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CT vom Abdomen

cihia.raxna hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle Lieben, die hier lesen!

Bin wirklich am verzweifeln. Schlage mich seit Monaten mit einem Bandscheibenvorfall Sement 4/5 relativ erfolglos herum und von daher AU-fähig. Was mich aber seit einer Woche fertig macht ist die Aussage meines Internisten. Er fand ein "Etwas" im linken Oberbauch und schickte mich zum CT. Heute habe ich es machen lassen aber keinen Bericht mitbekommen. Schlechtes Zeichen ??? Der Bericht wird zum Arzt gefaxt, nur ist jener erst in 3 Tagen wieder erreichbar. Ich habe panische Ängste, daß es etwas schlimmes ist, zumal ich in den letzten Wochen auch noch abgenommen habe. Reichen ja schon die Aussagen der Orthopäden, daß man ggf. der Bandscheibenvorfall, der arg ins rechte Bein zieht operieren sollte. Ich habe wahnsinnige Angst vor einer OP. Ich will es erst noch mit einer sog. Infiltration versuchen, ein Termin beim Neurochirurgen steht noch aus. Ich möchte Euch auch fragen wie ein gesundes CT vom Abdomen auszusehen hat und wo ich da nachsehen kann. Ein CT habe ich hier gefunden, daß sieht aber verdächtig anders als das meinige aus. Hoffentlich spricht da nur der Laie in mir. Diese Angst zerrt wie wahrnsinnig an meinen Nerven, so daß ich schon arg depressiv wurde und irgendwie keinen Weg sehe. Und seit letztem Jahr September geht das schon mit dem Bandscheibensymtomen, zunächst beachtetete ich es wenig und bis die Zähne zusammen, doch so nach und nach bildete sich dann durch ein MRT von der Wirbelsäule dieser Bandscheibenvorfall heraus. So lange Krankheiten machen wirklich mürbe und irgendwann auch einsam, denn wie lange interessiert das einen Gesunden, der dies gar nicht verstehen kann.

Schwirren hier auch noch so geplagte chronisch gehandicupte Leutchen herum, die wissen von was ich rede?

Wenn ja, dann freute mich ein Austausch ungemein.

Lieben Dank fürs "Zuhören"!

Chiarana

Antworten
C5ha-@Txu


Chiarana,

ich kann das sehr gut verstehen, dass Du panisch bist. Warum gehst Du morgen nicht noch einmal zum Radiologen und sagst ihm, welche Ängste Du ausstehst, auch wegen der Bemerkung des Internisten und wegen der Tatsache, dass Du keinen Bericht mitbekommen hast. Ich denke/hoffe, der Arzt würde Deine Ängste verstehen. Ich bin in solchen Fällen immer für Offenheit.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

E]hemal(iger NuStzer ()#3257x31)


Das ist eigentlich normal, bei wurde der CT Bericht damals auch an den HA geschickt. Das ist normales Vorgehen und muss nichts heißen ...

cQhiaCrana


Cha-Tu,

hatte beim Radiologen schon meine Ängste "gebeichtet", doch fruchtlos auf die Wartezeit – bis der überweisende Arzt wieder zurück ist – hingewiesen. Trotzdem Danke für Deine lieb gemeinten Tipp!

chiarana

c-hiarxana


Will mich hier noch für all´meine Schreibfehler entschuldigen, wenngleich die allesamt von meinen Sorgen und schlimmen Ängsten, Deppressionen herrühren. Wünsche nur allen, die auch solche und ähnliche Nöte kennen, das allerbeste!

s7chnaStkter6gus4che


chiarana

Was Du erlebt hast ist für Dich so vielleicht nicht in Ordnung. Es ist aber richtig und normal. Der Radiologe bekommt beim CT eine ganze Serie von Aufnahmen, die er alle einzeln ansehen muss. Bei modernen Geräten geht das an einem Bildschirm, und es lassen sich auch Serien oder sogar dreidimensionale Darstellungen berechnen. Das wird aber in Deinem Fall nicht notwendig sein. Trotzdem dauert eine Befundung doch einige Zeit. Und Du warst sicher nicht die erste Patientin des Tages.

Der Vergleich mit Aufnahmen eines gesunden Abdomens wird Dir leider überhaupt nichts bringen. Es gehört viel Wissen und eine Menge Erfahrung dazu, die Bilder richtig zu interpretieren. Du würdest einen tatsächlichen "Verdachtsherd" wahrscheinlich gar nicht bemerken, oder – was viel schlimmer sein kann – grundlos in Angst fallen.

Der Bandscheibenvorfall hat sich sicher nicht durch die MRT herausgebildet. Er lässt sich damit aber recht gut erkennen. Du leidest schon ziemlich lange unter den Schmerzen. Aber jetzt in Angst und innere Hektik verfallen ist eher schädlich. Gerade durch Lockerheit kannst Du vieles verbessern. Vielleicht hilft Dir der Gedanke, dass die Ärzte hektisch würden, wenn sie etwas schlimmes entdecken. Lass ihnen lieber 1-2 Tage mehr Zeit, damit sie einfach ihre Arbeit in Ruhe und gut machen können.

Ich lebe schon seit über 10 Jahren mit dem Wissen um eine lädierte Bandscheibe in der HWS. Eine OP kommt für mich aber nicht in Frage. Seit ich weiß, woran ich bin, kann ich meine Lebensweise, besonders einige Körperhaltungen und Bewegungen, entsprechend anpassen. Früher konnte ich tagelang vor Schmerzen nicht schlafen und stand völlig neben mir. Das tritt heute nur noch selten auf. Und weil ich gelernt habe, damit umzugehen, habe ich es auch immer schnell wieder im Griff.

Es war nicht einfach zu lernen, dass ich bei Schmerzen gerade locker bleiben muss. Normalerweise verspannt man sich da noch mehr. Genau so habe ich gelernt, mit Ängsten besser umzugehen. Denn auch die führen zu körperlicher Anspannung.

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