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Mikroangiopathie oder was sonst?

K)nutmschxile


Hallo dynasty,

jetzt beruhig Dich erstmal wieder und trink einen schönen Tee :-q

Das Du und Cha-Tu mit zu den kompetentesten User´n hier im Forum gehört, steht außer Frage! :)z Aber das Du jetzt Cha-Tu Halbwissen ankreidest, finde ich nicht korrekt von Dir!

Ich vertrete Agnes & Cha-Tu Meinung, aber kann Dich auch ein wenig verstehen, Du hast viel durchgemacht und das vergisst man sicher nicht so schnell. Trotzdem sollte man nicht immer den Teufel an die Wand malen, habe schon ab&zu Beiträge von Dir gelesen, wo Du Usern geraten hast, Dich auf die bestimmte Viren etc. testen zu lassen, wo aber für mich klar war das es ein Angstpatient war. Du gehörst einfach einer "Minderheit" an, es tut mir leid das Du daran erkrankt bist, aber jetzt gleich bei jeden die Krankheit zu vermuten, finde ich falsch. Trotzdem gehörst Du zum Forum und würde mich freuen wenn Du weiter posten würdest!

*:)

Leebenshulngrigxe


Erstmal Danke für eure Worte!

Ich habe mich gefreut, dass ihr beiden – Cha-Tu und dynasty – miteinander die Sache klärt, denn das war ganz und gar nicht in meinem Sinn Menschen zu entzweien. Okay, ich weiss, dass ich im Grunde als Person dafür gar nicht verantwortlich bin – aber es fühlt sich so an.

Ich war heute bei meiner Psychotherapeutin. Sie ist zugleich auch Ärztin. Ich erzählte ihr von meiner Angst wegen der Mikroangiopathie.

Sie erklärte mir folgendes:

Eine koronare Mikroangiopathie setzt das Risiko hoch an einer Makroangiopathie zu erkranken. Insofern war es sinnvoll und richtig bei mir den Herzkatheter zu machen, und ich solle mich wirklihch darüber freuen, dass keine MAKROANGIOPATHIE vorliegt.

Daher auch die Kontrolle in 1 bis 1 1/2 Jahren erst.

Und (und das war für mich der entscheidende Satz) ob eine MIKROANGIOPATHIE vorliegt könne man auch mit dem Herzkathter erkennen und zwar anhand der Koronarreserve/Durchfluss. Bei der Markroangiopathie sind die Werte sehr stark herabgesetzt und bei einer Mikroangiopathie weniger aber durchaus sichtbar.

Ich hoffe, ich gebe sie da korrekt wieder.

Was mich allerdings auch sehr mitgenommen hat war, dass sie mir sagte, dass sie – so wie sie mich kennt – eher an eine vegetative Störung denkt und sie sich durchaus vorstellen kann, dass die Bilder beim Szintigramm durch mein vegetatives Nervensystem entstanden sind. Und auch die hormonelle Lage dürfte man nicht unterschätzen, da ich zu diesem Zeitpunkt vor 5 Wochen eine Spätabort im 4. Monat hatte, aufgrund dessen zwei grosse Ovarialzysten, die ihrerseits Hormone produzieren.

Zu meiner Ruhe sagte sie mir, ich solle morgen bei meinem HA nochmals die Entzündungsparameter bestimmen lassen und auch versuchen meine Kardiologin kurz zu sprechen.

So, das wars von mir :-)

LxebenLshungzrixge


Bis morgen früh wird meine Beruhigung hoffentlich anhalten, dann gehe ich zu meinem HA und lass diese Entzündungsparameter bestimmen.

Mir ist in Erinnerung gekommen: als die Kardiologin den Ultraschall machte, fragte sie mich, ob ich einen Infekt habe.

Spürbar war damals nichts aber meine Leukos waren auf 10.000 (muss dazu sagen, dass ich sonst immer bei 3.5 bis nur 4.) liege.

Vielleicht war es auch echt das.

Deswegen soll er die Parameter bestimmen und wenn die okay sind bin ich noch beruhigter.

Aber richtig ruhig werde ich wohl erst wenn ich mit meiner Kardiologin sprechen kann.

Cha-Tu

du hattest ja geschrieben, dass meine ST Veränderungen beim Belastungs EKG noch gar nicht sooo schlimm waren; das zeigt wohl auch, dass die Kardiologin auf die Überweisung zur Szinitgraphie nur von einem grenzwertig pathologischen Belastungs EKG sprach, oder?

Vielleicht wäre alles anderes ausgefallen, wenn ich z.B. eine Woche später alles hätte testen lassen?

Übringens liegen meine Werte beim Szintigramm im 60er, 70er und 80er Bereich... nicht soooooo schlecht, oder?

GLG

C"ha-xTu


Hallo,

du hattest ja geschrieben, dass meine ST Veränderungen beim Belastungs EKG noch gar nicht sooo schlimm waren; das zeigt wohl auch, dass die Kardiologin auf die Überweisung zur Szinitgraphie nur von einem grenzwertig pathologischen Belastungs EKG sprach, oder?

Ja.

Vielleicht wäre alles anderes ausgefallen, wenn ich z.B. eine Woche später alles hätte testen lassen?

Das weiss man nicht, aber möglich ist das schon.

Übringens liegen meine Werte beim Szintigramm im 60er, 70er und 80er Bereich... nicht soooooo schlecht, oder?

Ich weiss jetzt nicht, welche Werte damit gemeint sind?!

Aber noch etwas: Dass Du 5 Wochen vor Deinem Zusammenbruch einen Abortus hattest, kann natürlich zu dem Zusammenbruch geführt haben.

Lieben Gruss

Cha-Tu

LUeben`shunZgrigxe


Zu den Werten:

das sind die Werte, die ich in diesem Kreis des Szintigramms sehe.

Je weiter es zur Mitte hineingeht, desto stärker werden bei mir die Werte.

Allerdings unter Ruhe und Belastung gleich.

Wegen des Zusammenbruchs:

Ja, ich denke auch, dass das die Nerven waren

auch beim EKG kann ich gut damit leben, dass die Veränderungen bei Frauen nicht selten auftreten ohne dass eine Erkrankung vorliegt

aber dieses Szintigramm...dass das keine Bedeutung hat, damit komme ich nicht zurecht.

Ich kann doch keine Atome austricksen.

Manchmal bin ich wütend auf meine Kardiologin,

dass sie mich zum Szinitgramm schickte

und nicht eher auf eine Kontrolle des EKGs in vier Wochen bestand

CEh}a-7Tu


Zu den Werten:

das sind die Werte, die ich in diesem Kreis des Szintigramms sehe.

Diese Zahlen kann ich nicht interpretieren, Lebenshungrige. Bei mir stehen zum Teil einstellige, zum Teil zweistellige Zahlen, aber dazu bin ich kardiologisch nicht bewandert genug, um das zu verstehen, das überlasse ich dem Kardiologen.

aber dieses Szintigramm...dass das keine Bedeutung hat, damit komme ich nicht zurecht.

Ich kann doch keine Atome austricksen.

Nun, ich denke, das kann man "irgendwie" schon, sonst würde es ja nicht bei ca. 20% der Myokardszintigramme falsch-positive Ergebnisse geben. Das zeigt doch, dass diese Untersuchungen auch Fehlerquellen innehaben. Ich las in diesem Zusammenhang: "Die "Achillesferse" der Myokardszintigraphie sind die falsch positiven Befunde (niedrige Spezifität) als Folge der inhomogenen Strahlungsabschwächung durch Weichteile (Mamma-Abschwächung, Adipositas) " Das heisst Übergewicht und die Mammae (Brüste) der Frau können bereits das Ergebnis verändern, was sich dann in inhomogener Strahlungsabschwächung zeigt, was man dann leicht als "inhomogene Perfusion" interpretieren kann.

Aber wirklich interpretieren kann so etwas vor allem der Kardiologe, der alle Befunde in der Gesamtschau vor sich hat und nicht einen einzelnen Wert begutachtet. Wir Laien sollten uns davor hüten, so etwas besser zu können als ein Kardiologe.

Schönen Gruss

Cha-Tu

LtebenDshnung.rDige


Ja, ich gebe dir so etwas von recht

und das, was du sagst,

ist auch das, was meine Therapeutin mir heute sagte.

Sie wies mich auf mein massives Vertrauensproblem und mein übergrosses Misstrauen gegenüber Menschen hin.

Ich habe einfach immer Angst,

dass ich nicht wahrgenommen werde

und ich (oder etwas, das mit mir zu tun hat) übersehen wird,

weil: nicht wichtig.

Meine Therapeutin sagte mir, dass das bei mir keine Befürchtungen sind

sondern Überzeugungen und das war der Punkt

an dem ich mich bereit erklärte

wieder mit einer leichten Dosis Seroquel zu beginnen.

CEhap-Tu


Hallo, Lebenshungrige,

wenn Dir das Medikament hilft, solltest Du es nehmen. Man muss sich nicht herumquälen, wenn es etwas gibt, das schnelle Hilfe verspricht. Nur HEILEN, das kann so ein Mittel nicht, aber da arbeitest Du ja mit Deiner Therapeutin dran. Und das ist gut.

Einen lieben Gruss!

Cha-Tu

L+eEbens{hukngrigxe


Guten Morgen,

es gibt was neues.

Ich war heute schon bei meinem HA

und er hat ALLE Befunde angefordert, die bisher erhoben wurden.

Hier der Bericht der Radiologin:

Belastung bis 125 Watt, Abbruch wegen Ausbelastung, Keine AP, Keine Dyspnoe, Max St. Senkung 0,13 mV in Ableitung II, Max. RR 149/96, Max Herzfreuquenz 170/Min (91% der Zielherzfrequenz)

Frage:

was bedeutet wegen Ausbelastung?

Heisst das ich war am Ende

oder war das das Ziel?

was meint 91%der Zielherzfrequenz?

Ist das schlecht?

Was ist zur St Senkung zu sagen?

Weiter heisst es im Text:

Unter Beslatung bis max. 125 Watt leicht verminderte Aktivitätsanreicherung posterior spitznah, apikal und anterior basisnah ohne Aktivitätszunahme in Ruh. Insgesamt sowohl in der Belastung als auch in der Ruhe eine auffallende, sehr inhomogene Anreciherung sämtlicher Herzabschnitte von der Spitze bis zur Basis.

Beurteilung:

Kein sicherer Nachweis einer bealstungsabhängigen Ischämie.

Auffallen ist eine sehr inhomogene Anreciherung in sämtlichen Herzabschnitten sowohl in der Belastung als auch in der Ruhe untersuchung, vereinbar mit einer Mikroangiopathie, einer Vaskulitis oder einer Mehr Gefäßerkrankung.

Nun hat mir mein HA heute Blutsenkung, CRP und kleines Blutbild abgenommen.

Die Ergebnisse bekomme ich am Montag.

Zudem habe ich für den 14.12 einen Termin bei einem Internisten/Rheumatologen.

Mein HA geht zwar davon aus, dass nichts ist

aber aufgrund meiner Gleiderschmerzen (schob ich bisher immer auf die Arbeit) möchte er Vaskulitis ausschliessen.

Mehr Gefäßerkrankung wurde ja bereist mit dem Katheter ausgeschlossen

und es bliebe dann lediglich noch die Mikroangiopathie übrig.

Seroquel hat er mir nicht aufgeschrieben

mit der Begründung:

Selbst bei 99,9% Sicherheit, dass mit dem Herzen nichts ist

Seroquel geht nachweislich aufs Herz (QT Strecke)

ChhaO-Txu


Hallo, Lebenshungrige,

Abbruch wegen Ausbelastung [...]

Frage:

was bedeutet wegen Ausbelastung?

Heisst das ich war am Ende

oder war das das Ziel?

Es war das Ziel. Mehr brauchten die nicht, um einen Befund zu machen. Anderenfalls hiess es "Abbruch wegen..." (z.B. wegen Erschöpfung der Beine, oder wegen Dyspnoe usw.)

was meint 91%der Zielherzfrequenz?

100% ist das Maximum, wenn es drüber geht, muss abgebrochen werden. Du hast nur 91% erreicht, was ein gutes Zeichen ist.

Was ist zur St Senkung zu sagen?

Ich kann mir die Senkung nur mit einer Mikroangiopathie ODER mit etwas ähnlichem wie einem broken-heart-Syndrom erklären. Letzteres wäre dann bei Dir aber definitiv nicht sehr ausgeprägt, denn Du hast ja keinerlei typische Beschwerden, keinen schmerzhaften Druck auf der Brust, keinen schmerzhaften Druck zwischen den Schulterblättern, keine Atemnot etc. Und "schmerzhaft" heisst in diesem Fall wirklich SCHMERZHAFT, man krümmt sich vor Schmerzen und denkt, sein letztes Stündchen hat geschlagen. Tut mir leid, ich kann mir das nicht erklären.

Normalerweise sind solche ST-Veränderungen (wenn auch noch nicht sehr ausgeprägt bei Dir, aber relevant) ein Hinweis auf eine koronare Herzerkrankung, aber die ist bei Dir AUSGESCHLOSSEN worden. Es wurde ein Herzkatheter gemacht, und eine KHK hätte man gesehen bzw. gar nicht übersehen KÖNNEN.

Ich kann Dir diese Frage also leider nicht beantworten. Aber wie Agnes (sie ist Medizinerin!) weiter oben schon schrieb, es gibt auch EKG-Veränderungen aufgrund seelischer Extremlagen, und das was Du mitgemacht hast, ist so eine Extremlage. Aber das sind Vermutungen. Ich weiss es einfach nicht.

Zur Vaskulitis kann ich leider gar nichts sagen, da kenne ich mich absolut nicht aus.

Zudem habe ich für den 14.12 einen Termin bei einem Internisten/Rheumatologen.

Das halte ich für sinnvoll angesichts dieser Unklarheit.

und es bliebe dann lediglich noch die Mikroangiopathie übrig.

Eine MAP ist keine eigenständige Krankheit, sondern sie weist auf eine Krankheit hin. Also vielleicht die Vaskulitis...

Seroquel hat er mir nicht aufgeschrieben

Ah, das wusste ich nicht, dass das aufs Herz gehen kann. Nun, dann ist es sicher besser, es nicht zu nehmen. Eventuell würde ja ein Antidepressivum vom Typ SSRI in sehr geringer Dosierung helfen. Ich hatte nach meinen Infarkten gravierende Panikattacken und bekam von meiner Therapeutin damals zusätzlich zur Therapie Citalopram verschrieben, das ich nach anfänglicher Normaldosierung (40) immer weiter reduzieren konnte auf dauerhaft 20 mg. Das ist eine kleine Dosis, hat aber nicht nur Auswirkungen auf die Depressionen, sondern wirkt in dieser geringen Dosierung auch angstmildernd. Und es verträgt sich mit dem Herzen. Nach 2 Jahren konnte ich das absetzen, als dann auch meine Therapie beendet war.

Schönen Gruss

Cha-Tu

L)ebennshundgarixge


Ich danke dir Cha-Tu

weisst du, welche Krankheiten hinter einer Mikroangiopathie stecken können?

C|hea-Txu


Das ist schwer zu sagen, Lebenslustige. Bei mir ist vermutlich mein Diabetes die Ursache, den ich seit 1999 habe bzw. der da diagnostiziert wurde, ich hatte ihn vermutlich schon einige Jahre vorher, habe das nie testen lassen. Aber auch Bluthochdruck kann so etwas bewirken, den Du aber nicht hast. Und dann natürlich der Virusbefall, von dem dynasty sprach.

Ich kann nur sagen, was ICH täte, wenn ICH in Deiner Situation wäre: Ich würde zunächst einmal die Blutuntersuchung abwarten, die ansteht. Wenn dabei nichts herauskäme, würde ich alle 1-2 Jahre zum Arzt gehen, jeweils ein Belastungs-EKG machen lassen, evtl. auch eine Myokardszintigraphie, um zu sehen, ob sich da etwas verändert hat, und wenn ich keinerlei Beschwerden hätte und keinerlei Einschränkungen, dann würde ich das "vergessen". Aber das würde ICH machen. Und jede/r würde da einen anderen Weg gehen, denke ich mal. Ich habe früher meine Wehwehchen immer sehr ernst genommen. Ich hatte z.B. immer Krebsangst. Bei jedem Zipperlein dachte ich an Krebs. Seit meinen beiden Herzinfarkten bin ich meinem Körper gegenüber zwar achtsam, aber ich nehme nicht jedes "schräge Ergebnis" so ernst. Das mag ein Fehler sein. Aber ich lebe gut damit. Vor allem lebe ICH, und nicht die Krankheit lebt mich...

Liebe Grüsse

Cha-Tu

L;ebenvshunwgrige


Guten Morgen Cha -Tu :-)

ja, ich werde auch erstmal die Ergebnisse am Montag abwarten.

Mein HA sagte, wenn die Parameter in Ordnung sind

dann ist eine Vaskultis schon nahezu ausgeschlossen.

Eine Frage zur Mikroangiopathie habe ich aber dennoch.

Davon ist ja dann nicht nur das Herz betroffen, oder?

Und noch eine Frage zum Katheter:

Mikroangiopathie ist damit doch so gut wie ausgeschlossen worden,

das war doch die Sache mit der koronaren Flussreserve wie sie mir meine Therapeutin erklärte, oder?

Und

kann man im Herzkatheter auch Entzündungen feststellen?

Oder sogar schon mit Ultraschall?

LG

C~haax-Tu


Guten Morgen.

Es ist von Ursache zu Ursache unterschiedlich, was betroffen ist. Wenn z.B. ein Diabetes zugrunde liegt (wie bei mir), können auch andere Organe betroffen sein. Bei mir gibt es z.B. erste Mikroangiopathien am Augenhintergrund. Das ist z.B. etwas, das MIR hin und wieder Angst macht, der Gedanke, irgendwann zu erblinden! Aber das male ich mir nicht aus. Ich weiss, dass es kommen kann, aber davor in Panik zu geraten und mir jetzt schon auszumalen, was dann wohl sein wird, würde meine Lebensqualität doch um keinen Deut erhöhen, sondern im Gegenteil, die Angst würde mir die Lebensqualität radikal mindern.

Was bei anderen Krankheiten betroffen ist, weiss ich nicht.

Aber ich bin mir SICHER, dass ein Arzt, wenn er es will, bei JEDEM über 30 (oder 35 oder 40) eine MAP finden würde, denn der menschliche Körper verkalkt nun einmal ab einem gewissen Alter zunehmend, und diese Verkalkungen verschliessen eben auch die haarfeinen Äderchen "überall", auch am Herzen, und schon hat man eine MAP.

Solange man keine Beschwerden und Leistungseinschränkungen hat, die über das Mass hinausgehen, dass man altersgemäss sowieso in kauf nehmen muss, wenn man lebt, dann würde ICH dem keinerlei Bedeutung beimessen.

Es mag sein, dass ich damit "zu lasch" umgehe, aber ich habe keine Lust, mein Leben von Angst und Panik und Waswärewenn bestimmen zu lassen, sondern das möchte ICH schon selbst machen. ICH möchte MEIN Leben leben und es nicht von Trauer und Leid und Angst und Panik leben lassen, zumal diese Angst NICHTS, aber auch GAR nichts verändert oder gar bessert...

Mikroangiopathie ist damit doch so gut wie ausgeschlossen worden,

das war doch die Sache mit der koronaren Flussreserve wie sie mir meine Therapeutin erklärte, oder?

Ein Herzkatheter kann keine MAP ausschliessen aber auch nicht verifizieren. Es sind so feine Äderchen betroffen, dass man einfach im Katheterbild nicht erkennen KANN, ob da vorher Adern waren und ob die nun geschlossen sind oder nicht. Der Katheter ist nur sinnvoll bei Verdacht auf Makroangiopathien, also der "koronaren Herzkrankheit". HINWEISE auf Mikroangiopathien findet man in der Szintigraphie und sehr indirekt bei Belastungseinschränkungen, aber die treten erst auf, wenn die Mikro- schon fast in die Makro-AP übergeht. Das ist bei Dir NICHT der Fall, Du hast weder Belastungsschwierigkeiten (wenn ich das richtig verstanden habe) noch wurde im Katheter etwas entdeckt.

Und

kann man im Herzkatheter auch Entzündungen feststellen?

Man kann feststellen, wenn es FOLGEN von Entzündungen gibt, z.B. Verdickungen oder auch defekte Herzklappen, aber das sieht man alles auch im Ultraschall.

Eine Herzkatheter-Untersuchung ist NUR sinnvoll, wenn es deutliche Hinweise auf eine koronare Herzerkrankung gibt (also MAKRO!) oder wenn es gravierende Herzrhythmusstörungen gibt, die man dann über den Katheter näher untersuchen und ggfs. abladieren will.

Schönen Gruss

Cha-Tu

L{ebe@nshurngrigxe


Wenn mein Verstand aus dem Nebel auftaucht,

dann sagt er mir:

"Lebenshungrige, mach dich locker

indirekt hätte man bestimmt die Verdachtsdiagnosen der Radiologin irgendwie erkannt

entweder im EKG, im US oder letztlich im Katheter."

In diesem Sinne

schalte ich den PC jetzt aus

und fahre mit meinem Mann in die Therme

wir haben heute nämlich kinderfrei :-)

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