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Einengendes Gefühl im Oberkörper

T*hie.OCne hat die Diskussion gestartet


Guten Tag aus dem Alpenland Österreich,

22 Jahre alt, männlich, seit einem Monat Nicht Raucher, 1,70m groß, 95Kg (Adipositas Typ I)

Vorgeschichte: Am 03.Mai 2010 war ich in der Notfallambulanz aufgrund atemnot und herzrasen. Hatte auch das Gefühl, dass ich auf das Atmen vergesse bzw. musste ich mich sehr drauf konzentrieren. Dem Arzt schilderte ich, dass ich Raucher sei und schon über 30 stunden ohne schlaf. Er machte ein EKG. Ergebnis: Sinustachykardie, nichtspezifische t-wellenabnormalität und zuguterletzt stand drauf Abnormales EKG. Der Arzt sagte das hängt mit dem vielen Rauchen und Schlafentzug zusammen. Also bekam ich etwas für einen ruhigen Schlaf. Ich hörte am nächsten Tag mit dem Rauchen auf! Danach kamen die Beschwerden nicht wieder bis Mittwoch 16.Juni 2010.

Es sind nicht dieselben Beschwerden aber ähnliche. Diesmal halten diese auch an. Ich habe ein einengendes Gefühl im Bereich Zwerchfell was dann langsam nach oben zum Hals geht. Verbunden damit ist auch Atemnot und eine sehr große Angst. Habe das Gefühl, dass mein Herz im Gegensatz zum letzten mal langsamer schlägt. Die Atemnot und engendes Gefühl kommen zu den unterschiedlichsten Zeiten. Manchmal ist es sehr schlimm und manchmal eher erträglich aber ganz weg ist es seit dem 16.Juni nicht! Und immer nach einer Mahlzeit wird es schlimmer. Also esse ich nur mehr Obst wenn ich Hunger habe. Es wird zwar auch danach schlimmer aber nicht mehr so weil das Obst weniger und leichter ist.

Ich war beim Radiologen und hatte eine Oberbauch Sonografie.

Befund:

Eingeschränkte Untersuchungsbedingungen wegen Meteorismus.

Die Leber ist gering vergrößert, plumprandig. Die Leberstruktur diffus echoreich.

Die Gallenblse und Gallenwege normal weit, die Gallenblase konkrementfrei.

Das Pankreas und die Milz von normaler Größe, Form und Struktur.

Echoreiche, gering vergrößerte Leber wie bei Steatosis hepatis.

Im übrigen ein unauffälliger Befund.

Habe gegen Meteorismus ein Medikament mit Wirkstoff Simethicon genommen aber dies hilft nicht im geringsten gegen der Atemnot und einengendes Gefühl im Oberkörper.

Erst in einer Woche konnte ich den nächsten Termin bei einem Internisten vereinbaren. Habe eine Überweisung für Herz Sono und Ergometrie.

Heute fiel mir auf, dass die Dornwarze die ich an der Fussohle gehabt hatte, fast garnicht mehr wehtut wenn ich drauf drücke. Man sieht sie zwar noch aber schmerzen tut sie nur mehr auf der haut und das auch nur wenn ich es zusammenzwicke!! Vielleicht ein Zusammenhang?

Hoffentlich war mein Problem gut geschildert.

Antworten
T^he.Oxne


=( Will mir den niemand helfen?

C>ha-xTu


Wie soll man Dir im Internet helfen, wenn die Ärzte bisher nichts gefunden haben, das Deine Probleme erklärt?

Zumal keine klare Frage in Deinem Text auftaucht. Die Symptomatik ist derart vielgestaltig, das kann alles und nix sein.

Schönen Gruss

Cha-Tu

pZra,xa


=( Will mir den niemand helfen?

Du musst dir schon selber helfen. ;-)

Da die Untersuchungen ja soweit alle ohne Befund sind, bleibt ja nicht mehr viel übrig, was für deine Probleme verantwortlich sein könnte.

So wie du es beschreibst, spricht vieles dafür, dass es mit deinem starken Übergewicht zusammenhängt, dass Fett drückt dir quasi die Luft ab.

Das " Luft abdrücken" wäre noch die beste Diagnose, da hier schlicht und ergreifend abnehmen helfen würde, allerdings ist es auch nicht auszuschließen, dass dein Herz überfordert ist und eventuell schon geschwächt ist.

Da müsstest du aber auch erst mal keine Angst haben, da das Herz sehr robust ist und sich auch wieder vollständig erholen kann, wenn du abnimmst.

Nach der Sono und der Ergometrie, wirst du genaueres wissen.

Ich bin mir sehr sicher, dass wenn du 10 Kilo abnehmen würdest, dass es dir dann wesentlich besser gehen würde.

Zumal du mit 22 Jahren auch noch sehr jung bist und je eher du dein Übergewicht bekämpfst, um so besser sind die Prognosen, dass du im alter, keine Spätfolgen bekommst.

Du hast mit dem Rauchen aufgehört, da wird es doch auch kein Problem für dich sein, ein paar Kilo abzuspecken, oder? ;-)

Maaylana


Und immer nach einer Mahlzeit wird es schlimmer. Also esse ich nur mehr Obst wenn ich Hunger habe. Es wird zwar auch danach schlimmer aber nicht mehr so weil das Obst weniger und leichter ist.

WEnn Du nach Obst so aufgetrieben bist, was sagt Dir das dann? Mir scheint: munter weiter machen.... Liest sich jedenfalls so. Das ganze schon mal als Kompott probiert? Einmal aufkochen lassen, wird schon mal verdaulicher für empfindliche Menschen. Wenn sie es dann besser vertragen, ist das schon mal die halbe Miete....

Wenn das bei Dir gärt und schlimmer wird, wo bleibt die Logik, es dann zu unterlassen?

Iss mal 2 Tage nur gekochten Reis, damit erst einmal Ruhe hineinkommt. Und dann nach und nach gedünstete Sachen dazu. Laß mal Vollkornbrot weg, das kann bei empfindlichen Menschen auch blähen. Kau ein Semmel und übe Dich im Schmauen. Das heißt, einen Bissen mindestens 50 mal kauen (mitzählen hilft, dies einzuhalten). Dadurch gelangt aufspaltender Speichel an die Nahrung, wer immer nur schlingt, trägt wesentlich dazu bei, dass es im Bauch grummelt.

WEnn es bei Dir dauernd im Bauch gärt, kann auch der Pfortaderkreislauf (Leberüberlastung) überlastet sein. Dann bekommt man auch schlecht Luft. Erste Massnahme: wieder anzuschauen, was hat man gegessen und dies logischer Weise wegzulassen.

Man kann es mit Lycopodium D 12 versuchen, damit kann man oft wieder gut durchschnaufen.

Nahrungsprotokoll ist wichtig. Wann was gegessen, wie darauf reagiert. Muß man penibel machen, führt recht schnell zu AHA-Ergebnissen. Selbst kochen, mal versuchen ein paar Tage eiweißbetont zu essen, dann ein paar TAge eher getreidelastig.

Man erkennt ziemlich schnell, wo der Hase im Pfeffer liegt.

Man muß es nur wollen....

Übrigens: gibt einen Zusammenhang zwischen Dornwarze und Verdauung. Nämlich nur einen: keinen.

T]he.4Oxne


Vielen vielen Dank fürs zeitnehmen und hier reinzuschreiben!

Seit das ganze angefangen hat, habe ich nur mehr gesundes gegessen! Besser wirds zwar nicht aber dafür habe ich die gewissheit, dass es auch nicht schlechter werden kann falls es daran liegt! Dass dieses einengendes Gefühl nie weg ist, ab und zu sogar ziemlich stark ist, jagt mir eine scheiss angst ein, dass etwas schlimmes passieren kann. Mit 22 Jahren habe ich noch sehr viel vor. Meine Zukunft ist mir sehr wichtig, bin zurzeit der Klassenbeste und mit 22 jahren soll nicht schluss sein. Hoffentlich bringt die Untersuchung am Mittwoch was zur Lichte.

Ich schreibe dann hier rein was der Arzt entdeckt hat.

Bis dahin wird gesund gelebt.

M^aya&na


"Gesund" zu essen, ist nicht gleichbedeutend mit Verträglichkeit, das sind 2 verschiedene Schuhe.

Lies mal das Buch "Lizenz zum Essen" , Erfahrungsberichte eines Arztes, der sich die Haare rauft über Menschen , die sich soooo gesund ernähren, die voller Rülpser und Furze sind und sich rundum nicht gesund fühlen....

TUhe.xOne


Hallo Liebe Leute,

Ich war nun beim Internisten und nochmal beim Radiologen! Habe beim Internisten eine Herz-Sonografie und Ergometrie gehabt. Beim Radiologen hatte ich eine Schilddrüsen Sonografie.

Hier der Befund des Internisten:

Auffälligkeiten im Status: Cor und Pulmo altersentsprechend unauffällig, Abdomen frei, Pulse allseits tastbar, keine Beinödeme, striae

Ergometrie: Mäßige Leistungsfähigkeit (160 Watt = 66% des Sollwertes), HF in Ruhe: 112/min, max. HF: 187/min, Trainingsfrequenz: 150/min, RR-Regulation: normoton bei hypertoner Ausgangslage (in Ruhe: 135/110, bei max. Belastung: 195/100mmHg), O2-Sättigung: kein Abfall (98% -> 98%), Abbruch wegen Beinschwäche, keine AP-Symptomatik, keine path. EKG-Veränderungen, kein Hinweis auf BCI

Echokardiographie: Die Herzhöhlen normal dimensioniert, normale Leinksventrikelfunktion. Die Klappenmorphologie und -bewegung unauffällig. Kein Hinweis für Kardiomyopathie oder regionale Wandbewegungsstörung.In einer Farbdopplerstudie findet sich eine minimale MI.

Gut das war der offizielle Befund ABER als die Ärztin die Herz Sonografie gemacht hat, hat sie leise gesagt, dass eine Klappe nicht 100 %ig dicht sei und hat dann mit Stethoskop hingehört.

Bevor die Ergometrie begann wurde ich "verkabelt" und sie sagte, dass der Puls zu schnell sein und dass die T-Wellen bei v4 und v6 fast nicht zu sehen wären. Sie hat mit ner anderen Ärztin beraten ob die Ergometrie stattfinden kann oder nicht. Die Ergometrie fand dann auch statt, war wohl ok, dass eine T-Wellen Abnormalität vorlag. Nach der Ergometrie wurde mir gesagt, dass jetzt alles viel besser sei. Die T-Wellen sind oben und die Zusatzschläge (waren blaue linien statt schwarz am Bildschirm) weniger geworden seien.

Schilddrüsen Sonografie:

Befund:

Der linke Schilddrüsenlappen ist kleiner (40 x 12 x 13 mm, rechter Lappen 43 x 15 x 16 mm, 9,1 cm³). Die Schilddrüse zeugt eine homogene Struktur. Keine Herdbildungen.

Ergebnis:

Linksbetont kleine, unauffällig strukturierte Schilddrüse.

NB: Bei Persistenz der klinischen Symptomatik eventuell ergänzende Videokinematographie des Schluckakts empfehlenswert (GERD?)..

Er sagte, dass ich vielleicht eine Unterfunktion hätte und erwähnte "Reflux". Es soll wegen meines Übergewicht zu dem Reflux kommen.

Wenn fast alles mit mir in Ordnung ist, wieso dann das einengende Gefühl in der Brust, Atemnot, das Gefühl ein Klotz verschluckt zu haben??

C[h{a-Txu


Vielleicht eine Angststörung? Oder andere seelische Probleme? Stress?

Eine leicht undichte Herzklappe haben sehr viele Menschen. Wenn der Arzt das gesehen hat, und als harmlos diagnostiziert hat, kannst Du darauf vertrauen.

Und vor allem: Übergewicht abbauen oder wenigstens reduzieren. Jedes Kilo zählt...!!!

Schönen Gruss

Cha-Tu

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