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Humanes Herpes-Virus 6 in Herzmuskel und Blut nachgewiesen

dKynHastiy7x7


Erste Untersuchungsergebnisse von meinen endokrinologischen Tests sind da. Meine Gewichtsprobleme scheinen tatsächlich einen hormonellen Hintergrund zu haben. Einige Hormone seien nicht im Gleichgewicht und auch das Kortisol sei nicht im Lot. Ich soll am 8. August noch mal in die Praxis kommen, um speziellere Untersuchungen zu machen. Aber der Arzt sagte mir am Telefon, dass die Problematik schon davon kommen kann. Es sieht erstmal alles danach aus. Man muss jetzt weiter sehen und auch schauen, was man da machen kann. Viele Hormone wirken ja auch aufs Herz. Ich scheine auch bei allem, hier gerufen zu haben ;-)

Glraua,msel


Hallo Dynasty,

Ich scheine auch bei allem, hier gerufen zu haben

*Grins!* Ich auch!

Gewichtsprobleme kenne ich auch erst seit meiner Herzkrankheit; dh. seitdem sie behandelt wird. Der Betablocker hat mit 2kg zu Buche geschlagen – wie vom Kardio vorausgesagt – und die Schilddrüsenunterfunktion (nach Tumoroperation) weitere 5kg. Ich nehme zwar Elthyrox, aber trotzdem. Ja, und dann sind da noch die Östrogene gegen meine beginnende Osteoporose – auch sie bescherten mir 1Kilo. Selbstverständlich wird jeder Mensch (oder fast jeder) pro Lebensjahrzehnt ca.1kg schwerer (sagt der Endokrinologe) und somit ist als der ziemlich filigranen Grauamsel eine Graugans von 70Kilo geworden. Mein BM ist gerade noch im grünen Bereich – aber ich fühle mich zu dick und kann's nicht ändern.

Falls Du einen Tipp bekommst, Dynasty, so lass ihn mich bitte wissen. Ich probiere ALLES aus – ausser in den Rhein springen... "Friss die Hälfte" haut bei mir nicht hin; ich esse mein Leben lang schon wenig.

d yn/astyx77


Möglicher Durchbruch in meinem Fall!!!

So wie es aussieht leide ich an einer Hyperkortisolamie, sprich an einem Morbus Cushing Syndrom. Weitere Untersuchungen sind für nächsten Mittwoch geplant. Mein Körper produziert zuviel Kortisol. Das führt nicht nur zur Gewichtszunahme und einer schlechten Haut, sondern auch immunsupressiv. Und jetzt kommt der Clou. Laut den Berliner Ärzten und der amerikanischen Stiftung darf ich ja kein Kortison nehmen, denn es kann den Virus HHV6 reaktivieren. Kortisol ist im Grunde genommen das selbe. Wenn mein Körper also ständig zuviel Kortisol produziert, könnte das die Erklärung sein, weshalb der Virus nicht zur Ruhe kommt.

Weitere Untersuchungen folgen. Ich werde heute mit meinem Prof versuchen zu reden. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Es ist zur Zeit nur eine Theorie, aber es könnte vieles erklären und meine Blutwerte sprechen dafür.

Girauatmsxel


Mensch, Dynasty, dann hast Du ja eine "Autoimmunkrankheit" wie mein X:) – er hatte zuerst Hashimoto, dann kam das Renau-Syndrom dazu und später noch eine Collagenose (Sklerodermie). Vielleicht kann nun bei Dir das Übel an der Wurzel gepack werden und Du wirst gesund – oder gesünder. Bei meinem Mann konnte der Verlauf der Collagenose bis jetzt günstig beeinflusst werden, geheilt werden kann sie nicht.

Ich selber produziere zuviel Insulin – könnte ich Insulin spenden, hätte ich viele Probleme weniger... Vielleicht gibt es in Deinem Fall eine Therapie, die die Kortisol-Produktion verringern kann.

In meinem Fall ist es so, dass ich fast keine Süssigkeiten essen darf, damit die Insulinausschüttung kleine bleibt – sie ist ja dennoch zu hoch. Seit 40Jahren lebe ich gut mit dieser "Therapie", nur am Anfang war es schwierig, weil ich auf der süssen Seite geboren bin...

G&ra`uamsxel


Bei Renau muss noch ein d dran: RENAUD-Syndrom heissts richtig.

Cnha-Txu


Na, das wäre ja ein Ding... Vor allem wäre das wohl viel leichter zu therapieren als bisher. Ich drücke mal beide Daumen.

LGr

Cha-Tu

dKy,nas<ty977


Eine Autoimmunkrankheit ist es streng genommen nicht. Kortisol hemmt nur die T Helferzellen, die dafür zuständig sind, dass sich Zellen nach Virenbefall wieder schneller erholen. So oder so ähnlich hab ich es verstanden. Es ist etwas komplizierter. Auf jeden Fall betrifft es das Immunsystem im Falle von Viren. Da der hhv6 Virus bei einer CIHHV6 Infektion von Kortison reaktiviert werden kann, ist es natürlich auch durch Kortisol möglich. Wenn man dann unter einem Cushing Syndrom leiden würde, könnte dies in meinem Fall die Erklärung sein, weshalb die Viruslast trotz Medikamente nicht sinkt. Aber das darf man natürlich nicht verallgemeinern. Nächste Woche habe ich einen weiteren Termin beim Endokrinologen. Da werden wir dann mehr wissen.

Therapie ist in besonders schlimmen Fällen eine Adrenalektomie der Nebenniere. So wird die chirurgische Entfernung der Nebenniere genannt. Sie kann sowohl einseitig als auch beidseitig erfolgen. Und danach eine lebenslange Hormonbehandlung.

Ich hoffe, dass man in meinem Fall um eine OP herum kommt. Ich bin aber zu allem bereit, wenn es Hoffnung auf Heilung oder Besserung gibt.

G$raua~msel


Danke für Deine Erklärungen.

Ich hoffe mit Dir, dass Du um eine Operation herumkommst – und wenn sie doch sein muss, wird sich wohl eine Spezialist drum kümmern. Diese Operation werden sie nicht alle Tage machen, da keine Routine.

C&ha-xTu


Ich wünsche Dir von Herzen den besten und einfachsten Weg! Nach all dem Mist der letzten Jahre...

Lieben Gruss

Cha-Tu, dem's heute gar nicht gut geht :-(

d]ynas`ty77


Danke für die lieben Wünsche, aber was ist denn heute bei dir los Cha-Tu? Wieso geht es dir schlecht? Macht dein Herz Probleme oder hast du dich erkältet, bei dem Wetter kein Wunder.

GOrakuamqsxel


Gute Besserung, Cha-Tu, ob's Dich tröstet: von gestern auf heute von 03.06 an, spielte mein Herz verrückt – aber auch meine anderen Bresten tun weh (Knochenschmerzen). ICH schob den Spuk auf das Wetter und sprayte Nitro – dann wurde es schlagartig besser. Nun habe ich halt saumässige Kopfschmerzen, was die Nebenwirkungen vom Nitrospray sind. Ich hätte nicht 20Minuten mit dem sprayen warten sollen... aber jedesmal denke ich, dass der Anfall "von selber" wieder vorbeigeht.

C+ha-xTu


Liebe Grauamsel, lieber Dynasty,

mein Herz "salvt" herum, sehr viele Salven und ein paar Herztöne, die da nicht hingehören. Jetzt geht es am 5.9. und im Oktober zum Kardiologen. Und das Wetter macht ein Übriges...

Liebe Grüsse

Cha-Tu

cSarmean11211p970


Lieber Cha-Tu,

da hat mein Daumen drücken ja nun leider gar nichts gebracht . :°( Bis zu Deinem Kardiologentermin sind es noch über 3Wochen.Hat denn Deine Ärztin eine Vermutung geäußert,wovon Deine Probleme kommen könnten,was Du bis zum Termin tun kannst?Ich drücke Dich mal :°_ und wünsche Dir von ganzem Herzen,das es Dir bald wieder etwas besser geht.

Natürlich auch alles Gute und Gute Besserung an Dynasty und Grauamsel.

Liebe Grüße Carmen

P4eddAi


An Chachu erst mal gute Besserung.

Mal was von hier, meiner kurzen geht es diese Tage etwas besser. Ich vermute dass sie das kältere Wetter besser abkann. Und wir waren einige Tage an der Ostsee. Dort kann sie besser atmen, so sagt sie. Ich merke, dass die Bauchweh milder sind und auch die Kopfweh. Ich bin gespannt auf s nächste Echo in 2 Wochen.

GLG

G`rauazmsexl


@ Carmen

Danke für die Wünsche – wir können sie brauchen! Speziel Cha-Tu wünsche ich, dass er bald wieder auf dem Damm ist.

@ Cha-Tu

Dass DU, als ernstzunehmender Herzpatient, SO lange auf den Kardiotermin warten muss, finde ich eine Zumutung. Wenn es mir herzbedingt mies geht, kann ich SOFORT zum Kardio (naja, innerhalb des nächsten Halbtages), denn der VERLANGT das von mir. Er behandelt mich seit dem Infarkt und ich "muss" jedes Jahr 1x zur Kontrolle hin. Er hat mal gesagt, dass es halt zwei Paar STiefel sind, ob er ein "gesundes" (=im Moment zufrieden arbeitendes Herz) "anschaut", oder eines, das gerade eine Krise schiebt. Ausserdem beruhigt es ungemein, SOFORT abklären lassen zu können, wenn "was los" ist im Brustkorb.

@ Peddi

Auch ICH fühle mich im Norden SEHR wohl – das fängt schon in Hamburg an, wenn ich umsteige für nach Schweden. Die 3 Wochen Ostsee sind für mich jedes Jahr ein Jungbrunnen – ich kann z.B. stundenweise Rad fahren, mühelos, und ohne am nächsten Tag kaputt zu sein. Es scheint mir immer, dass nicht ICH atmen muss an der Ostsee, sondern dass "es" mich atmet.

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