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Warum lassen die meine Mutter nicht einschlafen ?

Fiehmarntxanny hat die Diskussion gestartet


Hallo , ich heiße Tanja bin 34 Jahre jung und bin mit meinen Nerven am Ende :-( Meine Mutter 66 Jahre alt ist seit Jahren schwer Lungenkrank . Seit gut 2 Jahren bekommt sie Cortison und hängt 24 Std. am Sauerstoffgerät . Ihr gesundheitszustand verschlechterte sich immer mehr , so das wir sie letztes Jahr auf anraten der Ärzte in ein Pflegeheim untergebracht haben .Ihr ging es nur kurze Zeit besser und dann ging es wieder los das sie in immer kürzeren Abständen mit Atemnot ins Kranhaus kam . Man päppelte sie wieder auf mit anschließender Reha . Am letzten Sonntag kam sie wieder mit Atemnot ins Krankenhaus , da sie durch die Sauerstoffmaske Panikattacken bekam , haben die Ärzte sie in ein künstliches Koma gelegt und mit einem Beatmungsschlauch beatmet . Nächsten Tag haben sie sie dann wieder geweckt und haben es erneut versucht , wieder bekam sie diese Panikatacken . Sie mußten sie wieder schlafen legen . Kurze Zeit später bekam sie eine Lungenendzündung hinzu mit Fieber . Sie bekam Anthibiotika , dennoch wurde der Zustand nicht besser . Der Arzt sagte uns das der Zustand unserer Mutter sehr schlecht sei und sie wollen in 1 Woche einen Luftröhrenschnitt machen . Ich sagte ihm das dies nicht im Sinne meiner Mutter sei ( denn durch ein Gespräch mit ihr hat sie mir gesagt , sie will nicht mit Maschinen am Leben erhalten werden ) . Der Arzt fragte wegen einer Patientenverfügung , dies hat meine Mutter aber nicht . Meiner Mutter ging es immer schlechter , das Anthibiotika schlug nicht an und sie bekam öffter Krampfanfälle . Als ich zu meiner Mutter gegangen bin und sie da so sah , brach ich in Tränen aus und konnte mich kaum beruhigen , meine Schwester versuchte mich zu trösten . Ich blickte zu meiner Mutter und sah das ihre rechte Hand wie verrückt zitterte und ihr Brustkorb bewegte sich als würde sie mitweinen . Mein Neffe holte jemanden vom Personal , der zu meiner Mutter rannte und immer zu ihr sagte es ist alles gut , immer weiter atmen . Ich ging zu ihr und streichelte ihre Hand , erst da hat sie sich beruhigt . Erst da wurde mir klar , das sie es mitbekommen hat das ich geweint habe , und ich dachte sie kriegt es durch das künstliche Koma nicht mit . Mein Onkel war abends auch noch da , man hatte ihm verboten meine Mutter anzufassen und mit ihr zu sprechen . Denn durch den Vorfall haben sie sie in einen tieferen Schlaf gelegt , der zu der Zeit als mein Onkel da war noch nicht erreicht war . Mittwochmorgen rief mein Onkel mich an und sagte mir das der Arzt bei ihm angerufen hat , Mamas Zustand sei noch krietischer sie wollen den Luftröhrenschnitt noch den Tag machen . Da meine Mutter aber keinen Betreuer hat , wurde das Amtsgericht eingeschaltet diese konnten jedoch so schnell keinen Betreuer zu verfügung stellen . Somit wurde mein Onkel gefragt ob er als Betreuer einspringen würde . Was er dann auch tat . Per Fax willigte er für den Luftröhrenschnitt ein . Meine Schwester war abends noch im Krankenhaus , der Lutröhrenschnitt wurde noch nicht gemacht , sie sprach mit dem Arzt dieser sagte das der Schnitt Freitag , Montag oder Dienstag gemacht werden soll . Ich verstand das alles nicht mehr , erst machen sie alle Leute verrückt , schalten sogar das Amtsgericht ein , und dann so . Donnerstagmorgen rief meine Schwester wieder im Krankenhaus an , um sich zu erkundigen wie es unserer Mutter geht , man sagte unverändert sie würde für um kurz nach 10 Uhr auf dem Op Kalender stehen . Ich wußte nichts mehr zu sagen , erst sollte Mittwoch der Schnitt gemacht werden , dann hieß es Freitag, Montag oder Dienstag und dann aufeinmal innerhalb der nächsten Stunde . Gegen Mittag rief ich im Krankenhaus an um zu fragen wie die OP verlaufen ist , man sagte mir der Schnitt wurde gemacht , dennoch sei der Zustand kritisch . Meine Schwester war Abends im Krankenhaus , meine Mutter sah sehr schlecht aus . Kurze Zeit später spielten die Geräte verrückt . Meine Schwester mußte den Raum verlassen und sie beatmeten meine Mutter mit einem Ball . Der Arzt sagte das meine Mutter nicht immer ausatmet . Wieder wurde mein Onkel anrufen und ihm gesagt das der gewünschte Erfolg mit dem Luftröhrenschnitt nicht eingetreten ist , und es komplikationen gibt , es gäbe noch eine Möglichkeit mit einem Zusatzgerät welches dann einspringt wenn meine Mutter nicht alleine ausatmet . Dieses Gerät soll wohl am Montag kommen , dafür soll mein Onkel auch unterschreiben . Ich habe meinen Onkel gefragt was das alles noch soll , warum Mama weiter so gequält wird . Denn die Lunge meiner Mutter ist kaputt wo es auch keine Rettung mehr gibt , und laut den Ärzten wird es immer weiter bergab mit meiner Mutter gehen . Auch wenn sie sich jetzt wieder erholen sollte , ist es nur eine Frage der Zeit bis sie den nächsten Infekt bekommt , denn dann fängt wieder alles von vorne an . Mein Onkel sagte mir , das die Ärzte alles versuchen müßen , denn als meine Mutter eingeliefert wurde , habe man ihr gesagt das es sein kann das sie einen Luftröhrenschnitt machen müssen . Dem soll sie zugestimmt haben . Sie hat aber nichts unterschrieben , wenn meine Mutter zugestimmt hat , warum muß mein Onkel dann noch unterschreiben ? Ich glaube das alles nicht , denn meine Mutter hat mir und meinem Onkel gesagt das sie keine Maschinen will . SeitFreitag liegt sie nun auch in einem Rotationsbett . Meine Schwester war gestern wieder bei ihr , sie sagte Mama würde besser aussehen . Aber laut des Personals sei ihr Zustand noch nicht besser geworden . Unsere Nerven liegen blank , ich kann kaum noch schlafen und essen . Vorallem ist es für mich noch schwerer da ich nicht bei ihr sein kann , denn ich wohne weiter weg , mein Mann ist beruflich 14 Tage von zu Hause weg und ich habe noch 2 kinder im alter von 5 und 8 . Ich fage mich warum die meine Mutter so quälen ,? Sie mußte in letzter Zeit schon genug leiden . Warum lassen sie meine Mutter nicht einfach einschlafen , denn sie wissen ja wie schwer krank sie ist . Ich weiß das es sich hart anhört , aber ich möchte nicht das meine Mutter weiter leidet . Ich frage mich wie es ist wenn sie es doch schafft , muß sie dann weiterhin von den Maschinen abhängig sein , meine Mutter würde damit nicht zurecht kommen , denn das würde ihren letzten lebensmut den sie noch hatte ganz nehmen . Erst ins Pflegeheim kommen , die ganze zeit im Bett liegen oder im Rollstuhl sitzen , 24 Std. mit dem Sauerstoffgerät leben , dann immer wieder diese Atemnot , die etlichen Krankenhausaufenthalte und und und . Und nun soll das auch noch dazu kommen ? Ich weiß nicht wie lange wir das alles noch durchhalten , vorallem diese Angst das wieder alles von vorne los geht . Ich kann einfach nicht mehr . Keiner fragt was meine Mutter will , es wird gemacht und gut ist . Mittlerweile bekomme ich das Gefühl als wenn sie an meiner Mutter nurnoch Geld verdienen wollen . Warum wird sie so gequält ? Warum ?

Sorry für den langen Roman , aber ich mußte es mir auch mal von der Seele schreiben .

Lg Tanja

Antworten
PtflegeUtu/ssi


Wenn keine Patientenverfügung vorhanden ist, müssen die Ärzte alles unternehmen, um den Patient am Leben zu erhalten - dafür ist der Patient ja im Krankenhaus. Wenn man solche Dinge umgehen will, dann muss man rechtzeitig eine Patientenverfügung ausfüllen/unterschreiben und am besten auch jemand bestimmen, der im Notfall die Patientenverfügung durchsetzt (also einen Betreuer vorab bestimmen - das Amtsgericht wird sich im Normalfall danach richten, wen man vorher als Betreuer für sich möchte).

Leider habt ihr keine Patientenverfügung, deshalb ist es jetzt schwierig, Deine Mutter im Krankenhaus einfach "einschlafen" zu lassen. Dein Onkel fungiert als Betreuer - er kann/soll im Sinne Deiner Mutter entscheiden und mit den Ärzten reden. Sprich mit ihm, evtl könnt ihr so erreichen, dass die invasiven Maßnahmen/Gerätemedizin eingestellt werden und nur noch Palliativpflege (also Schmerzen mildern) stattfindet.

Das wird aber jetzt nicht mehr einfach sein, da schon einiges an invasiver Medizin gelaufen ist.

sdunKshinexy


ehrlich gesagt weiss ich gar nicht recht was ich schreiben soll,bin sehr betroffen, ich kann dich gut verstehen das du möchtest das sie deine mutter erlösen.......es ist schon furchtbar zu lesen wie deine mutter leidet ohne hoffnung auf besserung und du als tochter musst hilflos zusehen.....

ich wünsche euch viel kraft, und für deine mutter die erlösung :)*

FAehma(rntaxnny


Also wird es so kommen das wir weiter nur mit zusehen können wie ihr Zustand sich immer weiter verschlechtert und ihr Körper von alleine aufgibt ? Was ist wenn der Zustand gleich bleibt ? Wollen die meine Mutter jahrelang im Koma belassen und an den Maschinen lassen ?

CRha-Txu


Hallo, Tanja,

leider können die Ärzte nicht auf etwas Schriftliches verzichten, denn es ist Klinikalltag, dass nicht wenige Menschen ihre Meinung zu den "Maschinen" im Laufe weniger Tage, ja, Stunden, ändern. Und dazu haben sie das Recht. Es kann also durchaus sein, dass Deine Mutter dem Luftröhrenschnitt bei der Einlieferung zugestimmt hat. Dennoch braucht die Klinik die Unterschrift Deines Onkels, weil eine "Behörde" wie eine Klinik nun einmal etwas Schriftliches braucht.

Die schreckliche Geschichte Deiner Mutter ist ein sehr deutliches Beispiel dafür, dass man rechtzeitig eine Patientenverfügung machen soll, am besten schon viele Jahre vor dem Krankheitsfall. Ärzte müssen (leider?) alles versuchen, einen Patienten am Leben zu halten, es sei denn, der Patient hat eine Verfügung gemacht... Hinzu kommt, dass so wage Aussagen wie "Ich will nicht an Maschinen" wenig aussagen. Auch eine Infusion ist letztendlich eine "Maschine", und auch ein Blutdrucküberwachungsgerät ist eine "Maschine"....

Eine Patientenverfügung ist eine komplizierte Sache und sollte meiner Meinung nach so ausführlich und so daetailliert wie möglich alle Eventualitäten enthalten, also genau das, was man unter keinen Umständen will und das, was man möchte, dass getan wird. Dabei kann einem ein Anwalt helfen, oder auch andere Ratgeber in Kirche und Verwaltung.

Das alles hilft Dir jetzt nicht, ich schreibe es auch nur auf für die anderen Leser, und weil ich selbst es so wichtig finde, eine Patientenverfügung zu machen.

Du und Deine Familie durchlebt zur Zeit eine Horrorzeit, einen wahren Alptraum. Wieviel davon Deine Mutter mitbekommt, ist offen, manche Menschen spüren im Koma noch Berührungen etc., andere können auch noch wage hören und wieder andere spüren, sehen, hören, fühlen nichts. Man weiss es nicht.

Aber nach allem, was ich jetzt in Deinem Bericht gelesen habe, können die Ärzte meines Laienwissens nach nicht anders handeln, weil von Deiner Mutter nichts Schriftliches vorliegt. Allerdings kann und darf Dein Onkel (soviel ich weiss) medizinische Eingriffe ablehnen. Allerdings muss er dann vermutlich auch die eventuellen rechtlichen Folgen tragen.

Eine schreckliche Situation. Ich wünsche Euch allen ganz viel Kraft und so hart es klingt, ich kann Deiner Mutter nur wünsche, dass sie das alles bald hinter sich hat...

Viele liebe Grüsse

Cha-Tu

Ctha-3TWu


Wollen die meine Mutter jahrelang im Koma belassen und an den Maschinen lassen ?

Ich bin kein Fachmensch und auch kein Anwalt, hatte aber im privaten Umkreis zwei ähnliche "Fälle". Als den Ärzten klar war, dass es keine Rückkehr für diese beiden Männer mehr gab, dass sie unheilbar erkrankt waren und dass einer der beiden aller Wahrscheinlichkeit nach auch aus dem künstlichen Koma nicht mehr erwachen würde (der andere war bei Bewusstsein), haben sie die "lebenserhaltenden" Maschinen abgestellt. Der Mann im Koma starb dann 4 Tage später, der andere ca. 1 Woche später.

Ihr solltet versuchen, mit den Ärzten zu vereinbaren, dass keine "lebenserhaltenden Massnahmen" mehr getroffen werden. Das ist etwas anderes als "Therapie". So viel ich weiss, müssen sie "therapieren", aber sie müssen nicht gegen die Vernunft das Leben "erhalten".

Aber genau weiss ich das nicht, ich weiss das nur von o.g. Männern, und da das noch nicht lange her ist, und beide mir sehr nahe waren, ist mir das alles noch sehr präsent.

Alles Gute.

Cha-Tu

tyhe-Ccavexr


Solche Situationen kenne ich zur Genüge, das ist oft nicht einfach. Wenn ein Patient einwilligungsunfähig ist, gibt es im Prinzip 2 Möglichkeiten:

1.: Es gibt eine Vorsorgevollmacht (nicht zu verwechseln mit "Patientenverfügung"). Dann kann der Bevollmächtigte sämtliche Entscheidungen treffen, woweit ds eben durch die Vollmacht abgedeckt ist. Leider haben die wenigsten Patienten sowas.

2.: Es gibt keine Vollmacht. Dann muss durch das zuständige Gericht ein Betreuer eingesetzt werden (das scheint ja in diesem Fall der Onkel zu sein). Der kann dann ebenfalls an Stelle der Patientin in Maßnahmen einwilligen oder sie ablehnen. Er muss aber bei lebensbedrohlichen oder -beendenden Entscheidungen das Gericht fragen. Letzteres unterbleibt in der Praxis meistens, wenn sich alle Beteiligten einig sind.

Der Betreuer muss (ebenso wie die Ärzte) den mutmaßlichen Willen der Patientin berücksichtigen Wenn sie noch in der Klinik in den Luftröhrenschnitt eingewilligt hat, ist das für die Ärzte natürlich erst mal ein Indiz dafür, dass sie intensivmedizinische Maßnahmen wünscht. Dann wird natürlich therapiert, solange man eine Chance sieht, dass sich der Zustand nochmal bessert.

Offenbar gibt es aber nun andere Aussagen der Mutter, die eher eine gegenteilige Haltung vermuten lassen. Also hat sie entweder bei KLinikaufennahme ihre Meinung geändert und will jetzt doch Maximaltherapie - oder sie hat die Einwilligung unter dem Druck der Situation gegeben. Das herauszufinden ist natürlich sehr schwierig - dann gilt der Leitsatz "im Zweifelsfall für das Leben".

Eventuell bessert sich ja die Beatmungssituation soweit, dass man sie wachwerden lassen und nach ihrer Meinung fragen kann. Sollte sich die Situation weiter verschlechtern, so dass keine Hoffnung auf Besserung mehr gegeben ist, werden die Ärzte die Therapie sicherlich auch soweit wie möglich beenden - in aussichtslosen Situationen muss natürich nicht weitertherapiert werden.

Falls es Uneinigkeit zwischen Ärzten, Betreuer und Angehörigen gibt, kann man auch mal nachfragen, ob die Klinik ein "klinisches Ethikkommittee" hat, das in solchen Fällen beratend zur Seite stehen kann.

Hoffe, das hilft etwas weiter

F1ehmardnt3annxy


Vielen Dank für Eure Antworten @:)

Manchmal frage ich mich wirklich in was für einem Land wir eigentlich leben . Bei Tieren wo keine Chance mehr besteht , oder die sich quälen wird der Leid genommen und sie werden eingeschläfert . Bei Menschen wird so lange rumgedoktort bis der Körper von alleine aufgibt . :-(. Ich liebe meine Mutter wirklich sehr , sie war immer für uns da . Sie wollte nie von irgendjemanden oder irgendwas abhängig sein . Sie hat wirklich schon so viel durchmachen müßen und es tut verdammt weh sie da so zu sehen bzw. zu wissen wie sie da liegt . Meine Schwester berichtet mir ja immer , und ich schätze es sehr das meine Schwester für unsere Mama so da ist . Natürlich tut es mir auch sehr weh , das ich nicht genauso wie meine Schwester für meine Mama da sein kann :°(. Die Ärzte haben damals mit uns und auch meiner Mutter ein ausführliches Gespräch geführt wo auch erwähnt wurde das die Lunge nicht mehr zu retten sei und das die Krankheit immer schwerer verlaufen wird . Wielange meine Mutter noch bei uns ist konnte uns keiner sagen . Aber sie sagten wir sollten uns damit schon mal seelich drauf vorbereiten . Ich würde das Handeln im Krankenhaus ja auch sehr gut finden wenn meine Mutter wieder ganz gesund werden würde . Aber da dies nie wieder sein wird , sondern immer weiter bergab mit ihr gehen würde , frage ich mich wirklich was das soll . Solche Menschen die eh keine Chance mehr auf das gesund werden haben , die nurnoch auf Hilfe von Geräten angewiesen sind sowie im Pflegeheim verharren müssen , diese Menschen sollte man nicht weiter den Qualen aussetzen . Sie könnte jetzt in diesem Zustand friedlich einschlafen , ohne Schmerzen und ohne davon was mitzubekommen . Muß sie bei ihrer nächsten Atemnot erst jämmerlich ersticken bis sie erlöst ist ? Das Schlimme ist nichts tun zu können . Meinem Onkel fällt es auch alles sehr schwer , er denkt genauso wie ich . Jedoch würde er für alles unterschreiben um nachher sagen zu können wir haben alles versucht . Als sich nachher vorwürfe zu machen , warum haben wir es nicht versucht . Ich kann es alles sehr gut verstehen , jedoch sollten wir an unsere Mama denken die schwer krank ist , für die es keine Hoffnung auf Gesundheit mehr gibt . Sie ist diejenige die sich quälen muß . Mein Kopf sitzt so voll . Warum ist das Leben nur so hart und so schwer :°(

L :°( g

txhe-Xcaver


Bei Menschen wird so lange rumgedoktort bis der Körper von alleine aufgibt .

Ich dachte eigentlich, ich hätte gerade klargestellt, dass das eben *nicht* so ist - wenn eine Therapie sinnlos geworden ist, muss sie nicht fortgesetzt werden und in aller Regel wird sie dann auch beendet. Wenn momentan weitertherapiert wird, sind die Ärzte der Ansicht, dass eine (zumindest zeitweilige) Besserung möglich ist.

Muß sie bei ihrer nächsten Atemnot erst jämmerlich ersticken bis sie erlöst ist ?

Nein, das muss sie nicht. Dafür gibt es Medikamente gegen Angst und Atemnot, die dann in aller Regel großzügig gegeben werden. Momentan sieht die Situation halt ein bisschen anders aus, da es offenbar das Ziel ist, dass Deine Mutter wieder selber atmen kann. Dafür braucht sie natürlich auch ein gewisses maß an Atemantrieb - deswegen muss man den Mittelweg zwischen "zu wenig Atemantrieb" und "zuviel Atemantrieb" (=Atemnot) finden, was manchmal nicht ganz einfach ist.

Meinem Onkel fällt es auch alles sehr schwer , er denkt genauso wie ich . Jedoch würde er für alles unterschreiben um nachher sagen zu können wir haben alles versucht

Jede Entscheidung birgt das Risiko, sich falsch zu entscheiden - aber wer *nichts* entscheidet, entscheidet auf jeden Fall falsch...

Ich habe mch schon bei einigen solcher Entscheidungen hinterher gefragt, ob es richtig war, was ich gemacht habe - letztlich kann ich aber zu jeder meiner "End-of-life-decisions" stehen, auch wenn sie nicht in allen Fällen optimal gewesen sein mögen. Das liegt ischer auch daran, dass ich mir schon *vor* meiner ersten Entscheidung in dieser Hinsicht viele Gedanken gemacht und mich informiert habe.

Wenn Dein Onkel jetzt anders handelt, als er eigentlich will, ist das ein Zeichen dafür, dass er Beratungsbedarf hat - das können die Stationsärzte sein, der Klinikseelsorger, ein Ethikkommittee (sofern vorhanden) oder andere Vertrauenspersonen.

Übrigens: Ist die momentane Klinik denn die "Stammklinik" Deiner Mutter? Da ist es bei chronischen Lungenerkrankungen in der Regel so, dass die Ärzte die Patienten über Jahre kennen und ziemlich genau wissen, was der- oder diejenige will. Wenn sie also Deine Mutter kennen und momentan trotzdem noch weitermachen, sehen sie offenbar eine Möglichkeit, nochmal eine für Deine Mutter befriedigende Lebensqualität zu erreichen. Manches sieht für Angehörige auch anders aus, als es tatsächlich ist...

Grüße

F.ehma:rntaxnny


@ the-caver

sorry das es nicht gleich bei mir angekommen ist , was Du geschrieben hast @:) . Wir sind alle total durch den Wind und wissen nicht mehr weiter , Das mit dem jämmerlich ersticken war nicht jetzt gemeint wo sie im Krankenhaus liegt . Wir haben Angst davor , das wenn sie sich jetzt wieder aufrafft und dann zurück ins Pflegeheim kommt . Sie dann den nächsten Infekt bekommt dadurch die Atemnot wieder ausgelöst wird , und sie dadurch dann jämmerlich erstickt . Der Mann von meiner Mutter hatte damals Lungenkrebs , und hatte leider einen qualvollen erstickungstod . Davor haben wir halt sehr große Angst , das dies auch passieren könnte bei meiner Mutter . Meine Mutter wurde immer in die Klinik gebracht wenn es zu einem Notfall kam , aber ob die dort kennen möchte ich mal in Frage stellen . Denn meine Mutter ist bezüglich gegenüber den Ärzten nicht immer ganz ehrlich gewesen , ein Beispiel : meine Mutter wurde von meiner Schwester in eine Lungenfachklinik gebracht , der Arzt fragte sie ob sie noch raucht . Dies verneinte sie , was aber nicht stimmt denn meine Mutter hat bis vor ihrem jetzigen Krankenhausaufenthalt geraucht . Meine Schwester hat es dem Arzt gesagt , was meine Mutter nicht gut fand . Auch bei mir hat sie es immer abgestritten , das sie noch raucht . Denn die Pflegeleitung vom Heim hat mich desöffteren darauf angesprochen das Mama heimlich im Zimmer raucht , auch mein Neffe hat sie dabei schon erwischt . Ich habe auch vor kurzem Zigaretten bei ihr im Heim gefunden , als ich Schriftstücke gesucht habe . Wer ihr die Zigaretten besorgt hat , wissen wir leider nicht . Auch wenn wir es wüßten , würde es nichts ändern , denn meine Mutter ist alt genug und wußte das die Zigaretten alles noch schlimmer machen . Ich vermute mal das sie damit nachhelfen wollte , das sie einfach nicht mehr wollte weil sie ja wußte das sie unheilbar krank ist . Für meine Mutter kann keiner mehr eine befriedigende Lebensqualität erreichen .

Lg

C_ontxo


Warum lassen sie meine Mutter nicht einfach einschlafen , denn sie wissen ja wie schwer krank sie ist . Ich weiß das es sich hart anhört , aber ich möchte nicht das meine Mutter weiter leidet

Das ist halt das große Ethische Problem hier in Deutschland und in vielen anderen Ländern. Der Mensch muss immer grausam, qualvoll, hinvegetierend sterben.. außer die glück haben und tot umfallen oder einschlafen... Es muss immer alles menschenmögliche getan werden. Hauptsache Retten! Was danach folgt interessiert keinen...

Es gab mal ein Fall, da hat sich eine Patienten aufgrund ihrer schweren Erkrankung versucht zu erhängen, sie hat sich an einem Baum erhängt mit einem Schild vor die Brust "Bitte nicht reanimieren"... sie wurde reanimiert... mit der Folge sie liegt jetzt im Wachkoma mit hypoxischen Hirnschaden....

Am Beispiel der Tiere/Haustiere... gehts doch auch. gut man kann das jetzt nicht so stark vergleichen aber komisch, da haben die Menschen immer Mitleid, das arme Tier, es hätte keine Lebensqualität mehr...

Aber der Mensch muss wenn er pech hat Jahre im Bett vor sich hinvegetieren mit allen Begleiterscheinungen die es gibt und kommen... Kontrakturen, Inkontinenzen, Verwirrtheiten usw..

Ich finds einfach nur schlimm.

Kein Wunder das der Staat mit seinem Gesundheitssystem den Bach runtergeht. Ich arbeite auch im Krankenhaus, habe viel LEid gesehen, gerade die Patienten aus Altenheimen die 40kg wogen, mit künstlichen ernährungen und Kontrakturen von oben bis unten.

F$eahmar>nta=nnxy


Es ist wirklich grausam was manche Menschen durchmachen müßen . Heute Morgen rief meine Schwester mich an , sie sagte mir das sie mit dem Arzt gesprochen hat . Es klang alles sehr verwirrend , somit habe ich selbst auch nochmal mit dem Arzt gesprochen . Der Arzt sagte mir , das der Zustand meiner Mutter immernoch kritisch ist . Sie hätte eine Blutvergiftung ( sie hat zuviel Sauerstoff im Blut ) , sie wollen heute noch eine Blutwäsche machen . Dieses Gerät soll heute Mittag aus Düsseldorf oder Dortmund eingeflogen werden . Ich fragte ihn was das noch alles soll , und wie es um meine Mutter steht . Er sagte sehr schlecht , auch wenn sie sich wieder stabelisieren würde , würde sie ohne den Maschinen nicht mehr auskommen und aus dem Koma wird sie wahrscheinlich auch nicht mehr aufwachen . Ich sagte ihm , das wir alle wissen wie schwer meine Mutter krank ist , das sie schon genug leiden mußte auch die letzten Jahre , und das ich nicht möchte das sie sich weiter quälen muß und nurnoch mit Maschinen am Leben erhalten wird . Er sagte er könne es verstehen , und wenn wir alle aus der Familie der Meinung sind dann sollen wir ihn umgehend bescheid geben denn dann brauch die andere Maschine nicht extra eingeflogen werden . Ich habe mit meiner Schwester , meinen Tanten und mit meinem Onkel gesprochen . Alle waren wir gleicher Meinung . Mein Onkel rief somit im Krankenhaus an , um unsere Entscheidung mitzuteilen . Er rief mich zurück , und sagte mir das es alles nicht so einfach ist , denn wenn wir die Zustimmung für diese Maschine nicht geben , bedeutet dies ein Therapieabbruch , somit würden sie dann meine Mutter in den nächsten 2 Tage mit der Beatmungsmaschine in ein spezialpflegeheim verlegen müßen wo sie dann vorsichhin vegetieren würde bis der Körper alleine aufgibt . Das wollen wir auf keinen Fall . Deshalb müßen wir das mit dem Zusatzgerät versuchen , da es die letzte Therapiemöglichkeit ist , laut des Arztes wird auch dies nichts bringen da meine Mutter zu schwach ist und viele Organe schon verrückt spielen , bis auf das Herz das ist noch sehr stark . Sollte die Therapie nicht anschlagen , haben die Ärzte aber alles versucht und können sie dann in den entscheidenen Schlaf begleiten , in dem sie die Medikamente langsam absetzen . Meine Mutter wird dann ersticken , dies laut des Arztes aber nicht mitbekommen da sie im Koma bleibt . Ich bin nurnoch fertig , sowie die ganze Familie auch . Ich kann nur hoffen das sie bald erlöst ist , und durch diese scheiß krankheit nicht mehr leiden muß . Es ist so hart zu wissen , das einem die Mutter genommen wird und man sie außer im Herzen nicht mehr hat . Sorry , ich muß aufhören zu schreiben , denn ich kann nicht mehr :°(

T+ort*uga


Hallo Tanja,

ich kann es nicht fassen, wie sich unsere Geschichten gleichen. Auch meine Mutter war seit vielen Jahren schwerst lungenkrank. Immer wieder Lungenentzündungen, immer wieder Krankenhaus. Unvorstellbare Qualen, Schmerzen und Leid.

Vor zwei Jahren hatten wir nun eine ganz ähnliche Situation. Sie wurde mit Lungenentzündung eingeliefert auf eine Normalstation. Über Nacht hatte sich ihr Zustand derart verschlechtert, dass sie auf die Intensiv kam und in ein künstliches Koma versetzt wurde. Zunächst noch mit Maskenbeatmung. Dann kam der Tag, den dem man uns sagte, dass die Beatmung direkt in die Luftröhre verlegt werden sollte. Da auch sie keine Patientenverfügung hatte, wurde auch hier das Amtsgericht eingeschaltet und mein Vater als Betreuer eingesetzt.

Dann kam der Tag, an dem eine extrem unsensible Ärztin zu uns sagte, wir sollten uns überlegen, ob wir die Behandlung nicht abbrechen. Als ich sagte, dass sie dann ja ersticken würde, meinte die Ärztin nur ungerührt: Ja, das wird sie, aber sie merkt davon nix.

Obwohl alle Prognosen schlecht waren (es hieß sie würde nie mehr von der künstlichen Beatmung weg kommen und müsste in ein Pflegeheim), haben wir uns dagegen entschieden. Seltsamerweise ging es ihr von einem Tag auf den anderen besser - innerhalb einer Woche wurde sie auf Maskenbeatmung umgestellt und wieder wach gemacht. Drei Wochen später war sie wieder zuhause (!) und hatte noch zwei schöne Jahre im Kreise ihrer Lieben.

Übrigens: sie hat auch ganz viel während des Komas mitbekommen - sie konnte sich teilweise ganz genau an bestimmte Gespräche erinnern.

Aber es war allen klar, dass es immer wieder passieren konnte. Und so ging es ihr Ende 2008 wieder einmal so schlecht, dass sie wieder ins Krankenhaus musste. Auch hier wurde uns die Frage gestellt, wie weit man mit den medizinischen Maßnahmen gehen sollte. Sie hat die Entscheidung für sich selbst getroffen und ist innerhalb von 24 Stunden friedlich eingeschlafen - mit Begleitung massiver Medikamente.

Beide Male haben die Ärzte zuerst uns als Angehörige gefragt - auch ohne Patientenverfügung. Die Erkrankung war so schwer und es war allen klar, dass es niemals wieder richtig gut werden würde. Wenn sie selbst nicht in der Lage gewesen wäre, diese letzte Entscheidung zu treffen, hätten wir es tun müssen und wir hätten es auch getan - weil wir sie so sehr geliebt haben.

Scheinbar ist dieses Verhalten der Ärzte aber von Krankenhaus zu Krankenhaus oder auch von Bundesland zu Bundesland verschieden. Es ist aber auch sehr schwer, so eine Entscheidung für jemanden treffen zu müssen.

Liebe Tanja,

ich kann mir also sehr gut vorstellen, wie furchtbar diese Situation für Dich ist. Ich wünsche Dir ganz viel KRaft und dass sich die Situation bald zum Wohle aller klärt.

:°_

Tortuga

F!ehmaFrntxanny


Tortuga auch Dir vielen Dank für Deine Worte . Es tut mir leid das Du Deine Mama verloren hast , und hoffe das Du mit dem Verlust zurecht kommst :°_ . Aber es ist schön zu wissen , das sie noch 2 tolle Jahre mit Euch verbringen konnte und diese hat sie bestimmt auch sehr genossen . Lag sie auch in einem Rotationsbett und mußte bei ihr auch eine Blutwäsche gemacht werden ? Ich finde es auch immer grausam wie die Ärzte mit einem über sowas reden , aber für die ist es Klinikalltag und sie müßen so sein denn sonst würden sie an diesem Beruf zu grunde gehen .

Meine Schwester war heute Nachmittag im Krankenhaus , sie sagte das unsere Mutter sehr schlecht aussieht . So aufgequollen , dicke Lippen und so . Sie hat den Arzt gefragt ob die Maschine noch nicht da sei , er sagte doch sie wollen Mama morgen früh anschließen und dann können sie sie langsam wach werden lassen ??? ??? Meine Schwester verstand die Welt nicht mehr , und hat zu dem Arzt gesagt das uns heute Morgen was ganz anderes gesagt wurde . Daraufhin hat der Arzt nichts mehr gesagt . Was machen die mit uns ? Der eine sagt so und der Andere wieder so . Erst nimmt man uns die Hoffnung und dann gibt man sie uns wieder . Das ist nicht das erste Mal gewesen . Haben die überhaupt eine Ahnung was die Angehörigen durchmachen ? Ich habe das Gefühl als wenn dort keine Zusammenarbeit zwischen den Ärzten besteht , wenn die Dienstwechsel machen scheinen sie ja wohl nicht miteinander zu sprechen . Unsere Nerven liegen blank , weil wir garnicht mehr wissen was jetzt wirklich der wahrheit entspricht ???

LG

Fneh"mar+ntann+y


Meine Mutter hat den Kampf gegen ihre schwere Krankheit am 11.3 verloren :°( :°( :°(

Sie kam ja noch an diese Blutmaschine weil sie zuviel CO2 im Blut hatte , die Werte wurden besser und sie erholte sich wieder . So das die Ärzte sie langsam aus dem Koma holten . Es dauerte fast 2 Tage bis sie ganz wach war und uns richtig wahr nahm . Das Rotationbett wurde nach 3 Tagen dann auch entfernt . Man mußte ihr die Kanüle aus der Luftröhre entfernen da diese verstopft war . Sie versuchten sie dann 2 Tage mit der Maske zu beatmen , zwischendurch durfte sie mit uns sprechen . Es war so schön wieder mit ihr zu reden , auch hat sie ab und an gelacht . Wir hatten gedacht es geht bergauf . Aber mit der Maske ging es nicht lange gut , das sie wieder Panikattaken bekam , somit wurde sie wieder über die Luftröhre beatmet . Da sagte man uns auch das sie ohne diese Maschine nicht mehr leben kann , und wir sollen uns nach einem Spezialpflegeheim umsehen . Meine Mutter hat dies mitbekommen , und ab da hat sie sich hängen lassen . Da dann durch die Blutmaschine das Blut zu dünn wurde und Blut in die Lunge gelaufen ist , was man ihr absaugen mußte . Haben die Ärzte die Maschine entfernen können . Der CO2 Wert stieg wieder drastisch an , es sah wieder schlechter aus . Am 7.3 hatte sie Geburtstag , ich habe Torte gekauft , Kaffee mitgenommen , mein Neffe , Nichte und mein Onkel mit Sohn waren auch da . Ich habe ihr eine Kerze auf die Torte angezündet und zu ihr gesagt , ich zähle bis 3 , und bei 3 puste ich die Kerze aus und du wünscht dir was . Sie wollte ihre Torte nicht essen , sie hat viel gelacht , sprechen wollte sie nicht mit uns obwohl der Pfleger sie öffter gefragt hat ob er die Maschine abnehmen soll damit sie mit uns reden kann . sie wollte nicht. Mein Onkel hat von vielen Streichen von damals erzählt was sie sehr lustig fand . Ich habe mich an diesem Tag 3 mal von ihr verabschiedet , ihr einen Kuß gegeben und ihr immer gesagt das ich sie lieb Onkel das Mamas Zustand sehr schlecht geworden sei , sie hätte eine erneute Lungenendzündung . Klar der Körper war nun ohne Blutwäsche wieder anfällig für Vieren . Die Ärzte wollten auch nichts mehr weiter tun außer ihr starke Schmerzmittel geben , da die Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft waren . Donnerstag Morgen rief der Arzt bei meinem Onkel an , das sie in den nächsten Stunden einschlafen wird . Mein Onkel , meine Nichte , mein Neffe und meine Schwester sind zu ihr gefahren . Ich konnte nicht , ich war wie gelähmt , saß hier auf Fehmarn fet, ein Kind in der Schule , das andere im Kindergarten , mein Mann mit dem Binnenschiff irgendo in Frankreich , und dann diese Angst sie sterben zu sehen . Ich dachte an meine Kinder , das sie mich brauchen , dachte daran ob ich diesen Anblick jemals verarbeiten und verkraften würde , dachte daran das ich den selben Tag wieder alleine mit dem Auto 150 Km zurück nach Hause muß . Somit bin ich nicht hin gefahren , und habe gesagt das ich Mama mit dem Bild von Sonntag wo sie gelacht hat in erinnerung behalten möchte . Meine Schwester rief mich dann gegen 15.20 an das Mama eingeschlafen ist . Sie hat von allem nichts mitbekommen das sie sehr stark unter Morphium lag . Ein Pastor war auch an ihrem Sterbebett. Es tut so weh , obwohl ich dankbar sein sollte das sie endlich nicht mehr leiden muß . Aber zu wissen das meine Mama mich nie wieder in den Arm nehmen wird , und vieles mehr tut soooo weh . Am Donnerstag ist die Trauerfeier wo sie nochmal aufgebart wird , mein Onkel singt ihr ein Abschiedslied , meine Schwester und ich haben ihr einen Abschiedsbrief geschrieben den die Pastorin vorlesen wird , und dann bekommt sie von mir noch das Abschiedslied Einsamer Hirte auf Panflöte was vorgespielt wird .Ich kann nicht mehr , warum tut es so weh :°( :°( :°(. Meine Mama war doch noch viel zu jung zum sterben :°( :°(

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