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Atemnot, Ursache unbekannt

Pban>th$erxle82 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin 28 Jahre alt und weiblich.

Ich habe bis vor 4 Jahren Leistungssport betrieben und war sehr fit. Vor ca. 4 Jahren habe ich angefangen zu rauchen. Täglich 7 bis 10 Zigaretten.

Seit nunmehr einem Jahr habe ich bei der kleinsten Belastung Atembeschwerden.

Das Anziehen morgens, schnelles Reden…. Schon solche Kleinigkeiten bringen mich ausser Atem. Ganz zu schweigen von 4 Stockwerken, die ich

zu Hause ohne Aufzug bewältigen muss. Nach spätestens 2 Stockwerken muss ich stehen bleiben und wenn ich dann endlich oben bin, bin ich schlimm ausser Atem und total fertig. Ich muss mich dann auch erst einmal setzen und dann überkommt mich aufgrund der Anstrengung eine wahnsinnige Müdigkeit.

Seit einem Jahr laufe ich jetzt von Arzt zu Arzt und niemand findet etwas. Ich bin mittlerweile auch psychisch total am Ende und kann nicht mehr.

Das Herz ist lt. 2 Kardiologen vollkommen in Ordnung.

Die Lunge hat ein sehr gutes Volumen. Bei einer Bronchoskopie wurde eine Alveolitis diagnostiziert, die aber 3 Monate mit Cortison behandelt wurde und jetzt lt. CT weg ist.

Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch das Rauchen, das ich zuerst noch mehr eingeschränkt hatte, aufgehört.

Seit 3 Monaten :)^

Die Atemnot wird aber wieder schlechter nach Absetzen des Cortisons.

Bei einer Spiroergometrie letzte Woche kam raus, dass der Gasaustausch sehr schlecht wäre, woraufhin ich im Krankenhaus gleich zum Rheumatologen geschickt wurde, weil ich auch häufig tiefblaue Hände habe. Meine Symptome waren aber diesbezüglich nicht eindeutig.

Als Hintergundinfo:

Zudem habe ich seit 9 Jahren eine LGL-Leukämie, die aber unverändert ist und auch nicht behandelt wird.

Kann sich jemand diese Symptome erklären? Was könnte dahinter stecken?

Was sollte in jedem Fall noch untersucht werden?

Gibt es jemanden, der ähnliches erlebt hat?

Ich brauche dringend einen Rat, weil ich solangsam anfange depressiv zu werden, weil ich nichts mehr machen kann und abends nach der

Arbeit (Bürotätigkeit) schon so platt bin, dass ich auf dem Sofa einschlafe. Ich habe keinerlei Lebensqualität mehr und das macht mich fertig.

Vielen lieben Dank.

Antworten
Reussexll4


He Pantherle,

vielleicht war die Depression ja schon länger da und sie ist für die Atemnot und den Kraftmangel verantwortlich?

Rsusse:ll4


Was sagt eigendlich der Lungenfacharzt?

JOuYley


Was sagt eigendlich der Lungenfacharzt?

Wenn du den Beitrag gelesen hast, weißt du es doch... :=o

Die Lunge hat ein sehr gutes Volumen. Bei einer Bronchoskopie wurde eine Alveolitis diagnostiziert, die aber 3 Monate mit Cortison behandelt wurde und jetzt lt. CT weg ist.

Bei einer Spiroergometrie letzte Woche kam raus, dass der Gasaustausch sehr schlecht wäre

;-)

SEh*eerp


Das klingt nach Belastungsasthma ":/ Hat man bei dir auch mal ein Histamin- und Lungenfunktionstest unter Belastung durchgeführt?

Sind die Eisenwerte in Ordnung? Also Serumeisen, Ferritin und Transferrin?

weil ich auch häufig tiefblaue Hände habe.

Könnte auch das Raynaud-Syndrom sein. Sind die Hände nur blau oder auch kalt?

sTcull)ie


atemnot kann auch psychisch bedingt sein

jedenfalls gibt es dafuer gute medikamente und atemsprays ,welche die atmung erleichtern

ich wuerde nochmal zum anderen lungenfacharzt gehen

R}u8ssexll4


Bei einer Spiroergometrie letzte Woche kam raus, dass der Gasaustausch sehr schlecht wäre

Wie lautet die Diagnose?

Wie ist das weitere therapeutische Vorgehen? Eine Sauerstoffunterversorung wird therapiert werden müssen.

Rcusnselql4


Das klingt nach Belastungsasthma

Asthma ist ein Entzündungsvorgang deer Bronchien.

Bei Pantherle82 hatten sich aber die Alveolen entzündet. Jetzt ist ihr Gasaustausch behindert. Das ist kein Asthma.

S'hleexp


Bei Pantherle82 hatten sich aber die Alveolen entzündet. Jetzt ist ihr Gasaustausch behindert. Das ist kein Asthma.

Das ist mir schon klar, dass die entzündeten Lungenbläschen nichts mit Asthma zu tun haben, aber unabhängig davon, kann sie ja dennoch Asthma haben sofern es nicht schon ausgeschlossen wurde. Und da ja anscheinend die Entzündung laut Untersuchung bei ihr behoben ist, sie aber dennoch weiterhin Probleme hat, dann wird wohl was anderes dahinter stecken.

Rxuss9elxl4


Entzündungen des Lungengewebes hinterläßt oftmals Schäden.

Z!inda x5


@ Pantherle82

deine Symptome klingen genau wie meine, bei mir aber wurde anhand der schlechten LUFU-Ergebnisse COPD diagnostiziert.

Hast du irgendeine Medikamentation erhalten? Bronchienerweiternde Inhalativa zB.? Evtl. als Test, ob sich daraufhin die Symptome verbessern?

Gab es bei der Spiro noch weitere auffällige Ergebnisse als den schlechten Gasaustausch?

Was mir zu Atemnot und schneller Erschöpfung noch einfällt, ist Lungenhochdruck. Wird von Ärzten gern vernachlässigt, weil es relativ selten ist und die Spiro darüber keine Auskunft gibt, sondern nur eine eher aufwändige kardiologisch-pneumologische Untersuchung. Lungenhochdruck: "Die Luftknappheit ist Folge des erhöhten Drucks in den Lungenarterien. Die Gefäßwände werden dicker und verlieren Elastizität. Das erschwert den Gasaustausch und beim Atmen wird weniger Sauerstoff aufgenommen. "

alles Gute und berichte mal *:)

Z#ina& 5


@ scullie

atemnot kann auch psychisch bedingt sein

kann durchaus ... Aber in diesem Ausmaß sicherlich nicht.

RBus4selgl4


Lungenfibrose wäre auch möglich. Passt jedenfalls zur Entzündung der Alveolen.

Aber all unsere Antworten sind Spekulation. Der Lungenfacharzt sollte die Diagnose stellen und eine wirksame Therapie des Sauerstoffmangels einleiten.

P>antNher;lex82


Hallo zusammen,

diese Woche war leider komplett Chaos angesagt und ich habe deshalb gar nicht reinschauen können.

Sonst hätte ich eure zahlreichen Antworten schon früher gesehen und beantwortet.

Nee, psychisch ist das Ganze nicht, da der Lungenarzt im Krankenhaus bei der Spiroergometrie ja festgestellt hat, dass

der Gasaustausch gestört ist.

Ich muss jetzt kurzfristig nächste Woche ins Krankenhaus, damit Spezialuntersuchungen durchgeführt werden können :(v

Nervt mich ziemlich, weil es auch in der Arbeit sch... ist, aber ich hoffe nur, dass endlich etwas festgestellt wird.

Ne Fibrose kann doch eigentlich nicht sein, wenn bei der Bronchoskopie nichts gesehen wurde, oder? Das hätte man doch

feststellen müssen.... Oder liege ich falsch?

@ zina5:

hätten die COPD nicht diagnostizieren müssen? Bzw. wäre dann ja mein Lungenvolumen eingeschränkt, oder?

Medikation habe ich keine - jetzt muss ich nächste Woche abwarten.

Ich habe festgestellt, dass ich auch wieder etwas Husten bekomme, ohne dass ich krank, also erkältet war oder bin.

Und teilweise leihten Auswurf. Was ist das jetzt?

Vielen Dank für eure Hilfe *:)

seculxlie


mir half es mit sehr viel salz und etwas pinimentholsalbe ....in heissem wasser aufgeloest....

zu inhalieren

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