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Abnormales Ekg mit 26 Jahren

LcaudyJOPxS hat die Diskussion gestartet


Hallo,

bin eigentlich in nem anderen Unterforum aktiv wegen meiner Fibromyalgie.

Wegen besagter Krankheit nehme ich ja Ibuprofen und Katadolon nach Bedarf.

Aus diesem Grund war ich gestern früh bei der Blutentnahme und dann wurde noch ein EKG gemacht.

Es kann sogar sein, dass es mein erstes EKG war, ich meine mich aber schwach zu erinnern, dass mal eins gemacht wurde, als ich noch jünger war (müsste 12-16 Jahre her sein).

Zum Punkt:

Ich liege jetzt zur Kontrolle im Krankenhaus, weil das EKG abnormal war/ist.

Es wurden zwei weitere gemacht, wo die gleiche Veränderung zu sehen ist.

Es geht da wohl um irgendwelche T und ST-Wellen oder Kurven.

Troponintest war soweit ich weiß auch ok, Herzinfarkt also ausgeschlossen.

Herzultraschall ist wohl auch unauffällig gewesen.

Belastungs-EKG kommt wohl erst morgen.

Was ich nun nicht verstehe, ist, dass sie mir morgens und abends Blutverdünner spritzen, obwohl sie nicht wissen, ob ich überhaupt ein Problem habe und andererseits lassen sie mich mit der Einnahme von Amitriptyllin beginnen, obwohl man das bei Herzproblemen nicht nehmen sollte...

Antworten
L;adyxJPS


Ach ich vergaß zu erwähnen, dass ich auch Atembeschwerden bei körperlicher Anstrengung wie Rad fahren und Treppensteigen habe.

Das das EKG auf nen möglichen Infarkt hinweist hab ich ja schon mitbekommen.

Aber wie geht es denn, dass beim Ultraschall alles gut aussieht?

Wegen den Atembeschwerden, die in den letzten Tagen schlimmer wurden, wurde auch meine Lunge geröntgt, vorallem, weil ich ja auch (noch) rauche. Da ist aber auch alles ok.

Und seit über einem Monat reicht ne kleine Schachtel bei mir ja auch locker 2-3 Tage, manchmal sogar länger.

bis Ende November hab ich noch ne BigBox am tag geraucht.

Also eigentlich schreibe ich hier ja nur, weil man sich so allein im Krankenhaus schon so seine Gedanken macht.

Wenn man nix zu tun hat, hat man ja die Zeit dazu.

Hier auf Station waren auch alle sehr erstaunt, dass denen aufeinmal ne Patientin in meinem Alter ohne Schmerzen mit solch einem EKG gegenübersteht

LNadRyJPxS


hmm... bin ich hier vllt im falschen Unterforum?

oder ich hab mich unverständlich ausgedrückt...

Auf jedenfall mache ich mir halt einfach Gedanken, was da sein könnte mit meinem Herz.

Obwohl alle anderen Untersuchungen bis jetzt unauffällig waren.

Jetzt muss ich nur noch abwarten, was die Ärztin zum Belastungs-EKG sagt, dass ich gerade hinter mir habe

Mir. Lover: L$overP x64


Hallo LadyJPS

Wurde schon mal eine Ultraschall-Untersuchung bei dir durchgeführt?

Cdontxo


es gibt Menschen die EKG Veränderungen haben ohne pathologischen Befund.

Wie ist denn dein Ergo verlaufen? Hattest du Probleme, Atemnot, Brustschmerz?

Ein Belastungs-EKG ist schon sehr aufschlussreich, da man sieht wie das Herz sich verhält in der Belastung, obs Durchblutungsstörung zeigt ö.ä.

Was sagt dein EKG denn genau? Befundmäßig?

ksamik4aze


Mr. Lover Lover 64

Herzultraschall ist wohl auch unauffällig gewesen.

Aber wie geht es denn, dass beim Ultraschall alles gut aussieht?

LadyJPS

Du bist schon im richtigen Forum (ich kenn mich leider nur gar nicht aus und kann Dir deshalb gar nicht weiterhelfen, außer dass Du Dir Deinen Arzt mal zur Brust nimmst und ihn fragst, weshalb Du Medikamente bekommst, die Dener Meinung nach unangebracht bis schädlich sind.

Und: Hör das Rauchen auf. Nikotin verengt die Gefäße.

LMady#JPS


Danke für die Antworten.

Zuerst einmal: ich bin wieder zu hause!

Zum Thema rauchen: ich bin ja schon beim Aufhören. Im Nov war ich noch bei 20-25 pro Tag, jetzt sind es max 10, meistens noch weniger ( so 2-5). Aber von einem Tag auf den anderen schaffe ich das nicht, hab ich schon mehrmals versucht.

Ja da ich nun nen Arztbrief habe, kann ich auch ein paar andere Fragen beantworten:

erstes EKG, weshalb ich eingewiesen wurde: descendierende ST-Streckensenkungen in V3 und übergroße Kammerkomplexe und T-Wellen in v4 und 5 auffällig.

Es sollte im KH eine transmurale Ischämie ausgeschlossen werden.

Bei der Aufnahme im KH:

Sensorium klar, kreislauf stabil,, Atmung suffizient, Haut und sichtbare schleimhäute gut durchblutet.

naja an kopf und hals alles unauffällig.

am besten schreib ich mal nur das as als auffällig gewertet wurde und kurz zu den untersuchungen, das wird sonst zuviel text.

Also die Wirbelsäule: deutliche Kyphose (Krümmung)

Abdomen: diffuser Druckschmerz im gesamten Abdomen, rege Peristaltik in allen 4 Quadranten, sonst alles ok

Ansonsten wird nur mehrmals bemerkt, dass ich ziemlich schlank bin

Befunde:

Röntgen Thorax:

zwerchfell glatt, sinus frei, kein pneu, kein infiltrat- und ergussnachweis

herz nicht vergrößert, hili regelrecht auffasernd

unauffälliger verlauf der aorta thoracalis

oberes mediastinum nicht verbreitert, trachea nicht eingeengt und nicht verlagert

keine höhenminderung der mittleren bwk

so zu den weiteren EKG´s

bei Aufnahme am 5.1.:

SR, IT, HF 82/min, T-negativierungen in III, aVF, inkompletter RSB

am 6.1.:

SR, Steiltyp, HF 71/min, T-negativierungen in III, aVR,aVF, V1 bis V2, inkompletter RSB

EKG -2 ICR vom 7.1.

SR, Rechtstyp, HF 100/min, keine ERST

zur Echokardiografie nur kurz: ird alles als unauffällig und normal bezeichnet.

da stehen noch einige messwerte, aber das nimmt viel Platz in ANspruch

Dann gibt es noch einige Laborwerte, die kann ich gerne auf nachfrage nochmal reinsetzen, jetzt aber nicht.

Auf jedenfall steht zum Schluss, dass nen akuter Myokardinfarkt laborchemisch ausgeschlossen wurde.

Clexane bekam ich wohl wegen initial erhöhten D-Dimer in therapeutischer Dosis, wurde heute aber wieder abgesetzt.

Echokardiografie erbrachte keinen pathologischen Befund, insbesondere keine Anhalt für eine Lungenarterienembolie.

Spiroergometrie brachte auch keinen pathologischen Befund.

Beim EKG vom 7.1. wurde die Verklebung der Elektroden um 2 ICR nach kaudal verschoben, worunter sich die Veränderungen nicht mehr nachweisen ließen.#Daher gehen die Ärzte jetzt von einer konstitutionsbedingten EKG-Veränderung aus.

So, hoffe, das war nicht zuviel.

M_r.z Lover {Lover x64


@ kamikaze

Herzultraschall ist wohl auch unauffällig gewesen.

Entschuldigung! Den Satz hatte ich bedauerlicherweise übersehen. |-o

L0adCyJPxS


@ Mr.Lover

kein Problem :-)

LcadyJEPS


Kurz zu den Laborwerten, guck mir die gerade selber mal an.

alle werte leigen im referenzbereich, abgesehen von zweien:

Creatinkinase soll: <2.41 μkatal/l , am 5.1. um 10:50 : 2,67 (also erhöht) und am 6.1. 1,82 (also wieder im norm-bereich)

na und der andere Wert war der D-Dimer

(soll < 0.1600, ist 0.1723mg/l)

C9ontxo


kein Grund zur Panik. hatte auch schon einen inkompletten RSB. (Rechtsschenkelblock).

SR bedeutet Sinus Ryhtmus, also Normaler Herzschlag, keine Rythmusstörungen.

Zu den ganzen T-Negativierungen. Der Arzt geht mit einem EKG Lineal und sieht so wenn eine Kurve nicht der Norm entspricht, was aber nicht bedeutet das es krankhaft ist.

Die Creatinkinase (cK) ist auch nicht beunruhigend. Dieser Wert steigt auch bei vorherige körperlichen Belastung/Anstrengung. da er wiede rauf normal gefallen ist alles ok.

Clexane oder Heparin kriegen fast alle Pat. die ins Krankenhaus kommen, schon prophylaktisch.. JEdenfalls bei uns so.

D-Dimere aber sonst auch ok. Sagen wir der Wert wäre bei 5 oder 7 (und nix mit Komma oder so) das wäre schon auffällig.

wie war das Belastungs-Ekg? hatte ich schon ma gefragt :)

LbadfyJPxS


zum Belastungs-EKG steht im Bericht nur, dass er nicht pathologisch war.

Die Ergebnisse mit den T-Negativierungen und den ST-Streckensenkungen war ja über 3 Tage bei 5 EKG´s zu sehen.

nur beim letzten, als sie die Elektroden verschoben haben nicht.

und Clexane bekam ich in therapeutischer Dosis, nicht prophylaktisch.

Und nen Lineal hatten die Ärzte auch nicht inner Hand. Die haben nur drauf geschaut und dann verwundert drein geschaut. Und gestern haben die ganzen Ärzte inkl. Chefarzt darüber beraten woran das liegen könnte. Laut der Ärztin vonner Visite heute, wurden sie sich nicht wirklich einig und schlossen darauf , dass es an meiner Statue liegen könnte.

L%adyJxPS


zum Belastungs-EKG steht im Bericht nur, dass er nicht pathologisch war.

Die Ergebnisse mit den T-Negativierungen und den ST-Streckensenkungen war ja über 3 Tage bei 5 EKG´s zu sehen.

nur beim letzten, als sie die Elektroden verschoben haben nicht.

und Clexane bekam ich in therapeutischer Dosis, nicht prophylaktisch.

Und nen Lineal hatten die Ärzte auch nicht inner Hand. Die haben nur drauf geschaut und dann verwundert drein geschaut. Und gestern haben die ganzen Ärzte inkl. Chefarzt darüber beraten woran das liegen könnte. Laut der Ärztin vonner Visite heute, wurden sie sich nicht wirklich einig und schlossen darauf , dass es an meiner Statue liegen könnte.

G:3ISxT


Clexane werden immer in therapeutischer dosis gegeben, auch prophylaktisch :) d.h z.b 0,8 ml bei 80 KG z.b

wenn das Ergo ohne path. Befund ausging ist doch schon mal gut.

Die Erregungsleitungsstörung "Rechtsschenkelblock" verursacht keine Beschwerden und hat keinen eigenen Krankheitswert.

Der EKG-Befund "Rechtsschenkelblock" ist durch Veränderungen des QRS-Komplexes charakterisiert, der im EKG die Aktivierung der Herzkammern abbildet. Diese Veränderungen können in verschiedenen Ausprägungen auftreten. Als "kompletter Rechtsschenkelblock" weisen sie auf eine Leitungsstörung im rechten Tawara-Schenkel hin, der als Teil des Erregungsleitungssystems die rechte Herzkammer versorgt. Als "inkompletter Rechtsschenkelblock" hingegen können sie auch bei Herzgesunden ohne krankhafte Bedeutung vorhanden sein.

da keine herzerkrankungen festgestellt wurden, würde ich sagen alles ok.

Zum EKG nochmals.

Die T-Abflachungen sind meist Ursache von Elektrolytstörungen, Medikamenten induziert, da aber dort auch alles okay war, ist es nicht gefährlich.

Trotzdem würde ich mal in 3 Monaten ne EKG Kontrolle machen.

LNadymJxPS


OK.Danke

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