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Großen Zeh amputieren? Krankenhausaufenthalt

t#amir?a100x0 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

meine Mutter hatte schon lange Beschwerden mit ihrem großen Zeh. Er wurde dick und rot und schmerzte fürchterlich, mittlerweile ist er blau. Seit gestern ist sie im Krankenhaus, Verdacht auf Durchblutungsstörungen. Sie hat immer noch Schmerzen. Die Ärzte vermuten, das eine Vene im Oberschenkel nicht durchblutet. Aber, sie hat keine Schmerzen in den Beinen beim Gehen, sie ist seit gestern immer durchs gesamte Krankenhaus gelaufen ohne Schmerzen. Nur Nachts, tut ihr der große Zeh weh und zwar heftig. Es laufen noch Untersuchungen bis Ende dieser Woche. Sollte der Zeh amputiert werden, wie lange wäre der KH-Aufenthalt? Sie hat furchtbare Angst.

Antworten
CWhax-Tu


Die KH-Dauer kommt immer auf die Begleitumstände an, den Ablauf der Operation, den Umfang und Grad der Komplikationen usw.

Allerdings würde ich zuerst versuchen, die URSACHE zu finden. Wurde sie auf Diabetes untersucht? Falls sie Diabetes hat, wurde ein Diabetologe hinzugezogen? Leider Gottes werden heute tausende Zehen und Unterschenkel von Diabetikern amputiert, die zu amputieren gar nicht nötig wäre, nur weil die wenigsten Krankenhausärzte ein qualifiziertes Wissen über Diabetes haben.

[[http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/news/diabetiker-jede-zweite-amputation-ueberfluessig_aid_334857.html]]

[[http://www.dasdiabetesblog.de/das-diabetische-fusssyndrom-oftmals-unnoetige-amputation/]]

[[http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=7565]]

Eine Klinik, in der kein Gefässchirurg und kein Diabetologe den Patienten eingehend untersucht hat, sollte die Finger von Amputationen lassen.

Alles Gute

Cha-Tu

t3amirha100x0


meine Mutter ist leider in den letzten Jahren nie zum Arzt gegangen. Eine entfernte Verwandte, die Internistin ist hat jedoch vor einem Jahr einen Zuckertest durchgeführt (als sie zu Besuch war), der war negativ. Wir waren vor eineinhalb Wochen, also an einem Samstag genau in diesem Krankenhaus zur Notaufnahme. Der Arzt verordnete meiner Mutter Antibiotika, diese sollte sie eine Woche lang nehmen, er diagnostierte eine Entzündung. Am Ostersamstag waren wir in derselben Notaufnahme, da hieß es, sie sollte am Dienstag, also gestern, gleich stationär erscheinen, sie hätte Durchblutungsstörungen. Gestern wurde geröngt und es erfolgte eine Blutabnahme und ein EKG und Herzultraschall. Aber die Ärtze sagen ihr nichts Konkretes. Einer war sogar gestern ziemlich ruppig und meinte, der Zeh muss ab. Eine anderer Arzt meinte, man könne noch eine andere Therapie versuchen. Morgen werden die Beinvenen geprüft.

L{öckxchen1


Der Zeh muss dann ab, wenn er schwarz (wörtlich) ist und nicht vorher.

Die Beinvenen zu untersuchen ist ziehmlich zwecklos. Bei einem Verdacht auf ein Durchblutungsproblem sind die Arterien zu überprüfen, am besten mit einer Katheteruntersuchung, Angiograhpie.

ttam(ira10x00


Er ist nicht ganz schwarz, jedoch über dem Nagel eine kleine Stelle.

CIhaV-xTu


Ich würde auf die von Löckchen genannte Katheter-Untersuchung bestehen. Und vor allem darauf bestehen, dass ein GEFÄSSCHIRURG sich das anschaut.

Gruss

Cha-Tu

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