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Kribbeln in der Hand und schwindelgefühl

S4hantisl Gaefühlscxhaos hat die Diskussion gestartet


Heute als ich mit meiner Mama (60) beim einkaufen war, fiel ihr plötzlich was aus der Hand und sie sagte dass sie so ein kribbeln in der Hand hatte, zeitweise wohl auch kein gefühl! Da meine Mama vor 3 Jahren so nen Vorläufer eines Schlaganfalls (TIA) hatte, bei dem sie auch ein Taubheitsgefühl in der rechten Hand und Sprachstörungen hatte, bin ich total erschrocken und bin sofort mit ihr in die NOtaufnahme gefahren. Zwischenzeitlich wurde ihr auch sehr schwindlig. Bis wir jedoch in der Notaufnahme waren ist alles wieder komplett zurückgegangen, sie hatte nur noch ein leichtes Kribbeln in der rechten Hand!!

Bei ihr wurde Blutdruck gemessen der mit 134/97 okay ist, und ein EKG gemacht. Das EKG ist nicht besonders gewesen, was aber nichts neues ist. Meine Mama ist wegen Herzrythmusstörungen auch in Behandlung und nimmt Medikamente. Dann wurde ihr Blut genommen welches sofort ins Labor ging um irgendwelche Herzwerte zu messen. Athropin oder so ??? Als die Ergebnisse dann kamen, sagte uns die Ärztin, es sei alles okay, wir können nach Hause gehen!!!

Ich hab dann schon gefragt ob sie nicht noch ein CT vom Kopf machen wollen um einen Schlaganfall auszuschließen, dann meinte sie das sei nicht nötig! Die Ärztin und auch das KRankenhaus sind aber sehr kompetent, wie ich aus Erfahrung sagen kann....

Meiner Mama gehts wieder gut, der Schwindel ist weg, auch das kribbeln....

Ich jedoch hab tierisch Angst dass es wieder so ein Vorläufer eines Schlaganfalls war und der richtige dann noch kommt!

Allerdings sollte das Risiko kleiner sein da meine Mama seit dieser TIA damals 2007 gut auf Marcumar eingestellt ist.....

Was kann dieses kribbeln verursacht haben?

Habt ihr Erfahrungen? Ich bin so aufgeregt, würde sie am liebsten gar nicht mehr aus den Augen lassen, während meine Mama das alles ziemlich locker sieht!!!

Antworten
Ceha-Txu


Das kann viele Ursachen haben, von einer harmlosen Nervenreizung durch die Hals- oder Brustwirbelsäule bis zu einer Durchblutungsstörung der Hände oder auch eine Problematik der Sehnenscheiden oder des Karpaltunnels. So etwas klären die im Notkrankenhaus aber nicht ab, geht ja auch nicht, weil das nichts Lebensbedrohliches ist. Ich würde zeitnah einen Termin beim Neurologen machen und das alles mal abklären lassen.

Ich meine, mich zu erinnern, dass Deine Mutter noch raucht, oder verwechsele ich da was? Falls sie noch raucht, kann ich nur noch einmal DRINGEND raten, das aufzugeben.

Schönen Gruss

Cha-Tu

Sxhantis@ Gefühxlsxchaos


Nein das stimmt! Meine Mama raucht! Zwar nicht sehr viel aber immerhin... Sie hat mir versprochen dass sie langsam versucht aufzuhören! Ich glaube es ihr auch.

Na ja, nichts lebensbedrohliches..... Ich weiß ja nicht! Ich denke ein Schlaganfall ist schon lebensbedrohlich oder?

Und solche Ausfallerscheinungen sind ja oft die Vorläufer davon?

Kann ein Schlaganfall überhaupt trotz eines gut eingestellten Blutes durch Marcumar noch passieren?

LEoxl%a201x0


Geh soll schnell wie möglich mit deiner Mutter zum Arzt (Notdienst) bzw. ruf den an. Ihr müsst ja nicht sofort ins KH, das wird er entscheiden. Glaub nicht, dass sich deine Mutter einen Nerv "verklemmt" hat, dann hätte sie auch einen steifen Hals. Sie hat ein "gutes" Alter für einen Schlaganfall. Dass sie einen Blutverdünner nimmt spricht doch dafür, dass sie Probleme mit "dickem" Blut hat.

LIola2U010


Klar, meine Ma hatte schon zwei Herzinfarkte (55 Jahre). Hat nach dem ersten auch Marcumar, ASS und Sortis etc. genommen. Medikamente können sowas nicht immer verhindern.

SBhantisF Ge?=hls;chaos


wir waren ja in der Klinik, wurden aber nach den UNtersuchungen wieder heim geschickt!

CshaG-Tu


Ich habe nicht den Schlaganfall gemeint, der nicht lebensbedrohlich ist, sondern wollte darauf hinweisen, dass man in der Notfallklinik solche Dinge wie Durchblutungsstörungen der Hände oder neurologische Ursachen (Halswirbelsäule etc.) nicht abklärt, denn die sind nicht lebensbedrohlich. Im Notfall-KH wird immer nur das absolut notwendigste gemacht, und das ist ja auch richtig so, dafür sind die Notfallambulanzen da, und sie sind kein Ersatz für ärztliche Praxen. Und das Akute hat man ja bei Deiner Mutter mit den Blutwerten, EKG etc. abgeklärt.

Gruss

Cha-Tu

SahanFtis Ge;7hlschaoxs


Chatu

ja, da das hab ich schon verstanden! Aber wären es wirklich richtige Anzeichen für einen Schlaganfall gewesen, bzw. für einen Vorläufer hätten sie meine Mama doch nicht einfach so wieder heimgeschickt mit den Worten "Frau*** es ist alles okay, die Werte sind ok, machen sie sich keine Sorgen...."

ODER??

COhax-Tu


Ja, so sehe ich das auch.

Nichts desto trotz würde ICH (!) versuchen, eine Abklärung bei einem Neurologen oder einem Internisten (Durchblutungsstörung) machen zu lassen. Das sind Symptome, die so vielfältige Störungen anzeigen können, ich würde das nicht einfach so auf sich beruhen lassen.

Schönen Gruss

Cha-Tu

S>hanti8s GKefühGlschaxos


Also es ist alles komplett weg!! Sie hat im September einen termin bei ihrem Kardiologen zum durchchecken. Dort ist auch ein Angiologe, und da werde ich bzw. wir dieses Thema auch ansprechen! Hab halt immer die Angst dass es wieder kommt!!

SOhanti\s GefüjhlscAh;aos


Neueste Info:

Meiner Mama ging es Sonntag und MOntag gut, keinerlei Beschwerden mehr, kein Schwindel, keine Taubheitsgefühle etc.....

Heute morgen find es wieder an. Unterm Zähneputzen auf einmal wieder dieser Schwindel und fast zeitgleich das Taubheitsgefühl und Kribbeln der rechten Hand bis hin zum Ellbogen.....

Nun sind wir glaube ich auch auf die Ursache gestoßen!! Meine Mama hat von ihrem Hausarzt CITALOPRAM (antideppresiva) verschrieben bekommen da sie nach dem Tod von meinem Papa sehr unter Gefühlsschwankungen und Deppressionen litt. Sie nimmt sehr ungern Medikamente, am liebsten gar keine, deswegen hat sie bislang auch nur 2 dieser Citalopram genommen. Die erste am Freitag abend und die andere gestern abend!!!

Das erste mal passierte die ganze Sache ja am Samstag, also nach der Einnahme der Citalopram und das zweite mal heute morgen, auch wieder nach der Einnahme gestern abend.

Nun habe ich im INternet etwas recherchiert und bin auf genau diese Symptome gestoßen. Auch Herzrasen hatte sie zeitweise!!! Sie hat morgen Termin bei ihrem Arzt und wird die Sache ansprechen. Ich hoffe dass es wirklich NUR von diesen Tabletten kam.

Cdha-xTu


Das kann tatsächlich an diesem Medikament liegen.

Aber bitte sage Deiner Mutter, sie soll das Citalopram entweder regelmässig nehmen, oder ganz weglassen. "Hin und wieder" ist gerade bei Citalopram NICHT angebracht, zumal dieses Medikament sehr böse Nebenwirkungen haben kann, wenn man es nicht sehr sorgfältig einnimmt (und auch die Wechselwirkungen beachtet!). Sollte sie ein leichtes Antidepressivum brauchen, sollte der Arzt mal an Johanniskraut denken. Das ist bei leichten und mittleren Depressionen sehr effizient, muss aber zum einen erst einmal einige Wochen eingenommen werden, bevor es optimal wirkt und zum anderen muss man auch da Wechselwirkungen beachten, sofern Deine Mutter noch etwas anderes nimmt.

Schönen Gruss und alles Gute

Cha-Tu

SJhantis! Gefpühlschaxos


Chatu

hast du bei diesem Medikament von diesen Nebenwirkungen auch schon gehört?

Sie lässt es ganz weg. Ich habe ihr gerade Bachblütentropfen besorgt! Ein sehr guter Freund der auch zu Depressionen neigt schwört darauf und er sagt es hilft ihm bei jedem kleinen und größeren Tief!!!

Dass Antidepressive nicht OHNE sind hab ich schon öfter gehört, drum halt ich von diesen Dingen nichts. Manche Leute können aber nicht drauf verzichten. So ist es bei meiner Mama ja zum Glück nicht!

C}hca-Tu


Ja, ich kenne diese Nebenwirkungen, die sind vor allem zu Beginn einer Behandlung vorhanden. Ich selbst habe vor 15 Jahren mal Citalopram genommen und die ersten beiden Wochen waren unangenehm. Meine Frau hat es vor ca. 5 Jahren mal für ein Jahr genommen, und sie hatte keinerlei spürbare Nebenwirkungen. Das ist von Patient zu Patient verschieden.

Wenn die Bachblüten helfen, ist das der richtige Weg.

Einen lieben Gruss!

Cha-Tu

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