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Vene verstopft? (nach Tragen von Braunüle)

L9oa(dced hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen.

Ich habe vor einigen Wochen über ca 10 Stunden eine Braunüle im Arm gehabt und darüber regelmäßig Flüssigkeit bekommen und in gewissen Abständen wurde Blut entnommen. Die Blutentnahme lief nicht reibungslos, sodass an der Braunüle viel gezogen, gezurrt und rummanövriert wurde. Ich hatte über Wochen einen großen blauen / lila / gelben Fleck im Bereich der Einstichstelle und meine Vene war vom Einstich (linker Unterarm) ein großes Stück richtung Hand und ein fast ebenso großes Stück richtung Armbeuge stark verhärtet. Außerdem hat sich in Richtung der Armbeuge ein "Gnubbel" gebildet. Mittlerweile ist der blaue Fleck weg und du Vene ist nicht mehr so stark verhärtet, der Gnubbel ist ein wenig geschrumpft aber immer noch deutlich zu sehen. Bei leichtem Druck auf Gnubbel oder verhärtete Vene schmerzt es noch leicht. Wenn ich nun mit der rechten Hand das linke Handgelenk packe und die Hand nach oben schiebe, sehe ich wie die Vene anschwillt, da ich ja das Blut hindurchstaue, allerdings schwillt sie nur bis zu dem Gnubbel an, demnach versperrt er ja den Weg und das Blut kommt nicht an ihm vorbei. Ist das jetzt noch normal oder sollte ich auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen? So eine art Verstopfung kann doch nicht normal sein, vor allem auf die Dauer von ca 3-4 Wochen nicht, oder? Vielen Dank für eventuelle Auskünfte

Antworten
Driplompa>tixent


Hallo,

ob es etwas gefährliches sein könnte, kann ich dir leider auch nicht sagen. Nur, dass ich es auch schonmal hatte, dass der Arm ziemlich dick angeschwollen ist. Daraufhin wurde dir Braunüle an den anderen Arm verlegt. Die Schwellung des Armes ging innerhalb einer Woche zurück aber die Vene selbst fühlte sich noch für eine deutlich längere Zeit verhärtet an. Als wäre da ein harter Plastikschlauch drin. "Gnubbelbildung" hatte ich allerdings nicht. Wenn du dir unsicher bist geh lieber zum Arzt! Der "Gnubbel" klingt für mich in Bezug auf die von dir beobachtete Blutstauungauch ehrlich gesagt etwas bedenklich...

Liebe Grüße und Gute Besserung

Tobias

LUoapded


Danke für die Auskunft. Wenn der Gnubbel sich nicht bald verflüchtigt, werde ich einen Arzt aufsuchen, hab momentan nur nicht wirklich Zeit einen Arzttermin wahrzunehmen. Schöne Grüße

S&unefZlower_x73


Hol' Dir mal Heparin-Salbe aus der Apotheke und schmiere die auf den Knubbel.

Ich hatte solche Knubbel auch wiederholt, wenn Infusionen länger gelegen haben. Bevorzugt am Handrücken, aber auch am Arm. Die am Handrücken haben gefühlt Monate gebraucht, bis sie weg waren (letztlich wohl einige Wochen).

Bist Du Dir denn sicher, dass absolut KEIN Blut an dem Knubbel vorbeifließt? Bei mir trat der Knubbel durch Stauung auch deutlicher hervor, aber verstopft war da nix.

L@oadexd


also ich kann nicht mit 100%iger bestimmtheit sagen dass wirklich gar kein blut dran vorbei kommt, es macht eher den anschein als würde es ganz ganz langsam dran vorbeikommen, da bei einer stauung die ader nicht permanent, nur sehr lange prall bleibt.

DXiplompRatxient


Dann lieber nicht lange fakeln, ab zum Arzt! Es gibt genug praktische Ärzte, die ohne Termin arbeiten und einige sind nach telefonischer Absprache sogar bereit einen ausserhalb der Öffnungszeiten dranzunehmen. Mir wurde im KH damals auch nur immer etwas zum Kühlen und Heparin-Salbe gegeben, aber wie gesagt: es war nur geschwollen und innerlich verhärtet – nicht "verstopft".

J{od`exl


Der Knubbel ist an einer Venenklappe! Deswegen auch die Probleme mit der Braunüle (das Ende des Schlauches lag wahrscheinlich direkt an der Venenklappe an).

In Venen sollte Blut nur in eine Richtung fließen können und zwar Richtung Herz.

"Streich" doch mal das Blut an einer Vene entgegen der Flussrichtung aus. Es treten Abschnitte auf, in denen das Blut ausgestrichen werden kann. Diese liegt zwischen einer Venenklappe und einer Gabelung der Vene. Du wirst diesen Effekt auch an anderen Venen finden.

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