» »

Brennen und Schmerzen in der Brust und Kiefer

C;itis_taxr hat die Diskussion gestartet


Mich quälen seit kurzem gelegentlich Brust- und Rückenschmerzen. Seit ein paar Tagen habe ich Schmerzen im Brustbereich, Rücken, Armen und unterem Kiefer. Die Schmerzen sind brennend und ziehend.

Schon davor hatte ich diverse allgemeine Beschwerden wie Energielosigkeit, Schwächegefühle etc.

Ich bin fast 27, Normalgewicht.

Aufgrund meiner vorigen Beschwerden habe ich schon diverse Untersuchungen machen lassen. Es wurde ein ekg, ein Belastungsekg und ein Langzeitekg geschrieben. Befund bei allem waren Extraschläge. Die Untersuchungen habe ich hauptsächlich aufgrund von Aussetzern machen lassen. Die ganzen Untersuchungen wurden innerhalb von 5 Monaten gemacht.

Was denkt ihr was das sein könnte.

Ich habe schon gelesen, das es anderen ähnlich geht. Wäre sehr froh von euch zu hören.

Vielen Dank!

Antworten
sGchn^uckCipu6tz8x4


Hattest du bei den vorangegangenen Untersuchungen auch schon diese Schmerzen? Oder "nur" die Aussetzer/Extraschläge. Ansonsten würde ich dem Arzt schleunigst einen weiteren Besuch abstatten.

C6itisJtOar


ne hatte ich nicht.

Die sind neu. Aber das LZ EKG habe ich vor zwei Monaten gemacht. Kann sich den so schnell etwas ändern? Kann das denn ein Anzeichen eines Herzinfarktes sein?

s{chnu(cvkiputxz84


An einen akuten Herzinfarkt würd ich jetzt nicht unbedingt tippen. Diese Schmerzen sollen ja absolut vernichtend sein (weobei es immer Ausnahmen gibt). Ich würde eher auf Angina Pectoris tippen.

C_itiFstaxr


Hast du Erfahrungen damit?

C itcisxtar


Hat jemand noch eine Idee ??? Wirklich ein Herzinfarkt ???

C/itisZtar


Wäre echt schön wenn sich jemand melden würde :-)

C{ha-^Txu


Wurde schon mal orthopädisch untersucht?

Wurde der Zahnarzt schon mal konsultiert?

Warst Du schon mal beim Neurologen?

Bei einem normalgewichtigen 27jährigen ist Angina Pectoris sehr sehr unwahrscheinlich, zumal ja vor kurzem untersucht worden ist. Wäre es AP, wäre das beim Belastungs-EKG aufgefallen und so schnell ändern sich da die Befunde nicht. Sowohl bei einem AP-Anfall als auch bei einem Herzinfarkt kann man nicht am PC sitzen und darüber nachsinnen, ob es das ist. Das sind ABSOLUTE Notfälle mit vernichtenden Schmerzen, die einen den Brustkorb zu zerreissen drohen. Die erwähnten Ausnahmen, die das NICHT so spüren, sind fast immer Diabetiker und/oder Frauen im mittleren und höherem Alter.

Mach Dich nicht verrückt. Dass es das Herz ist, ist sehr unwahrscheinlich.

Gruss

Cha-Tu

Cbipti%stxar


Danke für deine Antwort.

Beim Zahnarzt war ich schon. Und beim Orthopäden hatte ich auch schon Massagen.

Mir sind diese Beschwerden neu. Mich beunruhigt es weil die Beschwerden zusammen auftreten und ich diese davor nicht hatte.

Da es ja Ausnahmen beim Herzinfarkt gibt, also auch bei jungen Leuten wie mir, mache ich mir deshalb Sorgen.

C^hla-Txu


Wenn bei jungen Menschen ein Infarkt auftritt, sind sie entweder seit Kindheit sehr übergewichtig, oder sie sind seit Kindheit herzkrank (dann wäre das bei Dir schon lange bekannt) oder aber sie leiden an sogenannter Prinzmetalangina, eine extrem seltene Krankheit, die aber andere Symptome hat als Du sie hast. Glaub mir einfach, dass ein Infarkt oder ein drohender Infarkt 20000mal so schlimme Symptome bereitet als Du sie jetzt hast. Wer das nicht erlebt hat, kann sich das noch nicht einmal vorstellen. Und "untypische" Infarkte kommen, wie bereits in meinem letzten Beitrag erwähnt, nahezu ausschliesslich bei Diabetikern und/oder Frauen vor.

Noch was: Rauchst Du? Machst Du ausreichend Sport bzw. hast Du genug Bewegung?

Schönen Gruss

Cha-Tu

CxitiUstaxr


Ich habe mit dem Rauchen vor 6 Jahren aufgehört. Bewegung leider nicht viel. Mein Vater hatte einen Infarkt. Steigt eigentlich der Blutdruck bei einem drohenden oder vorhandenen Infarkt?

Schönen Gruss

C.hak-vTxu


Ich habe mit dem Rauchen vor 6 Jahren aufgehört.

Eine gute Entscheidung!

Bewegung leider nicht viel.

Das würde ich ändern, und damit auch nicht warten "bis irgendwann"...

Mein Vater hatte einen Infarkt.

Selbst WENN es einen vererbungsmässigen Zusammenhang geben sollte (da ist sich die Wissenschaft nicht sicher), so bedeutet das nicht zwangsläufig, dass man selbst auch einen bekommt. Man kann diesen Teufelskreislauf nämlich durchbrechen durch Bewegung, Gewichtsnormalisierung, Nichtrauchen, mässigem Alkohol"genuss" und gesunder Ernährung.

Steigt eigentlich der Blutdruck bei einem drohenden oder vorhandenen Infarkt?

Unterschiedlich. Beim akuten Infarkt kann er sich erhöhen. Bei einem "drohenden" nicht spezifisch.

Schönen Gruss

Cha-Tu

C\itiosktar


Ich habe selbst ein Kind und deshalb mache ich mir Sorgen. Ich habe eigentlich vor heute schwimmen zu gehen, traue mich aber nicht ganz wegen diesen Beschwerden.

Czh,a-Tu


Man kann aber doch sein Leben nicht mit Sorgen verbringen, die höchstwahrscheinlich unbegründet sind. 100%ige gibt es in diesem Leben nicht, Leben IST nun einmal lebensgefährlich...

Und gerade wenn man Kinder hat, sollte man gegen diese Ängste etwas tun (Verhaltenstherapie?), auch um zu verhindern, dass sich diese Ängste auf das Kind übertragen.

Schönen Gruss

Cha-Tu

CEitTisxtar


So sind die Sorgen eigentlich nicht da, nur seit Beginn dieser Beschwerden.

Grüße

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH