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Blutwerte nicht in Ordnung

tihe-,cavxer


Ein Zusammenhang zwischen Vitamin D und Anämie ist m.W. nur bei nierenkranken Patienten beschrieben - ansonsten gehört Vitamin D nicht zur Anämiediagnostik.

Im übrigen verstehe ich die Ansicht des Arztes nicht so ganz: 12,4 ist für eine Frau in Ordnung, es bestehen keine Anämiesymptome - wie der Kollege dazu kommt, von Schwangerschaft und Höhenaufenthalten abzuraten, ist mir ziemlich schleierhaft. Wenn man der Sache unbedingt auf den Grund gehen will, kann man noch B12-Diagnostik machen, da es ja ein bisschen in die Richtung "nicht allzuviele, dafür aber große Erythrozyten" geht - aber wozu?

Alles in allem mal wieder ein schönes Beispiel dafür, dass Untersuchungen "aus Spaß und Interesse" unsinnig und schädlich sind - wer viel misst, misst viel Mist...

Grüße

K&irscqhwo9lxke


Nya Spaß und Interesse

Ich meine mir wurde nie Blut abgenommen und mal ein Erst-Check gemacht,was das allererste mal bei meinem neuem Hausarzt angeboten wurde,wieso also nicht?

Zu dem Wert 12,4 – er meinte,dass das nicht im Normbereich liegt,keine Ahnung,ich bin ja kein Arzt ???

Aber ich werd das aufjeden Fall mal ansprechen.

@Maerad..Nee,soviel in meiner Auswertung steht hat er das nicht untersucht.

M9aeraxd


12,4 ist niedrig, aber für eine junge Frau im Normbereich. Er hat sich wahrscheinlich blind an den Laborangaben gehalten, die in diesem Falle tatsächlich die Normwerte für Männer angeben.

ssupermoYm64


Ein Zusammenhang zwischen Vitamin D und Anämie ist m.W. nur bei nierenkranken Patienten beschrieben – ansonsten gehört Vitamin D nicht zur Anämiediagnostik.

Das ist mir klar – aber da bei hr ja nocht wirklich was auf Anämie hindeutet, könnten entsprechende "Befindlichkeitsstöeungen" auch daran liegen.

@ Kirschwolke

Sag doch dem Arzt, dass deine Mutter, dein Vater, deine ..... den Wert haben bestimmen lassen und er viel zu niedrig war und da du eben auch nicht so viel in der Sonne bist – und dann noch ohne Sonnenschutz – würdest du ihn auch gerne kontrollieren lassen. Im übrigen würde ich das deinen Eltern tatsächlich auch empfehlen. Ein Mangel macht nicht immer Beschwerden – kann langfristig aber große Probleme nach sich ziehen.

Egal, mit wem ich bisher gesprochen habe und wer sich testen ließ – KEINER hatte einen Wert im Normbereich!

Es kann sein, dass du "trotz unter 18" die Analyse bezahlen musst, weil es eben keine Kassenleistung ist.

t!he-gcave{r


Das ist mir klar – aber da bei hr ja nocht wirklich was auf Anämie hindeutet, könnten entsprechende "Befindlichkeitsstöeungen" auch daran liegen.

Wohl kaum: Erstens hat auch noch niemand einen Zusammenhang zwischen den beschriebenen "Befindlichkeitsstörungen" und Vitamin D beschrieben. Zweitens sind die offenbar so minimal, dass die OP sie im ersten Posting noch verneint und nur auf Nachfrage ("wenn überhaupt, dann") benannt hat.

Mit anderen Worten: Schon die erste Blutabnahme war unnötig, weitere Diagnostik ist noch unnötiger. Und Empfehlungen, den Arzt anzulügen, um Untersuchen zu bekommen, sond grundsätzlich immer unnötig!

s|upejrmoRm6x4


Mit anderen Worten: Schon die erste Blutabnahme war unnötig, weitere Diagnostik ist noch unnötiger. Und Empfehlungen, den Arzt anzulügen, um Untersuchen zu bekommen, sond grundsätzlich immer unnötig!

Eine Untersuchung auf Vitamin D ist nie überflüssig (s.o.) – mind. 80 % der Deutschen haben einen Mangel.

Vitamin D ist wichtig für:

Krebsprävention: [[http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=78328]]

Rheumapatienten: [[http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/skelett_und_weichteilkrankheiten/rheuma/default.aspx?sid=609686]]

Multiple Sklerose: [[http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/multiple_sklerose/default.aspx?sid=610498]]

Geistige Aktivität: [[http://www.aerzteblatt.de/v4/news/newsdruck.asp?id=41781]]

Brustkrebs: [[http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/mamma-karzinom/default.aspx?sid=600904]]

Grippe: [[http://www.ajcn.org/cgi/content/abstract/ajcn.2009.29094v1]]

Darmkrebs: [[http://www.bmj.com/content/340/bmj.b5500.full.pdf+html]]

Depression: [[http://www.reuters.com/article/idUSTON57794620080505]]

Ach ja, und für stabile Knochen ist es auch nch wichtig. ;-)

@ the caver

Kennst du deinen Spiegel?

s`up+ermomx64


Und Empfehlungen, den Arzt anzulügen, um Untersuchen zu bekommen, sond grundsätzlich immer unnötig!

Echt? Na ja, meine Erfahrungen mit Ärzten bzgl. Vitamin D war so, dass sie es für "unnötig" hielten – und hinterher geschockt waren, wie niedrig der Wert war. Diese Patienten waren erwachsen und konnten sich den Ärzten gegenüber behaupten.

Eine unter 18 jährige ist vielleicht nicht so standfest in dem Bereich – und da ist es einfach leichter, einen anderen Grund vorzuschieben, als sich auf lange Diskussionen einzulassen. Denn leider wissen die meisten Ärzte zu wenig in dem Bereich – und es interessiert sie auch nicht wirklich.

Dass sieht man auch daran, dass die Empfehlungen zur Aufsättigung, die bei einem extremen Mangel gegeben werden, oft lächerlich sind.

Mtaerxad


Wenn wir ständig sämtliche Werte trotz fehlender Symptome testeten, dann gute Nacht Gesundheitssystem.

Cdha-xTu


Jaja, die dummen Ärzte und die tollen, klugen Patienten, die immer eine Nase vorn haben vor dem Arzt. Warum geht Ihr eigentlich noch zu Ärzten, wenn Ihr ihnen sowieso nicht vertraut, und nehmt denen, die ihnen vertrauen, die Zeit weg? Dr. Google hat sicherlich mehr Kompetenz.

Cha-Tu

MaaOeYrad


Baldrian, Cha-Tu? ;-D ]:D *:) :)_

CLhua-Txu


Tavor :=o :-X 8-) o:)

tShe2-caxver


Eine Untersuchung auf Vitamin D ist nie überflüssig (s.o.) – mind. 80 % der Deutschen haben einen Mangel.

Unsinn – vielleicht solltest Du Dir mal die Definitin des Vitamin-D-Mangels näher anschauen. Raten in der Größenordnung von 50% gibt es nur bei Frauen nach den Wechseljahren – deswegen wird da ja auch die einmalige Bestimmung empfohlen.

Im übrigen ist ein positiver Effekt von Vitamin D nur auf den Knochenstoffwechsel wirklich bewiesen – in puncto Infektionen und Tumortherapie gibt es erste kleine Studien, mehr nicht. Und in allen anderen Bereichen, die Du aufgezählt hast, gibt es bisher nur Korrelationsstudien – statistische Zusammenhänge sind aber eben noch keine ursächlichen Zusammenhänge: Ob Leute mit niedrigem Vitamin-D-SPiegel ein höheres Risiko für Herzerkrankungen haben, *weil* sie einen niedrigen Vitraminspiegel haben, ist völlig unbewiesen – es könnte auch an ganz anderen Dingen liegen, z.B. daran, dass sie sich weniger körperlich betätigen, was bekanntermaßen Herzerkrankungen ebenso fördert wie es den Vitamin-D-Spiegel erniedrigt. Man wird sehen, was von all den tollen Erkenntnissen übrigbleibt, wenn wirklich aussagekräftige Interventionsstudien gemacht werden (wenn sie denn jemals durchgeführt werden)...

Es bleibt dabei: Wir haben eine offenbar gesunde Jugendliche, bei der ohne Indikation Untersuchungen durchgeführt wurden, die daraufhin durch unsinnige Empfehlungen verunsichert wurde und der jetzt weitere unsinnige Untersuchungen empfohlen werden, bei denen irgendwann bestimmt auch irgendwas rauskommt, worauf dann irgendwelche Symptome zurückgeführt werden, solange bis die junge Frau überzeugt ist, krank zu sein. So beginnen Patientenkarrieren.

sAu#pe/rmom=64


im übrigen ist ein positiver Effekt von Vitamin D nur auf den Knochenstoffwechsel wirklich bewiesen

Und deswegen sollte man warten, bis man das Alter erreicht hat umd dann gesagt zu bekommen, dass der Spiegel zu niedrig ist und die aufgetretenen Folgen hätten vermieden werden können, wenn man eher was getan hätte?

Na, du kannst das ja tun – ich nicht.

Im übrigen laufen entsprechende Studien in den USA – aber bekanntlich dauert es ja eine Weile bis sie abgeschlossen ist – "Langzeit"-Studien eben. In Europa sind sie in der Vorbereitung. Wenn du solange warten willst – nur zu. ;-)

sluperm6om6x4


Jaja, die dummen Ärzte und die tollen, klugen Patienten, die immer eine Nase vorn haben vor dem Arzt.

Na, wenn der Arzt der TO ein guter Arzt gewesen wäre, dann hätte er

1. ohne Beschwerden kein Blut abgenommen

und wenn doch, dann

2. wenigstens klargemacht, dass sie gesund ist.

Dies hat er offenbar nicht. Spricht das jetzt für die Qualität des Arztes? ":/

t,he-Mca2vxer


Na, wenn der Arzt der TO ein guter Arzt gewesen wäre, dann hätte er

1. ohne Beschwerden kein Blut abgenommen

Soso – erst soll er also gar kein Blut abnehmen (insoweit natürlich Zustimmung), und dann nochmal Blut abnehmen , um noch mehr Werte zu bestimmen, obwohl die "Patientin" immer noch gesund ist? Bei dieser "Logik" erübrigen sich dann wohl weitere Diskussionen.

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