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Thrombose, wie lange dauert es?

s4ueraxndom hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute!

Meine Shcwester hat seit ein paar Tagen Thrombose. Sie hatte ne Knie-OP, liegt jetzt wieder im KH wegen der Thrombose. Ich mache mir große Sorgen um sie und würde mich freuen, von euch zu hören, wie schlimm das eigentlich ist. Und vor allem intressiert mich, wie lange es dauert bis alle Thromsen vollstöndig wieder aufgelöst sind. Sie nimmt die Pille und raucht, das ist ganz schlecht, oder?

Freue mich über Rat, danke!

Sue

Antworten
g>rott,che


Ich mache mir große Sorgen um sie und würde mich freuen, von euch zu hören, wie schlimm das eigentlich ist.

Schlimm ist relativ ... es ist ne unangenehme Geschichte und die kann schlimmer werden wenn man nicht gleich behandelt wird (bis hin zur Lungenembolie o.ä.) – aber wenn schnell behandelt wird, ist es normal keine allzu riesige Sache – aber schmerzhaft schon.

Und vor allem intressiert mich, wie lange es dauert bis alle Thromsen vollstöndig wieder aufgelöst sind.

Da gibts keine Faustregel.

Es kommt immer auf die Stärke der Thromben an (die man so gar nicht immer zu 100 % feststellen) – daher ist es unterschiedlich, wie lange es dauert.

Es kommt auch auf die Behandlung an. Bekommt sie eine sogenannte Lyse auf der Intensivstation kanns recht flott gehen.

"Nur" bei Heparingabe dauert es etwas länger, und bei Patienten die "nur" Marcumar bekommen kanns noch mal länger dauern. (alle 3 "Sorten" hab ich schon kennengelernt)

Sie nimmt die Pille und raucht, das ist ganz schlecht, oder?

Pille nehmen ist ja schon nicht wirklich so gut- aber ewig viele Frauen leben da gut mit.

Rauchen ist nun mal IMMER schlecht – egal wann. Nur die wenigsten wollen das kapieren.

(ich wollte es übrigens auch mal nicht kapieren, bekam einen Schuß vor'n Bug und hab draus gelernt ... Ich hab von einem auf den andern Tag aufgehört (von 2 Pck. Marlboro 100s auf null pro Tag))

Gute Besserung !!

A!leYonoxr


Rauchen + Pille und dann noch eine OP die die Beweglichkeit einschränkt ist ein absolutes No Go. Da haben aber ein paar Ärzte gepennt

MRedihxra


Sie nimmt die Pille und raucht, das ist ganz schlecht, oder?

Das ist sehr, sehr schlecht. Wenn sie aus dem Krankenhaus kommt, muss auf jeden Fall die Pille weg und am Besten noch das Rauchen aufgeben.

g8rottcWhe


Da haben aber ein paar Ärzte gepennt

Aleonor – das kannst du so nicht sagen.

Rauchen, Pille wird im Normalfall immer abgefragt, ist aber halt nicht zu ändern.

Jeder Arzt der operiert sollte dich dann auf ein mögliches Thrombose Risiko aufmerksam machen und ansonsten sollte man selbst wissen daß rauchen schon allein äußerst ungesund ist.

Die weisen dich drauf hin (steht oft in den OP Aufklärungsbögen auch drin) und gut. Denn die sagen sich, als Erwachsener sollte man um dieses Risiko wissen ...

Schuld an der Thrombose ist jedenfalls die Dame, die raucht und Pille nimmt (und ich kann mich da nicht ausnehmen – zum Zeitpunkt meiner Embolie in der Becken/ Beinarterie hatte ich zwar schon ein halbes Jahr nicht mehr geraucht, aber die Pille genommen)

MJrs.B$eetleSjuicxe


Schuld an der Thrombose ist jedenfalls die Dame, die raucht und Pille nimmt

Sehe ich genau so, ich war auch so dumm und habe geglaubt, mir könne ja nichts passieren, hinterher war ich fast Tot wegen Dummheit, weil ich es ja besser wußte.

Vor allem darf die Betroffene sich jetzt erst einmal testen lassen, ob sie sogar noch Gefährdet ist und des öffteren aufpassen darf.

Ich durfte die Pille nicht mehr nehmen, trotz Faktor II der nicht mal halb so schlimm ist wie Faktor V Leiden und das soll schon was heißen.

Mir hat man damals gesagt, verzichten sie auf Pille und Rauchen und Ihnen kann so schnell nichts passieren.

Habe mich seit 10 Jahren drann gehalten und hatte bisher Glück.

M;rs.Begetlejugice


@ suerandom

Damit es nicht von Deiner Frage abweicht, ich habe damals 4 Wochen im Klinikum gelegen wegen Thrombose und Embolie.

Meine Bettnachbarin war nur 2 Wochen drin.

Es ist bei Jedem verschieden, je nach dem was man für eine Medikation bekommt.

Wenn Deine Schwester jetzt im Klinikum ist, ist es auch gut so, da ist sie bestens aufgehoben.

Es kann, muss aber nicht schlimmer werden, sie kann Glücklich sein wenn sie ohne Embolie davon kommt, denn die tut erst richtig weh, dagegen ist Kinder gebären ohne Schmerzmittel (aus meiner Erfahrung) wirklich ein Kinderspiel.

Alles Gute für Deine Schwester und lasst euch bitte BEIDE auf eine Gerinnungsstörung testen, Du kannst auch betroffen sein, weil Ihr Geschwister seid.

Dann wäre für Dich Pille und Rauchen ebenfalls Tabu.

AclePoOnor


Ich finde einen Arzt der einer Raucherin die Pille verschreibt unverantwortlich.

Und normalerweise wird empfohlen vor einer OP mit anschließender Liegedauer die Pille abzusetzen...

gUrotUtchxe


Ich finde einen Arzt der einer Raucherin die Pille verschreibt unverantwortlich.

klar .... aber ich hab damals auch behauptet nicht zu rauchen.

Mein Gyn hat mich auch auf die Gefahren hingewiesen – aber ... gehört hab ich nicht.

Bei mir war damals der hauptauslöser Vorhofflimmern nach Herz OP.

Wobei ich jetzt nicht die Pille und das rauchen so hinstellen will, als hätte es keinen Einfluß auf die Embolie gehabt.

Ich war z.B. "nur" 1 1/2 Woche im Krankenhaus aber bei mir wurde der Embolus rausgeschnitten – also eine Embolektomie gemacht.

Aber Schmerzen im Bein hab ich heute noch (die OP war 2007)

Ich nehme sogar in Absprache mit den Ärzten die Pille weiter, möchte aber auf die Cerazette umgestellt werden wenn möglich.

Die ist nicht so schlimm wie die meisten Pillen (ich nehm noch die Yasmin), aber der Gyn sagte da ich mit dem Marcumar in einem sehr hohen Zielbereich eingestellt bin (3,0- 4,5) bräuchte ich mir da im Moment keine Sorgen machen – aber über kurz oder lang sollte ich eben sehen ob nen Wechsel der Pille nicht möglich wäre.

Ich bin mir allerdings des Risiko's bewußt.

ASleonxor


Auch die Cerazette ist nicht das Gelbe vom Ei wenn man schonmal ne Thrombose hatte.

gYrott*chge


Auch die Cerazette ist nicht das Gelbe vom Ei wenn man schonmal ne Thrombose hatte.

das habe ich auch gar nicht gesagt :|N

Aber nimm z.B. mal mich :

- Latexallergie

- Spirale ausprobiert, zweimal absolute Probleme gehabt (schon vor der Embolie) fällt aus

- 3 Monatsspritze geht in den Muskel – is nix für Marcumarpatienten

- diese Kapseln da für in den Arm : mir zu unsicher ...

nun soll ich nicht mehr verhüten können ?

Mein Arzt hat mich eingehend beraten – was nicht heißt daß es Risikolos ist !

Ich bin mir allerdings des Risiko's bewußt.

hab ich ja hier auch geschrieben.

Aber mit der cerazette ist es nicht ganz so extrem.

AEleonxor


Die Kapsel für den Arm ist auch ein Gestagenpräparat, also quasi das gleiche wie die Cerazette (nur das man sie nicht vergessen kann).

s[uerazndxom


Hallo!

Vielen Dank für eure Antworten! Hatte schon befürchtet, dass das ne lange Angelegenheit werden wird. Sie muss einhalbes Jahr Throbosestrumpf tragen und Marcumar nehmen. Wann sie heim darf, weiß sie noch nicht. Ein Pfusch der Ärzte hat insofern stattgefunden, dass die vor der OP das Blut testeten und man feststellen konnte, dass die dickes Blut hat, was man aber bei der häuslichen Heparin-Therapie nicht berücksichtigte und unterdosierte!

@ Mrs.Beetlejuice :

Danke wegen dem Typ, mich testen zu lassen, werd ich mal tun.

Liebe Grüße!

gkrot_tch8e


Aleonor : mit zu unsicher meinte ich nicht das Präparat an sich, sondern einfach das, daß ich schon öfter hörte, daß diese stäbchen im Arm rumwandern ...

und auf sowas hab ich nicht wirklich Lust – ist mir einfach zu unsicher....

sonst weiß ich daß es der cerazette ähnlich ist

M*rs.Be-etl=ejuicxe


@ Grottchen

Selbst mit Macumar und gleichzeitiger Pilleneinnahme ist die Thrombosechance nicht Null.

Ich kenn eine, die hat es deswegen tatsächlich noch bekommen, weil der Frauenarzt sagte, mit Macumar passiert eh nix.

Pustekuchen, es gibt tatsächlich Menschen, die das Pech noch haben.

Hormone sind immer Gefährlich wnen es um Verhütung geht, selbt das Gestagenpillchen ist nicht ohne.

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