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Herzpoltern mit Tachykardie bei Angst und beim Sex

s$aschxa74 hat die Diskussion gestartet


liebes forum,

in den letzten 4 jahren lag ich jedes jahr einmal auf der intensivstation. ich bin 36 jahre und männlich.

folgende auslöser:

1) beim übergeben hatte ich mich so angestrengt dass plötzlich mein herz pollterte und richtig schnell schlug. mein brustkorb bewegte sich stark. in der klinik wurden mir sehr viele beruhigungsmittel gegeben. am nächsten tag war wieder alles ok. ich wurde untersucht. angeblich alles ok. ich wurde entlassen.

2) in einer situation hatte habe ich mich umgeschaut und meine frau vermisst ( sie war kurz auf wc). ich hatte mich erschrocken und schon war bei mir wieder alles ausser lot. ich kam ins krakenhaus. dort habe ich beruhigungsmittel erhalten und am folgenden tag eine tablette die sofort die tachykardie stoppte. ich wurde dann noch am selben tag entlassen. angeblich alles ok.

3) es war winter und mein auto war in der werkstatt. ich musste u.a. mit dem bus fahren. als ich einen teil der strecke laufen wollte und ich den ersten schritt zum laufen machen wollte merkte ich schon wieder eine attacke. ein taxi hat mich heim gefahren. der notarzt wurde zu mir nach hause gerufen und wollte mich nach einem ekg ins krankenhaus bringen. meine frau hatte aber auch parallel meinen psychiater angerufen der dann den notarzt nach hause schickte mit der begründung er würde alles in ordnung bringen. ich bekam starke beruhigungsmittel. am nächsten tag war wieder alles ok.

3 verschiedene kliniken haben mich untersucht sowie ein herzspezialist vor ort. alle haben mir gesagt das mein herz gesund ist. "lediglich" einen betablocker muss ich täglich nehmen.

trotz allem bekomme ich immer noch dieses herzpoltern mit der tachykardie.

hauptsächlich in folgenden situation:

a) an ungewohnten orten oder wichtigen terminen wenn ich angst bekomme

b) bei bestimmten stellungen und nach dem sex ( sowas ist echt mist !! ). oder wenn ich mein bauch bzw. mein herz eindrücke ( im liegen oder beim hinknien.... )

c) nach starken anstrengungen wenn ich dann mein puls messe und ich angst vor eine attacke bekomme ? bekomme ich automatisch herzrhythmusstörungen & tachykardie

diese attacken bekomme ich ca. einmal im monat. ohne notarzt bekomme ich diese nun selber in griff. ich versuche mich zu beruhigen und dann geht alles innerhalb von 5 minuten weg. jede attacke macht mich traurig und hinterlässt angst und sorgen....

ich bitte um hilfe. meine ehe steht kurz vor dem haus. meine frau sagt ich bin ein richtiges depressives "a...h" geworden. jede stunde zähle ich meinen puls um zu checken um alles ok ist.was ist mit meinem herz los '? danke & beste grüße

Antworten
C*ha-qTu


Hallo, Sascha,

Du solltest Deiner Frau mal klarmachen oder von jemandem klarmachen lassen, dass Menschen mit Depressionen keine "Ar***löcher" sind, sondern krank.

Dein Herz scheint auf manche Situationen extrem zu reagieren, aber das muss keinesfalls eine körperliche Ursache haben, sondern das kann auch seelisch bedingt sein (eine Form der Angststörung). Du schreibst von einem Psychiater. Bist Du denn auch in psychotherapeutischer Behandlung?

Lieben Gruss

Cha-Tu

Seteph-BCouMntxy


Mein Ex hatte das auch mal. Er hatte -zig mal das Gefühl, einen Infarkt zu haben und hat den Notarzt gerufen. Das ganze gipfelte darin, dass er mitten auf der Autobahn (mittlere Spur!) anhielt und ausstieg, weil er Angst hatte weiter zu fahren. Am nächsten Tag hat er sich selbst in einer psychiatrischen Klinik vorgestellt. Er war 9 Monate in stationärer Behandlung und wurde auf Medikamte (Trevilor und Tavor) eingestellt. Damit wurde es viel besser. Irgendwann ließ man das Tavor wieder ausschleichen und stellte ihn auf Trevilor ein. Er kam dann noch mal 8 Monate in eine Tagesklinik und auch danach war er noch lange auf die Medikamente angewiesen, aber heute geht er wieder (s)einem geregelten Job nach, hat eine kleine Familie und alles ist prima :)^

Ich wünsche Dir die Kraft und den Mut, Dich vielleicht auch einmal in stationäre Behandlung zu begeben. Wobei es danach sein kann, dass Deine Frau es nicht mehr schafft mit Dir zusammen zu bleiben, denn Du wirst als neuer, starker Mensch daraus wieder hervorgehen. Du wirst Dich viel mehr für Deine Bedürfnisse einsetzen und wahrscheinlich ein bisschen egoistischer werden, weil Du einfach lernen wirst, dass DU wichtig bist... :)* :)* :)*

L?öckchcen1


Du solltest Deiner Frau mal klarmachen oder von jemandem klarmachen lassen, dass Menschen mit Depressionen keine "Ar***löcher" sind, sondern krank.

Vielleicht solltest du dir das erstmal selber klar machen.

Im übrigen kann man von einem erwachsenen Menschen verlangen, das er die Verantwortung für seine Gesundheit übernimmt und alles tu, damit es ihm so gut wie möglich geht.

Ich habe nämlich den Eindruck, das deine Ehe vor dem Aus steht, weil Du nicht bisher eben nicht für deine Gesundheit gesorgt hast. Du somit keine Verantwortung für dich übernimmst und somit auch keine Verantwortung in deiner Ehe übernehmen kannst.

Mein Mann hat übrigens auch viele jahrelang jeglichen Verantwortung für seine Gesundheit verweigert und stattdessen mir die Schuld für sein Befinden gegeben. Ihrgendwan konnte ich nicht mehr. Ich reichte die Scheidung ein. Im Scheindungsantrag stand klipp nd klar als Begründung, das mein Mann depressiv ist und eine fachärztliche Behandlung verweigert.

Eine Woche nach dem mein Mann dem Scheidungsantrag erhalten hatte, war er das erst mal beim Psychiater. Seit dem trägt der die Verantwortung für sein Wohlergehen selber und ich habe den Antrag zurückgenommen. Wir sind nach wie vor ein Paar.

LLöc4kOchenx1


Ich habe leider die Anrede vergessen, mein Text gilt natürlich Sascha.

Ldöck}chexn1


Lieber Sascha

Du hast die Wahl, zu deiner psychischen Erkankung zu stehen und an ihr mit psychiatrischer und/ oder psychotherapeutischer Hilfe zu arbeiten und so deiner Ehe eine Chance zu geben.

Oder bald keine Frau mehr zu haben, dafür aber weiterhin Herzrasen und vielleicht noch so einiges mehr.

SDamlexma


Was hat denn die Frau damit zu tun ??? Wenn die Frau sich ihm gegenüber so rücksichtslos verhält, glaube ich nicht, dass er sich das antun muss. Er kann doch seine Beschwerden therapieren auch OHNE Frau. Ich würd sie jedenfalls abschießen, ihr Verhalten ist ein absolutes NoGo. :(v

L3öckHchen1


Hi Semlema,

warst oder Bist Du in einer Beziehung mit einem psychisch Kranken Menschen der jede Verantwortung für sich verweigert. Kannst Du überhaupt verstehen was das bedeutet?

SPamlexma


Nein, kann ich nicht. Kannst du es ???

Es ist jedenfalls alles andere als förderlich, wenn man von einem Menschen als

depressives "a...h"

bezeichnet wird. :(v

SjamlYemxa


Falls du es falsch verstanden hast: Ich beziehe Stellung für Sascha, nicht für seine Frau. Ich sage, ER soll sich trennen, damit es IHM besser geht.

C_ha-sTu


Löckchen,

ich verstehe absolut, was Du sagen willst und ich teile Deine Meinung. Aber das rechtfertigt doch NIEMALS, dass man jemanden ein "depressives Arschloch" nennt. Ich schreibe das hier bewusst aus, was Sascha und ich bisher nicht wörtlich getan haben. Aber das geht nicht. Man kann genervt, enttäuscht, wütend sein, aber so geht das nicht.

Schönen Gruss

Cha-Tu

s6asch'a74


danke für die lieben meldungen...

ich mach mir mal meine gedanken...

lg

sascha

L+öckAchenx1


Hi Cha- Tu

"depressives Arschloch"

stimmt, die Ausdruckweise ist völlig daneben und nicht zu tollerieren. Aber die Gefühle die dahinter stecken, die kann ich vollkommen nachvollziehen.

Liebe Gruß

L?öckcKhe9n1


Ich sage, ER soll sich trennen, damit es IHM besser geht.

Hi Samlena,

psychische Krankheiten verschwinden nicht, wenn der Kranke sich vom Partner trennt. Die Ursache einer psychischen Störung liegt immer beim Kranken selber. Und es wird nur besser wenn er (mit professioneller Hilfe) an sich arbeitet.

Und es gibt einen Grundsatz: Während einer depressiven Episode sollten keinerlei schwerwiegende Entscheidungen getroffen werden. Das heißt Arbeitsplatzwechsel, Trennungen von Partner usw auf die Zeit nach der Episode verschieben.

Cvh>a-xTu


Während einer depressiven Episode sollten keinerlei schwerwiegende Entscheidungen getroffen werden.

:)^

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