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Bitte um Hilfe bei Befund Lz-Ekg

_?delgilah_ hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum,

ich habe schon seit über 2 Jahren mit Herzrhythmusstörungen zu kämpfen. Prinzipiell habe ich die glaube ich sogar noch länger, da mir schon vor Jahren häufiger aufgefallen ist, dass ich immer mal ein "komisches Pochen" im Hals habe, da habe ich das aber nie mit dem Herzen in Verbindung gebracht.

In den letzten 2-3 Jahren wurden nun häufiger mal EKG's erstellt, Herzecho, Belastungs-EKG, LZ-EKG usw., es war immer alles ohne nennenswerten Befund. Im LZ-EKG waren Extrasystolen erkennbar, damals aber nur ca. 1000 in 24 Stunden und es wurde nichts weiter veranlasst. Nun hatte ich im letzen Jahr das Gefühl, dass sich die Extrasystolen verschlimmern.

Bei meinem ersten erneuten Besuch beim Kardiologen (mittlerweile bei einem anderen Kardiologen, weil ich umgezogen war) im Februar 2010.

Hier wurde im LZ-EKG festgestellt:

"(...) 8200 VES / 24 Stunden, keine Pausen größer als 2 sec. adäquate Frequenzregulation. (...) Vermehrte ventrikuläre Extrasystolie mit häufigen polytopen singulären VES und einzelnen Couplets. Bei guter linksventrikulärer Funktion hat diese Rhythmusstörung eine sehr gute Prognose und bedarf keiner spezifischen Rhythmustherapie. (...) Eine nochmalige Kontrolle in 6 Monaten ist emfpehlenswert."

Das ebenfalls durchgeführte Belastungs-EKG war in Ordnung (bzw. den Umständen entsprechend, ich treibe leider nicht furchtbar regelmäßig Sport, habe aber keinen Bürojob, fahre häufiger mit dem Rad, gehe 1x/Woche tanzen und bin schlank)

So, die 6 Monaten waren vorbei und ich habe letzte Woche ein erneutes LZ-EG gemacht, heute kam der Befund:

"(....) Gehäufte polytope singuläre VES (7450 / 23 Stunden). Kurzanhaltende 2:1-Extrasystolie. 39 Couplets, keien Tripletts, keine ventrikulären Salven. Keine SVES.(...)"

Beurteilung: "Deutlich vermehrte ventrikuläre Extrasystolie mit gehäuften polytopen VES sowie einzelnen Couplets ohne Nachweis höhergradiger ventrikulärer Rhythmusstörungen. Vermutlich handelt es sich um eine ventrikuläre Extrasystolie aus dem rechtsventrikulären Ausflusstrakt, die, falls die Patientin stark symptomatisch sein sollte, auch mit einer Ablationstherapie behandelt werden könnte. Eine komplette kardiologische Verlaufskontrolle mit Echokardiographie und Ergometrie ist emfpehlenswert. (...)"

So...

Mir ist der Befund im Großen und Ganzen klar, auch, dass ich nun wieder mal zum Herzecho und zum Belastungs-EKG soll.

Ich mache mir aber, da diese VES nun schon seit 2 Jahren Thema sind (und davor wohl auch schon), doch immer wieder Gedanken, ob die VES gefährlich werden können? Ich habe gelesen (ja, ich weiß, Dr. Google sollte man nicht befragen *g*), dass polytope VES gefährlich werden können, und bin diesbezüglich immer wieder etwas verunsichert. Ich muss dabei sagen, ich mache mich schon längst nicht mehr so verrückt wie zu Beginn und versuche, das Stolpern zu akzeptieren und hinzunehmen. Nun kommen aber wieder Gedanken auf...Ich habe auch keine "Lust", dass noch Jahre zu haben...Eine Ablation stelle ich mir aber auch nicht so prickelnd vor, bzw. ich weiß nicht, ob das der Diagnose angemessen wäre?

Ich gehe am Dienstag zu meinem Hausarzt, der soll den Befund mit mir besprechen.

Trotzdem würde ich hier gerne mal nachfragen, da ich weiß, dass sich hier einige sehr gut auskennen, wie ihr

– den Befund beurteilen würdet

- ob ihr wisst was ich vielleicht selbst noch gegen die VES machen kann (ist die Einnahme von Kalium / Magnesium sinnvoll? Bei Kalium bin ich mir nie sicher, weil da ja z.T. auch gesagt wird, dass man das nicht nehmen soll, dass es zu einer "Überdosierung" kommen kann...oder ist das Quatsch und ich sollte so ein Präparat einnehmen?)

- was ihr zu dem im Befund angesprochenen Thema Ablation sagt

...Ja, und vielleicht fällt euch auch noch etwas anderes ein...Ich bin aktuell wie gesagt wieder ein wenig beunruhigt .Ich frage mich auch immer wieder, ob es mit der Schilddrüse zusammenhängen könnte.

Ich schwitze recht schnell, habe immer häufiger Zyklusstörungen (i.S.v. lang andauernden Schmierblutungen etc.), häufiger Stimmungsschwankungen, die Extrasystolen...aber die Punkte "Schwitzen" und "Stimmungsschwankungen" sind jetzt nicht so ausgeprägt, dass ich direkt davon ausgehen würde dass da was krankhaft verändert ist, ansonsten...mein Blutdruck ist okay, und sonstige (laut Internet) genannte Symptome passen auch nicht. Es wurden auch schon häufiger die Werte untersucht (eben diese 3 Standardwerte vom Hausarzt), da hieß es immer, alles sei okay. Soll ich davon ausgehen, dass dem dann auch so ist, oder wäre das möglicherweise auch nochmal ein Ansatzpunkt?

Vielen Dank schonmal für eure Hilfe!

Liebe Grüße

*:)

Antworten
C:ha-*Txu


Eine Ablation stelle ich mir aber auch nicht so prickelnd vor, bzw. ich weiß nicht, ob das der Diagnose angemessen wäre?

Hallo, Delilah,

angemessen ist in so einem Fall das, was Dir gut tut. Eine Ablation ist kein MUSS, aber durchaus ein KANN, da alle Deine ES aus der Kammer selbst kommen. Das MUSS nicht gefährlich werden, KANN aber. Wenn Dir das Angst macht und Dir evtl. sogar die Lebensqualität verdirbt, solltest Du tatsächlich an eine Ablation denken (aber zuerst das beachten, was ich unten noch zur Schilddrüse schreiben werde).

Bei VES kann man selbst kaum etwas machen. Wenn kein nachgewiesener (!) Kalium-Mangel besteht, würde ich von Kalium-Zufuhr abraten (Deine Infos sind richtig, man sollte Kalium nur nehmen, wenn ein Mangel besteht, anderenfalls kann ein Zuviel an Kalium sogar Rhythmusstörungen auslösen). Einen Versuch mit Magnesium könntest Du machen, da keinerlei Nebenwirkungen zu erwarten sind. Zuviel bzw. nicht benötigtes Magnesium wird ausgeschieden.

Auf jeden Fall würde ich auch die Schilddrüse gründlich untersuchen lassen, bevor Du eine Entscheidung in Bezug auf die Ablation triffst. Und zwar bitte ALLE relevanten Schilddrüsenwerte testen lassen. Meistens wird nur der TSH-Wert getestet, der nicht sehr aussagefähig ist. Ich habe im vorvorigen Jahr an mir selbst erlebt, dass ich eine Schilddrüsenentzündung hatte, und dabei einen normalen TSH. Selbst meine Ärztin hat gestaunt. Zu einer sicheren Schilddrüsenuntersuchung gehören diese sechs Werte: TSH, fT3, fT4, TSH, TPO-AK, Tg-AK, TRAK.

Alles Gute wünsche ich Dir

Cha-Tu

_9deliHlah_


Hallo Cha-Tu,

vielen Dank für deine rasche Antwort!

Dann werde ich mir wohl einen Endokrinologen suchen und meine Schilddrüse untersuchen lassen. Der Endokrinologe wird dann ja hoffentlich alle relevanten Werte untersuchen, aber danke, dass du mir nochmal geschrieben hast, welche das sind.

Zur Ablation: Ist denn die Ablation an sich gefährlich, gibt es größere Risiken oder die Gefahr von Nebenwirkungen im Anschluss? Und ist man danach definitiv beschwerdefrei, oder können dann immer noch VES auftreten, die gefährlich werden können? Oder ist es so, dass dann nur noch SVES auftreten könnten?

Weißt du, ich habe aktuell nicht mehr soviel Angst davor, dass wirklich etwas schlimmeres passiert, jedenfalls nicht mehr in dem Maße wie früher. Ich spüre die VES allerdings täglich, und je nachdem, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass die VES gefährlich werden können, würde ich im Zweifelsfall dann natürlich eher über eine Ablation nachdenken (je nachdem, wie "gefährlich" diese an sich ist).

Kann man denn überhaupt eine Aussage darüber machen, in wieviel Prozent der Fälle oder unter welchen Voraussetzungen eine Gefahr bei VES besteht?

Magnesium werde ich mal ausprobieren. Von den Ärzten bekommt man leider immer gesagt, man solle ein Kalium-Magnesium-Präparat einnehmen... Ich hatte einen Arzt auch schon auf die Problematik mit dem Kalium angesprochen (weil ich es u.a. hier gelesen hatte, dass es sein kann dass bei normalem Kaliumspiegel die zusätzliche Zufuhr von Kalium nicht gut ist), dieser hat dann aber betont, dass diese Information so nicht stimme. Ich habe das Präparat dann damals nicht genommen :-/ Aber ich werde nun mal regelmäßig eine Magnesium-Tablette nehmen, wenn das unproblematisch ist, diese "alleine" zu nehmen.

Beim letzten Blutbild vor 2-3 Jahren war mein Kalium-Wert auch im völlig normalen Rahmen, seitdem wurde aber auch kein Blutbild mehr gemacht, glaube ich.

*:)

cOliNcomxo


Hallo delilah,

mein Kaliumwert ist immer "grenzwertig".

Mein Hausarzt riet mir - täglich 1 Banane

C>ha-xTu


Hallo, Delilah,

Du könntest es dennoch mal mit Kalium versuchen, aber in der Form, die clicomo empfiehlt: Eine oder zwei Bananen am Tag können da schon hilfreich sein, OHNE die Probleme, die synthetisches Kalium evtl. machen kann.

Zur Ablation: Ist denn die Ablation an sich gefährlich, gibt es größere Risiken oder die Gefahr von Nebenwirkungen im Anschluss?

Nun, es KÖNNEN alle die Probleme auftreten, die mit einer Herzkatheterisierung einhergehen. Bei einer Herzkatheteruntersuchung liegt das Risiko eines Zwischenfalls bei 2-3%, das Risiko eines tödlichen Zwischenfalls deutlich unter 1%. Zumindest sind das die Zahlen, die ich vor längerer Zeit mal recherchiert habe, es kann sein, dass die heute sogar noch niedriger sind, denn die Wissenschaft hat auch auf diesem Gebiet grosse Fortschritte gemacht.

Und ist man danach definitiv beschwerdefrei, oder können dann immer noch VES auftreten, die gefährlich werden können?

Leider ja. Manchmal wird eine zweite fällig, manchmal aber klappt es auch gar nicht (aber das ist sehr selten). Vor allem bei polytopen ES ist keine Garantie möglich, weil diese ES ja an mehreren Stellen ihren Ursprung haben.

Leider kann man auch nicht genau sagen, wie gefährlich diese ES sind. Man hat Wahrscheinlichkeiten, dass z.B. polytope ES eher entarten als andere, aber auch das heisst keineswegs, dass ein Patient mit polytopen ES generell gefährdet ist.

Kann man denn überhaupt eine Aussage darüber machen, in wieviel Prozent der Fälle oder unter welchen Voraussetzungen eine Gefahr bei VES besteht?

Ich habe mal gehört (finde die Quelle aber nicht mehr), dass die Zahl bei 3% läge. Das heisst aber NICHT, dass 3 von 100 diese gefährlichen ES haben, sondern lediglich, dass das potentielle Kandidaten sind.

Lieben Gruss

Cha-Tu

jjas'on2Q7


Hi Leute,

ich bin auch ab und an mal hier aber wie ihr sehr immer seltener :-)

ich habe mich eigentlich nur eingelogt weil der deliah aus interesse was schreiben wollte:

@ deliah

du schreibst von über 5000 Extrasystolen, wie ist das eigentlich ernährst du dich gesund rauchst du hast du übergewicht oder viel stress oder etwas anderes womit man das in verbindung bringen könnte?? ich habe z.b. mein leben radikal umgekrempelt und es hilft manchmal. ich rauche z.b. nicht mehr ernährung wurde auch komplett geändert usw.

denn es wird ja immer gesagt bei einem gesunden herzen sind hin und wieder extrasystolen nicht gefährlich sei es ventr. oder supr. bis hier hin bin ich mit der meinung einverstandn ! aber sind denn über 5000 nicht zu viele ? (zum letzten teil darf auch cha tu antworten :-) hi übrigens)

ciaoi

C1ha-5Tu


Hallo, Jason,

ach, ein "zuviel" gibt es kaum... Hier gab es mal einer Userin (leider habe ich den Namen vergessen, und sie schreibt hier auch nicht mehr oder nicht in diesem Herz-Teil des Forums), die über 30000 (!!!) ES hatte, und die damit gut klar kam und laut ihrem Kardiologen auch keineswegs gefährdet war. Es kommt immer darauf an, WO die ES ihren Ursprung haben und wann sie in den Herzschlag einfallen. Das alles sieht man im EKG. Wenn ein Doc das EKG also gesehen und das Ganze als harmlos diagnostiziert hat, ist das recht sicher (aber Du weiss ja, 100% Sicherheit gibt es nicht). Wenn solche Mengen aber subjektiv belasten, sollte an eine Ablation gedacht werden. Da diese aber mit Risiken verbunden ist, sollte man sich das sehr sehr gründlich überlegen, sofern es nicht medizinisch notwendig ist.

Schönen Gruss, ich hoffe, Dir geht es gut/besser.

Cha-Tu

jkaso!n27


Ja mir geht es besser :-) Danke

das Extrasystolen nicht gefährlich sind habe ich ja verstanden ? aber das Sie bei völlig gesunden Menschen in vielen Mengen als ventr. auftreten will mir nicht in den Kopf gehen ?

Es wäre dem gleich wenn z.b. Lukas Podolski, Michael Schumacher oder Vitali Klitschlo 6000 Ventr. Extrasystolen hätten, dann scheint mir das doch irgendwie komisch. Würde wir jetzt sagen jemand ist übergewichtig, trinkt zu viel oder raucht zu viel oder hat Probleme mit der Sd usw..Dann wäre es ein wenig für den Verstand einfacher. Du z.b. meine ich mich zu erinnern sagtest mal das du vor deinen Herzinfarkten nicht Extrasystolen in der Menge wie heute hattest oder ?

Lg

C8ha-#Tu


Doch, ich hatte schon vor 35 Jahren viele ES, und damals war ich jung, gesund und fit wie ein Turnschuh.

Gruss

Cha-Tu

Lmöckcxhenx1


Hi Jason,

die meisten Menschen spüren ihrn Herzschlag nicht, spüren dann auch keine ES. Warscheinlich haben alle Menschen es öffteren mal eine ES ohne es zu wissen.

Es hängt auch immer von der inneren Einstellung ab, ob mich ein kurzzeitiges ziehen im Brustkorb beunruhigt oder nicht. Mich beunruhigt es nicht.

_Ed)elilHah_


Huhu,

entschuldigt, ich war am WE nicht zu Hause, deshalb antworte ich erst jetzt!

@ Cha-Tu:

Danke für deine erneute ausführliche Antwort :-) Das mit den 1-2 Bananen / Tag werde ich mal versuchen. Ansonsten habe ich heute mal begonnen, Magnesium zu nehmen (1 Tablette mit 240g Magensium).

Bei den Bananen könnte ich nur das Problem haben, dass sich die negativ auf meine Verdauung auswirken (ich habe Magen/Darm-technisch sowieso manchmal Schwierigkeiten, auch aufgrund meiner Lactoseintoleranz und neige auch eher zur Verstopfung), aber ich werde es einfach mal versuchen, wenn auch vielleicht eher mit einer Banane pro Tag oder alle 2 Tage. ;-) Danke auch für deine Infos hinsichtlich der Gefährlichkeit der ES!

@ Jason:

Hi Jason! Also ich ernähre mich größtenteils gesund (ich habe unregelmäßige Arbeitszeiten, weil ich als Familienhelferin arbeite und meine Termine täglich anders liegen – ich versuche aber an Tagen, wo ich Mittags zu Hause bin, immer zu kochen. Ich würde sagen, ich könnte vielleicht weniger Süßgkeiten essen, aber ansonsten glaube ich, ist meine Ernährung soweit in Ordnung). Ich rauche nicht (habe ich noch nie), ich trinke keinen Kaffee, so gut wie nie Alkohol und bin normalgewichtig (1,67m/57kg). Ich habe auch keinen übermäßigen Stress, zumindest empfinde ich das nicht so.

Zu der Zeit, als die ES gefühlt mehr wurden, habe ich mich möglicherweise selbst gestresst (ich habe zu dieser Zeit an einer Art Angststörung gelitten, die sich darauf bezogen hat, dass ich ständig das Gefühl hatte, gleich umzukippen...das war 2005, und in diesem Zeitraum habe ich auch irgendwann dieses Herzstolpern bemerkt -festgestellt wurde allerdings nur ein leichter Mitralklappenprolaps damals). Aber das ist 5 Jahre her und mir geht es auch schon länger wieder gut, die ES sind aber mehr geworden.

Mir ist selbst nicht so wirklich klar, woher diese Menge an ES kommt, wenn ich doch eigentlich "gesund" bin?

Wie du schreibst – da keine wirkliche Ursache erkennbar ist, fällt es einem schwer, das nachzuvollziehen.

Und das ist auch ein Punkt, wo ich merke, dass ich immer wieder nachgrübele, wie das möglich ist – eigentlich gesund zu sein aber seit Jahren die ES zu haben. Und dann fällt es auch schwer, zu glauben, dass wirklich alles okay mit einem ist. :-/

Die Schilddrüse werde ich ja nun nochmal genauer untersuchen lassen, mal sehen, was hierbei herauskommt.

*:)

L~öGckcShexn1


Und das ist auch ein Punkt, wo ich merke, dass ich immer wieder nachgrübele, wie das möglich ist – eigentlich gesund zu sein aber seit Jahren die ES zu haben. Und dann fällt es auch schwer, zu glauben, dass wirklich alles okay mit einem ist. :-/

Warum nicht mal der Umkehrschluß:

Ich habe jetzt seit 5 Jahren ES. Aber nichts ist passiert. Also muss ich wohl gesund sein.

_wdelilLah_


Mhm, da hast du natürlich auch wieder Recht *g*

Aber die ES haben ja schon zugenommen (von wenigen ES auf ca. 1000 ES auf ca. 8000 ES), und...mhm, da halt niemand sicher sagen kann, was die Ursache der ES ist und was ich gegen sie tun kann, kann ich auch nicht 100%ig beruhigt sein.

Ich weiß, dass es 100%ige Sicherheit nicht gibt, und dass ich, wenn alle eventuell noch antstehenden Untersuchungen (Herzecho, Belastungs-EKG, von mir angedacht noch Untersuchung der Schilddrüse und ev. generell großes Blutbild) ohne Befund sind, wohl weiterhin damit klarkommen muss, diese Art von ES zu haben und damit zu leben.

Da ich aber generell eher ein hypochondrischer Mensch bin, fällt mir das nicht so leicht ;-) Ich lasse mich einfach zu leicht wieder aus der Bahn werfen und verunsichern, was den Glauben an meine Gesundheit angeht.

jdaso:n27


Hi,

ich muss hier der deliah schon recht geben, denn unbegründet so viele extrasystolen zu haben beunruhigt einen schon vor allem wenn es so viele sind unabhängig . woher sie stammen und schreibt sie ja es sind ventr. wenn ich z.b. einen herzinfarkt bekommen hätte oder wäre übergewichtig würde viel rauchen und trinken halt nicht gesund leben und hätte danach extrasystolen und der arzt würde mir sagen deine es sind harmlos oder auch nicht , dann würde ich anders damit umgehen wie wenn ich ein totale gesundes leben habe. vor allem wenn man die dinger stark spürt dann kann ich mir ohne probleme vorstellen das es unangenehm wird. ich habe zwar bißchen gelernt damit umzugehen aber ich bin halt meinung das extrasystolen anders sind kopfschmerzen, bauchschmerzen oder sonstiges natürlich gibt es schlimmeres.......

lg

CGhGa-Tu


Jason,

es ist eher umgekehrt: Wenn man einen Infarkt hatte oder gar zwei ;-) und der Arzt sagt einem dann, dass die Extrasystolen harmlos seien, dann ist das VIEL schwerer zu glauben und sich darauf einzulassen. Glaub mir. Ich weiss, wovon ich rede ;-)

Delilah,

in DEINEM Fall würde ich allerdings auch versuchen, noch ein paar andere Meinungen einzuholen, evtl. auch mal einen Rhythmologen aufzusuchen. Vielleicht solltest Du auch versuchen, mal einen Termin bei einer Kapazität zu bekommen, zB. Prof Kuck in Hamburg. Klar, das ist mühselig. Wenn Du z.B. in München wohnst und dann nach HH zur Untersuchung fahren müsstest, ist das lästig. Aber bei ausschliesslich VES, die dazu noch polytop sind, würde ich das investieren. Und wenn der dann auch sagt "Harmlos"; dann kannst Du wirklich ruhig schlafen... :-)

Schönen Gruss

Cha-Tu

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