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Humanes Herpes-Virus 6 in Herzmuskel und Blut nachgewiesen

CThaF-Tu


Vielleicht auch auf deutsch interessant ;-)

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Kardiales_Syndrom_X]]

dPynlasty7x7


Dank dir, Cha-Tu. Hab vergessen, dass hier bestimmt nicht jeder so fließend englisch kann. Aber ich finde die englischen Seiten informativer, deshalb habe ich die vor allem gepostet. ;-)

dsyn.asEtyx77


Ich habe übrigens nochmal auf amerikanischen Seiten und in Berichten aus den USA über das HHV 6 Virus nachgesehen, und da steht tatsächlich dass man atypische angina pectoris beschwerden hätte wenn man den Virus im Herzmuskel hat. Also doch nur der Virus, seltsam mich verwirrt das alles. Ich bräuchte mal ne endgültige Erklärung von meinem Arzt und der sagt er kann sie mir nicht geben. ???

gxeo


Hallo dynasty77,

ich hatte dir schon eine PN geschickt, scheint aber anscheinend nicht angekommen zu sein.

Bei meinem Mann wurde die gleiche Diagnose vor 5 Jahren gestellt. Er hatte wohl auch eine Herzmuskelentzündung, die aber nicht erkannt wurde. Irgendwann wurde dann, weil es ihm immer schlechter ging, Wasser im Herzbeutel entdeckt. Diese Flüssigkeit wurde untersucht und per PCR der Virus HHV-6 und EBV festgestellt. Schnell stellte sich heraus, dass HHV-6 auch im Blut in großer Konzentration vorhanden war, so hoch, wie bei einer akuten Infektion mit dem 3-Tage-Fieber.

Er wurde dann mit einem Virusmedikament behandelt, dass massig Nebenwirkungen enthielt, aber, er hat es überlebt!

Gebracht hat es nichts, also Hände weg davon.

Es gibt keine Medikamente, er geht ihm mal besser und mal schlechter und er ist seit dieser Zeit berentet!

Wir schieben diese Schwäche des Immunsystems auf seinen Arbeitsplatz. Er schweißte jahrelang mit Schweißdrähten deren Spitze mit Thorium ummantelt war!!! Davor arbeitete er mit einem Bohröl, dass in hohem Maße PCB enthielt. Dies alles geht aufs Immunsystem und irgendwann schaffte es dies nicht mehr diesen Virus, den übrigens jeder hat, unter Kontrolle zu bringen.

Liebe Grüße

Petra

d=ynas|ty77


@ Geo

zur PM noch eine Frage: Hat dein Mann auch Angina Pectoris ähnliche Beschwerden und ein auffälliges Belastungs EKG gehabt?

g&exo


Ich habe jetzt nicht so die genaue Ahnung wie die Symptome der Angina pectoris sind, aber mein Mann hatte:

Luftnot nach jeder kleinsten Anstrengung,

1 x Treppe steigen, 1 x zwischendurch stehen bleiben

nach Anstrengung Herzrasen

nach Anstrengung musste er sich sofort irgendwo hinsetzen und sich ausruhen

hohes Schlafbedürfnis, bis zu 18 Stunden am Tag.

Sehr dicke Adern an den Waden

Sehr dicke Adern an den Händen, die beim Armhochheben über die Höhe des Herzens nicht verschwanden (normal werden die Venen wieder ganz dünn, wenn man den etwas ausgesteckten Arm so hoch hebt, dass er über dem Herzen ist). Die dicken Venen kamen von der Flüssigkeit im Herzbeutel, als die raus war, waren auch die Venen wieder dünn.

Kommt dir das bekannt vor ???

Habe dir auch noch eine PM geschrieben.

Gruß

doy_nashtxy77


@ geo,

ja das kommt mir alles bekannt vor, abgesehen das von den Adern und soviel schlafen kann ich nicht. Aber müde bin ich eigentlich den ganzen Tag. Nach der zweiten Imunglobolin Therapie steht nun am meisten der Schwindel und das neben sich stehen im Vordergrund. Ich fühle mich stellenweise so als würde ich gleich aus den Latschen kippen. Im Internet liest es sich fast wie eine klassische Panikattacke. Wie kann man denn eigentlich das eine vom anderen unterscheiden?

gHeo


Ich denke nicht, dass das eine Panikattacke ist.

Typische Symptome einer Panikattacke sind:

* Atemnot, Engegefühl in Brust und Kehle

* Hyperventilation (als Folge Kribbelgefühle in Gesicht und Händen, Muskelkrämpfe)

* Herzrasen

* Schweißausbrüche

* Zittern, Schwindel

* Angstgedanken ("Das ist ein Herzinfarkt", "Jetzt sterbe ich gleich", "Ich werde verrückt" ...)

* Depersonalisationsgefühle ("Neben sich stehen", "Nicht mehr ich selber sein")

* Derealisationsgefühle ("Umgebung wird als fremd, unwirklich wahrgenommen")

* Angst davor Haus oder Wohnung zu verlassen, da etwas passieren könnte

Habe dir auch wieder eine PM geschickt

dbynans<ty7x7


@ geo:

Sorry, dass mich jetzt erst melde, aber ich hab mich jetzt auch noch erkältet. Und morgen würde ich den Termin haben in Wuppertal bei dem Spezialisten, dass ist jetzt echt nicht gut. Den nächsten hat er erst am 26. Januar. Ich fühl mich so richtig mies. Weiss jetzt auch nicht, was von der Erkältung und was vom Herz kommt.

Hab leider keine PM mehr bekommen. Ist da vielleicht was schief gelaufen? Was stand denn da drin?

g&eo


Hallo dynasty,

habe dir die Mail noch mal geschickt.

Deine schlimme Erkältung hat auch mit deinem Immunsystem, zu tun. Das schafft es nicht mehr, richtig gegen irgend etwas anzukämpfen, deshalb haben Viren und Bakterien freie Hand und tun in deinem Körper was sie wollen.

Ich finde es jetzt gar nicht soooo schlecht, dass du eine Erkältung hast, dann sieht dieser Arzt wenigstens wie schlecht es dir geht. Man wird ja schnell in die Psycho-Schublade gesteckt, wenn man nichts Alltägliches hat ;-) .

Was ist das für ein Spezialist in Wuppertal, er ist vielleicht auch für uns interessant?

Liebe Grüße und gute Besserung

P.

d'ynacsty7x7


@ geo:

Ich habe deine Mail diesmal bekommen, darf ich daraus schliessen, dass das der Virus bei deinem Mann wieder inaktiv ist? Wenn die Durchseuchung bei der Bevölkerung bei ca. 90 % liegt, kann ich das dann so verstehen, dass der Virus zwar bei jedem 2 im Körper ist, aber nur wenn er aktiv ist, Probleme macht?

Ich glaube oben hat mir das schon mal jemand erklärt, ich verstehe es irgendwie nicht so recht. Denn es gab auch schon Ärzte, die behauptet haben, dass meine Beschwerden nicht von dem Virus kämen, sondern ich mich zu sehr reinsteigern würde, sprich ne Herzneurose sei. Andere Ärzte sagen aber, dass dies alles von dem Virus kommen würde.

Ich weiss es nicht, mich verunsichern solche Aussagen und verschiedene Meinungen. Wenn der Virus so ungefährlich ist, wieso haben die denn überhaupt im Herzmuskel und Blut danach gesucht?

Und wenn er so gefährlich ist, warum reden dann manche Ärzte dann immer noch von einer Herzneurose, obwohl man den Virus definitiv in hohen Titern nachgewiesen hat.

Übrigens die Erkältung ist seit heute wieder etwas besser, aber der Gesamtzustand wird immer schlechter. Mir hilft es eigentlich nur noch wenn ich mich total abkenke. Die Beschwerden sind dann zwar noch da aber ich merke sie dann nicht mehr so. Bin am Verzweifeln, Morgen habe ich eine Myocardszintigraphie. Mal sehen was da heraus kommt.

dHyna<sty87x7


Gestern abend habe ich in der Post noch meinen Abschlussbefund des Professors gefunden. Neben dem Virus schreibt er auch darin meine EKG Befunde usw.

Einiges davon verstehe ich nicht, deshalb werde ich es mal hier posten. Vielleicht kann Cha-Tu oder ein anderer netter User Licht in das Dunkle für mich bringen.

1. Ruhe EKG:

Sinusrhythmus 80/min, Steiltyp von QRS, kleine Q - Zacken in II,III,aVF sowie über der gesamten Vorderwand vereinbar auch mit einer Septumhypertrophie.

Ich habe dazu mal im Internet nachgeschaut. Q-Zacken treten ja vor allem bei Herzinfarkten auf. Laut meines Katheters und meines MRT´s habe ich aber keine Narben am Herz, kann man sowas auch übersehen oder sind die Q-Zacken vielleicht auch Normvariante bzw. können sie auch was anderes bedeuten?

2. Belastungs-EKG:

Belastet wurde von 50 - 125 W in 2 Minuten, Ausgangsfrequenz: 84 / min, max. Frequenz 134 / min. Ausgangsblutdruck 150/80, max 150 /89; Abbruch der Belastung wegen allgemeiner Erschöpfung, keine Angina Pectoris. Es finden sich neben den Q-Zacken ST- Streckensenkungen in den Ableitungen II, III, sowie V2 -V6 vom aszendierenden, dabei auch muldenförmigen Typ ( Grenzbefund).

Auch hier habe ich im Netz nachgeschaut. Deuten diese ST-Streckensenkungen nicht auf eine Durchblutungsstörung hin oder können die auch falsch positiv sein? In Verbindung mit meiner Myocardszintigraphie schon seltsam, wenn man bedenkt dass weder beim MRT mit Belastung ein pathologisches Ergebnis herauskam und beim Herzkatheter die Gefäße sauber waren. Kann dies alles dieser Virus machen?

3. Ultraschall: Grenzwertig großer linker Ventrikel mit einem ennddiastolischen Diameter von 59 mm. Linker Vorhof 38 mm, Septum und Hinterwand 13 - 16 mm diastolisch verdickt, Verkürzungsfraktion 39%, Kein Perikarderguß, Klappen echomorphologisch unauffällig.

Was bedeutet das alles?

4. Duplexsonographie: Nachweis einer minimalen Mitral - und Trikuspidalreguration. ASlles andere o.B.

5. Labor: Blutbild, Diff- Blutbild und Enzymstatus regelrecht.

PCR auf HHV 6 im Blut: Unverändert positiv

BNP 23 normal. CRP 6 (gering erhöht), Ferritin 60. Sonstige Laborwerte normal.

Wenn mir jemand helfen kann das zu bewerten, wäre ich demjenigen äußerst dankbar.

C&ha-xTu


Hallo, Dynasty,

warum wechselst Du denn immer den Thread? Mal schreibst Du hier, dann in dem anderen, das ist etwas chaotisch und man muss dann auch manchmal zweimal das gleiche schreiben. Wäre schön, wenn Du in EINEM Thread bliebest, denn beides geht ja um das gleiche Thema...

>Laut meines Katheters und meines MRT´s habe ich aber keine Narben am Herz,

> kann man sowas auch übersehen oder sind die Q-Zacken vielleicht auch

>Normvariante bzw. können sie auch was anderes bedeuten?

Nun, Du hast ja eine Mikroangiopathie (siehe anderen Thread), und wenn es dort zu kleineren Verschlüssen kam, sind da auch kleinere "Narbchen", und das reicht aus, "kleine Zacken" ins EKG zu setzen. Das sind quasi "Minimalst-Infarkte", die recht viele Menschen haben, ohne es je zu spüren.

Auch die ST- Streckensenkungen weisen darauf hin... Und dass Du diese Durchblutungsstörungen hast, ist doch durch die Diagnose "Mikroangiopathie" klar, Du schriebst doch gestern selbst, dass die Szinti das ergeben hat.

>seltsam, wenn man bedenkt dass weder beim MRT mit

>Belastung ein pathologisches Ergebnis herauskam und

Ich habe Dir im anderen Thread geschrieben, dass das MRT für die Diagnose der Art und des realen Ausmasses der Durchblutungsstörung längst nicht so effektiv ist wie die Szinti.

>beim Herzkatheter die Gefäße sauber waren.

>Kann dies alles dieser Virus machen?

Ich frage mich gerade, ob Du meine Antwort in dem anderen Thread von gestern vielleicht gar nicht gelesen hast? Ich meine, dort alles ausführlich erklärt zu haben, werde gleich aber noch mal nachschauen, vielleicht irre ich mich ja. Genau das passiert, wenn zwei Thread zum gleichen Thema gemacht werden.

>3. Ultraschall: Grenzwertig großer linker Ventrikel mit einem

>ennddiastolischen Diameter von 59 mm. Linker Vorhof 38 mm,

>Septum und Hinterwand 13 - 16 mm diastolisch verdickt,

Ja, eben grenzwertig, NOCH im Rahmen des Normalen, aber mit Tendenzen zur Vergrösserung. Das ist aber bei einer durchgemachten Myokarditis halbwegs normgerecht.

>Verkürzungsfraktion 39%,

Die Verkürzungsfraktion zeigt an, wie sich die linke Herzkammer bewegt bzw. wie sie sich zusammenziehen kann. Alles über 30% ist normal.

> Kein Perikarderguß,

Kein Wasser im Herzbeutel.

>Klappen echomorphologisch unauffällig.

Klappen hören sich so an, als seien sie in Ordnung.

>4. Duplexsonographie: Nachweis einer minimalen Mitral - und Trikuspidalreguration.

Durch die beiden Klappen kommt etwas Blut "zurück", d.h. sie sind leicht undicht. Das haben sehr viele Menschen, bis zu einem gewissen Grad hat das keinen Krankheitswert.

>5. Labor: Blutbild, Diff- Blutbild und Enzymstatus regelrecht.

Normal.

>PCR auf HHV 6 im Blut: Unverändert positiv

HHV immer noch im Blut zu finden.

>CRP 6 (gering erhöht),

CRP ist bei Entzündungen erhöht.

Lieben Gruss

Cha-Tu

d2ynastvy77


@ cha -Tu:

Sorry, dass ich den Thread gewechselt habe, das hatte ich nur deshalb gemacht, weil es ja jetzt wieder um die Gesamtsituation ging und nicht nur um das Myocardszintigramm. Deshalb habe ich auch nochmal alles hingeschrieben, weil ich ja nicht weiss, ob den anderen Thread auch jeder gelesen hat.

Wie dem auch sei, dank dir Cha-Tu für die Infos, also wenn ich das alles richtig verstehe, dann leide ich unter einer chronischen Durchblutungsstörung des Herzmuskels durch die Mikroangiopathie die wiederum durch den Virus ausgelöst wird.

Aber eine Frage habe ich noch dazu Cha-Tu, sorry wenn ich manchmal dazu neige mich zu wiederholen, aber viele von den meduizinischen Fragen sind für mich schwer zu verstehen, wenn ich jetzt diesen Virus nicht haben würde, gibt es noch andere Ursachen für diese Mikroangiopathien?

Und nochmals lieben Dank, dass du dir immer so eine Zeit für meine Probleme nimmst, würde nicht jeder machen.

CPhaH-Tu


Hallo, dynasty,

>also wenn ich das alles richtig verstehe, dann leide ich unter

>einer chronischen Durchblutungsstörung des Herzmuskels durch

>die Mikroangiopathie die wiederum durch den Virus ausgelöst wird.

So sieht es wohl aus. Ich bin natürlich kein Arzt, aber so interpretiere ich die bisher von Dir geposteten Befunde. Das bedeutet aber NICHT, dass das ganze Herz "durchblutungsgestört" ist! Das Ausmass müsste Dein Kardiologe mit Dir besprechen.

>wenn ich jetzt diesen Virus nicht haben würde, gibt es noch andere

>Ursachen für diese Mikroangiopathien?

Auch Arteriosklerose kann mit solchen Mikroangiopathien beginnen, aber das ist eher bei älteren Menschen der Fall.

Lieben Gruss

Cha-Tu

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