist bei mir auch so. Im Moment bin ich nicht gut dran - das ewige Auf und Ab mit den Temperaturen macht mich fertig.

Ich weiss nicht, ob darüber schon geschrieben wurde im "medizinischen Teil" von Deinem Faden. Falls Nachfolgendes unbrauchbar für Dich ist, so überlies es grosszügig.

Vorgeschichte: vor 2Jahren hatte ich einen Tumor an der Schilddrüse, der raus musste, jedoch zum Glück gutartig war. Seit anderthalb Jahren habe ich zugenommen wie eine Weltmeisterin und bekam Krämpfe in den Beinen und die Herzbeschwerden nahmen auch zu. Krämpfe und Herz gehören zusammen und ich "dachte", dass das Frau Angina Pectoris ist, die sich ein neues Tummelfeld sucht... Die Zunahme schob ich auf "das Alter". Routine-Untersuchung der Rest-Schilddrüse und Blutabnahme war vor einem Vierteljahr: eine massive Unterfunktion wurde festgestellt. Nun nehme ich Tabletten (Elthyrox) und habe wundersamerweise abgenommen, keine Muskelkrämpfe mehr und die Herzbeschwerden sind wieder kleiner geworden. Hast Du die Schilddrüse schon untersuchen lassen?

Gruss zum nebelnassgrauen Donnerstag

Grauamsel

C0ha{-TCu


Lieber dynasty,

ich bin froh, dass Du zurück bist und hier auch wieder schreibst.

Zu den EKGs kann ich nicht wirklich etwas sagen, denn ich bin in der Interpretation solcher EKGs nicht wirklich kompetent. Vielleicht meldet sich ja hier mal jemand von den Medizinern in diesem Forum, es gibt ja einige (Agnes, Seanet, The-Caver).

verstehe ich nicht so ganz, woher die Wandbewegungsstörungen kommen.

Oft tritt so etwas nach einem Herzinfarkt auf, das habe ich ja auch, allerdings in sehr starkem Mass (meine "Vorderwand" bewegt sich teilweise gar nicht, teilweise "chaotisch"). Das wurde aber bei Dir doch ausgeschlossen.

Interessanterweise wurde das Ultraschall gemacht, als ich Beklemmungen in der Brust hatte. Könnte das eine Verkrampfung der Gefässe durch den Virus gewesen sein. Die zufällig aufgezeichnet wurde?

Möglich ist das. Aber warum denke ich bei Deiner Geschichte oft direkt an Grauamsel und ihre Prinzmetal-Angina...? Ich will jetzt Deinen Thread nicht noch mal durchlesen, aber wurde bei Dir schon mal auf PM-Angina untersucht? Ich weiss es wirklich nicht mehr, Deine Geschichte ist so komplex, das kann ich nicht alles im Kopf behalten. Aber das könnte ja auch so ein Krampf gewesen sein...

Außerdem hat die Pumpfunktion etwas nachgelassen. Die Untersucherin sagte wörtlich zu mir, dass dies kein Herz eines 33 jährigen sei.

Hm. EF und LV-Funktion sind aber doch nicht so niedrig... Beziehungsweise, die EF alleine wäre auch in Deinem Alter in Ordnung. Die anderen Werte passen aber nicht dazu...

Bei mir würde ihrer Meinung nichts zusammenpassen. Ich sei ein sehr schwieriger Fall.

Ja, ich kenne auch so jemanden hier aus dem Forum. Vielleicht meldet sie sich mal. Bei ihr passt auch nahezu "nichts" zusammen, obwohl sie schwer krank ist... Das finde ich besonders schrecklich. Mit einer klaren Ansage kann man leben, daran kann man sich gewöhnen, das kann man akzeptieren lernen. Aber diese widersprüchlichen Ergebnisse sind viel schlimmer als "Klarheit"...

Das Belastungs EKG und die Szintigraphie würden eher zu einer KHK passen, aber wenn man dann einen Katheter macht, ist alles frei.

Nun, das kann ja die Mikroangiopathie sein, die man ja in der Katheteruntersuchung nur sehr selten erkennen kann, eigentlich nur dann, wenn man z.B. über mehrere Jahre jährlich eine solche Katheteruntersuchung unter den gleichen Bedingungen macht, und dann die Aufnahme nebeneinander vergleicht.

aber seltsam ist das alles schon.

Ja, das finde ich auch...

Mir macht dieses kalte Wetter auch zu schaffen. Wenn ich das Haus verlasse, spraye ich vorsichtshalber immer Nitrospray. Ob es nötig ist, weiss ich nicht, möchte es aber auch nicht drauf ankommen lassen. Hast Du Nitrospray? Falls nicht, vielleicht wäre es mal einen Versuch wert?! Wenn dann eine spontane Besserung einträte, wäre das zumindest ein Hinweis, dass Deine Koronare krampfen...

Ratlosen Gruss

Cha-Tu

G3rauamxsel


Du, Cha-Tu, hast Du vom Nitrospray auch diese massiven Nebenwirkungen? Würde mich sehr interessieren.

Mein Spray heisst "Isoket" und im Bedarfsfall muss ich 1x in den Mund sprayen.

Positiv: es hilft IMMER und zwar innerhalb der "versprochenen" 30-40 Sekunden.

Negativ: ich bekomme als Geschenk irrsinnige Migränekopfschmerzen, welche bis zu zwei Tage anhalten und gegen alle Migränemittel resistent sind.

Mein Cardio sagt, dass das halt Nebenwirkungen sind, die in Kauf genommen werden müssen; Hauptsache, das Herz benimmt sich wieder normal. Er hat ja Recht! Aber bei mir sieht es so aus: sprayen und ab ins Bett!

"Eigentlich" sollte ich (wie Du) auch vorbeugend sprayen, wenn ich bei extremem Wetter aus dem Haus muss - aber ich trau' mich nicht, weil ich weiss, dass ich in den nächsten 10Minuten fixundfoxi sein werde.

Liebgruss von mir für Dich persönlich! Wir haben beide die übliche Zeitnot... stimmts??

d%ynas6ty77


Vor Jahren dachte man bei mir mal an eine Prinz Metal Angina, aber letztes Jahr hat mein Professor meine Hände in Eiswasser gelegt, während des Katheters und da war keine Verkrampfung ausgelöst worden. Allerdings hatte ich auch keine Beschwerden. Allerdings ist bekannt, dass Menschen mit diesem HHV6 Virus zu Verkrampfungen der Gefässe neigen. Und ja, Nitrate helfen bei so einem Schmerzanfall, ich habe mal von einem Arzt Nifical Tropfen in Wasser verdünnt als Spray verschrieben bekommen, wenn es dann weh gehtan hat, hab ich gesprüht und mir ging es wieder besser. Der Schmerz hat in kürzester Zeit nachgelassen. Dummerweise hat es den Kreislauf immer wieder runtergehauen. Aber die Schmerzen waren weg. Bei Nitro auch, kommen aber schnell wieder.

Jedenfalls sollte man das doch noch mal versuchen, denke ich.

Danke für die schnellen und netten Antworten. Schön, dass Ihr alle immer so nett an mich denkt, das ist nicht selbstverständlich, siehe meine Eltern. Die sich nicht mehr melden, und wenn sie es tun, nur schlecht von mir reden.

Wie dem auch sei, wegen dem EKG nochmal, weisst du vielleicht Cha Tu, was es mit dieser verspäteten S-Zacke auf sich hat?

Ccha-xTu


Hallo, dynasty,

Aber die Schmerzen waren weg. Bei Nitro auch, kommen aber schnell wieder.

Kommen die denn auch bei Ruhe oder nur bei Belastung?

Ja, Nitro haut einem den Kreislauf weg, aber nur anfangs. Bei den ersten drei-vier-fünfmal bin ich sogar "in die Knie" gegangen. Heute vertrage ich das problemlos, ich glaube, mein RR geht auch nicht mehr runter wie anfangs.

Wie dem auch sei, wegen dem EKG nochmal, weisst du vielleicht Cha Tu, was es mit dieser verspäteten S-Zacke auf sich hat?

Leider nicht...

Lieben Gruss

Cha-Tu

GnraiuamseIl


Prinz Metal Angina, aber letztes Jahr hat mein Professor meine Hände in Eiswasser gelegt,

Mir haben sie die Füsse in SEHR warmes Wasser gestellt und die verfärbten sich WEISS - also die gegenteilige Reaktion, die normal wäre. Ich habe nie einen Hände-in-Eiswasser-Test gehabt.

L}ebe#nshu-ngrihge


Hall dynasty,

ich habe mich jetzt nicht durch den ganzen Thread gelesen

aber mich interessiert dein "Fall" auch sehr.

Also ist es so:

Du hast keine KHK (festgestellt durch den Katheter)

Du hast das Virus (festgetsellt durch Biopsie im Rahmen des Katheters)

Du zeigst ein Szinitgramm, das an eine Mikroangiopathie denken läßt

Im MRT zeigen sich aber keine Entzündungen

Deine EF ist in Ordnung

hab ich das richtig zusammengefasst?

Eine Frage habe ich an dich:

Wie ist es gekommen, dass du zum Kardiologen gegangen bist?

Hattest/hast du Beschwerden

und wenn ja, welche?

LG

Lwebenskhungrxige


Mir fällt noch etwas ein:

Als ich den US bei der Kardiologin hatte

sagte sie, meine Hinterwand würde etwas nachwackeln

und fragte mich, ob ich einen Infekt habe...

Lmeben&shuHngr3igxe


dynasty,

mir fällt noch etwas ein

vielleicht kannst du etwas damit anfangen

ich selbst bin ich auch noch am einsortieren.

Meine Therapeutin (sie ist auch Ärztin)

und auch mein Hausarzt

können sich beide vorstellen,

dass die Bilder des Szinitgramms aufgrund einer Störung des vegetativen Nervensystems entstanden sind.

Wenn das so wäre

und bei dir so wäre,

dann würde gar keine Mikroangiopathie vorliegen...

oder wie wurde die Diagnose Mikroangiopathie bei dir gesichert?

Nochmal LG

Lwebwens6hu3ngrigxe


Jetzt zum letzten Mal vor deiner Antwort , ich nochmal:

ich habe gelesen,

dass du das Raynaud Syndrom hast

wurde denn bei dir eine Vaskulitis ausgeschlossen?

Denn auch das mit dem unterschiedlichen Blutdruck/Puls würde passen?

Und:

wurde bei dir das Szintigramm wiederholt

oder hast du auch "nur" eines?

LsebeGnsh[unJgrxige


Okay, auch auf die Gefhar hin zu nerven

aber ich habe mir gestern Abend noch Gedanken gemacht.

Das Virus ist ja im Blut

und das Blut fließt durch ALLE Organe

und alle Organe haben auch kleine Gefäße

Wieso greift es nur die kleinen Gefäße des Herzens an?

(Ich nehme an, du hast die anderen Organe auch schon abchecken lassen)

Was ist,

wenn das Virus zwar da ist

aber (so wie ich das verstanden habe) wie bei vielen vielen Menschen gar nichts macht?

Ist es gar nicht denkbar, dass das Szintigramm einfach falsch war

oder es wirklich mit dem vegetativen Nervensystem zusammenhängt?

Weil: wenn du aufgeregt bist oder Angst hast, dann wirkt das ja

weniger Sauerstoff für den Herzmuskel – falscher Myokardbefund?

Ich hoffe, du nimmst es mir nicht übel

dass ich einfach meine Gedanken dazu einmal aufschreibe

vielleicht finden wir DEN Punkt

Lieben Morgengruß

C<ha-xTu


Hallo, Lebenshungrige,

das sind alles Fragen und Themen, die dynasty sich im Laufe seiner Jahrzehnte(!) langen Leidenszeit auch schon gestellt hat, das meiste wurde auch abgeklärt bzw. es wurde versucht, aber es konnte keine Klarheit geschaffen werden. Aber er wird sicherlich selbst noch ausführlicher darauf antworten.

Zu den anderen Organen: Es ist ja nicht sicher, ob die anderen Organe betroffen sind oder nicht. Am Herzen kann man das manchmal feststellen, an anderen Organen viel weniger. Hinzu kommt, dass man eine Mangeldurchblutung am Herzen viel dramatischer und schneller spürt als an anderen Organen. Das Herz ist eigentlich meistens das erste Organ, das auf so etwas reagiert, evtl. noch das Gehirn (wobei die Beschwerden dann eher diffus sind). Aber man kann nichts "finden", wenn etwas keinerlei Symptome macht, und die anderen Organe machen nun einmal noch keine (und wie schwer es ist, eine Mikroangiopathie am Herzen eindeutig festzustellen, kannst Du in diesem Thread nachlesen). Und zuletzt: Dieses Virus scheint sich im Herzen ganz besonders wohl zu fühlen, es gibt solche Viren und auch Bakterien, die bevorzugt bestimmte Organe befallen. Und dieses Virus scheint ein solches zu sein.

Aber ich denke, dynasty wird darauf ausführlicher und auch kompetenter antworten als ich das hier kann. Zu dem Virus an sich kann ich ja gar nix sagen, alles, was ich darüber weiss, weiss ich aus diesem Thread. Aber zu Mikroangiopathie kann ich was sagen, und das wollte ich hiermit getan haben.

Lieben Gruss

Cha-Tu

d&yn7astOy77


Zunächst einmal ist es leider nicht so, dass der Virus nur aufs Herz wirkt, tatsächlich ist es so, dass er auch das Hirn angreift, man kann das allerdings nicht so schön sehen wie beiner Szintigraphie, aber es ist bekannt, dass der Virus dies tut, siehe hierzu [[www.hhv-6foundation.org/]] Auf der Seite der Stiftung kann man das alles gut nachlesen. Ist zwar auf englisch, aber es ist die ausführlichste und kompetenteste Seite zu dem Virus im ganzen Netz. Es ist zwar richtig, dass 90% der Menschen diesen Virus haben, aber bestimmt nicht alle in der Konzentration wie ich im Blut. Bei mir sind ja über 100.000 Kopien nachzuweisen und das nicht nur einmal sondern viele Male. Man spricht dann von einer chromosomalen Integration. Dies wird auch auf dieser Seite beschrieben. Fakt ist, dass Personen, die diesen Virus in dieser Konzentration im Blut haben, alle an ähnlichen Symptomen leiden wie ich. Der eine hat mehr Herzrhythmusstörungen, der andere neigt eher zu Luftnot, und wieder ein anderer hat eher Angina Pectoris Beschwerden. Aber mein Professor ist auf der ganzen Welt renomiert und ich denke, dass er nichts behandeln würde, was nicht behandlungsbedürftig ist. Die beiden anderen Patienten, die ich kennengelernt habe, die auch den Virus haben, sind noch schlimmer dran als ich. Der eine hatte deshalb schon einen Herzinfarkt und der andere hat diese Woche einen Defibrilator eingebaut bekommen. Das hat definitiv nichts mit dem vegetaiven Nervensystem zu tun.

Zu der Mikroangiopathie. Man hat in den Jahren 1999, 2004 und 2009 jeweils eine Szintigraphie gemacht, die Perfusionsstörung war im Vergleich zu dem vorherigen Aufnahmen immer schlimmer als vorher.

Außerdem sind schon seit Jahren meine Belastungsprüfungen positiv, und auch das Ruhe EKG zeigt Abnormalitäten. Hinzu kommt, dass ich der einzige Fall in Marburg war bis letztes Jahr, der den Virus in einer derart hohen Konzentration im Blut nachgewiesen bekam. Deshalb spricht man in dem Fall von einer chronischen rezidivierenden Myocarditis und einer systemischen hhv6 Infektion. Diese Infektion löst dann wiederum das chronische Erschöpfungssyndrom aus, welches in der Wikipedia nachzulesen ist. Dieses Syndrom führt in vielen Fällen zur Behinderung und wird durch eine chronische Aktivierung des Immunsystems ausgelöst.

LTeben.shun_grige


Guten Morgen dynasty,

Fakt ist, du hast das Virus in einer hohen Konzentration im Blut

und was macht dieses Virus nun mit deinem Herzen?

Mikroangiopathie UND Myocarditis UND Das Erschöpfungssyndrom?

Hängt das wirklich alles zusammen?

Was sagten dir denn die Ärzte nun in der Klinik

warum dann im MRT keine Entzündung zu sehen ist?

Wie sind denn deine Entzündungswerte im Blut?

CRP, Blutsenkung, Leukos?

Das verstehe ich halt nicht

das nichts zusammenpasst.

Es muss sehr belastend sein

derart im Ungewissen irgendwo zu bleiben.

Ich wollte auch nichts kleinreden

weil ich das Ansprach mit dem vegetativen Nervensystem

und da du schon mehrere Szintis hast, die den Verlauf zeigen

ist das natürlich schon ein knallharter Fakt.

Dynasty,

wenn ich nun am Dienstag beim Internisten/Rheumatologen bin

welche Blutwerte sollte ich untersuchen lassen?

Humanes Herpes Virus und was wäre deiner Meinung nach noch wichtig?

LG

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