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Atemnot, Brustschmerzen, Engegefühl, Was Ist Los??

b$acktlotNhex80s hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

seit nun schon langer Zeit lese ich regelmäßig in diesem Forum, um mich zu beruhigen. Leider gelingt es nicht wirklich. Nach langer Überlegung möchte ich nun meinen Fall schildern und hoffe auf positive Resonanz.

Alles fing Ende Januar an. Ich saß am PC und bekam auf einmal das Gefühl schlecht Luft zu bekommen. Nun ja, dachte ich, dies geht vorbei, habe wohl falsch gesessen. Nichts wars! Es wurde immer schlimmer. Nachdem ich über einen Monat gewartet habe, bin ich dann doch zu meinem Hausarzt gegangen. Lungenfunktionstest OK, Blutwerte OK, Ultraschall von Milz, Niere, Blase, Bauchspeicheldrüse (und was noch so alles in der Nähe liegt) OK. Dann war alles kurzzeitig woe weggeblasen. Leider wird es jetzt wieder schlimmer. Ich habe das Gefühl als wenn ich gegen einen Gegenstand atme und deshalb so circa alle 10 Minuten ganz tief in den Magen atme bis ich diesen Punkt überwunden habe. Dazu kommt jetzt auch noch ein sehr unangenehes Engegefühl in der Brust, stechen unter dem Brustbein und der linken Brust (sehr nervig) und Schmerzen im Rücken (mittig). So langsam habe ich das Gefühl ich werde Irre. Nun muss ich noch folgende Angaben machen. Ich spiele zweimal in der Woche Handball (Torwart). Ich verkrampfe wohl mittlerweile so sehr oder bin von der Angst es könnte was passieren soerfüllt, dass ich nach 3 Sprints aufhöre und sehr schwer atme. Das komische ist, das mein Herz ganz ruhig schlägt.

Jetzt habe ich noch Ende April einen Termin beim Radiologen um den Thorax zu röntgen. Natürlich habe ich davor wahnsinnige Angst es könnte jetzt doch etwas schlimmes (Lungenkrebs), da ich auch raucher bin, gefunden werden. Mein Hausarzt sagt dies sei bei meinem Alter (38) und den Blutwerten völlig ausgeschlossen.

Es ist einfach nur übel, wenn man denkt das Leben sei vorbei, obwohl bis jetzt körperlich alles ok ist. Wie komme ich aus diesen Kreislauf nur raus?? Was muss ich ändern?? (Rauchen ist nach Ostern gestrichen) Wen geht es auch so??

Ich hoffe auf diesen Weg Resonanz zu erhalt und evtl. muntern mich einige Kommentare ja auch auf.

Mit freundlichen Grüßen

Antworten
SxüßeFJrüchxte


Hast du viel Stress an der Arbeit oder Privat? Sieht bisschne nach Panikattacken aus.

S"üßeIFrüc]htxe


meinte natürlich bisschen...schau mal nach Panikattacke in der Wiki nach.

s>ystemnatiSker


Hallo backtotheeightees, (best times ever)

wer wird denn gleich zu rauchen aufhören? reduzieren ist ja auch schon mal was (auf dem weg zum Exraucher).

das mit der geschilderten symptomatik, darauf tippe ich spontan, kannst vergessen, hat jedenfalls weder mit Lungenkrebs noch mit herz uä finsteren sachen zu tun.

naja wird sich zeigen: Orthopädie, Kardiologie zur Abklärung

im folgenden Fragesteller m 14 j alt:

[[http://www.gutefrage.net/frage/stechen-in-der-linken-Brust]]

Cboldasicoe d]ie zxweite


ich würd sagen panikattacken....hab ich auch und Äussern sich auch so!*:)

dYeeFlighxt


Also ich würde auch auf Panikattacken tippen. Ich hatte (und teilweise immer noch) Panikattacken. Mir gings genauso wie Dir.

Ich dachte auch immer ich kann nicht tief genug einatmen, hatte das Gefühl i-was drückt gegen meinen Brustkorp usw. Hab mich total aufs atmen konzentriert. Bis ich eines abends hyperventiliert hab. Und das war echt übel. Ich kannte das nicht und hatte echt Todesangst und glaubte zu ersticken.

Mein Mann ist ausgebildeter Sanitäter und hat mir gleich eine Plastiktüte gegeben in die ich reinatmen konnte. Danach gings wieder einigermaßen. Aber mein Mann hat trotzdem den Notarzt gerufen auf mein drängen hin. Es war aber alles in bester ordnung.

Ich bin auch wegen allem möglichem zum Arzt gerannt weil ich dachte ich bin totkrank, Lungenkrebs (bin auch Raucherin), Lungenebolie, Herzinfakt, Schlaganfall, Kreislaufkollaps, beim kleinsten kratzer angst ne Sepsis zu bekommen usw. Ich war mir soooo sicher ich müsse krank sein.

Wenn mir die Ärzte 100% Gesundheit attestiert hatten ging es mir etwa ein Tag gut und ich hatte keinerlei Symptome mehr. Bis sie wieder angefangen habe und mir einredete der Arzt könnte ja auch was übersehen haben (ist ja alles schonmal vorgekommen :=o )

Es war echt ne schlimme Zeit. Aber ich bin seit einiger Zeit in therapeutischer Behandlung und lerne langsam damit umzugehen. Und letztlich hilft ja alles nichts, wenn die Zeit gekommen sein sollte, dann ist es eben so.

Also wenn körperliche ursachen ausgeschlossen werden können, denk mal über eine Therapie nach. Unser Körper kann uns sehr viel vormachen...

Ich wünsch Dir alles Gute...

LG

boackltotxhxe80s


Hallo zusammen,

ich möchte allen danken, die bis jetzt geantwortet haben. Mir war nicht bewusst das es doch einigen (vermutlich 1000de) so oder so ähnlich geht wie mir. Mit Panikattacken, mit verlaub, kenne ich mich bestens aus. Vor ca. 10 Jahren hatte ich 2 Jahr lang täglich Kopfschmerzen (viel Stress, schlimme Ereignisse in der Familie etc.). Musste Psychopharmaka nehmen und wurde abhängig von dem Zeug. Eines Tages schmiss ich alles weg, trennte mich von meiner Freundin (klingt übel, ich weiß) zog um und schwupps ging es mir gut. Nur leider ist es heute anders. Ich kann mich von niemanden trennen, denn ich wurde getrennt (und zwar nach 7 Jahren auf die übelste Art), dann war der Job weg, Auto weg, immernoch keinen neuen Job. Reicht das an Stress. Ich bin nicht der Typ, der es toll findet jeden Tag frei zu haben. Und jetzt auch noch die Einschränkungen der, ohnehin niedrigen, Lebensqualität durch die Symtome. Dennoch danke für eure Antworten.

Mfg

dtee!l8ighxt


Reicht das an Stress.

Jeder empfindet Stress anders bzw. reagiert in den unterschiedlichsten Situationen gestresst.

Bei mkr z.B werden Panikattacken durch veränderung ausgelöst.

Bei mir wurde es wieder schlimmer nach der geburt unserer zweiten Tochter (wieder zu hause, neue verantwortung usw.) dann wurde es besser mit der Zeit.

Letztes Jahr haben wir uns unser Eigenheim gekauft und sind umgezogen, 2 Monate später fing es wieder an :°(

Seitdem bin ich in therapeutischer Behandlung also jetzt waren erst die ganzen Vorgespräche und in zwei Wochen fägt die eigentliche Therapie an.

Ich hab es damals wie heute immer abgelehnt Medikamente zu nehmen, weil das ja letztlich "nur" die Symptome bekämpft und ich aber dem Übel an die Wurzel will.

Ich wünsch Dir alles liebe und gute :-)

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