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Lungenembolie- und jetzt?

D@iam"ond`<3 hat die Diskussion gestartet


Hallo erstmal :)

Vor drei Wochen wurde bei mir eine Lungenembolie festgestellt.

Ich bin nach den Ferien ganz normal in die Schule gegangen. Die ersten drei Stunden ist alles wie immer gewesen. In der vierten hatten wir dann Sport. Wir haben aber nichts gemacht was mich im geringsten angesträngt hat. Plötzlich bin ich dann ohne vorwarnung (übelkeit etc.) umgekippt. Ich hab noch mit meiner freundin geredet und dann wurd alles Schwarz. Von hier an kann ich nur noch dass erzählen was meine freunde meinten. Auf dem Boden hab ich gezuckt und mein Puls hat gerast wie verrückt. Alle um mich herum dachten ich würde sterben. Nachdem ich aufgewacht bin(ich hab auch keine Luft mehr bekommen und der komlette letzte Tag war ausgelöscht) waren schon überall sanitäter und ich wurde ins Krankenhaus gebracht wo meine Lungenembolie bekannt wurde. Außerdem hab ich vom Aufprall eine dicke fette Beule am Kopf (was ich mehr oder weniger übelst lustig fand :D) und zwei Blutergüsse davongetragen. Der eine am Herzen und der ander im Rippenbereich(nicht so lustig :P)

Dazu muss ich erwähnen dass ich von Geburt an Blutkrank bin und super Trombose anfällig.

Zurzeit nehme ich clexane, werde bald aber auf Marcumar umgestellt.

Ich darf garnichts mehr. Meine Ärzte und meine Mutter verbieten mir jegliche Art von Belastung und Anstrngung. Schon wenn ich frage ob ich Fahrrad fahren darf heißt es NEIN. Ich bin von Natur aus ein Kämpfer typ, aber heute hab ich ein wenig nachgedacht.Was wenn das nochmal passiert und grad keine leute da sind um den rettungsdienst zu rufen? sonst bin ich immer so dass ich sage: scheiß egal, noch lebe ich mein gott. Aber ich bin dem tod nur knapp entkommen, dass bekomme ich jedes Mal zu hören. Was jetzt? Klar ich bin Krank auch ohne diese blöde Lungenembolie, aber bis heute habe ich mich NIE! krank gefühlt, weil ich enfach normal weiter gemacht hab, aber dass geht nicht mehr. schon alleine wenn ich ein bisschen aufräume (bett machen oder so) merke ich dass ich kaum luft bekomme. Manchmal auch wenn ich nur sitze. Trotzdem, ich möchte gerne Kickboxen (ja voll feminin ich weiß :D) aber mein Arzt bzw meine ma lassen mich niemals. Was soll ich jz machen? Alles so hinnehmen und ewig einen auf krank tun? lieber sterbe ich! was macht ihr (andere lungenembolie patienten oder ähnliche diagnosen)

Ich freue mich wenn ihr mir helfen könnt

Liebe Grüße

Antworten
AXleonKor


Jetzt erhol dich erstmal von deiner letzten Embolie. Ich kann deine Mutter da schon verstehen das sie das ganze nicht so entspannt sieht, immerhin macht sie sich Sorgen um dich.

Ich denke mal so die "üblichen" Risikofaktoren wie rauchen oder Pille klemmst du dir schon.

Wenn es dir dann etwas besser geht kannst du ja langsam mit Konditionstraining anfangen. Und bis du wieder fit bist kannst du dann Argumente fürs Kickboxen sammeln: als arme hilflose Frau ist es gar nicht so übel sich selbst verteidigen zu können. ;-)

P{urzeulzkaxtze


hallo, ich bin wahrscheinlich älter als du (sportunterricht gibt es bei mri seit jahren nicht ;-D ), aber ansonsten hört es sich genauso an, was ich letztes jahr erlebt habe! natürlich MUSS man sich nicht unbedingt einschränken, wenn man blutkrank ist (was hast du? blutgerinnungsstörung?), man SOLLTE aber ein wenig drauf achten, gerade wenn man medikamente nimmt wie marcumar oder clexane. warum nimmst du jetzt eigentlich clexane??

deine blutergüsse gehen unter beobachtung wohl auch irgendwann zurück. klar sind sie schmerzhaft, aber stelle dich auf ca. 8 wochen ein. bei mir gehen die jedenfalls erst sehr viel später zurück. fahrradfahren ist klar, darfst du JETZT im moment nicht. hast du denn eine thrombose irgendwo? denn eine lungenembolie bekommt man eigentlich selten ohne thrombose!

sport sollte man trotzdem treiben, wenn alles verheilt ist. ich durfte nach 5 wochen wieder fahrrad fahren und nach 7 wochen wieder arbeiten gehen. also, stell dich drauf ein! ABER: an deiner stelle würde ich mir kickboxen aus dem kopf schlagen, denn auch hier kannst du viele blutergüsse bekommen, die nicht unbedingt sein müssen!!!

dass du bei den kleinsten anstrengungen keine luft bekommst, ist ebenfalls klar, deine lunge wurde stark beschädigt, du bist dem tod entkommen!! so musst du das mal sehen! wie alt bist du denn?

die lunge ist ein organ, was sich selbst regenerieren muss und das dauert nun einmal. ich habe noch ein halbes jahr lang schwer luft bekommen, du musst viel spazieren gehen, an die frische luft gehen. und auch später kann es sein, wenn das wetter umschlägt, dass du schwer luft bekommst!

falls du noch mehr fragen hast, kannste dich gerne melden!

M<ae/rad


Alles so hinnehmen und ewig einen auf krank tun?

Hmmm...da ist vielleicht der Punkt, wo du selber noch hängst. Warum einen auf krank tun? Du BIST krank, vielleicht solltest du das lernen zu akzeptieren. Hör auf deinen Arzt.

Pjurzel\katze


sicherlich ist sie krank, aber man muss und kann lernen, mit jeder krankheit umzugehen und zu leben!!!

SXunn;y_ 317x6


Hallo Diamond!

Ich hatte im Oktober 2006 eine fette Lungenembolie. Ich hatte Glück, dass diese überhaupt festgestellt wurde, da ich mich so gar nicht schlecht oder krank gefühlt habe, hatte nicht mal Atemnot.

Du BIST krank, vielleicht solltest du das lernen zu akzeptieren. Hör auf deinen Arzt.

Für die momentane Zeit würde ich da voll und ganz zustimmen. Aber irgendwann hat sich die Lunge wieder erholt. Da kann man auch wieder anfangen, Sport zu treiben. Und da du ja auf Marcumar eingestellt wirst, ist die Gefahr, wieder eine Lungenembolie zu bekommen relativ klein.

an deiner stelle würde ich mir kickboxen aus dem kopf schlagen, denn auch hier kannst du viele blutergüsse bekommen, die nicht unbedingt sein müssen!!!

Mh, kann ich bestätigen. Als ich Marcumar genommen habe, hatte ich auch ständig irgendwo blaue Flecken. manchmal wusste ich gar nicht, wo ich mich angestoßen hatte. (zur Erklärung: Momentan spritze ich mir Heparin, anstatt Marcumar zu nehmen, werde aber demnächst wieder auf Marcumar umstellen.)

Dazu muss ich erwähnen dass ich von Geburt an Blutkrank bin und super Trombose anfällig.

Ich nehme mal an, du hast Faktor-V-leiden-Mutation oder eine andere Blutgerinnungsstörung, oder? bei mir wurde diese damals auch festgestellt und dazu noch Prothrombinmutation, beides in heterozygoter Form. Ich habe dies von meinem Papa vererbt bekommen. Und der wird dieses jahr 60Jahre alt und hatte in seinem Leben noch nie eine Lungenembolie.

Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute!!! Du schaffst das auf jeden Fall!!!

M^aerxad


sicherlich ist sie krank, aber man muss und kann lernen, mit jeder krankheit umzugehen und zu leben!!!

Genau das meinte ich ja. :-)

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