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Viele Beschwerden, keine Diagnose. Hauptproblem: Atembeschwerden

A~lexBr\emen hat die Diskussion gestartet


Liebe med1-Nutzer

seit Ende Mai 2010 plagen mich Beschwerden, die bisher kein Arzt in einen Zusammenhang bringen konnte. Schon bei den ersten dreien, die innerhalb von nur drei Tagen aufgetreten sind, sieht niemand eine Verbindung. Da das einfach nicht sein kann, will ich hier noch einmal mein Glück versuchen. Vielleicht habt ihr ja eine Idee!

1. Beschwerde (26.05.10 bis 28.05.10): Unangenehmer Puls

Es fing alles damit an, dass sich ohne erkennbaren Grund mein Puls plötzlich seltsam angefühlt hat. Immer wieder mal, zum Teil mit einigen Stunden Abstand, hatte ich im linken Brust- und Halsbereich bei jedem Pulsschlag ein sehr unangenehmes (aber nicht schmerzhaftes) Gefühl. Es hat sich irgendwie angefühlt als hätte ich Bläschen in der Halsschlagader, schwer zu beschreiben. Das hielt immer für einige Sekunden bis wenige Minuten an – zumindest an diesen drei Tagen. Ungefähr eine Woche später hatte ich das nämlich schon wieder über vier Tage, allerdings länger und stärker.

2. Beschwerde (27.05.10 bis 30.05.10): Schmerzen am linken Rippenbogen

Am zweiten Tag bekam ich klopfende Schmerzen am oder knapp unter dem linken Rippenbogen. Sie traten ebenfalls immer für einige Sekunden oder mehrere Minuten auf, auch hier mit zum Teil stundenlanger Pause dazwischen. Auch heute schmerzt mir diese Stelle immer wieder mal, allerdings nicht klopfend und eher kurzzeitig. Vielmehr sticht sie oder sie tut einfach nur weh – mal grundlos, mal bei Bewegung und mal beim Atmen.

3. Beschwerde (28.05.10 bis heute): Schwereres Atmen

Am dritten Tag kamen dann Atembeschwerden dazu. Das Atmen fällt mir bis heute spürbar schwerer als zuvor. Bei normaler Atemanstrengung atme ich nicht mehr so viel Luft ein und aus wie sonst immer. Ich kann zwar noch problemlos tief Luft holen, aber eben nur mit mehr Anstrengung als früher. Luftnot (im Erstickungssinne) habe ich – zum Glück – noch nicht, aber so viel fehlt da glaube ich nicht mehr. Außerdem habe ständig einen Druck in der Brust oder im Bauch. Wenn ich auf der linken Seite liege ist es am stärksten. Diese Atembeschwerden sind von allen Beschwerden die übelsten!

Wie passt das zusammen? Da mir das Atmen seit einer Woche noch schwerer fällt, werde ich langsam ehrlich gesagt etwas ungeduldig. Thorax Röntgen und Thorax CT haben nichts gezeigt, was das erklären würde.

4. Beschwerde (08.06.10 bis heute): Brustschmerzen bei Bewegung

Zwei Wochen nach den ersten Beschwerden tat mir dann beim Bücken, Abstützen, Umdrehen im Liegen und bei ähnlichen Bewegungen die komplette Brust weh, vor allem aber die Mitte (das Brustbein). Anfangs hatte ich das vielleicht alle zwei Tage, heute habe ich es fast jeden Tag und mehrmals. Zwischenzeitlich war es so schlimm, dass ich im Auto das Lenkrad nur ganz langsam drehen konnte. Die Schmerzen lassen sich immer durch leichten Druck auf die Brust verstärken. Teilweise treten sie sogar beim tiefen Atmen auf, ohne dass ich mich sonst irgendwie bewege.

5. Beschwerde (17.07.10 bis heute): Aufstoßgefühl, Aufstoßen

Mitte Juli bekam ich dann offenbar Magenprobleme. Jedenfalls musste ich plötzlich ständig aufstoßen. Noch viel häufiger hatte ich aber das Gefühl, aufstoßen zu müssen und es nicht zu können. Das war ein Gefühl, das ich zum Teil über Stunden hatte und das trotz einiger Luftaufstoßer nicht weggehen wollte. Ich habe bisher keine Verbindung gefunden zu einem bestimmten Essen oder bestimmten Aktivitäten. Es kommt und geht wann und wie es will. Auch heute muss ich noch aufstoßen, wobei der Schwerpunkt mittlerweile auf einem Magenbrennen liegt:

6. Beschwerde (18.08.10 bis heute): Magenbrennen, Sodbrennen

Einen Monat nach Beginn dieser Magenprobleme habe ich immer wieder mal ein Brennen in der Magengegend gehabt, was ich erst immer Sodbrennen genannt habe, heute aber eher Magenbrennen nennen würde. Anfangs ging das nach wenigen Minuten weg, später dauerte es dann zum Teil über viele Stunden und war so stark, dass ich weder arbeiten noch schlafen konnte. Ein Arzt verschrieb mir dann 2x 40mg Pantoprazol täglich, was aber nach zwei Wochen Einnahme höchstens eine leichte Linderung brachte. Heute nehme ich 2x 20mg Rabeprazol und trotzdem habe ich teilweise stundenlang ein Brennen, wobei das aber zumindest besser auszuhalten ist. Auch der kurze Versuch, mich fast nur von Brot und Wasser zu ernähren (ich habe dadurch 6kg abgenommen) hat das Brennen nicht beseitigt. Falls wichtig: Das Brennen wechselte sich meistens mit dem Aufstoßgefühl ab – ich hatte nur ganz selten beides gleichzeitig.

Abschließend zu mir: Ich bin männlich, 22, durchschnittlich gestresster (aber ausgeglichener) Student, Nichtrauchter und quasi auch Nichttrinker. Ein Hypochonder bin ich übrigens auch nicht – ich hoffe einfach nur, dass diese detaillierten Beschreibungen helfen.

Grüße und danke

Alex aus Bremen

Antworten
s%chIneckeC198x5


Hallo!

Nur was zum zweiten Teil: Hast du denn eine Gastroskopie schon machen lassen? Deine Beschwerden klingen stark nach einer Refluxerkrankung. Auch ist eine Gastroskopie notwendig um abzuklären, ob du vllt. unter Helicobakter Pylori (schreibt man das so) leidest. Das sind Bakterien im Magen, die Magenbeschwerden und -geschwüre verursachen können. Eine Antibiotikakur könnte da Abhilfe schaffen.

Wichtig bei Sodbrennen:

- immer genug trinken (mir hilft es am besten, öfters eine kleine Menge Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken statt ganz viel auf einmal)

- Kaffee, Alkohol und Nikotin vermeiden (bist ja eh NR)

- abends keine schweren Speisen zu sich zu nehmen (ich ess auch relativ früh, damit noch genug "Verdauzeit" bis zum Schlafen gegeben ist)

- als Hausmittel bei sehr akutem Sodbrennen: ca. 1/2 TL Natron mit Wasser versetzen, einnehmen und sofort ausreichend nachtrinken (schmeckt sonst bäh)

sfcwhnecOke198x5


PS: Atemprobleme können auch mit dem Reflux zusammenhängen. Wenn ein Zwerchfellbruch (recht häufig verantwortlich für chron. Reflux) vorliegt, dann drückt der Magen mit seinem Inhalt nach oben durch den Zwerchfellbruch. Häufiges Aufstoßen und Verschlucken, bei Sodbrennen auch Kurzatmigkeit sind meine Symptome in dem Zusammenhang

CGha-xTu


Mir fiel auch sofort Zwerchfellbruch ein...

Gruss

Cha-Tu

A&lex}Bremxen


Hallo schnecke1985,

erstmal vielen Dank für deine Antwort und gleich mal ein großes Kompliment für zwei richtige Tipps:

1) Ja, ich habe eine kleine axiale Hiatushernie und

2) ja, ich bin positiv getestet worden auf Helicobacter Pylori.

Allerdings, so sagten mir mehrere Ärzte unabhängig voneinander, würde weder das eine noch das andere die vielen Beschwerden erklären. Auch, wenn man nur das Aufstoßgefühl/Aufstoßen und das Brennen betrachten würde, wären die Hernie und das Bakterium als Ursache unwahrscheinlich, da die Probleme zu spontan gekommen sind. Zudem muss man ja die ersten drei Beschwerden aus den ersten drei Tagen mit einbeziehen, zumal der Schwerpunkt ja auch auf den Atemproblemen liegt. Zum Reflux: Da hast du ebenfalls Recht, der kann Atemprobleme verursachen. Allerdings scheinen diese immer asthmaartiger Natur zu sein, mit Husten und Röcheln und das auch eher sporadisch. Bei mir ist das ganz und gar nicht so, sondern eher eine Atemschwäche und sie kam – wie gesagt – zu plötzlich. :|N

PS: Seit einer Woche habe ich aus heiterem Himmel sogar gar kein Brennen mehr, obwohl ich nichts (aber auch gar nichts) verändert habe und jetzt sogar nur noch 1 20mg Rabeprazol Tablette nehme. Weil das Brennen vorher trotz der hohen Dosen nicht wegging, wird jetzt sogar ein Test auf das Zollinger Ellison Syndrom gemacht.

Grüße

Alex

Znina! x5


Da mir das Atmen seit einer Woche noch schwerer fällt, werde ich langsam ehrlich gesagt etwas ungeduldig. Thorax Röntgen und Thorax CT haben nichts gezeigt, was das erklären würde.

Wurde auch ein Lungenfunktionstest gemacht?

Brustschmerzen bei Bewegung**//

Zwei Wochen nach den ersten Beschwerden tat mir dann beim Bücken, Abstützen, Umdrehen im Liegen und bei ähnlichen Bewegungen die komplette Brust weh, vor allem aber die Mitte (das Brustbein). Anfangs hatte ich das vielleicht alle zwei Tage, heute habe ich es fast jeden Tag und mehrmals. Zwischenzeitlich war es so schlimm, dass ich im Auto das Lenkrad nur ganz langsam drehen konnte. Die Schmerzen lassen sich immer durch leichten Druck auf die Brust verstärken. Teilweise treten sie sogar beim tiefen Atmen auf, ohne dass ich mich sonst irgendwie bewege.

klingt für mich wie die Beschwerden, die ich bei einer Intercostalneuralgie hatte. Hast du auch Schmerzen beim Niesen oder Husten?

Warst du mal beim Orthopäden? Wirbelblockaden können durchaus Atemprobleme verursachen.

MFaexrad


Ist denn Gastrin mal gemessen worden? Du sprichst von einem Test auf Zöllinger-Ellison. Damit wirst du wahrscheinlich den Sekretintest meinen. Vorher wäre aber sinnvoll zu schauen, ob das Gastrin erhöht ist. Du solltest allerdings vorher mindestens zwei Wochen kang den Protonenpumpenhemmer absetzen, da durch dessen Einsatz das Gastrin auf jeden Fall hoch ist. (Gastrin wird als Reaktion auf den gestiegenen pH Wert im Magen ausgeschüttet)

AYlexBrcemen


Hallo Zina 5,

auch dir erstmal danke für deine Antwort.

Zum Lungenfunktionstest: Den musste ich schon vier mal machen; einmal in Kombination mit einem Asthmatest. Ergebnis war immer, dass alles im Referenzbereich liegt (was auch immer "alles" ist). Das kann ich mir nur auf zwei Arten erklären: Entweder war ich vorher überdurchschnittlich gut oder es wurde nicht das gemessen, was bei mir diese Atemschwäche auslöst. Ich sage ja auch schon immer gleich dazu: Ich kann voll durchatmen, wenn ich will. Und das wird beim Lungenfunktionstest ja auch verlangt. Aber das ändert ja nichts daran, dass ich ohne zusätzliche Anstrengung nur schwerer und viel flacher atme als früher.

Zum Husten und Niesen: Die Symptome habe ich grundsätzlich nicht, aber wenn ich absichtlich huste, dann tut mir das Brustbein oder die Stelle am Rippenbogen nicht weh – nein. Ist aber durchaus schon vorgekommen; genau so, wie es auch beim einfachen Atmen schon vorgekommen ist. Wirklich provozieren kann ich aber immer nur die Brustbeinschmerzen – und zwar vor allem durch Abstützen, z.B. wenn ich im Sessel sitze und hochrutschen will. Das kann höllisch weh tun, geht aber immer schnell wieder weg!

Zum Orthopäden: Nachdem meine Lungenfachärztin nicht weiterwusste, hat sie mich zum Orthopäden geschickt. Der meinte nur, dass er mich am liebsten zurück zur Lungenfachärztin schicken würde. Er hat Blut abgenommen (irgendwelche Rheumawerte, meinte er) und da sei alles okay. Dann hat er zwei Röntgenaufnahmen angefertigt und gesehen, dass ich einen Rundrücken habe (dafür brauchte man aber die Aufnahmen nicht). Auch hat er mich "eingerenkt", aber das hat nichts geholfen. Nun bin ich Montag wieder bei ihm, aber irgendwie glaube ich nicht, dass da viel passiert.

Hallo Maerad,

auch dir danke! Mein Hausarzt hat den Gastrinspiegel letzte Tage bestimmt. Da war ich allerdings noch auf 20mg Rabeprazol täglich und nüchtern war ich auch nicht. Gestern hat er mich angerufen und gemeint, mein Gastrinspiegel sei erhöht, aber nicht so, wie er es erwarten würde für eine Krankheit wie das Zollinger Ellison Syndrom. Dummerweise war ich da gerade im lauten Bus, sodass ich mich nicht weiter erkundigen konnte. Ich rufe Montag nochmal an. Er meinte jedenfalls, ich solle die HP-Eradikation machen und wenn meine Beschwerden dann noch nicht weg seien, würde er diesen Sekretintest machen unter standardisierten Bedingungen. Aber wie gesagt – diese Eradikation würde ich gerne vermeiden, solange es keine schlüssige Erklärung gibt (mindestens für die ersten drei Symptome, die auch ich persönlich unabhängig vom Bakterium sehe).

Grüße

Alex

McaeRraxd


Ja, dann gehe ich eigentlich davon aus, dass das Gastrin entsprechend der Einnahme des PPIs erhöht war. Der Arzt will wahrscheinlich dann nur auf Nummer sicher gehen.

Ich würde an deiner Stelle (nur als Rat) schon die Eradikation des HP vornehmen lassen, denn der kann dir auf Dauer wirklich sehr schaden.

Manchmal ist es einfach so, dass sich einige Symptome erklären lassen und andere wiederum nicht. Es gibt auch Dinge, wo nie eine Antwort zu gefunden wird. Das ist schlimm für den Patienten, aber leider manchmal nicht zu vermeiden. Mediziner sind nämich eben KEINE Götter in weiß. ;-) ;-D

Deswegen würde ich schon die Therapievorschläge, die da sind für die Diagnosen, die vorliegen auch machen, denn sonst wirst du ja auch die Symptome, die damit verbunden sind nicht los. Und wer weiß? Vielleicht stellt sich im Nachhinein doch heraus, dass es mit dem HP zusammenhing? Das will er eben testen und ich halte das auch für sinnvoll. Wenn es dann wirklich alles gut wäre, dann wäre das doch super. Und wenn nicht, dann kann man gezielter forschen ohne die störenden Symptome vom HP.

Der menschliche Körper ist nicht einfach, er kann einen mitunter verwirren. Deshalb eines nach dem anderen abarbeiten, zuviele Baustellen gleichzeitig zu bearbeiten halte ich für kontraproduktiv. :)*

AqlexBr$emen


Hallo Maerad,

im Prinzip stimme ich dir total zu – und es sind auch nicht die Nebenwirkungen der Medikamente an sich, die mich von einer Eradikation abhalten. Sondern es ist das hier: [[http://www.wissenschaft-online.de/artikel/833696]].

Damit du das nicht alles lesen musst, hier die Essenz: Dieser "HP-Experte" M. Blaser sagt, dass zwar dem Magen durch so eine Eradikation nicht geschadet, sondern geholfen wird. Aber er sagt auch, dass Speiseröhrenerkrankungen, in deren Feld dann auch Magen- und Sodbrennen fällt, durch die HP-Elimination gefördert werden. Und wenn ich überlege, dass ich das Brennen trotz nur Brot und Wasser, Antazida (Riopan, Maloxaan etc.) UND einer doppelten Normalhöchstdosis PPI nicht wegbekommen habe, ... fürchte ich mich hier vor allem, was das Brennen fördern könnte. Du glaubst gar nicht, wie unfassbar froh ich bin, dass das Brennen (warum auch immer) auf einmal nicht mehr da ist. Auch wenn ichs einfach gar nicht verstehen kann, denn ich esse wieder fast völlig normal.

Jens

AQlex#Bremxen


Nicht wundern: Jens = Alex, weil Jens Alex. :-)

Grüße

Alex

Mvaeraxd


Ja, ich bin ehrlich gesagt immer vorsichtig, wenn EINER etwas über den Haufen wirft, was bisher gut funktionierte. Es gibt viele, die gerne mal in Fachzeitschriften auf sich aufmerksam machen wollen und gerne einen kontroversen Artikel schreiben, um alle zu verwirren.

Ich gehe davon aus, dass auch dein Arzt seine regelmäßigen Fortbildungen machen wird und wenn er davon gehört hätte, dass die Eradikationstherapie sogar schaden anrichten kann, dann hätte er dir das sicher mitgeteilt, er kennt ja dein Refluxproblem.

Punkt ist doch auch, dass durch das Bakterium die Magenschleimhuat weiter zerstört wird bis hin zu möglichen Geschwüren (wenn du bisher keine hattest, dann würde auch das übrigens gegen ein Zöllinger-Ellison Syndrom sprechen, diese Menschen haben nämlich am laufenden Band Geschwüre trotz hochdosiertem PPI). Und durch die vermerhte Säure kommt es doch auch zur Verstärkung des Reflux. Natürlich spilet da auch die Hernie mit rein, aber ich persönlich sehe keinen Anlass zu glauben, dass ein Verschwinden der Bakterien einen verstärkten Reflux hervorrufen könnte.

A=lexMBrxemen


Guten Morgen Maerad,

wie würdest du es erklären, wenn du dieses Magenbrennen hast, obwohl du

- nur Brot und Wasser zu dir nimmst,

- 2x 40mg Pantoprazol bzw. 2x 20mg Rabeprazol nimmst,

- Antazida wie Riopan und Maloxaan schluckst und

- alle Hausmittelchen ausprobiert hast?

Ich meine, ernsthaft: Zuvor hatte ich dieses Aufstoßen und Brennen nie. Dann kam, siehe oben, einen Monat lang dieses andauernde Aufstoßgefühl (das ich auch heute zum Teil über Stunden habe) und dann dieses Brennen, bei dem ich nicht schlafen konnte. Dass bei einem Zollinger Ellison Syndrom multiple Geschwüre typisch sind, ist richtig. Ich dachte, dass ich vielleicht noch ganz am Anfang der Erkrankung bin und deshalb dank der vielen PPI, die ich schon beim Luftaufstoßen (also vor dem Brennen) bekommen hatte, bisher davon verschont geblieben bin. Aber naja, wir werden sehen, was das Ergebnis der Tests ist.

Die Eradikation werde ich wohl so oder so machen müssen, da keinem Arzt im Moment etwas anderes einfällt (wobei auch nur ein Arzt Helicobacter abtöten will). Und es ist sehr mühsam, einem neuen Mediziner erst einmal wieder alles runterbeten zu müssen – vor allem, wenn es untypische Beschwerden sind und man auch noch jung ist.

Meine Hoffnung ist trotzdem, noch jemanden zu finden, der eine alternative Idee hat, die vielleicht auch die ersten drei Beschwerden erklärt. Daher der Posting in diesem Forum.

Viele Grüße und nochmals danke

Alex

PGrinKzesEsinx24


Guten Morgen Alex,

ich habe dieselben Beschwerden, nur das bei mir noch ständiger Schwindel/ Übelkeit dazukommt. Ich habe Blut, Herz, Lunge, Gehirn untersucht bekommen. Das Einzige was dabei rauskam, ist das mein Lungenvolumen sehr sehr niedrig ist, was der Arzt jedoch nicht für wichtig hielt und das ich Eisenmangel habe. Inzwischen bin ich soweit zu denken, dass das Ganze durch eine Depression ausgelöst wird und habe in 2 Wochen einen Termin beim Psyhologen. Mal sehen was der sagt.

Ich finde die ständige Übelkeit und das Gefühl das man aufstoßen muss aber nicht kann am schlimmsten. Tut dir das Aufstoßen weh?

AHlyexBrjemexn


Hallo Prinzessin24,

danke dir! Welche Beschwerden hast du genau und in welcher zeitlichen Abfolge sind sie aufgetreten? Wenn du das mal kurz umreißen würdest, wäre ich dir echt dankbar. Dann kann man besser gucken, ob es da vielleicht eine Parallele gibt.

Mein Lungenvolumen ist laut Lungenfunktionstest im Referenzbereich – siehe oben. Ob ich Eisenmangel habe, das weiß ich nicht; ist wahrscheinlich aber bei mir auch nicht so wichtig. Dass das Ganze bei mir psychologischer Natur ist, würde ich fast vehement abstreiten. Denn eigentlich bin ich ein ganz Glücklicher, wenn ich mir nicht gerade so einen Mist "einfange".

Schwindel hatte ich nur ab und wann während der 1. Beschwerde, meine ich zumindest. Vernachlässige ich aber immer, da das auch eingebildet gewesen sein kann. Bei der Übelkeit ist es so, dass ich sie erst sporadisch (aber durchaus längerfristig) im Zusammenhang mit der Einnahme von Rabeprazol bekommen habe, was durchaus eine Nebenwirkung sein kann. Komischerweise war mir allerdings auch eine Woche lang übel, nachdem ich von zwei auf eine Tablette reduziert habe. Unlogisch, ich weiß. Hab jedenfalls auch diese Übelkeit vernachlässigt und würde das auch jetzt noch tun. Hoffe, die Leser lassen sich durch meinen Beitrag also nicht verwirren. Im Vordergrund steht ganz klar das, was ich im Eingangsposting geschrieben habe. :)

Zu deiner Frage: Das Aufstoßen tut mir nicht weh, nein. Und ums nochmal zu sagen: Das ist auch kein saures Aufstoßen, sondern nur Luft. Oder eben dieses dauernde Aufstoßgefühl, wo ein paar Luftaufstoßer dann aber auch nicht helfen.

Grüße

Alex

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