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Humanes Herpes-Virus 6 in Herzmuskel und Blut nachgewiesen

dnynastxy77


Hi, Cha -Tu,

es ist wie ein Wunder es wird von Woche zu Woche immer besser. Es ist defintiv richtig gewesen, die Dosis zu erhöhen. Im Hintergrund rattern auch schon die Maschinerien. Die amerikanische Stiftung hat meinen Professor darum gebeten eine Fallstudie zu mir zu veröffentlichen, er will nun nochmal Biopsieren. Der Berliner Arzt, der mein Blut immer untersucht wird meinen Fall ebenfalls in den USA auf einem Kongreß zu dem Virus vorstellen.

Am Montag habe ich den nächsten Termin bei meinem Professor, da wird dann wohl das weitere Vorgehen besprochen.

Und am Mittwoch habe ich meine Myocardszintigraphie. Wollte eigentlich die Ergebnisse alle abwarten, bevor ich hier so enthuasiastisch schreibe. Aber es wird halt immer besser. Ich habe wieder den Glauben gefunden, dass ich wieder gesund werden kann und ich freue mich so.

:)^

CChax-Tu


Hallo, dynasty,

das ist ja fantastisch!!! Ich freue mich riesig das zu lesen und drücke für Mittwoch die Daumen, damit auch da ein gutes Ergebnis ist. Klasse...

Herzliche Grüsse

Cha-Tu

C.ha-xTu


Hallo, dynasty,

das ist ja fantastisch!!! Ich freue mich riesig das zu lesen und drücke für Mittwoch die Daumen, damit auch da ein gutes Ergebnis ist. Klasse...

Herzliche Grüsse

Cha-Tu

Ctha0-Tu


Sorry, das kam jetzt zweimal, aber mein PC hatte sich aufgehängt...

dgy@nastxy77


Hi, ich war gestern in Marburg bei meinem Professor. Er war hocherfreut, dass es mir subjektiv gesehen besser geht. Außerdem will er eine Fallstudie mit mir veröffentlichen. Er hofft sogar, dass Virus ganz aus meinem Körper herauszubringen. Das wäre dann veröffentlichungsreif. Leider waren die Untersuchungsergebnisse etwas ernüchternd. Ich habe es noch nicht vor mir liegen. Aber was die Untersucher so gesagt haben, waren sie nicht ganz zufrieden.

Beim Ultraschall fiel eine Vergrößerung des rechten Herzens auf, zusätzlich dazu hat man wieder Wasser am Herzen endeckt. Nicht dramatisch viel, aber doch 3mm Wasseransammlung. Außerdem ist eine Septumhyokinesie aufgefallen. Und die EF ist auch um 5 % insgesamt zurückgegangen. Ist nicht dramatisch aber auch net ok, sagte der Ultraschallarzt.

Das EKG war auch nicht ok. Ich hab nur den Befund gelesen vom Untersucher, die geben einem das dann immer in die Hand und man muss es zur endgültigen Begutachtung zum Professor mitnehmen. Auf dem Weg dahin kann man es dann selbst lesen.

Wenn ich mich richtig erinnere, hat man eine T-Negativierung im Ruhe EKG in der Ableitung V1 gesehen. Außerdem T- Negativerungen beim Belastungs EKG in mehreren Ableitungen bei höchster Belastung von 125 Watt. Das ist schon mal gut, denn vorher hat man diese Senkungen ja schon bei leichteren Watt Stufen gesehen. Aber die T-Negativierung in Ruhe gibt mit zu denken. Was kann das bedeuten?

Meinen Professor hab ich vor den Untersuchungen gesprochen, ich soll ihn erst morgen wieder anrufen, deshalb kenne ich noch nicht sein Gesamturteil. Ich bin mal gespannt, was er sagt.

Kannst du vielleicht etwas mit den Befunden anfangen, Cha-Tu?

C/ha-xTu


Aber die T-Negativierung in Ruhe gibt mit zu denken. Was kann das bedeuten?

Lieber dynasty,

das weiss ich leider in diesem Zusammenhang auch nicht...

Man kann natürlich nicht erwarten, dass durch einige Tage oder Wochen Medikamenteneinnahme alles sofort in Ordnung ist. Ich denke, das wird einige Zeit brauchen, bevor sich alles normalisiert hat. 125 Watt sind ja schon einmal nicht schlecht. Für Dein Alter ist das zwar zu wenig, aber für Deinen Zustand der letzten Jahre, hätte ich Schlechteres erwartet bzw. befürchtet. Waren diese Werte die letzten Male auch so in diesem Bereich?

Dass der EF-Wert zurückging, ist natürlich blöd, müsste aber näher betrachtet werden. War der Referenzwert (also der um 5% höhere) auch per Ultraschall ermittelt oder per Katheter? Die Ultraschall-Werte sind ja nie so exakt wie die Werte per Katheter. Die Ultraschall-Werte können durchaus bis zu 5% nach oben und unten abweichen. Mein letzter Ultraschall-Wert war 37%, mein letzter Katheterwert 41%. Also 4%.

Wenn aber beide Werte per Ultraschall genommen worden sind, wäre das natürlich eine Verschlechterung, die allerdings durch die Rechtsherzvergrösserung vielleicht zu erklären wäre. Eine Hypokinese des Septums habe ich auch. Bei mir ist das eine Folge des Infarkts. Allerdings kenne ich einige Leute, die das auch haben, ohne je einen Infarkt erlitten zu haben.

Dein Herz ist durch diese jahrelange Mühsal mit den Viren natürlich sehr belastet. Dass es dabei Schwankungen gibt (geben muss) ist auch klar. Dass Dich das nicht zufriedenstellt, ist klar, aber eigentlich beginnt ja Deine Therapie erst jetzt bzw. in den letzten Monaten. Du musstest ja viel zu lange darum kämpfen, dass man Dich überhaupt ernst nimmt, das war medizinisch gesehen vergeudete Zeit, die man nun "aufholen" muss...

Ich wünsche Dir, dass Du da auf dem richtigen Weg bist, und dass der Prof Dir da wirklich helfen kann.

Lieben Gruss!

Cha-Tu

GZrau<amsexl


Du musstest ja viel zu lange darum kämpfen, dass man Dich überhaupt ernst nimmt, das war medizinisch gesehen vergeudete Zeit, die man nun "aufholen" muss...

-ja, stimmt, man "vergisst" das zwischendurch immer wieder.

Aus meiner aktuellen Erfahrung (Fuss) kann ich sagen, dass mir wieder einmal bewusst geworden ist, dass man ungeduldig wird und von sich selber schnellere Fortschritte "verlangt", sobald ein Befund etwas besser ist oder Schmerzen ein bisschen weniger... Das liegt wohl in der Natur des Menschen. Andererseits: wären wir keine Kämpfernaturen, wären wir schon längst nicht mehr auf dieser Welt *:)

Ich wünsche Dir, dass Du da auf dem richtigen Weg bist, und dass der Prof Dir da wirklich helfen kann.

Von ganzem Herzen wünsche ich mit.

Liebgruss Grauamsel

d(ynasxty77


Hi, Ihr Lieben, na Grauamsel, wie geht es denn mittlerweile? Bist du schon wieder daheim oder noch im Spital?

Es gibt fantastische Nachrichten. Heute habe ich mit dem Nuklearmediziner telefoniert, der mein Szintigramm gemacht hat. Und jetzt haltet Euch fest: Die Durchblutung hat sich im Vergleich zu Dezember 2009 deutlich verbessert. Es ist zwar noch nicht hundertprozentig ok, aber es ist auf dem Weg der Besserung. Die Amis und die Berliner hatten tatsächlich recht und ich bin meinem Professor so dankbar, dass er die Therapie mit mir gemacht hat. Ich freue mich so. Der Nuklearmediziner hat mit seinem internistischen Kollegen noch mal geredet wegen des pathologischen Belastungs EkG. Das ist alles von der Mikroangiopathie. Die Anzeichen waren auch bei dem dort gemachten Belastungs EKG zu sehen. Es ist nicht dramatisch. Die Gefäße regenerieren sich scheinbar wieder. Das antivirale Mittel hilft. Ich traue mir sogar zu mein altes Hobby wieder aufzunehmen und in einer Metal Band zu singen. Das hat mir immer Spaß gemacht und gestern abend habe ich auf einer Feier eine junge Frau kennengelernt, die noch einen Sänger für ihre Band suchen. Da das alles nur hobbymäßig ist, denke ich, dass das ok ist. Aber ich werde nächste Woche meinen Professor noch mal fragen.

Und im Sommer werde ich mein Studium weitermachen, bzw. zu Ende machen. Ich bin so froh. Ich könnte die ganze Welt umarmen. Nach 15 Jahren auf und ab endlich eine endgültige Aussicht auf Verbesserung und Heilung. Es ist zu schön um wahr zu sein.

Und ich bin Euch so dankbar, dass Ihr die ganze Zeit mit mir gebangt und mitgelesen habt. Das hat mir immer sehr geholfen. Ich hoffe, dass es weiter bergauf geht. Eine zweite Chance wäre das schönste, dass ich mir vorstellen kann. :)^

G1rauamxsel


Mensch, dynasty, wie ich mich mitfreue! Deine Hartnäckigkeit und Dein eiserner Wille haben sich gelohnt - und Dein liebevolles Umfeld (Freundin und deren Eltern) haben Dich mitgetragen; für Euch alle ist dieser Befund ein Freudenfest. Das muss für Dich wie ein Weihnachtsgeschenk im Januar sein.

Auch die involvierten Ärzte dies- und jenseits des grossen Wassers werden sich mitfreuen und die an "Deinem Fall" gewonnenen Erkenntnisse werden anderen Patienten zugute kommen.

Ja, geh singen! Singen tut der Seele so gut - vielleicht gibst Du zu Beginn nicht gleich 2-stündige Konzerte, sondern fängst schön langsam an. Singen ist auch anstrengend.

Was studierst Du? Und wieviel fehlt noch bis Studienende?

Ich hoffe, dass Deine Gesundheit noch mehr Fortschritte macht - bis sie ganz wieder "da" ist.

Ich bin wieder zuhause und jeden Tag geht es mir besser. Das Aufrappeln war mühsam und bis mein Körper die Narkose "verarbeitet" hatte, dauerte es sehr lange. Inzwischen sind die Schmerzen erträglich geworden und werden hoffentlich bald weniger. Immerhin brauche ich nur noch 2Schmerztabletten innerhalb 24Stunden. Zu Beginn waren es 8 plus 2Morphin-Spritzen. Es waren die bisher ärgsten Schmerzen in meinem Leben, die es auszuhalten galt. Es wird nicht das letzte mal gewesen sein, denn im späten Herbst wird der rechte Fuss auch operiert... Ich mag nicht dran denken.

Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende. *:)

CWha-MTu


Boah, dynasty,

ich sitze hier mit einer Gänsehaut... Ich freue mich riesig mit Dir!!! Weisst Du denn schon, ob Du das Medikament irgendwann mal gar nicht mehr brauchst, oder muss das immer wieder so schubweise zugeführt werden? Aber wie dem auch sei, es ist super! Hauptsache Deine Lebensqualität ist wieder da!!!!!!!!

Ich sende einen lieben Gruss!

Cha-Tu

C:ha)-Tu


Liebe Grauamsel,

schön, dass es mit Dir aufwärts geht und Du die Schmerzmedikamente reduzieren konntest. Und was im Herbst sein wird... Leb im JETZT... Ich weiss, das ist viel leichter geschrieben als getan...

Lieben Gruss

Cha-Tu

Gcrauaamsexl


Ja, Cha-Tu, es schreibt sich leicht - aber Du hast vollkommen recht! Gerade wir Herzpatienten wissen ja nie, was der morgige Tag bringt. An meine Zimmertüre habe ich vor langer Zeit ein Zettelchen geklebt: "Man macht sich Sorgen für 1000Jahre und lebt kaum 100."

Schöne Grüsse zum Samstag.

dmynakstyx77


Hiho, wie gehts denn allen so?

Grauamsel, was macht denn dein Fuß, alles fit?

Mir gehts von Woche zu Woche besser und es ist defintiv wie ein Wunder. Ich kann wieder Dinge machen, von denen ich vor einigen Monaten noch geträumt habe. Auch ist mein Ergebnis von der Myocardszinti mittlerweile schriftlich bei mir eingegangen. Ich will es mal hier posten:

" Insgesamt ist der linke Ventrikel leicht vergrößert. Er zeigt wie auf den Voraufnahmen eine inhomogene Nuklidbelegung des linksventrikulären Myocards sowohl unter Belastung als auch in Ruhe. Im Vergleich zur Voruntersuchung vom Dezember 09 zeigt sich jedoch insbesondere septal und in Anteilen der Hinterwand eine etwas bessere Nuklidverteilung. Die LVEF liegt unter Belastung wie in Ruhe im Normbereich, ebenso wie die Werte für EDV und ESV."

Zusammenfassende Beurteilung des Arztes:

" Im Vergleich zur Voruntersuchung vom Dezember 09 zeigt sich in der durchgeführten Myocardszintigraphie weiterhin ein sehr inhomogenes Nuklidverteilungsmuster in allen Wandabschnitten im Sinne von Perfusionsstörungen wie z.B. Mikroangiopathie. Allerdings zeigt sich eine etwas verbesserte Nuklidaufnahme im Vergleich zur Voruntersuchung septal und in Anteilen der Hinterwand. Somit zeigt sich eine Befundbesserung. Keine Nachweise einer belastungsinduzierbaren Ischämiereaktion oder eines persistierenden Speicherdefektes."

Das klingt doch so, als wäre ich auf dem richtigen Weg. Aber was bedeuten eigentlich die Abkürzungen EDV uns ESV?

C$ha-7Tu


Hallo, dynasty,

dazu sage ich nur: klasse. Das klingt wirklich alles wie ein Wunder... Und dass man die Erfolge schon im Szinti sieht: Ich bin baff...!!!

EDV bedeutet "Enddiastolisches Volumen" und ESV "Endsystolisches Volumen". Gute und weiterführende Erklärungen findest Du bei Wikipedia unter "Schlagvolumen".

Lieben Gruss!

Cha-Tu

Gbra2uamsnexl


Sali dynasty,

ja, das ist ein Wunder! Manchmal gibt es auch heutzutage noch "medizinische Wunder", das macht Mut. ABER: auch DU hast Deinen Anteil daran: wärst Du nicht so hartnäckig dran geblieben, wärst Du jetzt nicht dort, wo Du bist. Und dann gibt es noch das (für mich) Namenlose... manche sagen "Gott" dazu, andere "Schicksal" oder "grosser Geist". Das, woran Du glaubst, mag auch mit Dir gewesen sein und Dich getragen haben. "Irgendwoher" schöpft man Kraft und Mut.

Auch an MIR ist wohl so ein Wunder geschehen - der Fuss ist zwar immer noch eingegipst und wird es noch einen Monat lang bleiben. Aber ich bin seit ein paar Tagen fast schmerzlos und kann auch gehen - ganz normal - mit diesem Gipsfuss. Weil der Fuss nun eine ganz andere Stellung hat, machte ich mir Sorgen, ob ich überhaupt gehen kann mit diesem neuen, fremden Fuss. Wundersamerweise "weiss" mein Hirn nun nach ca.1 Woche Gehen (=humpeln), WIE dieser neue Fuss zu steuer ist...

Liebe Grüsse, Grauamsel

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