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Fragen zu Diabetes und Marcumar

G]ina LGoAshinxa hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich habe eine Frage. Mein Freund muss nach einer Lungenembolie Marcumar regelmäßig einnehmen. Er war vorher Diabetiker (Typ 1-Diabetes). Er soll nun, da er Marcumar einnimmt, angeblich kein Insulin mehr brauchen, da Marcumar das regeln würde. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das funktionieren soll.

Kennt sich jemand damit aus?

Er soll zwar seinen Blutzucker noch ab und zu kontrollieren, aber regelmäßig Insulin spritzen braucht er nicht mehr.

Es wäre nett, wenn mich jemand aufklären könnte, wie das zusammenhängen soll.

Vielen Dank.

Antworten
O)pt{imixsmus


Seltsam - Marcoumar setzt doch ganz woanders an und ist für die Blut(nicht)gerinnung zuständig. Mir ist keine "Nebenwirkung" bekannt, die ähnlich wie Insulin wirken sollte. Insulin "öffnet" die Zellen, dass die Glukose rein kann. Sind doch zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Habt Ihr den behandelnden Arzt nicht gefragt, wie das GENAU gehen soll?

G;ina Gotsxhina


Danke für deine Antwort. Ich war nicht dabei, als der Arzt das mit meinem Freund besprochen hat. Und ich hab genau dasselbe gedacht wie du, dass Marcumar doch nur für Blutgerinnung zuständig ist. Mein Freund konnte mir dazu jedenfalls auch keine richtige Auskunft geben.

EIhePmaligers Nu[tzer* (#32573x1)


in meinen Augen ist das Käse, da würd eich aber nochmal nachfragen...

Gpina G5osjhinxa


Für Nicht-Blutgerinnung bwz. Blutverdünnung natürlich.

O.pt}imifsmxus


Richtig - kann es sein, dass Dein Freund da was falsch verstanden hat? Ich würde GLEICH nachfragen, bevor es ernsthafte Probleme mit dem Blutzuckerspiegel gibt.

G,ina PGosh<ina


Oh - tut mir leid - ich hab vergessen zu erwähnen, dass er Tabletten wegen dem Blutzucker nehmen soll. Wie die heißen, konnte er mir aber nicht sagen (ich vermute mal, dass es Metformin ist).

Allerdings musste er vorher Insulin spritzen und ich hab noch nie gehört, dass man vom Spritzen "rückwärts" wieder auf Tabletteneinnahme kommt bei Diabetes, nur umgekehrt - also erst Tabletten und danach Spritzen, wenn der Diabetes schlimmer wird. Die Frage aber, wieso Marcumar damit etwas zu tun haben soll (was er hartnäckig wiederholt), stellt sich mir trotzdem.

O[pbtimicsmus


Ich würde in jedem Fall noch mal rückfragen. Da scheint doch so einiges unklar zu sein. Nicht gut für den Diabetes und bestimmt auch nicht für die Gerinnung. Und zwar so lange fragen, bis alles haarklein verstanden wurde!

G5inap Goshxina


@ Optimismus

Im anderen Faden wurde es mir gerade genau erklärt.

Die beiden Fäden wurden zwischenzeitlich zusammengelegt.

Spritzen ist auch ein kleiner chirurgischer Eingriff und chirurgische Eingriffe sollte man bei Marcumar-Einnahme unterlassen. Da ist mir gerade ein Licht aufgegangen.

Dieser zwischenzeitlich gelöschte Hinweis ist fachlich falsch. Das Spritzen von Insulin ist bei einem Typ-1-Diabetes nicht zu umgehen und auch bei einem Marcumarpatienten ohne weiteres möglich.

Vielen vielen Dank euch allen @:)

O^p{timixsmus


Gina - das im anderen Faden stimmt so nicht ganz. Schau mal [[http://www.kompendium.ch/MonographieTxt.aspx?lang=de&MonType=fi hier]]. Intramuskuläre Injektionen sollten möglichst unterlassen werden. Insulin spritzt man aber subcutan, das heisst unter die Haut.

Marcoumar kann bei gleichzeitiger Anwendung die Wirkung von [[http://de.wikipedia.org/wiki/Sulfonylharnstoffe Sulfonylharnstoffen]] verstärken (Hypoglykämiegefahr)! Da Dein Freund aber TypI-Diabetiker ist, stelle ich es mir sehr schwer vor, dass diese Tabletten Wirkung zeigen. TypI produziert ja kein Insulin mehr und kann auch nicht durch entsprechende Tabletten angekickt werden. DARUM spritzen TypI-Diabetiker ja Insulin.

[[http://www.kompendium.ch/MonographieTxt.aspx?lang=de&MonType=fi Metformin]] ist zwar kein Sulfonylharnstoff, aber es wurde eindeutig für TypII-Diabetiker entwickelt.

Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren, falls das alles kreuzfalsch sein sollte.

Geina GWoshixna


TypI produziert ja kein Insulin mehr

Merkwürdigerweise produziert er seit der Lungenembolie und der anschließenden Behandlung wieder Insulin.

Ich verstehe das allerdings auch nicht.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob es wirklich Metformin-Tabletten sind, die er einnehmen muss. Den Namen des Präparates konnte er mir ja bis jetzt noch nicht sagen.

Ofptimi/smuxs


Oben war ein Link falsch. Hier ist der Richtige [[http://www.kompendium.ch/MonographieTxt.aspx?lang=de&MonType=fi]]

GWina .G]oshxina


Intramuskuläre Injektionen sollten möglichst unterlassen werden. Insulin spritzt man aber subcutan, das heisst unter die Haut.

Bist du sicher, dass jeder Laie ausschließen kann, dass er da nicht doch mal aus Versehen intramuskulär spritzt, also einen Muskel treffen kann? Ich jedenfalls wüsste nicht, an welche Stellen ich keinesfalls spritzen dürfte.

Odpt@imisxmus


Ist Dein Freund immer so "uninformiert", was mit seinem Körper geschieht? Sorry, aber MIR wäre das sehr wichtig zu wissen. Und zwar von Anfang an.

Oxp-timqi sm9us


Ein Diabetiker wird in der Regel (jedenfalls bei uns) peinlich genau angeleitet, dass er es richtig macht. Denn intramuskulär wirkt es auch anders (in der Regel schneller)

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