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Beginnender Zelltod in allen Organen eine Woche nach Bypass-OP

jzunfiYpxer hat geantwortet


Welche Sicherheit läßt dich dann hier große Töne spucken, wo du gar nicht weißt, wovon du redest?

Ich mag aber nicht... dann einfach mal den Schnabel halten.

IVn-Kog eNitxo hat geantwortet


also sniffyz hat eine gewöhnungsbedürftige schreibweise,

weil er ein mann ist und gedacht hat, wenn er dich mal harsch angeht, dann bringt dich das zum nachdenken.

ich habe aber nicht den eindruck,dass du ihn verstanden hast.

ich denke, du solltest dir klar machen, dass es neben der trauer noch ein anderes leben gibt, das heißt nicht, dass du deine trauer aufgeben sollst. sie wird immer ein teil von dir sein, ich weiß, wovor ich spreche, mein vater starb, als ich ein kind war und das war wirklich wirklich hart.

aber nach über drei jahren, wenn das immer noch so ein alltagsraubendes emotionales gefüge für dich ist, solltest du mal vorsichtig auf die idee kommen, dass es eben nicht mehr nur die trauer ist.

du schreibst ja selbst:

den tod hast du verarbeitet, das leben danach nicht.

und:

du fühlst nichts.

das sind warnsignale, zumindest für außenstehende, dass es dir nicht gut geht.

das kann, muß aber nicht nur die trauer sein.

deshalb ja meine frage vorhin:

hast du dich vor dem tod deines vater (sorry, dass ich es aufschreibe) schon leer und unsichtbar gefühlt?

jvun%ipexr hat geantwortet


Ich musste jetzt echt suchen, wo ich geschrieben habe, ich würde nichts fühlen. Das war wohl als Idanette hier von ihrem Bruder erzählt hat. Da habe ich micht erschreckt und mal nachgefühlt, wie ich mich fühlen würde, wenn mein Bruder nicht mehr da wäre. Da habe ich geschrieben, dass es sich wie taub anfühlt.

Ich habe eher den Eindruck, dass ihr mich beide nicht verstanden habt. Das sniffz es hart aber herzlich versucht ist mir wohl aufgefallen.

Natürlich gibt es neben der Trauer noch ein anderes Leben. Ihr meint doch nicht, dass ich jeden Tag aufwache und in Leiden verfalle, weil mein Vater gestorben ist?

Ich habe Silvester 2009 das letzte Mal mit meinem Vater gesprochen. Ich hatte ihn nach der Arbeit angerufen, und gesagt, dass ich nicht mehr in Krankenhaus komme, weil ich ziemliches Kopfweh hatte und mich nur zu Hause in meine Decke einwickeln wollte und schlafen. Die Tage davor war es ihm gut gegangen, angeschlagen, aber munter, er sollte in die Reha verlegt werden.

Am Neujahrsmorgen hat er das Bewusstsein verloren und ist nie wieder aufgewacht.

Das ist ein Datum, dass man schwer übersehen kann. Silvester läßt sich nicht ignorieren. Da stolpere ich jedes Jahr drüber.

Und manchmal beim Stolpern würde ich mich gerne kurz wo festhalten. Wie hier. Und dann nicht erst rechtfertigen müssen, warum ich jetzt schon wieder ins Straucheln geraten bin.

@ In-Kog Nito

Hast du gelesen, dass ich geschrieben habe, dass ich in Thrapie bin? Ich habe nicht geschrieben, dass ich nichts fühle. Ich habe geschrieben, dass ich mich taub fühle. Das ist nicht das gleiche. Oder zeig mir, wo ich geschrieben habe, dass ich nichts fühle. Ich finde es nicht.

Ich weiß, dass bei mir einiges ver-rückt ist. Ich arbeite dran. Du hast den Faden auch nicht gelesen, oder?

Warnsignale für Aussehenstehende? Dann sind die bei mir Stehenden alle blind. Oder sagen sich schlicht, wie sniffz auch, ich soll mich mal zusammenreißen und nicht so anstellen.

@ sniffz

Fliegen soll ich lernen? Ach ne, doch nicht:

Aber darauf scheinst du keine Lust zu haben.

[Zitat aus einem zwischenzeitlich gelöschten Beitrag]

Du hörst dich auch gerne reden, oder?

m+nxef hat geantwortet


All das meinte ich mit Plattitüden: Man hat nur ein Leben, sollte man nicht vergeuden. Es ist egal was andere sagen. Man sollte sich nehmen wie man ist....... – Leute, das muss man eigentlich nicht aussprechen, das sind solche Weisheiten, die jeder kennt. Ob und inwiefern man sie umsetzen kann und will ist was anderes. Wenn juniper darüber diskutieren will, wird sie entsprechende Fäden eröffnen oder hier ihre Beiträge so formulieren. Das was hier passiert ist ungefragtes Aufdrücken von schlauen Sprüchen. Sie möchte das nicht – kann man das nicht einfach akzeptieren, ohne immer weiter zu machen? Hier gibt es genug Fäden, wo solche Beiträge erwünscht sind – beglück(t) doch die damit.

I(n-.Kog xNito hat geantwortet


ich habe den faden gelesen, wie alt du bist und dass du in therapie bist.

das mti dem fühlen war eine zusammenfassung.

anscheienend hast du auch probleme im job und mit männern,

das ist alles ein bisschen viel,

tut mir leid. @:) gut wäre vielleicht, eines nach dem anderen ab zu arbeiten.

IQnb-Kog xNito hat geantwortet


deshalb ja meine frage vorhin:

hast du dich vor dem tod deines vater (sorry, dass ich es aufschreibe) schon leer und unsichtbar gefühlt?

*:)

jhuni/p:er hat geantwortet


Probleme im Job? Ich bin ein sogenannter Freier. Ich habe keine Probleme im Job, ich mag meine Arbeit. Aber manchmal nervt es mich, dass sich niemand an Verpflichtungen binden will mit mir. Meine Arbeitsstelle freut sich, dass es mich gibt, aber einen Jahresvertrag? Länger als zwei Wochen im Vorraus Wissen, wo und wann ich arbeite? Not ever. Manche Männer freuen sich auch, dass es mich gibt. Fest zu mir bekennen will sich trotzdem keiner.

Keine großen Probleme, aber manchmal nervt es einfach.

j:un|ipexr hat geantwortet


ah... okay, In-Kog Nito, dann antworte ich noch mal drauf. Ich wollte in der Schlammschlacht hier nicht alles vermischen.

Ich habe einen Zwillingsbruder. Irgendwann hat mir meine Mutter mal gesagt, dass wenn das erste Kind ein Junge gewesen wäre wäre es dabei geblieben. Da habe ich quasi Glück gehabt mitgerutscht zu sein.

Leer bin ich nicht, aber unsichtbar ist ein Stichwort. Ich bin nicht unsichtbar, aber ich bin das Mädchen. Freundlich, still, hilft im Haushalt, macht keinen Ärger. Das ist meine Aufgabe.

Das führt zu weit für wenige Worte, da wächst immer die Gefahr unscharf zu werden, aber so die Richtung stimmt.

Darf ich denn jemanden brauchen? Oder wollen? Oder etwas erwarten?

Fliegen soll ich, dass habe ich ja heute gelernt. Aber wenn ich dann abstürze doch bitte nicht jammern kommen.

DLoc fSchxüxller hat geantwortet


Ich habe einige Beiträge gelöscht.

sKnifxfyz hat geantwortet


Und warum nur meine?

jrunipser hat geantwortet


Moment. Klingst du jetzt verletzt?

Welche Ratschläge meinst du jetzt? Das Fliegen? War das ein Ratschlag? Wie soll ich fliegen lernen?

Kümmere dich nicht, was andere sagen und tun, mach einfach dein Ding? Ja, sicher.

Aber ich habe so ein Talent einen Sicherheitsabstand zu anderen einzubauen. Warum weiß ich nicht. Auch ein Grund, warum ich in Therapie bin.

Triviale Probleme? Sicher. Aber darf ich nicht mal maulen und sagen, Wäh... ich will auch mal in den Arm genommen werden und nicht nur, weil man dann besser an meinen Arsch packen kann?

Aber das sind andere Themen, die wollte ich hier nicht diskutieren. Da gibt es auch keine Patentlösung für. Oder hast du da auch einen Ratschlag?

slnihffyz hat geantwortet


Nein. Das sicherlich nicht.

AplchegmilCla2x9 hat geantwortet


Liebe juniper,

Manchmal habe ich den Eindruck, dass Menschen nur dann als psychisch gesund gelten, wenn sie das (ihr) Leben, die Menschen um sie herum ... etc. positiv betrachten.

Ich spreche das den meisten Menschen nicht ab, dass dieser Zustand offenbar ein Ziel darstellt ... aber ob das bei den wenigen anderen, die das vielleicht nicht so empfinden, immer ein therapiebedürftiger Zustand ist? Müssen alle Menschen "glücklich" therapiert werden ... und kann ein Leben, dass man besonders intensiv empfindet, mit all seinen Widrigkeiten und Traurigkeiten, nicht genauso lebens-wert gesehen werden? Weil man ganz andere Dinge lernt auf diese Art, vielleicht viel feiner ist, in seinem Denken und Fühlen?

Ich habe selten von einem Menschen gelesen, der seine Trauer und Traurigkeit – die absolut gerechtfertigt ist – so wunderbar klar, differenziert, voller Emotionen ... darstellen kann wie Du.

Ich finde nicht einmal, dass Du einen Psychotherapeuten nötig hättest (obwohl Du einen hast – ich habe alle Seiten in Ruhe über mehrere Tage gelesen).

Ich denke, Du bist ein besonders sensibler Mensch. Jemand, der klassische (und Musik) generell eben NICHT zusammen mit anderen Dingen erträgt ... jemand, der ein Gespür hat für die Feinheiten im Umgang mit anderen Menschen – und jemand, der sehr genau hinschaut.

Dass das, was Du da siehst, nicht rosig wirkt (und wirken muss), zeugt nur davon, dass Du sehr genau hinsiehst ... und die Menschen, die Dir als vermeintliche Freunde begegnen (sich vermutlich auch weiter als solche empfinden), haben dieses Gespür eben nicht. Das scheint vielen Menschen zu entgehen ...

Ich empfinde Dich auf einem guten Weg (hoffentlich darf man das so formulieren). Auf einem guten Weg ins Leben. Da bin ich mir irgendwie sicher.

Von Herzen, unbekannterweise, alles Liebe.

PS: Ich lese unheimlich gern Hermann Hesse ... und so mancher Satz von ihm war im Kopf, als ich Deine Beiträge las ... besonders dieser eine Satz von Dir hat mich angerührt und an ihn erinnert:

Ich weiß. Es ist überall möglich durch die Ritzen zu fallen. Daran ist auch niemand Schuld. Es gibt einfach zu viele Ritzen und wenige Stellen zum festhalten. :)_

So ist es. Und wenn das Forum hier eine Stelle zum festhalten ist, dann halte daran fest und lass nicht mehr los. :)_

j$un4i(per hat geantwortet


14. Januar.

Es geht mir viel besser als das letzte Mal als ich hier geschrieben habe. Auch mal wütend zu sein und nicht nur traurig oder enttäuscht tut mir gut.

Danke euch.

s.unlsou(nge}r hat geantwortet


:)- für deinen Vater und dich

Ich habe alle 15 Seiten gelesen und ich finde von deiner Art wie du schreibst, bist du genauso wie du bist gold richtig @:) Lass dir von niemandem etwas anderes einreden. Leute, denen nie etwas schlimmes widerfahren ist, können gut reden über die psychischen Probleme der anderen..

Ich wünsche dir alles Gute und viel Sonnenschein für dich und deine Familie :)*

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