» »

Beginnender Zelltod in allen Organen eine Woche nach Bypass-OP

GHraua.msexl hat geantwortet


Es gibt immer noch Plätze, an die ich nicht gehe in Gedanken. Aber ich komme immer näher.

Du bist ein feinfühliger Mensch. Versuche - so es in der jetzigen Situation möglich ist - langsam, Dich in dem DIR gemässen Tempo den fremden, Angst einflössenden Plätzen zu nähern.

Jetzt geh ich mich mal sammeln, im Moment bin ich nur ein Häufchen Elend.

Ja, vergiss auch Dich selber nicht. Tu wenigstens stundenweise DAS, was Dich stützt oder trägt.

Die Berichte von adamries und Cha-tu machen Mut. Ganz sicher wird auch Dein Vater sich zurück ans Leben kämpfen. Es ist unglaublich, was man für Kräfte zu mobilisieren vermag, wenn man seine Lieben spürt. Ich hoffe, dass Deine Mama und Du zu ihm hingehen dürfen und ihn anfassen und mit ihm reden - er wird es vielleicht nicht so mitbekommen, dass ihr ein Zeichen von ihm bekommt. Aber er wird es spüren und in sich aufnehmen. (Bei mir war es jedenfalls so.)

Liebe Grüsse - Grauamsel

AUmygQdallxa hat geantwortet


juniper, ich kann Dich gut verstehen...kenne dieses Warten, Hoffen und Bangen...

Ich schick Deinem Vater und Dir meine guten Wünsche :)* :)* :)*

V2ane'ss&a200x9 hat geantwortet


Ich wünsche deinem vater auch nur das beste!!!! :)- :)- :)- :)- :)- :)- :)- :)- :)- :)-

j'unipxer hat geantwortet


Ich bin aus dem Krankenhaus zurück.

Ich war um 17 Uhr mit meiner Mutter verabredet, wir sind dann in den Intensiv-Bereich eingelassen worden und haben blaue Besucherkittel angezogen. Die brauchten wir dann aber nicht.

Mein Vater war gerade wieder in den OP geholt worden.

Das Gewebe blutet, die Bluttransfusionen reichen nicht aus. Die Blutungen sind diffus. Es blutet überall. Jetzt hoffen sie, wenigstens einige größere Stellen zu finden und schließen zu können.

Sein Zustand ist kritisch.

Mehr konnte uns die Frau auch nicht sagen, die Akte war gerade im OP und die Ärzte auch.

Mehr als Abwarten und Hoffen können wir nicht tun, meint sie noch.

Wir sind dann noch in die Station gegangen, um vielleicht dort jemanden zu finden. Die Pfleger waren überrascht, als wir sagten, mein Vater wäre wieder im OP. Ein Pfleger hat in wohl selbst auf der Intensiv besucht und meinte er hätte einen eigenen Kreislauf, also sein Herz schlägt selbstständig.

Niemand hat damit gerechnet, er hat sich gut gemacht die letzten Tage, aber bei 1-4% geht eben doch was schief. Das sind die Fälle, von denen man immer denkt 'Das passiert mir nicht.'

Um neun heute abend gibt es wieder Nachrichten. Die OP wird ein paar Stunden dauern.

Die Reanimation ist nicht das Problem, die Blutungen müssen unter Kontrolle gebracht werden. Darum geht es jetzt.

Danke für die Kommentare hier. Das Schreiben hilft mir die Situation zu verarbeiten.

swall^yhes<sxen hat geantwortet


Alles erdenklich Gute und ganz viel Kraft :)*

Mein Vater hatte vor 4 Monaten eine Bypass-Op. Bei ihm ist - obwohl er Risikopatient ist - alles gut verlaufen.

In welcher Klinik ist er denn?

j;un<ipexr hat geantwortet


Im Deutschen Herzzentrum Berlin.

Also in guten Händen.

P~ebxbie hat geantwortet


Hallo !

Ich wünsche Deinem Vater alles, alles Gute und das Du bald nur gute Nachrichten bekommst.

Hat Dein Vater vor der OP Blutverdünner nehmen müssen ? Vielleicht ist das ein Grund.

Mein Vater hatte vor 14 Jahren eine 4-fach Bypass-OP. Er war damals 49 Jahre alt. Er hatte inzwischen wieder einen Infarkt und neuerdings Herzrythmusstörungen. Deswegen kann ich mich in Deine/Eure Hilflosigkeit gut hinein versetzen.

Liebe Grüsse

:)*

sUal7lywhesxsen hat geantwortet


Mein Vater war in der Uni Frankfurt.

Aber das Herzzentrum Berlin ist eines der besten in Deutschland.

DRÜCK DICH MAL GANZ FEST!!!!:)_

jsunipxer hat geantwortet


Er hat Blutverdünner bekommen und auch Heparin.

Eine Hoffung ist, dass die Blutungen mit sinkendem Heparinspiegel versiegen.

Die Zeit arbeitet für uns. Ich hoffe.

Mehr Neuigkeiten gibt es noch nicht.

AOmygSdalla hat geantwortet


:)*

j"uni\per hat geantwortet


Er ist aus dem OP und wieder auf der Intensiv-Station. Sie haben ein paar kleinere Blutungen stillen können und irgendwie sieht jetzt alles wieder positiver aus.

Das ist echt eine Achterbahnfahrt hier.

Aber für den Moment scheint die Talfahrt beendet.

*$mitl*eser29636x* hat geantwortet


ich drücke deinem vater ganz fest die daumen :)_

j_ung,e pKaxtze hat geantwortet


:)* :)_ *:)

Awalohxa hat geantwortet


:)* :)* :)*

V3anessaM2j00x9 hat geantwortet


:)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH