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Panische Sorge vor Herzmuskelentzündung

Lröckcjhen11


Hi Cha-Tu

das ist eigentlich kein Widerspruch. Ich halte "Schwimmen in kaltem Wasser" für eine Extremsportart.

Es ist ein Extremsport.

Ich möchte wetten, das die Frauen von denen Fullios schreib, auch nicht in wohltemperiertem Wasser gebadet haben. Deshalb mein Einwand.

Fjulllios


Ist so ne Vorstellung für dich nicht schlimm?

Wenn du mich so direkt fragst ":/ hm fällt mir nur meine Familie ein.

Gruss

Lköckckhenx1


Lieber Fullios

Die Vorstellung zu sterben ist für mich nicht schlimm. Es ist natürlich zu sterben, so normal wie geboren zu werden. Ich habe Menschen sterben sehen, weis was sterben ist. Es ist wirklich nichts schlimmes.

Du selber warst dem Tod sehr nahe, in dieser Situation hattest du keine Angst, schreibst Du.

Du hättest auch keine Angst entwickelt, wenn sich dein Zustand weiter verschlechter hätte. Du wärst einfach friedlich eingeschlafen.

Nun, was ist daran so schlimm zu sterben? Was genau ängstigt dich?

C5hax-Tu


Für mich ist der Gedanke ans Sterben "schlimm", wenn ich dabei an meine Frau denke, die der Mensch ist, den ich am meisten liebe. Sie zu verlieren, oder zu wissen, wie sehr sie um mich trauern wird (je nach dem, wer zuerst stirbt), DAS ist schlimm.

Am Sterben an sich und am Tod an sich finde ich nichts Schlimmes, nur die Folgen (Trauer, Alleinsein, Einsamkeit) sind schlimm. Für die Hinterbliebenen.

Schönen Gruss

Cha-Tu

LRöckc henx1


Für mich ist der Gedanke ans Sterben "schlimm", wenn ich dabei an meine Frau denke, die der Mensch ist, den ich am meisten liebe. Sie zu verlieren, oder zu wissen, wie sehr sie um mich trauern wird (je nach dem, wer zuerst stirbt), DAS ist schlimm.

Ja, das sehe ich genau so. Der Verlust eine geliebten Menschen schmerzt, nur das ist das schlimme.

Aber hier geht es ja um Fullios Ängste.

FUullixos


Nein genau Chatu hats auf dem Punkt getroffen!!!! und das zu 100%. Das ist nähmlich meine größte Angst. Nur das! Sonst nichts! Das könnten genau meine Worte sein. Aber wie ich sehe geht es euch in dem Punkt genau so.

Gruss

Fpullxios


Nachtrag:

als das mit dem Thorax passiert ist war ich noch nicht verheiratet. Das Einzige was ich in dieser Situation getan habe war das, dass ich meine Eltern beobachtet habe. Ich habe gesehen wies sie geweint haben und das war echt hart. Nun bin ich verheiratet und habe Kinder, da ist dann der Gedanke umso stärker.

Kriegt man sowas in einer Verhaltenstherapie auch einiger Maßen in den Griff?

Gruss

R>husx Tx.


fullios .. dann denkst du das was 99 % aller denken ... hattest du ein nahtoderlebnis ??? bei sepsis oder spontanem pneumothorax?

LQöck^c<hen1


Hi Fullios

Kriegt man sowas in einer Verhaltenstherapie auch einiger Maßen in den Griff?

bei einem Guten Verhaltenstherapeuten, sicher.

Was glaubst Du, schmerzt dich am meisten, das du mit deinem Tod den Kontakt zu deinen Elertern, Partnerin und Kindern verloren hast?

Oder, das Deine Kinder, Eltern und Partnerin ohne dich weiter leben müssen?

F ull2ixos


beides. Das zweite eher mehr.

Ich bekomme richtig blöde Gedanken wenn ich unterwegs bin. Dann denke ich mir, was wenn was passiert, wie bekommen die es mit. Das schlimmste ist dann das plötzlich, wenn´s unerwartet auftritt. Diese Gedanken sind schlimm.

@ Rhus-T.

bei beiden. Der Thorax war aber schlimmer, da es zunehmend schlechter wurde bis die Drainage gelegt wurde. Ich hatte irgendwann keine Kraft mehr und mein ganzer Körper hat gestochen. Der Arzt meinte, dass es an der Sauerstoffzufuhr lag.

Gruss

Lxöckcxhen1


Das schlimmste ist dann das plötzlich, wenn´s unerwartet auftritt.

Was würde deine Angehörigen dann tun, deine Frau, deine Kinder?

Cvha-xTu


Ich bekomme richtig blöde Gedanken wenn ich unterwegs bin. Dann denke ich mir, was wenn was passiert, wie bekommen die es mit. Das schlimmste ist dann das plötzlich, wenn´s unerwartet auftritt. Diese Gedanken sind schlimm.

Fullios,

Du willst "Sicherheit" und "Kontrolle". Aber die kann es letztendlich nicht geben... Aber das ist ein psychisches Problem, kein kardiologisches. Ob ein Verhaltenstherapeut Dir helfen kann, musst Du ausprobieren. Sollte es Dir nach einigen Stunden nichts bringen (normalerweise kann man 5 Stunden "ausprobieren"), wechsele rechtzeitig zu einem "tiefenpsychologisch fundierten Therapeuten", und vergeude keine wertvollen Stunden; die Kasse zahlt ja nicht unendlich.

Lieben Gruss

Cha-Tu

F{ullxios


Du hast schon recht. Das ist mir mittlerweile klar geworden. Ob alle Symptome dann auch psychisch sind weiß ich nicht. Aber ein großer Teil bestimmt schon. Die GS sind aber trotz Antibiotika nicht weg. Mein Hausarzt hat mir die AB Therapie verlängert, obwohl die Blutwerte normal waren. Erschreckend sind aber trotzdem am meisten die Kardiologischen Symptome :-)

Gruss

LRöckc'h'en1


Lieber Cha-Tu

wieviele Sitzungen würdest du einer tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie einräumen bis zur ersten Besserung.

C/ha-LTu


Liebes Löckchen,

das kann man so wirklich nicht sagen. Manchmal kommen in den ersten Stunden schon Dinge hoch, die die Klienten und die Therapeuten sehr überraschen, und dann geht es oft sehr schnell. Andere wiederum brauchen schon 30 Stunden, um ausreichendes Vertrauen zum Therapeuten zu entwickeln.

Aber ich wage mich mal weit aus dem Fenster: Im Idealfall (Patient ist motiviert, Therapeut ist kompetent, Sympathie auf beiden Seiten schnell da), dann dürfte nach 10-15 Stunden eine Erleichterung spürbar sein. Aber es kann auch 30 oder 50 dauern.

Schönen Gruss

Cha-Tu

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