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Arzt macht mir Angst, obwohl psychisch angeschlagen

M*oonl~ightF72 hat die Diskussion gestartet


Ich habe am 25.12.2010 plötzlich und unerwartet meine geliebte Mama verloren. 5 Tage zuvor hatte ich eine Not OP und eine Fehlgeburt.

Nun bin ich wegen der angeknacksten Psyche beim Arzt in Behandlung. Vorgestern hatte ich ein Gesprächstermnin mit Im wegen einer Kuranfrage. Da fragte er mich welche Krankheiten meine Mum alles hatte.

Ich erzählte Ihm das SIe von 9 Jahren eine Beinamputation hatte wegen schlechter Durchblutung, was immer noch die Folge eines nicht behandelten Bandscheibenvorfalls vor 38 Jahren(während der SS mit mir) war und SIe dabei eine Lähmung zurückbehalten hat.

Aufeinmal sagt er zu mir, das mir das selbe passieren wird wenn ich nicht SOFORT mit dem rauchen aufhören würde und ich die Krankenhäuser nur noch von innen sehen würde.

Dann zählte er meine momentane Situation auf, Mutter verloren, Fehlgeburt, Streß und ASTMA ??? Ich fragte Ihn seit wann ich denn Asthma hätte? Da sagte er, seit dem er mich kenne und das ist jetzt seit 2 Jahren. Habe in dieser Zeitnoch nie von Ihm gehört das ich daran erkrankt bin und habe auch niemal Medis dagegen bekommen-

Habe ihn dann gefragt warum er mich nie zum Lungenfacharzt überwiesen hätte bei diesem Verdacht oder keine Medis verschrieben hätte.Da sagte er . es hätte keinen Anlass dazu gegeben.

<Habe ihn dann gebeten mir eine Überweisung zum Lungenarzt zu geben. Habe ich auch prompt bekommen. Diagnose : Va COPD/Raucherbronchitis, 25 packyears, hier stirometrisch Obtruktion mittelgradig 04/2010 bei Infekt aktuell leicht unter Norm........

Habe ich jetzt COPD? Warum hat er mir das nie vorher gesagt was er für einen Verdacht hat?

Habe jetzt am Dienstag einen Termin beim Lungenarzt. Habe natürlich etwas ANgst.

Mein Mann sagt ich soll mich nicht verrückt machen und das er nicht versteht, wie der Arzt, wo ich ohnehin so angeschlagen bin, mir solch eine Diagnose von heute auf morgen um die Oren haut und vorher nie was gesagt hat.

LG

Antworten
FPant.asixe21


So wie du schreibst klingt der Arzt auf jeden Fall nicht sehr nett.Ich könnte mir vorstellen, dass der Arzt einfach absolut gegen Zigaretten ist und deshalb so drastisch formuliert.

Was die COPD angeht hat das ja fast jeder Raucher in irgendeinem Grad, jedenfalls nach 25 Packyears, solange es keine Probleme damit gibt und die hattest du ja anscheinend nicht schickt man nicht einfach jeden zum Lungenfacharzt nur weil er raucht. Das mit dem Asthma ist allerdings schon seltsam, dass er dir das nicht sagt. Wobei das ja auch kein schweres Asthma sein kann, sonst hättest du es gemerkt. Mach dir also erstmal nicht allzuviel Gedankensondern warte den Termin ab.

Mmoo%nli(ghtx72


Ich hatte nach der Todesnachricht meiner Mum probleme mit der Atmung. Da sagte er aber das sei die psyche. Aufeinmal redet er aber nicht mehr von psyche sondern davon.Außer 2 Erkältungen im Jahr habe ich so keine Probleme.

Er ist gegen das rauchen, das hat er mir auch gesagt. Aber er muß mich ja nicht so derbe in Angst versetzten nur weil ER dagegen ist. Er weiß ja wie ich mich momentan fühle.

Cjhxa-Tu


Es steht auf der Überweisung ja "Va COPD", das ist Medizinerdeutsch und heisst "Verdacht auf COPD". Zum einen hat das wirklich fast jeder Raucher in einem gewissen Umfang/Grad, und zum anderen könnte das auch nur sein, damit die Überweisung gerechtfertigt ist.

Dass es Dir zur Zeit psychisch schlecht geht, muss eigentlich nicht nur jeder Mensch, sondern auch jeder Arzt verstehen ;-) Dir nun auf diese plumpe und fast schon aggressive Weise zu sagen, dass Du mit dem Rauchen aufhören sollst, ist eine Frechheit.

Inhaltlich hat er aber Recht: Rauchen ist DER Krankmacher in Sachen Herz und Lunge schlechthin. Und man sollte alles daran setzen, mit diesem Mist aufzuhören. Ich habe früher auch extrem viel geraucht, bin aber seit vielen Jahren Nichtraucher.

Mache nun erst einmal einen Termin beim Lungenfacharzt. Der wird dann auch feststellen, ob Du Asthma hast oder COPD oder "nix". Dann erst solltest Du Dir Sorgen machen, was nun von Nöten ist und nicht schon vorher. Ich weiss, das ist leichter gesagt als getan, besonders, wo Du in den letzten Monaten so viel Leid erfahren musstest.

Lieben Gruss!

Cha-Tu

aognxes


solange es keine Probleme damit gibt

1. Wenn man in der Spiromethrie eine mittelgradige Obstruktion hat, dann hat mein ein Problem.

2. Hat Deine Mutter geraucht?

R+uNssepllx4


1. Wenn man in der Spiromethrie eine mittelgradige Obstruktion hat, dann hat mein ein Problem.

EXAKT richtig!!!

Und wer bei solchen Ergebnissen noch weiter raucht spielt mit seinem Leben. Ich finde, das der Arzt follkommen richtig gehandelt hat. Er hat nämlich nur deutlich gemacht, welche Folgen auf dich zukommen werden, wenn Du weiter rauchst.

Und um es noch mal ganz klar zu sagen, Asthma ist im eine wesendlich leichtere Erkrankung als eine COPD (obstruktive Bronchitis/ Lungenemphysem), Ausnahmen bestätigen die Regel.

[[http://www.copd-aktuell.de/public/copd/was-ist-copd.htm]]

Ceha-xTu


Alles richtig, Russell und Agnes.

Aber ein Arzt, der vor zwei Jahren bei mir Asthma diagnostiziert hat und mir das NICHT gesagt hat (so jedenfalls habe ich die TE verstanden), hätte MEIN Vertrauen nicht mehr, auch nicht in seine Diagnose COPD. Und bei aller Berechtigung (inhaltlich stimme ich ihm ja zu), man kann so etwas einem Menschen, der im letzten viertel Jahr Mutter UND Kind verloren hat, so etwas auch anders sagen.

Gruss

Cha-Tu

R/uss:eAlxl4


Lieber Cha-Tu

kann man sicherlich.

Aber jemand der trotz Schwangerschaft und Fehlgeburt und trotz schlechter Lungenfunktionwerte weiterraucht, ist er offensicht extremabhängig oder extrem Begriffstutig (auf gut deutsch, blöd) oder extrem beratungsresistent. Und wenn man bei diesem Menschen etwas erreichen zu seinem Verstand durchzudringen, muss man sehr deutlich werden.

Aber ein Arzt, der vor zwei Jahren bei mir Asthma diagnostiziert hat und mir das NICHT gesagt hat (so jedenfalls habe ich die TE verstanden)

dieser Arzt hat doch einen Lungenfunktionsstest der TE durchgeführt und den wird er begründet und das Ergebniss höchst warscheinlich auch der Patientin mitgeteilt haben.

Das sie nichts von ihrer Lungenerkankung wuste, glaube ich schlicht nicht, das sie nichts wisssen wollte, halte ich für sehr warscheinlich.

Rnus[sel[l4


Lieber Cha-Tu

ich glaube, das Arzt der Patientin den Ausdruck Asthma gewählte, um ihr noch mal zu verdeutlich, das sie lungenkrank ist. Zuvor wird er warscheinlich von COPD gesprochen haben, wie diagnostiziert. Und das ist bei der Patientin nicht angekommen, wie ja an ihrem Verhalten und auch an ihrem Text deutlich wird.

Und warum sollte meinen einen Patienten zum Lungenfacharzt usw. schicken/Medikamente verordnene, der zu erkennen gibt trotz entsprechender Messerungen/Ergebnisse seine Erkrankung nicht war zunehmen.

bSeatitxas


ich denke zwei sachen vermischen sich....es ist sicherlich nicht in ordnung, WENN dein arzt dich nicht ordentlich über deinen gesundheitszustand informiert hat.

was den rest angeht, sorry, ich finde diese derbe ansprache in ordnung. ich denke, er will dich damit schokieren, damit du anfängst mal nahczudenken. einem übergewichtigen mit 300kg sagt man doch auch nicht "ok, du bist ein wenig zu pummelig...da müssen mal 5kg runter" ab einem gewissen grad ist halt die holzhammer methode angesagt. ist vielleicht ein überspitztes beispiel...aber nur weil man dem raucher sein problem nicht unbedingt sofort, wie dem adipösen ansieht, ist es ja nicht weniger schwerwiegend. ich würd mich freuen, über einen arzt, der klare worte mir gegenüber benutzt und mir nicht nur nach dem mund quatscht. auch wenn deine situation psychisch im mom grad angekratzt ist. aber ich denke, damit versuchst du vielleicht auch einiges gut zu reden? ich kenn so ausreden wie, mir gehts schlecht...darum muss ich noch mehr rauchen.

versuch es doch einfach mal von der seite zu sehen, dass er dir die augen öffnen möchte, weil du eben JETZT noch handeln kannst....in 10 jahren hast du vielleicht schon irreversible schäden.

im übrigen hat NICHT jeder raucher irgendeine form der copd. die copd ist die NICHT rerversible form der chr. bronchitis,sprich da liegt schon einiges mehr im argen. was viele haben ist dieser sogenannte "raucherhusten" ch. bronchitis. da hat der betroffene bei richtigem handeln noch die möglichkeit das ganze wieder loszuwerden

*:) *:) *:)

bfea&titxas


schokieren

ich schmeiß mal ein "c" hinterher :-)

M7oon`li[ght7x2


@ Russel

Danke für Deinen lieben Beitrag.

1. Habe ich von der Diagnose erstmals vor 2 Tagen gehört

2.Den Lungenfunktionstest hat er beim erstenmal aufgrund einer starken Erkältung gemacht

3.Habe ich nie gesagt das ich während meiner Schwangerschaft geraucht habe, weiß nicht warum Du so einen scheiß hier verbreitest

4. Hat der Arzt zuvor niemals von COPD gesprochen, das kam erst auf als ich Ihm sagte das meine Mutter das hatte

5. Es war nie die Rede davon das ich eine Lungenerkrankung habe

ALso wäre es schön wenn DU mich nicht als dumm und begriffstutzig hier darstellen würdest.

Ich habe hier gepostet weil ich mein Herz ausschütten wollte da ich nicht verstanden habe warum mein Arzt in meiner eh labilen Phase(ein Kind verloren und die Mutter und das innerhalb von 5 Tagen) so um die Ohren gehauen hat.

So wie ich das verstehe würdest DU, wenn Du Arzt wärst, einen Patienten, der an so einer Krankheit leidet und evtl, das rauchen nicht aufgeben kann, elendig verrecken lassen und keine Medikamente geben bzw. ihm nicht sagen das er eine Lungenkrankheit hat, nur aufgrunddessen weil dieser raucht?

Überdenke mal Deinen Text.

Er hat mir ausserdem bei dem1. Lungenfunktiontest nicht gesagt warum er den gemacht hat, ich habe damals auch leider nicht gefragt.Es hieß auch nicht das er sclecht sei.

Wenn Du bei meiner Diagnose richtig gelesen hast stand da auch, momentan leicht unter Norm.

Aber so Leute wie Dich gibt es leider immer wieder in so Foren. Wahrscheinlich bist Du ein absoluter Nichtraucher der so seinen Hass an die Raucher loswerden kann.

@ beatitas

Ich versuce gewiß nichts mir schönzureden. AUch nicht wo ich psychisch angekratzt bin. Aber auch ein Arzt sollte etwas sensibel sein oder. Er kennt meine Geschichte. Ihr nicht. Ihr kennt hier nur das was ich in meinem Beitrag geschrieben habe.

Aber so wie ich das sehe scheint Ihr mich ja persönlich alle sehr sehr gut zu kennen.

Danke für Eure Antworten

bUeatitias


ich glaub ich hab nirgendwo geschrieben dich oder deine situation zu kennen...aber mal ehrlich, was hilft es dir, wenn er weiter lieb und nett um den heißen brei rumredet? vielleicht hat er den tod deiner mutter mit als anlass gesehen, dir mal richtig die augen zu öffnen, weils eben dich jetzt ganz persönlich betrifft...ich würde es nach wie vor nicht so negativ sehen (abgesehen der tatsache, das er dir eine erkrankung verschwiegen hat)

M+oo'nlig!ht7x2


@ beatitas

Das war nicht generell auf Dich bezogen. Da meinte ich eher diesen russel mit.

Klar, vielleicht hat er den Tod meiner Mum dmait einbezogen. Trotzallem gibt es auch andere Möglichkeiten jemandem etwas zu sagen. Das muß(denke ich) in so einer schwierigen Situation nicht unbedingt so krass sein. Ist meine Ansicht. Er weiß wie labil ich momentan bin.

Nochmal zu russel....

ich lasse mir hier nichts unterstellen.Woher will er wissen ob ich während meiner Schwangerschaft geraucht habe? Ich habe mich so sehr auf dieses Kind gefreut, da muß nicht irgendein dahergelaufener hier im Forum mich Sachen beschuldigen die nicht stimmen.

Da kannst Du nichts für, fühl Dich jetzt bitte nicht angegriffen.

Ich finde so etwas unmöglich

rLosa_Jlindxe


lass die untersuchung machen und dann würde ich mir einen feinfühligeren arzt suchen.

am meisten stört mich, daß du asthma haben sollst oder hast, aber das nach 2 jahren erst erfährst. was ist das denn für ein arzt, der dir das erst jetzt und dann noch in dieser situation sagt?

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