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Herzstolpern/ -aussetzer

Cyheovyla_dMy


:°_ Das kenne ich. Aber im tiefsten Inneren mußt du zugeben das Sie Recht haben. Alle. Du hast ja nichts. Bist auf den Kopf gestellt worden und deine Pumpe ist wahrscheinlich wie meine kerngesund. ;-) Andere die das noch nicht hatten können sich da eh nicht hineinversetzen.

GsoldEig/e-Exde


ich kann es nicht ignorieren, das geht nicht, dafür ist es zu doll. Ich werde oft dadurch nachts wach, weil es rast oder so stolpert, dass ich husten muss.

An manchen Tagen ist kaum was zu spüren, an anderen Tagen ist mir fast schon schwindelig.

Im Krankenhaus auf der Kardiologie haben sie mich angeschaut und gesagt.....lassen Sie es einfach so schlagen, solange das Herz so gesund ist, kein Problemchen, jeder 3. hat das. Nachdem ich aber dem ganzen nicht so recht glaubte, bin ich zum Kardiologen gegangen. Der hat mich gründlichst untersuch, er sagte mir auch, dass mein Herz kerngesund ist und von der Herzmuskelentzündung nichts mehr übrig geblieben ist und das Herzstolpern ist eine schlechte Angewohnheit vom Herzen, aber nichts tragisches. Wenn mir irgendwann nur noch schindelig sein sollte oder ich Leistungsabfall hätte, dann kann er mir was aufschreiben, was rein pflanzliches.

Ich versuche ihm zu vertrauen und wenn er blödsinn erzählt hat, dann habe ich Pech, dann komme ich wieder und besuche Euch als Engelchen ;-D

C{he*vyl]ady


Ede: alle die das haben werden Nachts wach dadurch. Aber außer ignorieren wist du es anders nicht bekämpfen können. Ich habe mich Nachts damals immer bewusst auf die Herzseite gelegt weil ich es selber bekämpfen wollte. Schafft Ihr es nicht dann auf andere Dinge zu konzentrieren ??? Ich hab ja gesagt: bei mir waren es damals die Zehen die dafür hinhalten mussten ;-D

C>h'a-Tiu


Wie wäre es, sich einfach mal voll in diese Situation hineinzubegeben? Nicht zu fliehen, nicht abzulenken, nicht ins KH zu fahren, sondern sich dieser Angst zu stellen, notfalls stundenlang?

Vor meinem ersten Herzeingriff habe ich im Krankenhaus eine ganze Nacht "routiert". Ich habe die Ängste zugelassen, kein angebotenes Beruhigungs- oder Schlafmittel genommen, sondern all diese Ängste, die da hochkamen, zugelassen, sie angeschaut, sie "durchlebt". Das waren 5 Stunden "Hölle", kann ich Euch sagen. Und ab einem gewissem Punkt, morgens gegen 4 oder 5 Uhr, habe ich "losgelassen" und gedacht "OK, dann ist es eben so weit, dann sterbe ich jetzt also"... Und ich war von einer zur anderen Sekunde von einer geradezu unheimlichen, gespenstigen Ruhe. Und genau so bin ich in den OP geschoben worden: Ruhig, gelassen, lächelnd. Was sollte mir denn auch noch passieren? Ich hatte akzeptiert, notfalls bei diesem Eingriff zu sterben. Schlimmer geht's nicht. Punkt.

Seitdem habe ich meine Ängste halbwegs im Griff.

Cha-Tu

CChevhyladxy


5 Stunden ??? Alle Achtung. :)z :)= Aber das war wahrscheinlich wirklich der richtige Weg. :)z

GuoldMige-)Exde


ich habe keine Angst mehr, es nervt mich nur oft.

Cahevy2lady


Dann kannst du es besser ignorieren :)z

C=ha-xTu


Chevylady,

ich hatte einfach keine Lust mehr, mein Leben von meiner Angst bestimmen zu lassen. ICH will mein Leben leben und nicht von meiner Angst gelebt werden. Zumal ich das alles jahrelang meinen Klienten "gepredigt" habe, also musste es doch auch bei mir klappen. Ich denke, es klappt bei JEDEM.

Schönen Gruss

Cha-Tu

CihUevy<lady


:)^ bei mir hat es ja auch geklappt :)z Man muß schon selber wollen :)z

zR 750 i(J)


hey leute... vielleicht achten wir hier einfach alle zuuu sehr darauf...wir haben alle zu viel zeit.. ;-D hehehe nein scherz..aber achten tun wir alle schon zu viel drauf ... ich merke es sogar 30 - 60 sek vorher bevor es los geht... also das stolpern...

C\hevywlaxdy


Weißt du - jeder hat es. Jeder Mensch. Nur der eine merkt es und der andere nicht. Wenn du es einmal gemerkt hast bist du halt sensibel dafür ;-)

z` 7j510 (xJ)


meinste?

Cvhevy8lady


:)z das hat mir zumindest mein Arzt gesagt. Dem vertraue ich schon. Wenn ich mal bei meinem Mann auf dem Brustkorb liege höre ich es auch. Da ist manchmal ein Aussetzer drin - aber er hat es noch nie gemerkt und ich werde einen Teufel tun Ihn darauf aufmerksam zu machen ;-) Außerdem hat er einen hohen Puls. Aber solange der Doc meint es ist okay, dann ist es okay. ;-)

Clha-xTu


Da ist manchmal ein Aussetzer drin - aber er hat es noch nie gemerkt und ich werde einen Teufel tun Ihn darauf aufmerksam zu machen ;-) Außerdem hat er einen hohen Puls. Aber solange der Doc meint es ist okay, dann ist es okay.

So ist es richtig, Chevylady. Meine Frau hat auch einen höheren Puls und vor allem viele Extrasystolen, die sie fast noch nie gemerkt hat, sondern die nur im EKG zu sehen sind.

Gruss

Cha-Tu

C_itycxar


z 750 (J)

...der arzt sagte es sei ein reflex damit das herz wieder richtig schlägt..mehr nicht...wenn es schlimm wäre hätte er bestimmt mehr dazu gesagt..denke ich..;)

Ja. Wenn du durch die Belastung eine hohe Herzfrequenz bekommst (was ja normal ist), wirst du auch vermehrt Extrasystolen bekommen.

Diese Extrasystolen sind ja Schläge außerhalb des normalen Rhythmus. Wenn das Herz also anschließend wieder den normalen Rhythmus aufnimmt, kann eine Kompenationspüause auftreten (ähnlich, wie wenn du in einem 4/4-Takt eine Achtel Note hast und den Takt durch eine verlängerte Note auffüllst).

In dieser Pause füllt sich das Herz dann aber mit mehr Blut. Damit steigt auch die Spannung im Herzmuskel (durch den Druck von innen) und wenn sich dieser Druck dann entlädt, wird die Herzklappen entsprechend kräftig 'aufgesprengt'. Daher empfindest du den Schlag als besonders dumpf und schwer und mächtig.

Daß du das durch's T-Shirt hindurch sehen kannst, kann z.B. daran liegen, daß sich die Hauptschlagader durch den stärkeren Blutauswurf auch stärker ausdehnt. Und wenn du auf dem Rücken liegst, liegen alle deine inneren Organe auf der Hauptschlagader auf und werden durch die Druckwelle ein Stück weit hochgedrückt.

Ich weiß nicht, ob dich das alles so sehr interessiert, ich denke nur, wenn man eine bessere Vorstellung davon bekommt, was in einem so alles passiert, verliert es vielleicht auch wenig seinen Schrecken.

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