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Shl-Telemedizin, kennt das jemand?

*"Sterxni* hat die Diskussion gestartet


Hallo *:)

Ich bin, eigentlich eher zufällig, auf diesen Link gestossen.

[[www.shl-telemedicine.de/index.php/?page=our-services/]]

Da geht es darum, dass man sich z.B. zuhause selbst ein EKG anschließt, und die Daten direkt übermittelt werden.

Bis eben war mir neu, dass es so etwas überhaupt gibt.

Kennt das jemand von euch, bzw. hat damit Erfahrungen gemacht?

Antworten
k8l\ein+e.erd"beerxe01


Huhu!

Also,ich hab da jetzt zwar nicht so die Ahnung von,aber mein Opa macht das,wegen seiner Diabetis.

Da klappt das alles total gut.

*ASVterAni*


Danke für Deine Antwort @:)

Was das so kostet, weißt Du nicht zufällig, oder?

k{leZine.erd5beere%0x1


Nee,aber ich glaube gar nichts ":/ also zumindest bei ihm nichts.

Das Zeug,was er dafür braucht wird geliehen und joa.

Er macht das halt irgendwie in nem Programm von seinem Arzt.

LGadyIZ


Meine Freundin hat das nach ihrer Herz-Lungen_Transplantation gemacht. Ich glaube bei ihr wurde das von der Kasse getragen. War bei ihr natuerlich auch indiziert.

*\Ste4rnxi*


Ah, okay.

Gut, aber ich vermute, ich müsste die Kosten selbst tragen.

Deswegen würde mich das interessieren.

kglei,ne.yerdhbeerex01


steht das nicht irgendwo in dem Link,was das kostet oder so?

Ich wusste auch bis jetzt gar nicht,dass man das auch einfach so machen kann,also ohne irgendwelche OP's oä.

*nSte#rnxi*


Nein, da stehen nirgends Preise dabei, leider.

A"pot"hekDer0x07


Hallo zusammen,

die Kosten der Telemedizin für den Patienten sind sehr unterschiedlich. Das hängt von zwei Punkten ab:

a) Zielsetzung

1- Um welche medizinische Zielsetzung geht es? (Herzschwäche, Zuckerkrankheit, Blutdruck usw.)

2- Und welchen Umfang soll die Betreuung haben ? (automatisches System, 24h-Betreuung, nur bei BEdarf usw.)

b) Kostenträger

Ist das ein Krankenkassenprogramm (d.h. Kosten werden von der Krankenkasse übernommen, ggf. mit Selbstbeteiligung) oder ist ein sogenanntes "Selbstzahler"-Programm.

Also ein EKG zur Kontrolle der Herztätigkeit kostet so ca. €100 pro Monat, Blutdruckprogramme gibt es so ab ca. €50.

Aber die Preise hängen halt stark ab vom Leistungsumfang.

Hier gibts immer wieder gute Infos zur Telemedizin:

[[www.ztg.de]]

[[twitter.com/BerndNiklas]]

[[www.aerztezeitung.de]]

(und dann nach Stichwort suchen; manchmal kann man es aber leider nicht alles sehen, wenn man nicht Arzt ist)

Hier ist ein Info-Video:

[[www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1206820/Telemedizin-Der-Arzt-im-Internet#/beitrag/video/1206820/Telemedizin-Der-Arzt-im-Internet]]

Hoffe, ich konnte etwas helfen.

*PSteLrni*


Danke Apotheker @:)

Das war schon sehr hilfreich.

Also bei mir ginge es um ein EKG zur Herzkontrolle. Und ich würde alles selbst bezahlen.

Also müsste ich so mit 100 Euro pro Monat rechnen? Oder wird das nur berechnet, wenn es benutzt wird?

Gzaro'u78


Hallo,

ich hatte so ein System vor 5 Jahren über meine Krankenkasse (TKK) im Rahmen einer Studie vor einer großen Herzoperation bekommen. Ich meine das Gerät war von Siemens, aber so genau weiss ich dass nicht mehr. Das System hat eine Menge Vorteile. Wenn es mir sehr schlech ging, musste ich das Gerät nur anlegen und dann bei der Firma anrufen. Die konnten dann sofort sehen, wie es meinem Herzen ging und mir zu entsprechenden Medikamenten raten bzw. haben gleich den Notarzt angefordert.

Ich hätte das Gerät gerne länger behalten. Allerdings wollten die 90 € im Monat dafür haben und eine einmalige Anzahlung von ca. 800 €. Zu der Zeit habe ich allerdings Arbeitslosenhilfe bezogen und das Geld war sehr knapp. Stattdessen hatte meine Krankenkasse lieber fast 10 Mal den Notarzt bis zur Herz-Op bezahlt.

Liebe Grüße

Heiko

*ASte*rni*


Für mich geht es darum, ich möchte das gern als meine kleine Sicherheit.

Leide unter Panikattacken, und habe ständig Angst vor nem Herzinfarkt. Und damit könnte ich meine Angst doch sehr reduzieren.

Aber ich müsste eben alle Kosten selbst tragen ":/

Und 90 Euro jeden Monat sind dann schon ne Menge...

COha-xTu


Damit würdest Du Deine Angst NICHT in den Griff bekommen. Denn die Angst würde sich dann ein anderes Organ suchen, z.B. Gehirn oder Bauchspeicheldrüse oder was weiss ich. Ich habe noch von keinem Angstpatienten gehört (und selbst auch noch keinen gehabt), der seine Angst dadurch besiegt hat, dass er sich für ein Organ "Sicherheit" schafft. Das nächste Organ wartet schon, manchmal gehen dann die Herzängste in Schlaganfallängste über. Mach eine Psychotherapie, und wenn Du bereits eine machst und sie wirkt nicht, dann such Dir einen neuen Therapeuten oder versuche, in eine Angst-Klinik zu kommen. NUR so geht's. Dein Herz ist gesund, Deine Seele ist krank, und da hilft auch kein EKG.

Cha-Tu

Alpoth/ekerd007


@*Sterni* Ob ca. €100 pro Monat viel oder wenig Geld sind, kann ich schwer beurteilen. Das ist sowohl vom persönlichen Standpunkt als von den finanziellen Möglichkeiten abhängig.

@ Cha-Tu Was lässt dich vermuten,

dass es sich hier um eine/n klassischen Angstpatientin/en handelt und somit möglicherweise die Telemedizin keine Erleichterung/Hilfe wäre?

Meine persönliche Erfahrung in ähnlich gelagerten Fällen sieht anders aus.

Oft kann die Telemedizin tatsächlich eine Beruhigung sein und Belastungssituationen klären helfen.

Zudem muss man den Service ja nicht auf Dauer nutzen, sondern man könnte es ja z.B. ein paar Monate ausprobieren. Dann weiß man für sich selbst am Besten, wie oft man die Hilfe wirklich gebraucht wurde.

Und – viel wichtiger – man hat sich ein Bild davon machen können, wieviel einem diese Hilfe wert ist.

Vielleicht hilft bei einer Entscheidungsfindung ja noch dieser Artikel: [[allgemeinmedizin-innere-medizin.suite101.de/article.cfm/telemedizin_fuer_herzkranke]]

Oder man schaut sich in der Kundenzeitschrift von SHL um. Da finden sich auch Patientenberichtete. Ok, sicher ... , aber ... man bekommt doch ein Bild: [[www.shl-telemedicine.de/index.php/telemed-magazin/?page=print-medien/telemed-magazin/]]

C%hax-Tu


@Cha-Tu Was lässt dich vermuten, dass es sich hier um eine/n klassischen Angstpatientin/en handelt und somit möglicherweise die Telemedizin keine Erleichterung/Hilfe wäre?

Erstens hat die Threaderstellerin selbst geschrieben, dass sie Panikattacken hat, und zweitens lässt mich meine 20jährige Erfahrung als praktizierender Therapeut solche Vermutungen wahrscheinlich sein.

Wenn eine Angststörung vorliegt, sind solche Aktionen sinnlos, ja, sogar kontraproduktiv, weil sie das Symptom verschieben. Für Herzkranke ist so etwas sicherlich ein Segen und eine Sicherheit; für Angstpatienten bringt das nichts.

Gruss

Cha-Tu

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