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Herzrasen; große Angst vor Herzstillstand

Zpwa ck44 hat geantwortet


Dein fT3 = 63%, Dein fT4 = 65%, jeweils bezogen auf Normalbereich. Dein TSH sitzt an der Grenze zum Graubereich (2.0-2.5), so dass ich den Rat, die LT-Dosius zu erhöhen, gut verstehe. Zur Erinnerung: An Deinem SD-Arzt habe ich keinen Anstoß genommen, sondern an Deiner Weigerung, seinem Rat zu folgen.

Wenn Du wissen willst, ob das AD an Deinen Herzbeschwerden beteiligt ist, kann man das sicher nur durch Absetzen prüfen. Das erscheint mir in Deinem Fall allerdings als heißes Eisen - würde ich nur unter Kontrolle durch den Psychiater tun.

Hqör-nchxen3 hat geantwortet


Hi,

also ich bin jetzt fast runter vom Anafranil. Hab vor einer Woche mit dem Reduzieren begonnen, natürlich unter Rücksprache mit meinem behandelndem Arzt. Bisher ist es nur phasenweise besser geworden mit dem Herzrasen.

Ich verzichte auch auf jegliches Koffein oder Nikotin. Besser geht es mir dennoch nicht.

Hinzu kommt, dass ich seit 4-5 Tagen erhebliche Luftnot habe. Habe ständig das Gefühl irgendetwas ist in meiner Lunge und ich müsste abhusten. Versuche dann mich zu beruhigen, aber ich bekomm einfach schlecht Luft. Ruhepuls ist nach wie vor bei 110. Blutdruck auch immer zu hoch (140/80) im Schnitt.

Habe mir nun ein Blutdruckmessgerät gekauft, um Puls und Blutdruck regelmäßig zu kontrollieren. Das Gerät hat auch 2 von 6 mal Herzrhythmusstörungen angezeigt. Jetzt mach ich mir natürlich wieder erhebliche Sorgen.

Es ist ja nicht so als wenn ich richtige Panikattacken hätte, vielmehr belastet mich der ständig hohe Ruhepuls, das schnelle außer Atem kommen, immer nicht richtig Luft zu bekommen.

Kann das wirklich alles nur der Stress/die Psyche sein? Habe fast schon mit meinem Leben abgeschlossen :°(

S~teph-Bjountxy hat geantwortet


:°_

Du bist wirklich sehr auf Deine Beschwerden eingeengt, Hörnchen, kann das sein?

Was machst Du denn in Deiner Freizeit? Also in der Zeit, in der Du nicht Dr. Google befragst, Blutdruck misst oder in Dich hineinhörst? Hast Du Dinge, die Dir Spaß machen? Lebst Du alleine (und hast dadurch viel Zeit zum Grübeln)?

Fragen über Fragen.... aber ich glaube, mit ein bisschen "Wissen über Dich" können Dir Zwack44, dermogwei und vor allem auch laubitz noch ein bisschen besser helfen/zur Seite stehen...

Alles Gute für Dich :)*

OUmaoze hat geantwortet


Das mit der Luftnot kann aber echt an der Schilddrüse liegen, wo Du doch da eh in Behandlung bist! Es liegt nicht an Deiner Psyche und auch nicht ursächlich am Blutdruck, denke ich. Und übrigens können auch Angst-/Panikattacken mit einer Unterfunktion der Schilddrüse zusammenhängen.

Also, mein Rat: Dir wurde ja zur Thyroxin-Erhöhung geraten. Da Du körperlich bestimmt sehr sensibel auf Dosisänderungen reagierst, würde ich es in ganz kleinen Schritten versuchen: täglich 6,25 mehr oder jeden 2. Tag im Wechsel 12,5 mehr (musst Dir 25er-Tabletten und einen Teiler holen), dann nach 3-4 Wochen wieder Blutwerte machen, dann evtl. weiter steigern. Dann ist es für den Körper behutsam. Man braucht etwas Geduld, läuft aber kaum Gefahr, die Dosis zu schnell zu erhöhen und Herzrasen o.ä. zu kriegen. Bei mir klappt das auf diese Art sehr gut.

Nicht aufgeben, sondern mal auf diesem Weg weitergehen. Weiß nicht, ob Zwack noch eine Idee hat oder mir zustimmt? Denke schon.

LG

Zzwackx44 hat geantwortet


Mit Deinem Leben abschließen brauchst Du wohl nicht, aber wenn Du Deine hypochondrische Ader ein wenig bremsen könntest, käme das Deinem Wohlbefinden sicher zugute. Mein Vorschlag: Mach immer schön einen Schritt nach dem anderen. Im Augenblick bist Du dabei, Dein AD auszuschleichen. Da Du offenbar schon seit über einem Jahr keine Depressionssymptome mehr hast, besteht eine gute Chance, dass Du die Depression jetzt los bist. Dein Arzt hatte schon recht: Anafranil kann gelegentlich die Erregungsleitung des Herzens stören. Wäre ja schön, wenn sich Dein Problem damit in Luft auflösen würde. Daneben würde ich an Deiner Stelle die LT-Dosis erhöhen - etwa so, wie Omoze das vorgeschlagen hat. Und dann wird man weitersehen.

Ich hoffe für Dich, dass es klappt!

Hgörnnchien3 hat geantwortet


Also ich hab jetzt alles gemacht wie ihr es gesagt habt, aber es ist immer noch keine Besserung eingetreten. Mein Ruhepuls ist nach wie vor viel zu hoch und abends wnen ich im Bett liege oder schlafe ist es am schlimmsten. Heute nacht bin ich ein paar mal aufgewacht, weil ich so starkes Herzrasen hatte und keine Luft mehr bekommen habe.

Mittlerweile bin ich so weit, dass ich nicht mehr zum Arzt gehe, weil ich denke, wenn es passiert dann passierts halt, Schicksal. Trotzdem ist es belastend, weil es mittlerweile einfach nur noch unglaublich nervt.

War dann auch beim Psychiater und der hat mir Benzodiazepine gegen die Angst und Unruhe verschrieben. Nur leider helfen die einen scheiß. Ich werd davon zwar unglaublich müde und bewegungsunfähig, aber das Herzrasen und die schwere Atmung sind nach wie vor präsent und einfach nur belastend.

Habe dann vorhin auch auf diesen blöden Artikel auf web.de gestoßen, wo die 18jährige an PHT gestorben ist. Dann hab ich mich natürlich nach PHT erkundigt und jetzt ist alles perfekt. :)^

Wenn man danach geht, kann ja jeder, jeden Moment einfach so draufgehen. Zumal es viele Menschen trifft, die schon kardiologisch untersucht worden und bei denen nichts festgestellt worden ist (s. Brugada-Syndrom) etc..

Finde es nicht gut, wenn die Leute hier alle erstmal als psychos abgestempelt werden, gerade wenn alles was wir bisher in der Biologie und Medizin über die Erregungsleitung des Herzens und Ionenkanalstörungen wissen auf Halbwahrheiten beruht.

CUh9a-Txu hat geantwortet


Hier hat Dich niemand "abgestempelt".

Aber wenn kardiologisch nichts Gefährliches vorhanden ist, jemand aber dennoch quasi sein ganzes Leben damit verbringt, ANGST zu haben vor etwas, das passieren KÖNNTE, dann sehe ich da auch durchaus eine Sache, die zu einem Psychotherapeuten gehört (nicht zu einem Psychiater! Es muss eine Therapie gemacht werden, kein Verschreiben von Psychopharmaka, zumindest darf das nicht das einzige sein.) Ohne Therapie kommt man aus so einer Angstschleife nicht raus. Und das ist kein "Abstempeln zum Psycho", denn auch eine psychische Krankheit ist eine KRANKHEIT, oft viel schwerer und gefährlicher als eine körperliche.

Und natürlich kann JEDER (!!!) zu JEDER (!!!) Zeit tot umfallen. Das war immer schon so, das begann am Tag Deiner Geburt, dass Du unter dieser Gefahr standest, und wird immer so sein. Aber es ist sehr sehr sehr selten, dass das ohne Grund passiert. Und nur weil das vielleicht ein paar Mal pro Tag irgendwo auf der ganzen Welt passiert, willst Du nun ein Leben in Dauerangst führen?

Überlege mal, ob Du weiterhin wehrlos Deiner Angst ausgesetzt sein willst, oder ob Du etwas TUN willst. Psychotherapie ist harte Arbeit. Das ist kein Pillenschlucken, sondern monate-, manchmal jahrelange Auseinandersetzung mit Dir selbst, unter Begleitung eines Psychotherapeuten.

Ich wünsche Dir, dass Du einen solchen Therapeuten findest, der Dich nicht nur mit Psychopillen abspeist, sondern Dir wirklich durch regelmässige Gespräche hilft. Von Psychopharmaka halte ich nur in ganz seltenen, streng begrenzten Fällen etwas, denn sie lösen keine Probleme, sondern machen im schlimmsten Fall sogar noch abhängig und dann hat man ein noch grösseres Problem.

Cha-Tu

Otmoxze hat geantwortet


Das Thyroxin darfst Du auf jeden Fall nur in gaaaaaaaaaaaanz kleinen Schritten erhöhen, am besten 6,25 (evtl. anfangs sogar erst alle 2 Tage)! Und dann nach 3 Wochen Blutkontrolle. Du brauchst da etwas Geduld, auch wenn das sicher schwer ist...manchmal werden die Symptome auch kurzzeitig erstmal schlimmer, um dann aber viel besser zu werden!

Wenn es so schlimm bleibt, evtl. mal die Nebenniere untersuchen lassen: [[http://www.adrenal-fatigue.de/diagnose]]

[[http://www.allergien-behandeln.de/stress/adrenal-fatigue-nebennierenschwaeche/symptome-diagnose/]]

Do not panic!!

j4uic)yFruiOt01 hat geantwortet


Diesen Bericht habe ich auch gelesen. Schon schrecklich wenn man bedenkt, dass man davor Kerngesund war bzw. nichts gemerkt hat!

An was ist Sie überhaupt gestorben? Da stand irgendein Grund dran?

HHöRrnc?henx3 hat geantwortet


Ne, da stand natürlich kein Grund. Typisch schlechte Berichterstattung. So Beiträge findet man ja überall. Ob's im Internet oder im Fernsehen ist. Ich will sowas garnicht lesen. Aber scheinbar ist echt wirklich wichtig, den Menschen mitzuteilen, dass jeder jederzeit sterben kann. %-|

SXteph-;Bounty hat geantwortet


Ich habe heute auch in der Zeitung von einer 45 Jahre alten Frau gelesen, die am Freitag vor einer Woche ihre Kinder hier in die Schule gebracht hat (500 m von meiner Haustür) und auf dem Schulhof umgefallen ist und tot war. Einfach so. Der älteste ist 16, dann hat sie noch zwei kleine(re) Kinder - die sind jetzt bei der Oma und die Bürgerinitiative in unserem Ort sammelt Spendengelder, damit die Kinder nicht auseinandergerissen werden... ":/

Ich werde in 6 Wochen 40.... und habe einen dreijähriges Kind.... na klar sorge ich mich auch jeden Tag!!!

Cxha-BTu hat geantwortet


Aber scheinbar ist echt wirklich wichtig, den Menschen mitzuteilen, dass jeder jederzeit sterben kann.

Lebt er dadurch besser? Sicherer? Ruhiger? Gelassener? Glücklicher?

Dir kann auch beim nächsten Gang zum Supermarkt ein Dachziegel auf den Kopf fallen. Das ist nicht seltener als so ein PHT, vermutlich sogar öfter. Gehst Du deswegen nicht mehr einkaufen? Oder denkst Du bei jedem Einkauf, dass Dir gleich der Schädel eingeschlagen wird durch den Ziegel und Du sterben könntest?

Natürlich steht so etwas in der Zeitung! Weil es so extrem selten ist...! Wäre das etwas häufiges, wäre es keine Schlagzeile mehr wert...

Cha-Tu

arug2233 hat geantwortet


Frage an die Fachleute: würde sich für Hörnchen3 etwas ändern, wenn sie ihre wache Zeit wie in alten Zeiten damit verbringen müsste, den Lebensunterhalt zu sichern: Nahrung sammeln, für Unterkunft und Heizung sorgen, Kleidung besorgen und all die wichtigen Dinge, die das überleben sichern.

Oder fehlt ein Lebensziel?

C*ha-Txu hat geantwortet


Das ist keine Frage für Fachleute, sondern das kann nur jeder für sich selbst beantworten. Ich kann für mich sagen: Seitdem ich krank bin, lebe ich anders. Und zwar besser, sinnvoller, bewusster, gelassener und vor allem dankbarer!

Aber das ist meine Meinung zu meinem Leben, mehr will ich dazu nicht sagen ;-)

Cha-Tu

H8öprncchen43 hat geantwortet


@ Cha-Tu:

Ja, das war natürlich ironisch gemeint. Selbstverständlich lebt man mit diesem "Wissen" nicht besserer, ganz im Gegenteil. Das ist ja gerade der Nachteil daran, wenn man nun tatsächlich eine Angststörung entwickelt hat, dass man nicht mehr erfolgreich verdrängen kann. Im Grunde müssen wir doch alle jeden Tag den Tod verdrängen, sonst würden wir verrückt werden. Aber bei manchen Menschen funktioniert dieser Mechanismus unter Stressbedingungen nicht mehr erfolgreich und dann gerät man in einen Teufelskreis, aus dem so leicht kein entrinnen mehr ist. Aber das kennst du vermutlich selbst, da du, wie ich jetzt vermute, schon einiges aufgrund deiner Krankheit durchmachen musstest.

Aber ich finde es gut, dass du hier im Forum versuchst Menschen aufzubauen und ihnen zu helfen.

@ aug233:

Ich bin von 8h morgens bis 22h abends an der Uni. Arbeiten, Lernen, Lehren. Man kann also sagen ich hab mehr als nur genug zu tun und bin ausreichend abgelenkt. Falls du darauf anspielst. Und mein Lebensziel habe ich bereits vor Augen. Ich bezweifel, dass ich mit meinem Leben momentan zufrieden bin, aber ich versuche, sofern es mir momentan möglich ist, daran zu arbeiten.

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