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Endokarditis?

DLeadGMojnkxey hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle *:)

also, ich bin 23 Jahre und habe seit circa einem Jahr eine Entzündung im Zahn.hmmmm zumindest wurde sie erst im Januar diesen Jahres diagnostiziert aber Schmerzen hatte ich schon vorher.hmm lange Rede kurzer Sinn, Antibiotika bekommen aber nicht genommen,da ich toatl Angst vor den Nebenwirkungen habe. Seit kurzem liegt der Nerv frei,aber Schmerzen habe ich so nicht, außer wennich an die Stelle rankomme. (ich hoffe dass ich keine vorwürfe bekomme :°( )

Tja, seit einiger Zeit beobacht eich meinen Körper wieder sehr stark...und ich merke wenn ich jeden morgen zum Bahnhof laufe und ich muss schnell laufen weil ich immer spät dran bin, ist der puls bei 120 und braucht etwa so 20 minuten damit er wieder auf 80 ist...(oh mann ich bin so sauer auf mich wenn ich meinen beitrag lese,weil ich so ein angsthase bin %-| )

heute war ich beim ekg, weil ich denke dass ich eine endokarditis haben könnte, weil mein puls manchmal zu schnell ist (100 bis 112) und mal bei 80 schlägen ist. je nach dem was ich mache oder was ich denke. hm aber man kann ja nicht durch seine gedanken den puls beeinflussen. ich bin ja nicht the next uri geller ":/

wie gesagt heute war ich beim ekg und ich hatte so angst und tadaaaa.... ich hatte einen puls von 110. auf dem ekg blattstand "ekg mit herzrhythmusstörung" und dadrunter "sinustachykardie" mhh habe ich jetzt rhythmusstörungen und eine sinustachykardie oder ist die sinustachykardie die störung? ist ein ekg heutzutage so schlau und schreitb gleich die symptome mit auf? hatte angst vor linkschenkel und av blöcken aber meine ärztin ( ist nur eine assistenzärztin ??? ) meinte, dass alles in ordnung sei... hallooooo! ich habe rhythmusstörungen( die habe ich wirklich mal ab und an und zwar SVES ( 7 stück auf dem letzten langzeit)

ob man eine ednokarditis auf dem ekg gesehen hätte?? wollte mich meine ärztin nur beruhigen und verschweigt mir das wesentliche? sie hat mit so einer bunten schablone da rumgemacht auf dem ekg befund, so eine art lineal (keien ahnun was das war) und sie sagte dass da weder linksschenkelblöcke noch av blöcke zu sehen wären.... man mache ich mir umsonst gedanken??

jedes mal wen ich meinen puls messe fange ich bei 80 an und bin am ende bei 120.... ich kann nicht mehr und steiger mich da echt rein....ja ich habe es selber erkannt aber naja seit einigen tagen habe ich den verdacht auf eine endokarditis un dich bin schon so lethargisch dass ich anstrengung vermeide und wenn ich keinen wichtigen termin habe den ganzen tag auf dem sofa liege aus angst vor bewegung... ganz schön krank...ich hoffe das ihr mich nicht auslacht.... kann mich da einer beruhigen ??? ? :°( :°(

Antworten
B(rustbieinstJolperxer


Eine Endokarditis, überhaupt eine Herzmuskelentzündung kann sehr schwer nachzuweisen sein. In der Regel findet man aber beim Ultraschall eine verminderte Pumpfunktion. Die Entzündung führt fast in allen Fällen zu einer verminderten Leistung des Myokard. Wenn die Untersuchung kein eindeutiges Ergebnis liefert, wäre ein Kardio-MRI mit Kontrastmittel das nächste wonach man greift. Du musst einen guten Arzt finden – denn die meisten haben von so was keine Ahnung. Wenn darauf auch nichts zu erkennen ist, hast du zu 98% keine Entzündung. Goldenstandard ist nach wie vor ne Biopsie am Herzen – dies ist aber eine Untersuchung die man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte, da es im Grunde genommen ein operativer Eingriff ist. An deiner Stelle würde ich mal Voltaren einnehmen und schauen ob dann dein Puls runtergeht. Falls ja – dies dem Kardiologen berichten.

Nichts desto trotz nicht vergessen, dass die psychische Aufregung den Puls noch viel mehr in die Höhe treibt als eine Endokarditis.

KwnutsRchxile


Hallo DeadMonkey,

nun beruhig Dich erstmal. Wenn Du schnell läufst ist es doch ganz normal das Deine Herzfrequenz steigt und durch die starke Beobachtung sinkt der Puls langsamer, weil Du Angst hast. Ab 100 Schlägen spricht man glaub ich von einer Sinustachykardie und andere HRS wurden auf dem EKG nicht erkannt, also sei doch froh und 7 ES im LangzeitEKG sind doch ein Witz ;-) WIe kommst Du eig. auf AV-Blöcke ??? Der Puls ist dann eher zu langsam, denn ich hab AV- und Sa-Blöcke, Rechtsschenkelblock und vieles mehr und mir gehts bestens. Steiger Dich nicht so heinein und genieß Ostern *:)

S5idesQlidxer


ich selbst hatte eine Mandel OP und sehr große Angt vor Nachblutungen. Durch die Angst und die Aufregung hatte ich andauernd einen hohen Puls. Hat man bei einer Endokarditis nicht Fieber ??? Außerdem sind 7 SVES solange ein Arzt diese auf dem EKG gesehen hat eigentlich nicht viel. Ich selbst hatte bei meinem LZ- EKG einen Puls von 35 in der Nacht, 170 SVES, paar VES und Salven aber lt. Kardiologe nichts gefährliches. Alles normal. Also muss ich mich damit abfinden! Aber die Angst ist so ziemlich das schlimmste. Ich bin in der Lage bzw. meine Psyche alle Symptome einzubilden welche die Krankheit von der ich Angst habe hat. In der Zeit als ich auf die Nachblutungen fixiert war hatte ich keinerlei Rythmusstörrungen, kein Herzrasen, kein Herzstolpern, das lag aber nicht daran das ich keine hatte sondern das ich diese nicht beachtet hatte. Kurz nachdem ich mich von den Mandeln erholt habe fing das alles wieder von vorne an. Mittlerweile habe ich die Herzangst gut verdrängt bzw. komme sehr gut damit zu Recht. Aktuell habe ich Angst vor einen Hirntumor weil ich ständig Druck im Kopf habe und das meist Morgens und Abends. Und wie es der "Zufall" will habe ich wieder alle Symptome die so ein Hirntumor hat. Das Herz und die restlichen Ängste sind wieder im Hintergrund da meine Angst ein anderen Fokus hat an dem es zerrt! Man sollte natürlich alles körperliche untersuchen lassen bevor man an die Psyche ran geht. Aber es schadet nicht parallel mal mit einem Verhaltenstherapeut oder änlichem zu reden!

Es ist schade sein Leben in Angst zu führen. Letztendlich hast du nur eins und das mit Befürchtungen und Sorgen zu verbringen ist fatal! Ich weiß wovon ich rede. Ich bin Vater und selbst meine Kinder leiden unter meine Anst. Zwar befinde ich mich in Therapie, aber dadruch das ich diese sehr spät angefangen habe ist es umso schwieriger alles zu heilen was schief gegangen ist!

Grüße

a'g9nes


Eine Endocarditis is keine Entzündung des Herzmuskels, sondern einer Klappe oder der "inneren Haut" des Herzens.

Die Diagnose ist nicht allzu schwierig.

psraxxa


Antibiotika bekommen aber nicht genommen,da ich toatl Angst vor den Nebenwirkungen habe. Seit kurzem liegt der Nerv frei,aber Schmerzen habe ich so nicht, außer wennich an die Stelle rankomme. (ich hoffe dass ich keine vorwürfe bekomme

Na, was erwartest du den?

Natürlich wirst du Vorwürfe zu hören bekommen, zumindest von mir.

Eine Entzündung im Mund und Halsbereich, wie zb. Zähne oder Mandeln sollte man nicht unterschätzen. Nicht jeder wird nun deshalb eine Endokarditis bekommen, aber ein Risiko besteht immer.

Im Moment wirst du mit sehr großer Sicherheit keine Endokarditis haben, da wie Agnes ja schon schrieb, die Diagnose relativ einfach ist und du auch keinerlei Symptome einer solchen beschreibst.

Dein Zahnarzt hat erst einmal alles richtig gemacht (möglicherweise müsste eine Wurzelbehandlung durchgeführt werden, dazu kenne ich den Krankheitsverlauf aber zu wenig), entweder nimmst du nun die Antibiotika und zwar so wie es der Zahnarzt gesagt hat oder du lässt es. Wenn du es nicht nehmen willst, dann solltest du aber auch aufhören, uns dein Leid zu klagen.

Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber du weisst genau was eine Zahnentzündung bewirken kann, ansonsten kämst du nie auf die Idee eine Endokarditis zu haben, aber du machst nichts um dies zu verhindern.

Unabhängig von einer Endokarditis, solltest du die Antibiotika schon deshalb nehmen, um zu verhindern, dass sich die Entzündung ausbreitet. Wenn die Entzündung erst einmal im Kiefer sitzt, dann hast du wirklich ein Problem.

wollte mich meine ärztin nur beruhigen und verschweigt mir das wesentliche?

Glaubst du wirklich, die Ärztin würde dir verschweigen, dass du ernsthaft krank bist?

g0rLoQtDtchxe


ich bin 23 Jahre und habe seit circa einem Jahr eine Entzündung im Zahn

wenn du auch schon Schmerzen hast über einen längeren Zeitraum : warum bist du dann nicht mal zum Zahnarzt gegangen ???

Ich kann gut nachvollziehen wenn man Angst vorm Zahnarzt bzw. dessen Behandlungen hat – damit habe ich auch sehr starke Probleme – aber dennoch : wenn ich Schmerzen hatte bin ich doch zum Zahnarzt gegangen.

Antibiotika bekommen aber nicht genommen,da ich toatl Angst vor den Nebenwirkungen habe

das ist nicht dein Ernst oder ??? du hast Angst vor den Nebenwirkungen eines Antibiotikums aber jetzt Schiß (sorry für das Wort !) vor einer Endokarditis.

ich hoffe dass ich keine vorwürfe bekomme

da muß ich mich Praxa anschließen : was bitte erwartest du ???

Eine Entzündung im Mund und Halsbereich, wie zb. Zähne oder Mandeln sollte man nicht unterschätzen. Nicht jeder wird nun deshalb eine Endokarditis bekommen, aber ein Risiko besteht immer.

(Zitat von Praxa) Da kann ich mich nur anschließen.

Die Wurzelbehandlung wird der Arzt vermutlich erst durchführen, wenn die Entzündung raus ist (deshalb bekamst du ja auch das Antibiotikum).

Aber du solltest es nicht auf die leichte Schulter nehmen.

und ich merke wenn ich jeden morgen zum Bahnhof laufe und ich muss schnell laufen weil ich immer spät dran bin, ist der puls bei 120

ist nicht ungewöhnlich ...

20 Minuten bis der Puls wieder runter geht ? bist du ganz sicher ?

ist nur eine assistenzärztin

also bitte ... als ob die schlechter wäre als eine Stationsärztin oder eine niedergelassene Ärztin ...

So eine Bemerkung finde ich Anmaßend !

7 stück auf dem letzten langzeit

woow ... 7 SVES ??? .... *ironiemodus aus*

Also wirklich ... Rhytmusstörungen bei 7 SVES ? ... na ... dann muß ich ja schon halbtot sein bei 7 fange ich gerade erst an ...

Glaube deiner Ärztin wenn sie sagt es ist harmlos- es ist alles ok, bewege dich (da ist es völlig normal wenn der Puls ansteigt) und steiger dich nicht in Ängste rein.

Und ... geh zum Zahnarzt und kläre ab, was nun mit dem Antibiotikum ist.

Frohe Ostern !

a(lexx31


Hallo miteinander,

ich wünsche allen ein schönes Ostern!

Nun zu meiner Person: ich bin Anfang 30, nicht sehr sportlich (Stichwort Couchpotatoe) und in einer ähnlichen Lage, vermute ich. Nun aber von vorn:

Ich hatte Anfang der 2000er Jahre eine Darmspiegelung (Blut im Stuhl). Ich weiss gar nicht mehr was zu erst da war: das Stechen oder die Streifen. Irgendwann las ich in einem Buch von Endokarditis, ein Bild von einer Splinterblutung (rote Streifen unter den Fingernägeln, können dadurch entstehen, aber auch wenn man sich mal eben auf den Fingernagel haut etc,.) nebenan. Na so was dachte ich, die hab ich auch! Und als Ursache wurde u.a. auch die Darmspiegelung angegeben. Also zu meinem damaligen Hausarzt, ihm eine Kopie der Seite vorgelegt, die er ganz geschmeidig zur Seite schob und mir stattdessen blutdrucksenkende Mittel verschrieb (brauchte ich damals wirklich). Ich hatte eigentlich eine andere Reaktion erwartet, aus heutiger Sicht würde ich es aber sicher nicht wieder tun. Keine Ahnung was ich mir dabei dachte.

Also gut, dann hab ich hier eine Stelle angefangen, ich gewöhnte mir an, nach Feierabend nach Hause zu laufen, was sich positiv auf den Blutdruck auswirkte. Das Stechen verschwand aber nicht, im Gegenteil, manchmal ist schon ganz schön heftig. Im Allgemeinen ist es so, dass es im ganz normalen Tagesgeschehen vorkommt. Ich hatte aber auch mal des "Glück", dass ich es mal im Bett erleben durfte. Soll heissen, dass keine Störungen wie die Bewegung des Körpers oder Lärm vorkamen. Das Stechen tauchte auf, erst schwach, wurde stärker, dann wieder schwächer und es verschwand wieder. Und alles synchron mit dem Puls. Puls und Stechen überlagerten sich gewissermassen! Also hier zu einem Arzt und er hat mir erst mal eine manuelle Therapie mit Mohrpackung verschrieben. Allerdings war keine Besserung zu erkennen. Also zum Kardiologen. Langzeit- und Belastungs-EKG waren laut Arzt okay. Also kann es seiner Meinung nur noch der Rücken sein. Das fiese an dem Stechen ist ja, dass es nicht jeden Tag ist, sondern nur alle paar Tage oder Wochen auftritt, dann aber mehrere Male hintereinander. Und natürlich nicht an diesen Tagen!

Inzwischen habe ich festgestellt, dass einen oder zwei Tage nach dem Stechen die Splinter unter den Fingernägeln erscheinen.

Irgendwann stellte sich so was wie Resignation ein. Wenn ich umkippe sag ich halt das "ich Rücken habe".

Jetzt allerdings gibt es erneut Probleme: seit ein paar Tagen habe ich so ein Taubheitsgefühl auf der linken Brustseite, genauso auf dem Rücken, also unmittelbare Umgebung des Herzens. Vergleichbar mit dem Gefühl, wenn Teile des Armes "eingeschlafen" sind. Und das permanent! Ist das vom Herzen oder ein Nerv oder was?

pRrCaxxa


Ist das vom Herzen oder ein Nerv oder was?

Wohl eher ein Orthopädisches Problem. Warst du den schon mal bei einem Orthopäden?

Was machst du beruflich?

Ist dein Bett noch in einen vernünftigen Zustand (Matratze, Lattenrost)?

Zu dem Stechen im allgemeinen.

Entweder ist das Herz krank oder nicht. Da das stechen nur alle paar Tage bzw. sogar nur alle paar Wochen auftritt, spricht dies nicht wirklich für das Herz.

Das es synchron mit dem Puls ist, ist auch nicht ungewöhnlich. Wenn zb. ein Nerv geklemmt ist und eine Ader in der Nähe ist, löst der Puls halt jedes mal den Schmerz aus, weil der Nerv gereizt ist.

Das musst du dir etwa so vorstellen, wie wenn du dir in den Finger schneidest. Die Schnittwunde fängt an zu pulsieren und bei jeden Pulsschlag, schmerzt die Wunde etwas mehr.

gSe#witteUrwolkex26


Ich reaktiviere diesen thread mal.

Eine kurze frage zur endokarditis. Ich hsbe eine herzmuskelentzündung. Der unterschied ist mir bewusst.

Kann anhand eines kardio mrt die krankheit im vorgeschrittenem stadium erkannt werden? Also wenn symptome schon lange bestehen?

Danke :)

E4hemaSliger Nutzher (z#393x910)


ja. aber in wieviel Fäden willst Du noch wegen Deinem Herz schreiben? Da soll sich noch einer auskennen.

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