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Luftknappheit, kein Arzt findet den Grund

hQappyfhamb"urg hat die Diskussion gestartet


Moin Leute,

ich habe ein großes anliegen denn langsam verliere ich fast den Lebenswillen. Ich meine ich bring mich nicht um aber verfalle in Depressionen deswegen.

Ich bin 30 Jahre alt und hatte das erste mal so mit 15 Jahren Luftknappheit. Damals wurden lediglich "empfindliche Bronchien" festgestellt. Keine Allergie, kein Asthma usw.

Dann kam in Abstand von einigen Jahren immer mal wieder leichte Probleme. Über die Jahre wurden die Intervalle immer kürzer in denen ich Beschwerdefrei war und seit einigen Monaten ist es nun ständig.

Das Gefühl welches ich habe ist als wenn ich nur die Hälfte bis zu 80 Prozent der Lunge mit Luft füllen kann. Wie stark die beschwerden sind variiert von Tag zu Tag und Stunde zu Stunde. Teilweise wirds bei Pollenflug mehr, teilweise bei Stress, teilweise aber auch trotz beidem aber auch gar keine Probleme. Das heißt ein Muster gibt es nicht wirklich. Schlafen kann ich komischerweise immer gut.

Vor einigen Monaten war es so dass ich wenn ich abgelenkt war (Z.b feiern und unter alkoholeinfluss gar nichts gemerkt habe) aber nun ist es auch dabei zu spüren. Erstaunlicherweise kann ich fast immer wunderbar Sport machen. Selten ist es mal so stark das das gar nicht geht. Manchmal habe ich dadurch gar keine beschwerden und kann hohe Leistungen bringen. Also z.b. 1 Std Kraftraining gefolgt von 30 Minuten hartem Ausdauertraining. Das Gefühl der knappen Luft bleibt zwar aber es geht.

Ich war bei unzähligen Ärzten: Kardiologen, Lungenärtze usw usw. Niemand findet etwas. Ich habe keine Allergien, auch Röntgenaufnahmen, sogar mit kontrastmitteln, langzeit EKG, langzeit Blutdruck, belastungs EKG und belastungs Lungenfunktion sowie normale Lungenfunktionsanalysen waren auch immer bestens. Ich habe ledigilch leicht erhöhten Blutdruck da ich mit 30 Jahren und 195cm aber auch 110 kg wiege dürfte das "normal" sein?

Auch sonst habe ich keinerlei Erkrankungen.

Ich habe einfach dauernd das Gefühl ich müsste einen grooooßen Zug luft nehmen und atme dann aktiv und sehr tief ein um dieses Gefühl etwas zu bekämpfen auch gähne ich oft um mehr Luft in die Lunge zu bekommen.

Einige Ärzte haben meine Lunge mit Hystamin gereizt und niemand fand da Hinweise auf Asthma. Allerdings hat ein Arzt mich sehr lange mit Hystamin gereizt: Immer Abwechselnd musste ich eine Lungenfunktion machen also pusten, dann wieder Hystamin, dann wieder Pusten ich glaube so nach dem 4-6 mal bekam ich dann auch schwer luft. daraufhin sagte er mir es wäre doch leichtes asthma. daraufhin bekam ich ein spray zum weiten der lunge und eins mit cortison. dadurch wurde es aber nicht besser nicht mal die direkte luftknappheit konnte mit dem asthmamitteln verbessert werden, worauf einige ärzte mir sagten, es könne kein asthma sein wenn das spray nicht helfe.

ich bin jetzt echt verzweifelt denn selbst bei akuter luftnot war ich schon 2-3 mal im krankenhaus weil das gefühl so stark wurde. dann wurden immer meine werte angeguckt aus alten befunden oder auch mal eine lungenfunktion gemacht und dann hieß es immer "sie sind gesund, gehen sie nach hause" daher bin ich jetzt echt verzweifelt: kein arzt findet etwas und alle schicken mich nach hause.

wichtige info: ich bilde mir das nicht ein, bin kein hypochonder ich habe echt andere dinge zu tun als mich ständig um meine luft zu kümmern, ich möchte einfach meine ruhe und wieder gesund sein.

hat irgendjemand von euch eine idee was das sein kann? was ich noch machen könnte? ich wäre euch sehr sehr dankbar.

vielen dank

Antworten
MAaudricexBLN


Also teils erkenne ich mich bei deinen Sätzen wieder. Auch ich habe nicht direkt Asthma, aber dieses Verlangen nach tief Luftholen, aber nicht ganz können, weil irgendwie nicht genug Luft reingeht oder vorher stoppt, das kenne ich.

Du schreibst weiter oben, dass es bei Pollenflug stärker ist, das spricht ja doch für irgendeine Art von Allergie. Und Asthma kann auch nur sehr leicht ausgeprägt sein. Manche Ärzte sagen sogar, dass Asthma rein psychische Ursachen hat. Das ist auch nicht ganz von der Hand zu weisen.

Denn wenn man abgelenkt ist, dann merkt man es nicht so, dies spricht ja dafür, dass es auch eine Kopfsache ist.

Versuch doch mal eine Tablette gegen Allergie, Ceterizin oder sowas. Vielleicht hast du das ja schonmal probiert. Damit dämpft man jegliche Art von Allergie etwas ab und bei mir hilft es etwas. Und ich habe auch immer ein bronchienerweiterndes Spray bei mir. Ich brauchs eigentlich nie, aber das beruhigt schon und ich kann besser atmen. Denn wenn wirklich mal ein Asthmaanfall kommt, dann hilft so ein Spray, da hat dein Arzt recht.

h)appyyhEamb@urg


danke für die antwort. naja es ist manchmal bei pollenflug schlimmer manchmala aber auch gar nicht. und das spray hat ja gar nicht geholfen. das mit der tablette werde ich mal fragen.

wenn es so einfach wäre wäre es ja schön aber ich weiß ja nicht mal was ich habe denn alle ärzte sagen ich sei gesund da ja die asthmasprays auch gar nicht helfen.

azgnxes


Wie hoch ist Deine Saujavascript:e(' %-| ')erstoffsättigung wenn das passiert?

h)appnyhamb8urg


vielleicht noch eine ergänzende frage:

kennt ihr ein krankenhaus oder spezialisten (bestenfalls in der nähe von hamburg) wo man sich untersuchen lassen könnte? muss doch spezialisierte krankenhäuser für lungenprobleme geben oder?

h2appyOhamfb-urxg


sauerstoffsättigung war wenn die das im krankenhaus testeten oder beim arzt immer ok. aber da war das meist nicht so richtig schilmm, daher werde ich das mal mitaufnehmen auf meine liste von dingen die ich noch mal abklären werde. danke für den hinweis

hmappyhaxmburg


übrigends: von passieren kann nicht die rede sein, das ist nich mal kurz da und dann weg! das problem ist grad das dauerhafte. ich kann ja normaml arbeiten und alles tun . ich liege ja nicht k.o. auf dem boden, kann ja sogar sport machen aber hab IMMER das gefühl lungenmässig auf 60-80 prozent zu laufen.

a1gxnes


Was Du beschreibst liest sich wie eine funktionelle Störung. Es gibt Physiotherapeuten, die sich darauf spezialisieren.

hdapOpyha4mburxg


wow, im ernst? kann man das denn beheben ? das alles wieder normal ist? das wäre für mich wie eine neue geburt. ich könnte weinen vor freude bei dem gedanken!

wo finde ich raus, wer mir da in hamburg helfen kann?

vielen dank nochmals

@ all:

super das ihr so rege mit mir diskutiert über mein problem. sehr nett von euch

h~app`yhamBburg


Also es ist zum verrücktwerden. Alles ist unverändert. Oder sogar schlimmer. Ich habe immer Atemprobleme.

Kein Arzt kann etwas finden, dann sagen Sie es sei psychosomathisch aber was hilft mir das? Ich fühle mich ja nicht besser dadurch das ich weiß das es psychosomathisch ist.

1. glaub ich das nicht so recht

2. was soll ich jetzt machen?

es kann auch nicht gesundsein sein lebenlang mit sorgen um seine atmung rumzulaufen, irgendwann bekomme ich dann nen herzinfarkt oder so wegen des stresses!

hat keiner eine idee? dieses problem müssen doch mehrere leute haben und es muss doch jemanden geben der das auch gelöst hat? ich kann doch nicht mein leben lang mit starken atembeschwerden rumlaufen, die ärzte sagen ich sei gesund und das geht immer so weiter??

selbst wenn es psychosmatisch ist, ich bin in behandlung weil ich ein paar probleme habe, allerdings auch nicht mehr als viele andere leute die keine atemprobleme haben. so oder so ich behandel die kleinen psychischen sorgen ja mit einer therapie aber das hilft auch nicht.

PDowe,rzixcke


Hallo,

also ich will nicht voreilig irgentwas sagen. Aber ich hatte das Problem vor 3 Jahren auch. Bei mir war es psychosomatisch, allerdings hat es lange gedauert, bis ich es aktzeptiert und geglaubt hab. Ich hatte es auch dauerhaft, kein Arzt konnte was finden, und ich hab alles mögliche untersuchen lassen. Und ich hatte in Bezug auf Psyche gar keine Probleme. Naja, es ist auch nicht unbedingt so, dass man, wenn man die Probleme bearbeitet die Symptome verschwinden. Bei mir war es so, als mein Kopf mehr und mehr aktzeptiert hat, dass es nichts körperliches ist, hab ich damit gelebt und irgentwann ist es auch verschwunden.

Ich bin auch dafür, alles organische untersuchen zu lassen, aber wenn man wiederholt nichts findet, sollte man vielleicht doch mal den psychosomatischen Aspekt in betracht ziehen. Ich weiss auch dass das nicht einfach ist, glaub mir. Ich hab jetzt Blasenprobleme und man hat mir nach den Untersuchungen auch gesagt, es wäre psychosomatisch, ich hab jetzt auch das Problem das zu aktzeptieren, weil ich immer denke...was ist denn wenn es doch was körperliches ist? Aber glaub mir, man kann das in den Griff bekommen, ich hab das mit den Atemproblemen auch gehabt, jetzt hab ich keine Probleme damit.

Wünsche dir auf jeden Fall gute Besserung @:)

LG

P_oqwerzixcke


Ach....schau mal in die "Psychologie Abteilung" hier...dort gibt es sehr viele Leute mit genau denselben Symptomen :)z

HDonigftau


GEhen wir mal nach den Fakten. Hier kann ein Mensch Sport machen, sogar Ausdauertraining. WEnn Alkohol im Spiel ist, wird nix bemerkt. Alle Ärzte sagen, alles ist in Ordnung.

Aber die Möglichkeit einer psychischen Erkrankung wird weit von sich geschoben. Es hört sich aber verdammt so an, als wäre es psychosomatisch. Da kann es zu solchen Wahrnehmungen kommen, und der Zwang, dies auch ständig zu beobachten, paßt da bestens rein.

Statt noch unzählige Lungenspezialisten aufzusuchen, die nichts anderes herausfinden werden, als bislang schon (als gesund) bekannt ist, sollte bei dem ganzen Eifer doch einmal ein Facharzt für Psychosomatik aufgesucht werden. Der hat vielleicht ganz andere Ansätze.

wichtige info: ich bilde mir das nicht ein, bin kein hypochonder ich habe echt andere dinge zu tun als mich ständig um meine luft zu kümmern, ich möchte einfach meine ruhe und wieder gesund sein.

Das sagt ja auch niemand. Es wäre aber typisch für eine solche Erkrankung.

Lköckc]henx1


Hi happyhamburg

wie lange machst du denn schon Psychotherapie?

h~appyxhambourxg


die psychotherapie mache ich schon ewig. ich habe nicht so direkt probleme. freunde, family, job alles ist super.

ich habe so hier und da meine problemchen aber nichts ernstes. dennoch gehe ich die alle an mit dem therapeuten.

aber es muss noch was unbewußtes sein. irgendeine unruhe, angst oder was weiß ich.

ich halte psychosomatik nicht für hokus pokus. ich glaube da sogar sehr dran kann mir aber nicht erklären warum meine luftprobleme immer schlimer werden während es mir psychoisch immer besser geht. denn ich habe seit einem monat meinen absoluten traumjob, ich freue mich richtig hinzugehen und bin absolut glücklich, meine family und freudne machen mir sehr viel freude auch mehr als vor monaten und die luft wird schlimmer das und die tatsache das es jetzt immer ist sogar wenn ich alkohl trinke und party mache es weiterhin merke lässt mich nicht mehr glauben das es psychisch ist. und ich fänds gar nicht schlimm wenns psychisch wäre! ich fänds sogar super denn dann wäre der körper ok und ich kann das angehen mit der psyche.

ich habe auch immer so ein d ruck auf der lunge. und wenn ich die treppen hochgehe merke ichs auch stärker! das kann doch auch nicht psychisch sein?

aber mal ergenisorientiert:

- facharzt für psychosomatik? kennt ihr einen in hamburg gibts da viele von? worauf soll ich bei der suche achten?

- kann es nicht sein das ich eine neurologische störung der muskelaktivität habe oder sowas? ich meine in der lungenfunktion sieht man das ich die luft bewegen kann in der lunge das ist klar. man siht auch an der sauerstoffsättiigung das genug im blut ankommt aber es kann ja dennoch ein problem mit den lungenmuskeln geben oder nicht?

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