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Nicht kiffen wegen Herzrhythmusstörung?

RVosSadaglulp hat die Diskussion gestartet


Hallo,

das is jetzt zwar kein gesundheitsproblemliches Thema, aber ich möchte mich informieren, damit ich keine Schwierigkeiten bekomme.

Ist es gefährlich zu kiffen (Joint), wenn man leichte Herzrhythmusstörungen hat, die sich bei mir in Herzstolpern äußern? Ich habe sie nicht oft, meist stressbedingt.

Ich habe bereits einmal gekifft, nur wenig, habe dabei aber keine Probleme verspürt. Oft habe ich nicht vor zu kiffen, aber ab und zu mal, wenn es sich ergibt...

Danke im Voraus!

Antworten
MFaur\i@cUeBLxN hat geantwortet


Gar nicht kiffen.

B.üchrerwüOrmchen hat geantwortet


Ich schließe mich MauriceBLN an.

pBowerxsorc hat geantwortet


Schön dass ihr der Meinung seit. Nur hat THC durchaus einen mannigfaltigen medizinischen Nutzen & ist ein durchaus übliches Genussmittel, auf das nicht jeder verzichten möchte. Also ist es ein bescheidener Tipp pauschal davon abzuraten ohne sich einen Gedanken darüber zu machen!

Aber zum Thema: THC ist in jedem Fall pulssteigernd und in purer Form konsumiert in geringem Maße gefässerweiternd bzw in Mischform durch den Tabak gefässverengend.

Ich würde erst mal davon abraten Cannabis zu konsumieren bzw mit einem behandelnen Arzt darüber sprechen. Auf jeden Fall solltest du solange du das Problem hast nur sehr gering dosieren, wenn du es nicht lassen magst.

B/üchaerwürxmchen hat geantwortet


Schön dass ihr der Meinung seit.

Danke :-)

Nur hat THC durchaus einen mannigfaltigen medizinischen Nutzen

Das ist keine große Neuigkeit, um ehrlich zu sein...

& ist ein durchaus übliches Genussmittel

Das ändert nichts an dessen rechtlicher Verortung im BtMG.

Also ist es ein bescheidener Tipp pauschal davon abzuraten ohne sich einen Gedanken darüber zu machen!

;-D Was für beeindruckende, telepathische Fähigkeiten du anscheinend hast! :=o

B<ücherw=ürmcxhen hat geantwortet


@ Rosadagulp

Ich rate dir pauschal vom THC-Konsum ab, da ich im nahen Umfeld traurige Schicksale ehemaliger Konsumenten begleiten musste. Die Spätfolgen sind nicht abzusehen und mit unterschiedlichsten physischen und psychischen Beeinträchtigungen (bspw. Schizophrenie) keinesfalls erstrebenswert.

Wurden deine Extrasystolen ärztlich abgeklärt?

p owersxorc hat geantwortet


MauriceBLN sagte "Gar nicht kiffen.". Das klingt für mich nach: "Egal, ob es etwas damit zu tun hat, kiff nicht".

Du hast dem zugestimmt. Das klingt für mich nicht nach Auseinandersetzung mit dem Thema.

Wenn du Ahnung davon hast, lass doch andere davon wissen. Dann muss ich nicht meine paar Fetzen zusammenklauben. ;-)

p0owers*orc hat geantwortet


Ah, jetzt du es begründet, danke ;-)

Auch wenn es nicht ganz die Frage beantwortet :=o

R'osa=daguxlp hat geantwortet


danke zunächst für die Antworten!

An alle die mir einfach mal so abraten: danke auch euch, aber ich bin kein Teenager mehr, ich weiß was ich tue und bin mir der Gefahren (zumindest der meisten) bewusst. Ich mache nichts unbedacht.

@ Bücherwürmchen:

ich war deswegen beim Arzt, als es im Sommer 2008 anfing. Er meinte es sei völlig normal und fast jeder Mensch habe Störungen. Die wenigsten spüren diese aber. Ich müsse mir keine Sorgen machen, wenn es schlimmer würde, solle ich noch einmal vorbeikommen. Ich bekam Kalium-Mangium-Tabletten, aber die haben Herzrasen verursacht...seither nehme ich nichts mehr.

Ich möchte nur selten mal einen Joint rauchen und achte dabei auch auf die Menge, aber wenn die Kombi mit Tabak Probleme verursacht, ist das natürlich weniger gut.

Ihr meint also trotz meiner schwachen Störungen (ich muss dazusagen, dass ich 22 Jahre alt bin) nicht zu kiffen? Mal abgsehen von den anderen möglichen Folgen einer solchen Droge. Nur in Bezug auf mein Herzproblem.

pyowertsoIrxc hat geantwortet


Da ich in der Vergangenheit großen Stress hier hatte, weil ich mich nicht ausdrücklich vom Cannabiskonsum distanziert habe, sage ich mal vorsichtig: Solange du keine ernsthafteren Probleme mit dem Herzen hast & und nicht in die < 1% Gruppe mit latenter Schizophrenie oder starken Psychosen gehört, halte ich das Risiko eher für gering. Wie du das interpretierst, steht dir offen. ;-)

BNüchwerGwür6mchexn hat geantwortet


Das wollte ich hören ;-) Die meisten Extrasystolen sind ungefährlich, aber bei der besorgten Fragestellung hatte ich fast eine andere Diagnose erwartet.

Wenn du schon so empfindlich auf das Kaliumpräparat reagierst, wäre ich mit weiteren Stoffen vorsichtig. Ich selbst habe viele Jahre Magnesium in Tablettenform zu mir genommen, bis diese auch ganz furchtbare Tachykardien und Extrasystolen auslöst. Nun nehme ich sie in deutlich geringerer Dosis. Vielleicht versuchst du es mit handelsüblichen Präparaten aus der Drogerie:

*Calciumtabletten (nicht zum Auflösen, wäre sonst kaum resorbierbar)

*Magnesiumtabletten (auch nicht zum Auslösen)

und diese zeitlich getrennt voneinander einnehmen.

Bcüche[rwürxmchen hat geantwortet


Die [analgetische] Wirkung der Cannabinoide blieb weit hinter den Erwartungen zurück. In einer vielzitierten Vergleichsstudie war Dihydrcodein dem semisynthetischen Cannabinoid Nabilon überlegen (BMJ 2008; 336: 199-201). Für die meisten Experten haben Cannabinoide deshalb derzeit keinen Stellenwert in der Schmerztherapie.

[[http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/42527/Cannabis_lindert_Neuropathieschmerz_geringfuegig.htm]]

Viertens kann selbst ein erstmaliger und nicht selten auch einmaliger oder zumindest sehr kurzfristiger Cannabiskonsum Psychosen auslösen, vor allem bei Personen mit entsprechender Disposition. Bei einem kurzfristigem Konsum ist kaum anzunehmen, dass Cannabis der Verursacher ist. Es besteht hingegen kein Zweifel, dass Cannabis die Psychose, die eventuell erst viel später oder auch gar nicht aufgetreten wäre, ausgelöst hat. Die meisten Patienten mit psychotischen Erkrankungen, die in psychiatrischen Ambulanzen und Kliniken vorstellig werden, haben vorher Drogen – meist Cannabis – genommen, möglicherweise als eine Art "Selbsttherapie". Auch bei diesen Fällen ist davon auszugehen, dass der Cannabiskonsum die psychotische Erkrankung ausgelöst, wenn nicht gar verursacht hat.

[[http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=58549]]

Rvosad/aguIlp hat geantwortet


kann man den selber sagen, dass man nicht schizophren ist? JA DAS KANN MAN.....nein....JA ;-) :D

also ich würde mal annehmen, dass ich unter keiner psychose leide.

ok, dann werde ich es vlt nochmal mit einer geringen Dosis versuchen.

danke ürbigens für den tipp mit den tabletten! da werd ich mich mal umsehen ;-)

p,owe%rsorxc hat geantwortet


Dihydrcodein ist ein Opioid. Solche Schmerzmittel werden in gänzlich anderen Schmerzstufen verwendet als Cannabinoide. (Ganz davon abgesehen dass Nabilon semisynthetisch zu sein scheint ). Zum Beispiel bei Personen mit Multibler Sklerose hat sich in der Vergangenheit Cannabis als ideales Schmerzmittel gezeigt. Cannabis mag schwächer wirken, dafür hat man keine Nebenwirkungen in den Größenregion wie von Opioiden.

Außerdem beschränkt es sich nicht nur auf den Einsatz als Schmerzmittel. Um ein Beispiel aus dem Bekanntenkreis zu nennen, meine Tante hat Spastiken und unter der Hand vom Arzt den Tipp bekommen mal zu kiffen. Das hat ihr sehr geholfen. Meiner Halbschwester hat Cannabis ihre Chemotherapie deutlich erleichtert. Für mich gibt es keinen Grund an Cannabis als Medizin zu zweifeln.

Und zu den Psychosen: Von welchen Größenordnungen sprechen wir hier bitte. Es gibt für jeden Stoff mindestens 1 Person die ihn nicht verträgt.

BOüc0he|rwürxmchen hat geantwortet


Es gab leider ein Problem:

Fehler bei der Formatierung Ihres Beitrags. Zitat wurde nicht korrekt geöffnet.

Cannabis mag schwächer wirken, dafür hat man keine Nebenwirkungen in den Größenregion wie von Opioiden.

Hmmmm, deiner Aussage werden die Stoffgruppen doch nicht parallel eingesetzt. Ein Wirkungsvergleich ist somit unsinnig.

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