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Häufiges Wasserlassen, Schwitzen ungeklärt!

gRustlh6auexr hat die Diskussion gestartet


Mich lässt das Thema einfach nicht ganz in Ruhe.

War gestern beim Internisten, weil ich zum Teil neue Beschwerden habe und andere bereits bestandene Beschwerden stärker geworden sind.

Zum einen schwitze ich seit über 1 Jahr extrem viel und das am ganzen Körper. Bei Sport und Stress natürlich proportional mehr, aber auch so im Alltag in der Schule, wenn es eigentlich nicht wirklich warm ist, läuft mir der Schweiss runter.

In den letzten 3-4 Wochen wache ich jedoch fast jede Nacht schweißgebadet auf. Das war 1 Grund meines gestrigen Arztbesuches.

Weiters muss ich auch seit ca 1 Monat (vlt. auch länger) feststellen, dass ich viel häufiger Wasserlassen muss. Ich trinke zwar viel (3-4Liter/Tag), aber das war auch schon vor dem häufigen Klo gehen so. Früher musste ich in der Schule eigentlich nie (6h Schule) und auch so musste ich vlt. 3-4 am Tag. Jetzt muss in der Schule mindestens 3 mal, und auch sonst über den Tag verteilt bestimmt 6-8 mal.

Auffällig ist auch, dass ich immer nach Mahlzeiten gehen muss, auch wenn ich bei der Mahlzeit gar nichts Flüssiges zu mir nehme!

Natürlich habe ich alle diese Sachen meinem Arzt gründlich beschaulicht. Ich persönlich erzählte ihm von meinem Verdacht auf Diabetes, doch er vermutete gar nicht auf einen schlechten Blutzuckerspiegel.

Trotzdem wurde mir BLutabgenommen, und auch eine Urin-Probe entnommen.

Ergebnis: Blutzucker war auf 116 (Einheit weiß ich nicht genau, glaube mg/dl) und in mein Urin war auch kein Zucker drinnen.

Ich habe ca. 1h vor dem Besuch das letzte mal ein kleines Brot gegessen.

Er meinte, dass sei vollkommen normal. Kein Zucker!

jetzt ist einerseits das Ergebnis beruhigend, andererseits unbefriedigend. Was habe ich dann?

Ok, das Schwitzen kann Veranlagung sein, evtl. Hyperhidrose. Warum wird es aber mehr, sodass ich sogar in der Nacht jetzt ständig aufwache und von oben bis unten nass bin!!!

Warum muss ich ständig auf Klo Wasserlassen, obwohl mein Trinkverhalten gleich geblieben ist?

Hat wer einen Tipp ???

Antworten
m6eljlimaxus


was das wasserlassen ist weiß ich nicht. aber das schwitzen hab ich auch extrem. ich hab ne schilddrüsenüberfunktion. Habe aber noch viele andere symptome.

S!amlZem\a


Lass mal deine Schilddrüse prüfen.

gHumstlRhauxer


Danke erstmal für euer durchlesen,

ich war letzten Herbst schonmal bei ihm, damals nur wegen dem Schwitzen bzw. Zittern der Hände.

Es wurde ein Blutbild gemacht, bei dem alle Werte gut waren (außer einer, irgendwas mit weiße Blutkörperchen, ich war aber zu dem Zeitpunkt erkältet).

Schilddrüße ergab sogar eher eine Unterfunktion!

Sqamloemxa


Hast du die Werte mal da? TSH, ft3 und ft4?

muelliSmaxus


Also zitternde Hände sind aber ein deutliches Zeichen für Überfunktion. Vielleicht ist dem Labor ein Fehler unterlaufen.

Meine Freundin wurde auch vom HA zum spezialisten wegen Übefunktion geschickt. Die haben sie wieder heimgeschickt, weil die Blutwerte angeblich ok waren.

Sie nimmt jetzt trotzdem Medikamente und es geht ihr besser.

Hast du noch andere Symptome wie die:

# Nervosität, Schlaflosigkeit, innere Unruhe, labile Gefühlslage (Reizbarkeit, leichte Tränenausbrüche)

# Zittern der Hände

# Hitzewallungen, Wärmeempfindlichkeit und rasches Schwitzen

# Warme und feuchte Haut

# Erhöhter Puls

# Vermehrter Durst

# Gewichtsverlust trotz erhöhtem Appetit

# Muskelschwäche

# Erhöhter Blutdruck

# Muskelschmerzen und -trägheit

# Häufiger, weicher bis flüssiger Stuhlgang

# Erhöhter Haarausfall

# Zyklusstörungen bei Frauen

gZust>lhauexr


Hab die Liste grad vor mir liegen, also:

FT3: 4.5 pmol/l; (2.2-5.3)

FT4: 9.5 pmol/l; (9.5-23.0)

TSH basal: 2.8 mU/l; (0.35-3.50)

In der Klammer stehen jeweils die Min.-Maximal Werte. Also FT4 ist wie man sieht sehr grenzwertig. Das Blutbild ist über 6 Monate her, und ich weiß nur mehr, dass er meinte, ich habe keine Überfunktion.

Ich kann mit solchen Werten, als Laie nichts anfangen.

Zu weiteren Symptomen:

Nervosität, innere Unruhe: Ja, bin generell ein eher nervöser Typ. Vater und Mutter aber auch.

Schlaflosigkeit: Wenn ich mal eingeschlafen bin, weckt mich so leicht nichts mehr auf. Nur wenn ich wirklich richtig durchschwitz wach ich auf, aber ansonsten bringt mich nichts draus.

Zittern der Hände: Es ist so, dass ich Asthma-Medikamente nehme, die das Zittern verstärken. Nehme ich mal 2-3 Tage diese Medikamente nicht zu mir, wird das Zittern weniger.

Ich wurde daraufhin von meinem Internisten zu einem Neurologen geschickt. Der meinte, als ich ihm erzählte, dass meine Mutter auch stark zittert, es sei ein vererbter Tremo. Also nichts bedenkliches.

Hitzewallungen, Wärmeempfindlichkeit und rasches Schwitzen:

Ja sehr stark sogar. Oft habe ich das Gefühl, wenn ich im Bus stehen muss, dass ich innerlich verbrenne. Mir wird dann so heiß, obwohl andere auch stehen, und der Bus bestimmt nicht so heiß ist, dass mir der Schweiß aus allen Poren beinahe spritzt (wie in der Axe Werbung :D).

Andauernd solche Riesen Schweißflecke, vor allem unter den Achseln belastet mich auch psychisch, sodass ich weniger gern unter Leuten bin, da ich Angst davor habe auszurinnen. Daher habe ich seit kurzem aus der Apotheke so eine Aluminium-Chlorid Mischung, die zwar lokal sehr hilft, dafür an anderen Stellen das Schwitzen verstärkt.

Warme und feuchte Haut ist auch der Fall.

Erhöhter Puls: Hat der Arzt gestern auch gemessen, und der war ziemlich erhöht (glaube 96 im Sitzen!!). Er fragt mich, ob ich öfters so einen hohen Puls habe, worauf ich ihm gesagt habe, dass ich beim Joggen bei der Pulsmesseruhr auch sehr schnell auf einen hohen Puls komme.

Gewichtsverlust: Ich mache seit Anfang dieses Jahres auch ein wenig Krafttraining, und esse seither wesentlich mehr. Ich nehme aber nicht proportional zu, kann aber auch nicht sagen, dass ich abnehme, also nein.

Die restlichen aufgezählten Symptome von mellimaus kann ich alle verneinen!

Danke für eure bisherigen Antworten!

L9öc)kcVhenx1


Hi gustelhauer

dein vegetatives Nervensystem scheint überreizt zu sein.

schau mal hier:

[[http://angstportal.de/SY01---Ueberblick-ueber-Symptome.html]]

g9ustlXhauxer


Danke für deinen Link Lökchen1,

da stimmt vieles mit mir überein. Ich kann mir auch denken, dass mein veg. Nevensystem einfach zu "sensibel", auf Hoch Touren läuft, und das fast ständig.

@ Samlema

Du wolltest meine Schilddrüsenwerte wissen. Kannst du noch was dazu sagen, habe sie in meinen obrigen Post reingeschrieben.

Shaml#ema


Ich warte noch drauf, dass Zwack (kannst ihm ne PN schreiben) hier schreibt, der kennt sich da aus, aber dein TSH ist zu hoch. Grenzwert ist 2,5 und deiner liegt bei 2,8.

Dein fT4 ist im Verhältnis zu den Normwerten bei 0%, fT3 ist bei 74%,

Was genau das jetzt bedeutet, kann ich dir nicht sagen, aber das muss dringend behandelt werden. Ab zum Endokrinologen mit den Werten!

ZTwacjk4x4


Hallo gustlhauer, ich kann Samlema nur zustimmen: Geh zum Endokrinologen und laß eine konmplette SD-Diagnostik über Dich ergehen! Dein Körper baut zwar so viel wie möglich Thyroxin (= T4) in Trijodthyronin (= T3) um, wobei T4 als Vorratshormon dient und T3 das am Zielorgan (Herz, Lunge usw.) aktive Hormon ist; aber Dein T4-Speicher ist fast leer. Warum das so ist, kann Dir bei der knappen Datenlage niemand sagen; in Frage käme ein Jodmangel (ist aber seit der Zwangsjodierung unserer Lebensmittel selten geworden) oder eine SD-Autoimmunkrankheit, bei der das Immunsystem "irrtümlich" die eigene SD angreift und im Zuge der Entzündungsschübe dann SD-Zellen untergehen und so die Hormonproduktionskapazität vermindern. Du mußt also der Ursache Deines niedrigen T4-Spiegels nachgehen. Eine komplette SD-Untersuchung beinhaltet neben der Bestimmung von TSH, fT3 und fT4 auch die Bestimmung der SD-Antikörper und eine Sonographie der SD zur Feststellung von Größe, Anwesenheit von Knoten und Prüfung des Echomusters (echoarm? inhomogen?) und bei Bedarf (falls Knoten vorhanden) eine Szintigraphie. Deine Jodausscheidung kann man aus dem Urin bestimmen.

Zcwacgk44


Ach so, der TSH: Die Obergrenze des TSH-Bereichs (wird willkürlich festgelegt) ist in der Ärzteschaft strittig; viele Ärzte arbeiten mit einer Obergrenze von 2.5; mein SD-Prof behandelt ab 2.0, sofern Beschwerden bestehen.

g\ustlFhaxuer


Nagut, glaubt ihr ich sollte in die Klinik gehen, und mich dort in die Endokrinologie anschauen lassen, oder zu einem Facharzt in eine Praxis?

Sollte ich dort meine damaligen Ergebnisse mitnehmen, oder einfach eine neue Diagnose erstellen lassen?

Soviel ich weiß, wird bei der Endokrinologie auch Diabetes behandelt. Mich lässt das Ergebnis beim Internisten nicht in Ruhe.

Kann mich wer aufklären, da ich im Internet nicht schlau genug werde:

An dem Tag, als ich um Arzt ging, habe ich eine gute Stunde vorher eine kleine Semmel mit Nutella gegessen. Ganz kurz vorm Arzt Besuch musste ich nochmal Wasserlassen. Beim Arzt dann musste ich nach ca. 20minütigen Reden in einen Becher urinieren, was allerdings nicht so leicht war, da ich erst kurz zuvor das letzte mal war.

Nach der Urinentnahme, wurde mir auch Blut abgenommen.

Soviel ich jetzt weiß, scheidet der Körper erst ab einer gewissen Menge Zucker im Blut, den überschüssigen Zucker über die Niere aus. Hat diese Messung dann überhaupt Sinn, wenn ich erst kurz zuvor daheim am Klo war?

Kann mit so einer Ungewissheit unmöglich leben ???

LcöcBkchexn1


Hi Gustlhauer

wenn Du Diabetiker wärst, würden deine Blutzuckerwerte generell nicht stimmen, umabhängig davon ob du 20 min. vor der Blutannahme gegessen hast oder 4 Std. vorher.

L4öc[kchexn1


Zwacks Hinweis ist schon richtig. Verfolge ihn weiter.

Meiner Meinung nach bedarf die Diagnostik der Schilddrüsenhormonlage keines stationären Aufendhalts.

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