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Nach Schlaganfall Endokarditis, jetzt Herzklappen OP

DMafxena hat die Diskussion gestartet


Guten Abend an die Nachteulen unter Euch.

Meine Mutter hatte vor 4 Wochen einen Schlaganfall und liegt seitdem im Krankenhaus. Vor guten 1-2 Wochen wurde bei Ihr eine Endokartditis festgestellt seither bekommt sie Antibiotiker dagegen. Am Freitag musste sie nochmal zur Untersuchung um zusehen ob das Antibiotiker angeschlagen hat. Leider Fehlanzeige. Die Bakterien am Herzen haben beide Herzklappen beschädigt und müssen in einer Op ersetzt werden.

Leider habe ich erst am Montag Nachmittag einen Termin beim Behandelden Arzt um mich näher zu Informieren. Meine Mutter hat furchbare Angst vor dem Eingriff und möchte den eigentlich nicht zulassen. Ich habe furchtbare Angst meine Mutter zu verlieren, kann mich kaum noch beruhigen und laufe hier von einer ecke in die nächste. Wie schaffe ich es sie zu Motivieren, mir gehen langsam die Ideen aus, wie schaffe ich es sie zu motivieren. Und kann mir jemand vielleicht im Vorfeld infos über Risiken geben ??? ? Die Seiten im I-net sind mir zu kompliziert Erklärt.

P.S. Sie hatte auch schon 2 Herzinfakte und leidet an Thrombose, Wassereinlagerungen, und Verkalkungen der Halsschlagader.

Wie gefährlich wird diese OP?

Danke im Vorraus

Dafena

Antworten
G^lubbxFan


Eine Herz-OP birgt immer Risiken mit sich. Dennoch solltet ihr euch keine Sorgen machen da bei dem heutigen Stand im Krankenhaus nicht mehr so häufig was passiert.

Bei der OP wird deine Mutter unter Vollnarkose operiert, dabei wird sie an eine Herzlungenmaschine angeschlossen das dauerhaft stabil bleibt. Danach werden die Herzklappen rekonstruiert oder gar ersetzt.

Zu den Risiken, das folgende ist von einer Chirurgie-Seite (wenn du Fragen zu einem der Begriffe hast schreib mich ruhig an).

Komplikationen

Es besteht die Gefahr von Blutungen und Nachblutungen, die durch den direkten Eingriff an einer Schlagader verstärkt wird. Ebenfalls können in der Nähe liegende Strukturen geschädigt werden, z.B. Nerven mit möglichen Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühl oder anderen Ausfällen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Herzmuskel geschädigt wird. Bisweilen werden Herzrhythmusstörungen durch den Eingriff verursacht. Auch die Lunge kann unter Umständen in Mitleidenschaft gezogen werden, bei Defekten im Rippenfell kann es zu Luftansammlungen kommen, die die Atmung behindern (Pneumothorax). An dieser Stelle sowie um das Herz herum kann es auch zu Ergüssen kommen, die die Funktion stark beeinträchtigen können.

Gehirnstörungen können vorkommen, sind aber meist nicht dauerhaft. Entzündungen, Wundheilungsstörungen und Narbenbildungen können ebenfalls ausgelöst werden. Besonders im Bereich des durchtrennten Brustbeins kann dies schwerwiegende Konsequenzen haben, z.B. Infektionen des Knochens oder Instabilität des Brustkorbs.

Auch allergische Reaktionen sind möglich. Blutgerinnsel können sich bilden, die zu einer Mangeldurchblutung in verschiedenen Körperbereichen, z.B. auch der Lunge (Lungenembolie), führen können.

Hinweis: Dieser Abschnitt kann nur einen kurzen Abriss über die gängigsten Risiken, Nebenwirkungen und Komplikationen geben und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das Gespräch mit dem Arzt kann hierdurch nicht ersetzt werden.

Nach der OP wird deine Mum noch einige Zeit im Krankenhaus verweilen müssen bis der Schlaganfall und die OP einen gewissen Heilungsgrad erreicht haben.

Grundsätzlich braucht ihr euch eigentlich keine Sorgen zu machen, die Ärzte die sowas ausführen haben ihre Erfahrungen gemacht und werden alles nötige tun dass sie auch wieder heil rauskommt. :)_ Kopf hoch euch beiden, das wird alles wieder. Geht einfach mit Mut auf die Sache zu, macht euch nicht zu viele Gedanken und beruhigt euch. Gemacht werden muss es schließlich. Sonst drohen schlimmere Sachen als Nachblutungen oder etwas anderes.

D"afenxa


danke GlubbFan für die schnelle Antwort,

ich sagte ihr auch das es gemacht werden muss, und meine Tante drückte es heute deutlicher aus, in dem sie sagte, macht sie es nicht ist, es ihr todesurteil. Der Schlaganfall ist soweit wieder i.O, deswegen sollte sie schon in die Reha da sie linksseitig gelähmt ist. Die musste jetzt allerdings erstmal verschoben werden.

Die Ärzte haben ihr nur sehr große angst gemacht in dem sie ihr sagten wie die OP durchgeführt wird. Sie sollen wortwörtlich gesagt haben: " Wir werden den Brustkorb mit einer Kreissäge öffnen, das Herz wird ausserhalb des Körpers behandelt, während durch die Herzlungenmaschine, der Körper am Leben erhalten wird". Dieser Satz hat ihr furchbare Angst gemacht und mir ehrlich gesagt auch.

Die Risiken klingen aber nicht gerade ohne.

Ich bin so durcheinander immoment, das ich nochnicht mal weiß, was ich am Montag den Arzt alles Fragen könnte

G4lubbF_an


Leider muss ich dir sagen... Das was die Ärzte gesagt haben wird auch so gemacht :-X

Klingt aber schlimm, ist es aber eigentlich nicht. Das ist wie Reifenwechseln.

Aufmachen, abschrauben, abnehmen, neues teil dranschrauben, zumachen, fertig.

Klar, Risiken klingen nie wirklich ohne. Durch meine Antidepressiva könnt ich theoretisch z.B. auch Tod umfallen ohne ersichtlichen Grund. Aber wie oft passieren denn solche Sachen? Gut Nachblutungen und so können vorkommen, aber dafür ist sie ja im Krankenhaus das eben schnell gehandelt wird falls etwas passieren sollte.

Was ich den Arzt fragen würde wäre

- Wie lang muss sie circa bleiben?

- Wie wirkt sich die Thrombose etc. drauf aus?

- Wie kann ich meine Mutter beruhigen?

- Muss ich Angst haben?

- Wie sieht die Nachbehandlung aus?

Dhafenxa


stimmt, meine AD´s haben auch ziemliche Nebenwirkungen, zum glück treten die nicht so extrem auf.

Ich hoffe ich schaffe es ihr die Angst vor dem Eingriff zu nehmen. wenigstens etwas.

Was mich wiederum etwas beruhigt ist, dass das Krankenhaus in dem sie liegt, auf Herzerkrankungen speziallisiert ist zu mindest in der Forschung, ich hoffe auch was die Operativen eingriffe angeht...

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