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Angst und Panikattacken

L:um"iLuxm hat die Diskussion gestartet


Hallo miteinander,

bin mir nicht sicher ob dies das richtige Forum ist.

Ich habe seit nicht all zu langer Zeit richtige Angst bekommen mit Panikattacken. Meine größte Angst bezieht sich auf das Herz.

Mittlerweile ist die Angst so groß, dass ich Angst habe zur Arbeit zu fahren. Deshalb bin ich am Verzweifeln weil ich eine Familie unterhalten muss. Ein Termin beim Psychiater ist ausgemacht. Jedoch dauert das ganze noch eine Weile. Klinisch kann ich mich auf Grund meiner derzeitigen Arbeit nicht einweisen lassen. Bitte um Wegweisung??

Folgendes zu meiner Situation und zu mir:

Ich bin 26,

1,85 groß

83kg schwer,

rauche nicht mehr,

treibe kein Sport und arbeit im Büro.

Ich habe bereits Anfang des Jahres und im letzten Jahr im April eine Ultraschalluntersuchung gemacht. Hier wurde eine kleine (sehr leichte) Fehlbildung der Klappe gefunden. Bin mir nicht mehr ganz sicher wie diese hieß. Ich glaub Mitralklappe oder ähnlich. Danach habe ich ein EKG, ein Belastungs EKG und ein Langzeittest gemacht. Hier wurden Extrasystolen gefunden. Blut wurde dieses Jahr auch abgenommen. Hier waren keine Auffälligkeiten.

Dennoch beruhigt mich das Ganze nicht. Ich denke mir immer das da was ist. Ich habe auch sehr viele Symptome die grundsätzlich da sind. Das allergrößte Symptom ist die allgemeine Schwäche, der Schwindel die Gesichtsblässe und Herzrasen unterwegs. Daheim ist mein Puls ziehmlichruhig. Weitere Symptome sind Stechen in der Brust oder Enge. Am meisten verunsichert mich der Schwindel und die Schwäche die auf einmal auftreten. Während dessen habe ich dann meistens zusätzlich ein Empfinden in der Brust wie Stechen oder Enge.

Was soll ich bloß tun? Da ja wie erwähnt der Termin erst so spät ist.

Gruß

Antworten
S]amx17


Hallo..

genau das gleiche habe ich auch mit meinen herz

das nennt man herzklappen veränung irgendwie soo

deswegen musste ich auch das EKG machen

aber sowas hat er artz mir gesagt das des so gut wie jeder 3. mensch auf der welt hat

ich hab eben-so stechen, schwäche oder hitzewelleungen ..

mach dir aber keine sorgen das ist normal...das ist dein körper.. ich habe genau das gleiche

und mache mir deswegen nicht so ein kopf

das du eine herklappen verängung hast wird nicht mal dokumentiert..weil es hamlos ist...

L[umiLuxm


ne das mit dem Befund macht mir nicht all zu große Sorgen, sondern allgemein. Ich bin irgendwie in einer Herzangst, phobie geraten. Ich kann mir einfach nicht weiß machen, das dass was ich an Untersuchungen gemacht habe ausreichend ist.

Gruß

RFemux-xla


Zur Beruhigung bzw Abklärung würde ich an deiner Stelle zu dem Kardiologen gehen wo du am Anfang des Jahres warst und die Tests wiederholen lassen. Ist dein Blutdruck ok?

Mein erster Gedanke war aber dass du grosse Verantwortung auf dich genommen hast (Familie ernähren), wahrscheinlich zum ersten mal, und unbewusst Angst hast zu versagen. Dadurch ensteht ein ständiger psychischer Druck – und das Herz und der Kreislauf reagieren sehr stark auf unsere tiefen inneren Empfindungen. Wann hast du denn den Termin beim Psychiater?

LauwmiLxum


Hallo Remu-la,

ich habe heute morgen die Befunde nochmal gesucht.

Ich habe einen Mitralklappenprolaps. Lt. Google haben das viele Leute. Mein Blutdruck ist sowei in Ordnung. Bei Belastung und schnelleren Bewegeungen geht´s etwas höher.

Der Kardiologe meinte, ich solle mich nach drei Jahren nochmal untersuchen lassen. Der Termin beim Psychiater ist Ende nächsten Monat.

Sollte ich dennoch nochmal den Kardiologen aufsuchen ???

Gruß

SeamYlemxa


Ich würd ja an deiner Stelle mal mit Sport beginnen. Mein Vater ist inzwischen 63, hatte vor einigen Jahren die Diagnose "undichte Mitralklappe" und treibt schon immer Sport. Seit er vor 3 Jahren in den Ruhestand ging, trieb er noch mehr Sport und siehe da, die Klappe ist dicht. Dauerhaft. Und ihm geht es super.

Durch Sport würdest du auch alle anderen Symptome in den Griff bekommen (Schwindel, Puls). Extrasystolen sind übrigens unbedenklich, habe ich auch, mein Vater auch und noch viele andere Leute.

LFu7miLxum


Also lt. dem Kardiologen ist dieser Prolaps nicht schlimm. Ich habe nur eine generelle Angststörung und diese bezieht sich auf das Herz. Da der Psychiater Termin erst so spät ist, bin ich richtig am verzweifeln. Ich habe einfach Angst das da was unendecktes ist.

Gruß

SmamleHma


Quark, du warst doch schon beim Kardiologen und der hat dir ja alles bescheinigt.

Sport hilft trotzdem, gerade wenn man nur im Büro sitzt.

C`hya-Txu


Der Kardiologe wird Dir sicherlich nichts anderes sagen als beim letzten Mal auch.

Zum einen liegt das alles sicherlich auch daran, dass Du Dich nicht ausreichend bewegst. Der Mensch ist von seiner Entwicklung her ein "Bewegungs.-Tier", und der heutige Mensch wird durch seine ständig sitzende Tätigkeit im Job, aber auch zu Hause (PC, TV) dadurch immer kränker. Also: Mach Ausgleichssport, und wenn es nur zügiges Spazierengehen ist, Radfahren, Schwimmen, Walking, Jogging, oder sonstige Ausdauersportarten.

Und zum zweiten arbeite an der Deiner Panikkrankheit! Ich kann es nicht oft genug wiederholen: Eine Angststörung, ja, selbst eine Panikstörung ist im Anfangsstadium gut zu therapieren. Je weiter sie fortschreitet, umso schwieriger und langwieriger wird die Therapie.

Alles Gute

Cha-Tu

Lzum(iLuxm


@ Cha-Tu,

sollte ich dann dem Kardiologen vertrauen? Ich habe einfach nur Angst, dass da was gefährliches am schlummern ist. Es hat sich so stark in meinem Kopf manifestiert, dass ich mittlerweiele an nichts anders mehr denken kann.

Gruß

C7ha-|Tu


Gakki, LumiLum,

warum solltest Du dem Kardiologen nicht vertrauen? Deine Untersuchungen sind Standarduntersuchungen, die kann jeder ausgebildete Kardiologe sicher interpretieren und auswerten.

Die Tatsache, dass Du das nicht mehr aus dem Kopf bekommst, deutet genau auf diese Angststörung hin, von der ich oben sprach. Ich möchte Dich sehr ermutigen, das Gespräch mit einem Psychotherapeuten zu suchen. Ich weiss wirklich, wovon ich rede...

Schönen Gruss!

Cha-Tu

L4umiLxum


danke für deine Mühen.

Mein Hausarzt meinte, ich solle mich in einer Klinik einweisen lassen ??? Ich habe Kinder und würde das ungern wollen, da der Aufenthalt 6-8 Wochen geht.

Kann man diesen Defekt nicht irgendwie abschalten? Ich mein, ich merke, dass ich bei Situationen wo ich nicht die Kontrolle habe die meisten Panikattacken kriege, eben wie im Zug den ich ja nicht selbst steuern kann oder in der U-Bahn, aber auch in Staus, da ich da nicht so ohne weiteres raus kann.

Da gehen immer die Gedanken was wenn was passiert, wie kann hier dann geholfen werden. Komische Gedanken die nicht einfach abzuschalten sind.

Gruß

COha-Txu


Kann man diesen Defekt nicht irgendwie abschalten?

Das ist kein Defekt, den man einfach abschalten kann. Das ist eine seelische Störung, deren Behandlung eine zeitlang dauert, und wenn der Arzt einen Klinikaufenthalt empfiehlt, sehe ich das durchaus als hilfreich an. Man kann so etwas natürlich auch ambulant bei einem Therapeuten in eigener Praxis angehen. Wende Dich an Deine Krankenkasse vor Ort und bitte um die Liste der Therapeuten, mit denen Deine Krankenkasse zusammen arbeitet. Dort suchst Du dann mehrere Therapeuten aus, rufst sie an und bittest um Erstgespräche. Und bei dem, der Dir am sympathischsten ist, bzw. der "passt", machst Du dann eine Therapie. Allerdings sind fast alle Therapeuten überlaufen und haben Wartezeiten zwischen 3 und 12 Monaten. Diese Zeit musst Du dann halt abwarten.

Ich mein, ich merke, dass ich bei Situationen wo ich nicht die Kontrolle habe die meisten Panikattacken kriege, eben wie im Zug den ich ja nicht selbst steuern kann oder in der U-Bahn, aber auch in Staus, da ich da nicht so ohne weiteres raus kann.

Exakt das sind die Symptome einer (behandlungsbedürftigen!) Panikstörung.

Schönen Gruss

Cha-Tu

LhumqiLum


Vielen dank für deine tollen Infos.

Eine Frage hätte ich noch:

Wie kann man den die Zeit bis zur Behandlung am besten überbrücken? Sollte ich dann doch diese Antidepressiva nehmen. Lust habe ich eigentlich nicht, weil der Arzt meinte, dass man sich dabei Energielos fühlt und man hat auch andere unerwünschte Nebenwirkungen.

Gruß

CThaR-Thu


Darf ich fragen, welches Antidepressivum Dir verschrieben wurde? Nicht jedes AD hat solche Nebenwirkungen. Klar, in den ersten 4, 5 Tagen KANN man etwas "daneben" sein, aber das muss keinesfalls bei jedem der Fall sein.

Gruss

Cha-Tu

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