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Stechen in der rechten Brusthälfte: Asthma?

M]ort%en24 hat die Diskussion gestartet


Hallo Allerseits!

Ich bin neu hier und habe folgendes Problem:

Ich habe seid schon längerer Zeit dauerhaft einen sehr trockenen, reizartigen Husten, der vordergründig ausgelöst wird beim Einatmen.

Früher habe ich immer sehr gerne und viel Sport gemacht, aber seid ich diesen Husten habe, habe ich immer wieder meinen Sport abbrechen müssen, weil es sich einfach nicht gesund angefühlt hat und bei Belastung auch immer mehr zunimmt.

Ich habe mich vor über einem Jahr an Silvester einmal etwas abhärten wollen und habe da einen Spaziergang im Schnee gemacht, in kurzer Hose und T-Shirt.

Ich weiss, dass das eine sehr dumme Idee war alles und habe so etwas auch nicht wieder gemacht. Ich ärgere mich auch einfach total darüber, dass ich da so unvernünftig gewesen bin und mich so dumm verhalten habe. Ich war da irgendwie einfach wütend auf mich und wollt mich da irgendwie abhärten, ich weiss, dass es eine ganz dumme Idee war.

Seitdem habe ich aber immer so einen trockenen Hustenreiz, der auch beim Einatmen im Hals spürbar wird und sich in die Brust runter zieht, besonders rechts.

Schleim oder Ähnliches, was ich abhuste, habe ich aber nicht.

Ich hab halt danach auch immer weiter gearbeitet (Gastronomie) und studiert und hab halt auch sehr häufig krank gearbeitet, weil es oft leider nicht anders ging, ich mache halt auch nie Urlaub, oder melde mich krank.

Ich war wegen der Sache schon beim Hausarzt, weil ich zwischendurch auch wissen wollte, wie das ist wegen einer Grippeschutzimpfung und weil dieser Husten halt nicht wegging, der meinte, das wär überhaupt kein Problem, er hat mich direkt geimpft.

Nach der Impfung (das war diesen Winter) z.B. hab ich mich dann aber auch echt krank gefühlt und hab aber halt trotzdem in Vollzeit neben dem Studium weiter gearbeitet.

Jetzt war ich extra beim Lungenfacharzt, aber der hat auch nichts festgestellt, jetzt will der mit mir Allergietests machen, weil der meint, das könnte ein Asthma sein. Tatsächlich wurde mir bereits vor 2 oder 3 Jahren mal ein leichtes Asthma von meinem damaligen Hausarzt diagnostiziert.

Ich weiss einfach nicht, was das ist, könnte das auch eine leichte Lungenentzündung sein?

Ich würde so sehr gerne wieder Sport machen, aber dann wird der Husten einfach immer stärker, so dass es einfach keinen Sinn macht, besonders joggen ist ganz schlecht bei den Temperaturen. Auch, wenn ich keinen Sport mache, habe ich aber diesen Hustenreiz.

Jetzt habe ich einfach wirklich keine Ahnung, wie ich mich da weiter verhalten soll. Ich hab auch das Gefühl, das mit dem Husten wird immer eher schlimmer als besser.

Bekommt man nicht in der Regel gegen Asthma kortisonhaltige Mittel?

Ich bin ja selbst auch nicht vom Fach, aber eigentlich habe ich persönlich den Eindruck, das der Hustenreiz früher nicht so stark ausgeprägt war und eher stärker wird mit der Zeit.

Ich will hier natürlich auch nicht den Hypochonder spielen und mich entgegen der ärztlichen Ratschläge, die ich da bisher gekriegt habe, in irgendetwas reinsteigern, ich bin auch eigentlich, hoff ich, nicht so zimperlich, aber es belastet mich echt, weil ich mich immer eingeschränkter fühl und bestimmt schon seid einem drei viertel Jahr keinen richtigen Sport mehr mache wegen dem Husten, was mich wirklich irre macht und sehr nervt.

Ich habe mich auch schon diverse Male abhören lassen bei verschiedenen Ärzten, aber da hat bisher einfach nie Jemand etwas festgestellt.

Habt ihr eine Idee, was ich am besten tun könnte, damit es wieder besser wird?

Vielen Dank im Voraus und ganz viele herzliche liebe Grüße

Ich wünsche allen ein angenehmes Wochenende. Es tut mir sehr leid, falls ich vielleicht formell hier beim Posten einen Fehler gemacht habe, ich habe hier das erste Mal geschrieben. Ich bedanke mich im Voraus ganz herzlich für eventuelle Antworten. Es tut mir leid, wenn das Alles vielleicht schwachsinnig rüberkommt, aber ich bin mir da einfach so unsicher.

Ganz viele liebe herzliche Grüße und vielen lieben Dank.

Ich würde mich über Antworten ganz riesig freuen.

Viele liebe Grüße

Antworten
_PPa7rvat i_


Wenn denn schon mal Asthma bei dir diagnostiziert wurde, warum hat man dir da keine Medikamente gegeben? Ist für mich unverständlich. Wenigstens ein Bedarfsspray hätte drin sein müssen. Das gibt man, wenn man nur leichtes Asthma hat. Aber ich hab auch leichtes Asthma und habe neben dem Bedarfsspray auch eine Dauermedikamentation mit Cortison. Aber nur eine sehr geringe Dosis.

Jetzt war ich extra beim Lungenfacharzt, aber der hat auch nichts festgestellt, jetzt will der mit mir Allergietests machen, weil der meint, das könnte ein Asthma sein.

Welche Tests hat der Lungenfacharzt schon mit dir gemacht? War ein Lungenfunktions- und Provokationstest (mit Histamin) schon dabei?

R!usse"llx4


Jetzt war ich extra beim Lungenfacharzt, aber der hat auch nichts festgestellt, jetzt will der mit mir Allergietests machen, weil der meint, das könnte ein Asthma sein.

Das ist so nicht richtig. Dein Lungenfacharzt hat einen Verdacht auf Asthma festgestellt.

Durch Allergietest will er jetzt noch zwischen allergischem und nicht allergischem Asthma unterscheiden.

Frinje_84


Ich könnte mir vorstellen, dass das Stechen in der Brust auch davon kommen könnte, dass zb deine Brustwirbelsäule "verknackst" ist vom vielen Husten. Ich habe das zumindest immer und wenn ich Dehnübungen mache, wird es wieder besser.

Zu dem Reizhusten: da würde ich mal ganz konsequent täglich mehrmals inhalieren, mit Kamille, Meersalz, Thymian oder was es da sonst noch alles für wirksame Kräuterchen gibt. Das hilft aber nur, wenn du es über einen längeren Zeitraum möglichst oft (3x täglich) durchhälst. Außerdem kannst du neben dein Bett eine Schale mit ätherischen Ölen stellen und einen Luftbefeuchter an die Heizung montieren.

[...]

Rhusse{ll4


[...]

Entschuldigung, wenn ein Lungenfacharzt der Asthma diagnostiziert, liegt dieses vor.

Und bei Asthma bronchiale handelt es sich nicht um eine Kleinigkeit oder Verlegenheitsdiagnose. Es ist eine ernsthafte Krankheit, welche regelmäßig zu Berufsunfähigkeit führt und unbehandelt, oder falsch therapiert schwerste Ausmaße annehmen kann, bis hin zum Tod.

M*o{rten~24


Hey!

Alos, vielen Dank für die viele netten Antworten, ich hab mich sehr gefreut. Das mit den Tees und Ölen werd ich mal versuchen, tja und was dieses Thema "Verlegenheitsdiagnose" angeht, da bin selbst auch irgendwie überfragt.

Gerade Kortisonsprays haben ja keinen sehr guten Ruf, aber was Russel schreibt, kann ich auch schon gut nachvollziehen. Macht es vielleicht auch Sinn, mal bei einem Sportarzt vorbei zu sehen? Oder beschäftigen die sich nur mit "Äußerlichkeiten"?

Vielen dank und einen schönen Abend schon mal!

Herzliche Grüße

Rzussegll54


Nein, der Sportarzt ist nicht die richtige Adresse für dich.

Wende dich an deinen Lungenfacharzt. Dieser muss erst seine Diagnostik zuende führen (Allergietest) und dann wird er dir sagen was Du hast und was Du dagegen tun kannst.

Und wenn Du das dann nicht glaubst, dann kannst Du noch mal einen anderen Arzt konsulieren.

Wenn Dein jetziger Lungenfacharzt allerdings einen Lungenfunktionstest durchgeführt hat und das zweite mal diesen Test unter einem Provokationsmittel, Histamin, und dieser Test schlechter ausviel als der erste, so stimmt die Diagnose Asthma bronchiale. Und daran kann auch ein anderer Arzt nichts ändern.

Es ist wichtig, das du dann mit den passende Inhalationen eingestellt wirst, das macht auch der Lungenfacharzt. Der Hausarzt kann das dann kontrollieren. Melde ich beim Chronikerprogramm deiner Krankenkasse an, so sparst Du die Praxisgebühr.

Rtuyssexll4


Gerade Kortisonsprays haben ja keinen sehr guten Ruf,

Sie sind aber unverzichtbar zur Therapie eines Asthma bronchiale, denn es hält die chronische Entzündung der Bronchien unter Kontrolle. Denn die Entzündung der Bronchien ist es die die Asthmasymptome, Husten, Schleim und Luftnot verursacht.

M>ojrtexn24


Hey,

vielen Dank erstmal, ich werde das dann so handhaben und den Allergietest abwarten. Vielen Dank erstmal für die netten Ratschläge und noch ein schönes Wochenende.

MfG

_OParv&atix_


Ich stimme Russel in allem Punkten zu, nur nicht in einem...

Melde ich beim Chronikerprogramm deiner Krankenkasse an, so sparst Du die Praxisgebühr.

Vielleicht ist das ja von Krankenkasse zu Krankenkasse verschieden, aber bei mir z.B. würde sich die Anmeldung in ein Chronikerprogramm (AOK) gar nicht lohnen, da ich kaum medizinische Ausgaben habe. Bei der AOK ist es so, dass man als chronisch Kranker erst mal den Betrag von 1% vom Bruttogehalt überschreiten muss und erst diese Mehrausgaben über diesen 1% würde ich von der KK zurückerstattet bekommen. Aber wie gesagt, ich würde über die 1% gar nicht drüber kommen. Da müsste ich schon weit über 100€ im Jahr für Medikamente, Praxisgebühr usw. ausgeben. Das schafft man eigentlich nur, wenn man häufig teure Medikamente braucht, lange Krankenhausaufenthalte hat, oder dergleichen.

Gerade Kortisonsprays haben ja keinen sehr guten Ruf,

Das war früher mal ;-) Solange du keine hohen Dosen zu dir nehmen musst, ist das nicht bedenklich. Gerade bei leichten Asthma sind die Kortisondosen sehr gering. Außerdem wirken diese, wenn du es inhalierst, nur in der Lunge. Gelangt also nichts in den Blutkreislauf oder so. Nebenwirkungen wie Mondgesicht oder Gewichtszunahme sind daher sehr sehr unwahrscheinlich.

RYusselxl4


Liebe Parvati

Vielleicht ist das ja von Krankenkasse zu Krankenkasse verschieden, aber bei mir z.B. würde sich die Anmeldung in ein Chronikerprogramm (AOK) gar nicht lohnen, da ich kaum medizinische Ausgaben habe. Bei der AOK ist es so, dass man als chronisch Kranker erst mal den Betrag von 1% vom Bruttogehalt überschreiten muss und erst diese Mehrausgaben über diesen 1% würde ich von der KK zurückerstattet bekommen.

Ja, es scheint von Krankenkasse zu Krankwenkasse anders gehandhabt zu werden.

Das Programm das ich meine, ist diese:

[[http://www.aok.de/bundesweit/gesundheit/curaplan-asthma-307.php]]

Es handelt sich um eine spezielle Medizinische Betreuung Chronisch Kranker. Der Hausarzt kontolliert regelmäßig die Lungenfunktionswerte und berät bei Schwierigkeiten, schickt den Patienten z. B. zu Schulungen usw.

Als Belohnung bekomme für meine Teilnahme ich von meiner KK (Knappschaft) die Praxisgebühr erlassen.

R8ussexll4


Als Belohnung für meine Teilnahme bekomme ich von meiner KK (Knappschaft) die Praxisgebühr erlassen.

[[http://www.krankenkasseninfo.de/news/55346]]

_gParv%atix_


Was bei Asthma hilft ist z.B. Meeresluft, Bergluft, Kuren in Salzgrotten u.ä. Damit kann man das Asthma positiv beeinflussen. In seltenen Fällen verschwindet das Asthma sogar, so, dass man nicht mehr auf Medikamente angewiesen ist. Aber in der Regel ist man auf Medikamente angewiesen. Und, wenn es z.B. nur ein sehr leichtes Asthma ist, dann reicht auch nur ein Bedarfsspray. Aber zumindest das sollte man haben. Denn bekommt man mal einen Asthmaanfall, muss schnell gehandelt werden. Sonst kann man ersticken. das ist leider so und das hat auch nichts mit Panikmache zu tun.

R{ussxell4


ich finde, dass hier etwas Panik verbreitet wird von den anderen. Der Lungenfacharzt hat ja nichts feststellen können und hat nur Asthma als weitere Möglichkeit erwähnt. Wie gesagt, das wird oft gesagt wenn die nich weiter wissen... Und bei dem Allergietest GARANTIERE ich dir, dass dabei auch was rauskommt, irgendne Allergie findet sich immer. Aber ob du damit glücklich wirst, wenn dir dann Kortisonspray verschrieben wird...?

So ein Quark, ich habe Asthma bornchiale und habe keine Allergie. Es gibt auch nicht allergisches Asthma bronchiale.

Zudem beruht die korrekte Diagnosestellung eines Asthma Bronchiale immer auf einem Provokationstest.

Und wenn jemand unter körperlicher Belastung schnell mit Luftnot reagiert, ständig hustet und Auswurf hat, dann ist seine Lunge krank! Und somit korrekt zu diagnostzieren und zu behandeln. Ohne funktionstüchtige Lunge können wir nicht leben, somit sollte der Krankheitsprozess gestoppt werden.

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