» »

lorazepam und Metoprolol

jtö4rnxi hat die Diskussion gestartet


ich nehme jeden morgen wegen angst 0,5 mg lorazepam ein,jetzt sagte mein arzt ich habe eine angst hypertonie und verschrieb mir oben genannten beta blocker.ich soll morgens eine tabl. davon nehmen.die frage ist nun :wie ist die wirkung mit dem lorazepam zu verbinden?tut sich das was? und wie lange ist das metoprolol im blut?wie lange wirkt das.danke für die antworten,habe irgndwie angst das zu nehmen

Antworten
C2ha)-Tu


ich nehme jeden morgen wegen angst 0,5 mg lorazepam ein,jetzt sagte mein arzt ich habe eine angst hypertonie und verschrieb mir oben genannten beta blocker.ich soll morgens eine tabl. davon nehmen.

Hallo, Jörni,

wie hoch ist die Dosis? Es gibt Metoprolol in 23,75 mg, in 47 bzw. 50 mg und in 100 mg Dosierungen.

die frage ist nun :wie ist die wirkung mit dem lorazepam zu verbinden?tut sich das was?

Das verträgt sich in der Regel.

und wie lange ist das metoprolol im blut?wie lange wirkt das.

Das ist nicht ganz einfach zu erklären. Betablocker wirken ja dadurch, dass sie gewisse Rezeptoren im Körper blockieren. Bis sie das "optimal" machen, vergehen bis zu 4 Wochen. Allerdings ist die Pulssenkung schon nach wenigen Tagen zu spüren. Die ersten Blutdrucksenkungen sind nach ca. 1 Woche zu spüren, aber wie gesagt: Optimal wirkt das Mittel erst nach mehreren Wochen.

Nun ist es so, dass dieser Betablocker zwar nur eine Halbwertszeit von 3 – 5 Stunden hat, d.h. das Medikament ist 6-10 Stunden im Körper wirksam (sofern es kein "Retard-Medikament" ist, "Metoprolol retard" wirkt länger). TROTZDEM darf das Medikament, wenn es mal längere Zeit genommen worden ist, NICHT einfach abrupt abgesetzt werden, sondern muss ausgeschlichen werden, d.h. über einige Tage lang jeden zweiten oder dritten Tag etwas weniger nehmen.

Metoprolol ist ein sehr altes, sehr bewährtes Medikament, das ich selbst schon seit über 20 Jahren nebenwirkungsfrei nehme. Dennoch kann es natürlich Nebenwirkungen haben, die aber in geringer Dosis meistens vernachlässigbar sind. Um dazu aber was zu sagen, müsste ich Deine Dosis wissen. Wenn es z.B. nur 23,75 mg sind, kannst Du das ohne Angst nehmen. Allerdings würde ich an Deiner Stelle auch versuchen, eine Psychotherapie zu machen, sofern Du das nicht schon machst.

Schönen Gruss

Cha-Tu

j}örnxi


hallo,das ist metoprolol ratio succinat 47,5 mg. retaardtabletten.meine angst ist auch die.ich trinke abends gerne meine bierchen....lorazepam nehme ich nit immer...zum glück auch

CIha[-Tu


Hallo, Jörni,

nun ein oder zwei Bier werden sicherlich kein Problem sein. Zwar sollte man bei Kreislaufmedikamenten nicht viel Alkohol trinken, aber ich selbst habe das auch schon gemacht, allerdings nur sehr wenig (hin und wieder mal ein Glas Wein), und seitdem ich Insulin spritzen muss (ich bin Diabetiker) trinke ich keinen Alkohol mehr, aber eben wegen des Diabetes.

Schönen Gruss

Cha-Tu

CWhak-Tu


Nachtrag:

Das Lorazepam halte ich für viel heikler. Wenn Du das 2-4 Wochen täglich nimmst, kannst Du schon abhängig davon sein. Wenn ich das aufgrund einer Angststörung nehmen müsste, würde ich das nur äusserst selten nehmen. Aber das hat Dir Dein Doc sicherlich auch gesagt. Bist Du in Psychotherapie?

Gruss

Cha-Tu

joörxni


hallo cha tu, mein doc verschrieb mir es vor 6 jahren das erste mal wegen einer panikatacke,das zeug nehme ich unregelmässig und nur in geringen mengen,auch nur morgen s mal ne halbe...lorazepam.aber therapie direkt mache ich nicht,der neurologe wo ich war verschrieb mir citalopram oder so ä. ich trinke nicht weil ich es muss,aber ich höre wenn ich anfange nicht auf...zb. trinke ich um 19 uhr ein bier und gehe um 24 uhr ins bett dann sind es bis dahin 7 fl. ca. fühle mich nit besoffen und komme auch super aussm bett..da mein puls bei 95 ist und mein druck bei 120 zu 80 soll ich da meto nehmen. druck ist bei angst auch mal 145 zu 100. ich weiss das medis und alk nit passen,aber eas schmeckt halt...und rauchen tu ich auch noch...bin also selber schuld...irgendwann lasse ich das mal...aber noch ist der wille nicht da...leider...auch wenn meine frau immer sagt,lass es doch einfach sein...

CVha-xTu


hallo cha tu, mein doc verschrieb mir es vor 6 jahren das erste mal wegen einer panikatacke,das zeug nehme ich unregelmässig und nur in geringen mengen,auch nur morgen s mal ne halbe...lorazepam.

Wenn Du das JEDEN Morgen machst, besteht die grosse Gefahr einer Sucht.

aber therapie direkt mache ich nicht,

Warum nicht?

der neurologe wo ich war verschrieb mir citalopram oder so ä.

Ein Neurologe ist für die Seele nicht zuständig, sondern für die Nerven. Du solltest Dich wegen einer Angst-Therapie an einen Psychiater oder noch besser an einen psychologischen Psychotherapeuten wenden.

ich trinke nicht weil ich es muss,aber ich höre wenn ich anfange nicht auf...zb. trinke ich um 19 uhr ein bier und gehe um 24 uhr ins bett dann sind es bis dahin 7 fl. ca. fühle mich nit besoffen und komme auch super aussm bett..

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Wenn Du wirklich täglich (!) 7 Flaschen Bier trinkst, dann hast Du ein Alkoholproblem. Und da wäre ich mit jeder Art Medikamente auch vorsichtig, denn Alkohol wird in der Leber verstoffwechselt und die Medikamente, die Du einnehmen sollst, ebenfalls. Das kann schief gehen.

Weiss der verschreibende Arzt, dass Du so viel trinkst?

Soviel Alkohol UND Nikotin UND Medikamente, das ist eine verdammt explosive Mischung, das kann ich Dir sagen.

Aber wie Du ja schon selbst erkannt hast: DEIN Wille muss da etwas machen. Das kann weder Deine Frau noch irgendjemand hier im Forum, und auch ein Therapeut kann das nicht. Wenn Du zu einem Therapeuten gehst, kann der helfen, aber DU musst es WOLLEN, dass er Dir hilft. Wenn dieser Wille nicht da ist, ist selbst der beste Therapeut machtlos.

Und das bei Dir manches nicht in Ordnung ist, zeigt ja auch die Tatsache, dass Du ANGST hast. Man hat nicht "einfach so" 6 Jahre lang Angst. Da steckt etwas Psychisches dahinter, und das sollte mit Hilfe eines Therapeuten bearbeitet werden. Aber wie gesagt: Das klappt NUR, wenn Du es WILLST.

Lieben Gruss

Cha-Tu

t_he-ycavxer


Eine Angststörung nur mit bedarfsweiser Einnahme von Benzodiazepinen wie Tavor zu behandeln, ist nicht gut. Zum einen sollte eine Dauermedikation her (warum nimmst Du das Citalopram nicht mehr? Ist eines der Medikamente der ersten Wahl), zum zweiten helfen Verhaltenstherapien sehr gut. Du solltest Dir einen psychologischen Psychotherapeuten suchen - allerdings wirst Du da nicht umhinkommen, auch das THema "Abhängigkeit" anzugehen...

Was die ursprüngliche Frage angeht: betablocker kann man mit Benzos kombinieren, sollte aber beachten, dass beides müde machen kann.

Grüße

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH