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Lidocain zu schnell aufgenommen? Nebenwirkungen?

tGyspk1_[psigxe hat die Diskussion gestartet


hallo liebes Forum *:)

Ich weiss, das ist jetzt schon mein dritter Faden seit dem letzten Monat, aber ich habe einmal eine Frage. Ich muss einmal ein wenig länger ausholen:

Mein Freund hatte sich vor einigen Monaten in den Finger geschnitten (er arbeitet als Zimmermann), und musste im Krankenhaus eigentlich nur genäht werden. Kurz nachdem die Betäubung gesetzt wurde (Lidocain), ist er bewusslos geworden (im Liegen!), und hat sogar aufgehört, zu atmen. Die Ärzte hatten Angst davor, dass sein Herz aufhört, zu schlagen, das hat es aber zum Glück nicht und es ist "nicht mehr" passiert. Es wurde eine Überweisung ans Krankenhaus geschickt, um abzuklären, ob er allergisch auf das Lidocain ist, da er es dort zum ersten Mal bekommen hatte.

Wie das hier in Dänemark so ist, kann es Wochen und Monate dauern, bis man einen Termin bekommt. Ich habe ihn immer wieder ein wenig unter Druck gesetzt, dass er sich darum kümmert. Oft habe auch ich im Krankenhaus angerufen, um ein wenig Druck zu machen, da es ja sehr wichtig ist, das abzuklären, als Zimmermann kann sowas ja immer wieder passieren. Nun, heute hat er wieder bei seinem Hausarzt angerufen, und was soll ich sagen?

Die Überweisung wurde abgelehnt, mit der Begründung, dass, wenn Lidocain zu schnell aufgenommen wird, dann kann sowas schon mal passieren ??? :-o >:(

Mein Freund gibt sich damit jetzt ab, aber ich habe immer noch angst, dass sowas wieder passiert, und wenn er tatsächlich allergisch ist, kann das nächstes Mal ja auch tötlich ausgehen... Was meint ihr? Stimmt die Aussage wirklich, dass es einfach mal passieren kann ???

vielen Dank fürs lesen, und ich hoffe auf ein paar Antworten @:)

Antworten
S>ilve/rPea`rxl


Ich würde ganz einfach sagen, dass er für Notfälle nen Allergiepassen im Geldbeutel haben sollte und Lidocain reinschreiben sollte. Ich hab über 3 Jahre in der Chirurgie gearbeitet und noch nie von einer derartigen "Nebenwirkung" gehört, die "schon mal passieren kann". Ich bin nicht allwissend und hab auch nicht Medizin studiert, aber ich würde mir nach solch einem Ereignis kein Lidocain mehr verabreichen lassen.

DOieK`ruemxi


Nun, Bewußtlosigkeit, Blutdruckabfall, Atmungsstörungen etc sind bekannte Nebenwirkungen von Lidocain, das hat nichts mit einer Allergie zu tun.

Sollte er mal wieder eine Verletzung haben, die chirurgisch versorgt werden muss, sollte er den Vorfall auf jeden Fall angeben, denn es gibt ja noch Alternativen zu Lidocain.

MdaujriceBLxN


Sicherlich sollte das weiter untersucht werden. Das sowas schonmal vorkommen kann, wie dir gesagt wurde mag ja stimmen, aber es ist eben nicht normal und spricht dafür, dass dein Freund das Medikament nicht verträgt und es nicht nochmals gegeben werden darf! Darauf sollte man auch selbst achten und immer bei Narkosen oder örtlichen Betäubungen fragen, was gegeben wird.

Das was dein Freund hatte kann allergisch bedingt sein oder oder zu starker Blutdruckabfall etc.

t+ysk_pixge


Wow, ich bedanke mich für die schnellen Antworten :)=

Ich werde ihm sagen, dass er in Zukunft aufpassen soll, was er dann zu spritzen bekommt, und dann er den Ärzten in Zukunft sagt, dass sowas passiert ist. Meint ihr es bringt was, wenn er einen Zettel im Portmonaise hat? Glaubt ihr die gucken da im Ernstfall rein? Also ihr meint das war eher eine Nebenwirkung und keine Allergie? Er ist ja ohnmächtig geworden, bevor die ganze Betäubung überhaupt drin war...

D+ieKgr*uemxi


. Meint ihr es bringt was, wenn er einen Zettel im Portmonaise hat?

Lidocain wird ja zur örtlichen Betäubung eingesetzt, also i.d.R. bei Menschen, die bei Bewußtsein sind. Daher reicht es m.E. aus, wenn er darauf hinweist, dass er Lidocain nicht vertragen hat. Die Gründe der Unverträglichkeit ( Allergie oder Nebenwirkung) sind m.E. beim Ausmaß (Bewußtlosigkeit, Atmungsprobleme) völlig egal, er sollte es sich nicht nochmal spritzen lassen. Es gibt genug Alternativen.

D;ieKrxuemi


Sicherlich sollte das weiter untersucht werden. Das sowas schonmal vorkommen kann, wie dir gesagt wurde mag ja stimmen, aber es ist eben nicht normal und spricht dafür, dass dein Freund das Medikament nicht verträgt und es nicht nochmals gegeben werden darf!

bei der Vielzahl an Alternativmedikamenten, wieso eine kostspielige weitere Untersuchung? Einfach das Mittel wg. Unverträglichkeit nicht mehr geben, dann besteht keine Gefahr.

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